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Buchtipp - Hiekmann: Geheimnisse der Spitzenköche

 

Schon das erste "Geheimnis" macht neugierig: Ausgerechnet Spargel wählt Stefanie Hiekmann zum Einstieg in ihr Thema. Wenn der misslingt, hat man immerhin gleich zwei Probleme - ungenießbares Essen und nicht wenig Geld - indirekt - dem Biomüll überantwortet. Das muss nicht sein. Die Zubereitung des ebenso leckeren wie kapriziösen Gemüses funktioniert auch viel einfacher und zudem mit sicherem Genuss-Effekt.

Die Autorin hat Spitzenköchen in die Töpfe geschaut, zum Teil sogar als Praktikantin. Sie hat also erlebt, wie es klappt, Fische eben nicht trocken-zäh zu servieren oder Steaks wahlweise halbverbrannt oder unnötig roh. Wieder mal ist es das Wissen um die Zutaten, die den Weg zum Spitzenmenü weisen, ohne dass man dafür stundenlang in der Küche bleiben muss und/oder am Ende die Nerven verloren hat.

Das Besondere an diesem Buch ist, dass ganz verschiedene Köche "ihr" Kapitel haben. Logisch - jeder Koch und jede Köchin hat ja so ganz spezielle Lieblingsbereiche. So findet sich hier neben dem klassischen kulinarischen Repertoire je ein Kapitel für Vegetarisches und Veganes, auch Saucen ist eines gewidmet. Letzteres mag detailversessen klingen, hat aber gute Gründe: Ein liebloser Schwupp undefinierbarer Flüssigkeit auf dem Teller hat schon manches köstliche Darunter verschandelt...

Stefanie Hiekmann: Die Geheimnisse der Spitzenköche. Edition Michael Fischer; 24,99 Euro.

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