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Subaru XV: Nach fünf Jahren in zweiter Generation

 

Lange bevor der SUV-Boom Europa heimsuchte fuhren die Subaru-Allrad-Modelle, wie beispielsweise der Forester und Outback über und neben unseren Straßen. Nach rund fünf Jahren bringt Subaru jetzt die zweite Generation des kompakten XV auf den Markt. Der Japaner basiert – wie der neue Impreza - auf der neuen Global Plattform, die für bessere Fahreigenschaften sorgt und den Kraxler auf den neusten Stand der Technik bringt.

Die Unterschiede zum Vorgänger manifestieren sich auch im gewachsenen Format. Äußerlich kommt der Fünftürer in leicht geduckter Haltung daher und strahlt sportliche Eleganz aus. In der Außenlänge ist der Japaner - im Vergleich zum Vorgänger – 1,80 Meter breite (+20 mm) und 1,62 Meter hohe Allradler auf jetzt 4,46 Meter gewachsen. Dank seines um 30 Millimeter verlängerten Radstands (+30 mm) auf jetzt 2,67 Meter herrschen gute Platzverhältnisse – auch auf den hinteren Sitzen. Neben fünf Personen passen mindestens 385 Liter Gepäck hinter die Heckklappe. Durch Umklappen der Rücksitze kann der Stauraum auf 1.310 Liter maximiert werden. Positiv aufgefallen ist die niedrige Ladekante. Im Innenraum fällt das aufgeräumte Cockpit mit dem Infotainmentsystem mit einem bis zu acht Zoll großen Touchscreen ins Auge, dass alle wichtigen Informationen liefert und Zugriff auf diverse Apps bietet.

Für den Vortrieb des Japaners stehen zwei überarbeitete Boxer-Benzinmotoren, die stets mit Allradantrieb und einem CVT-Getriebe gekoppelt sind, zur Wahl. Subaru setzt auf Benziner, der bisher angebotene Diesel wurde aus dem Programm gestrichen. Das Handschaltgetriebe musste dem sogenannten Lineartronic-Getriebe, das sieben Stufen simuliert, weichen, da bereits ab der Basisversion des XV das Sicherheitssystem Eyesight serienmäßig an Bord ist. Das System mit seiner Frontkamera hält automatisch Abstand, bremst im Notfall und hilft beim Spurhalten. Beide Vierzylinder kommen auch im Schwestermodell Impreza zum Einsatz. Der 1,6-Liter-Boxer leistet 84 kW/114 PS und erreicht sein maximales Drehmoment von 150 Nm bei 3600 Umdrehungen. Den Sprint von Null auf Tempo 100 meistert der rund 1,4 Tonnen schwere Allradler in 13,9 Sekunden und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 175 km/h. Dabei konsumiert er laut Hersteller 6,4 Liter.

Durch seinen permanenten Allradantrieb sichert sich der kompakte SUV gegenüber zweiradgetriebenen Fahrzeugen einen klaren Vorsprung in Sachen Fahrstabilität. Gut gefedert bietet das Fahrwerk einen gelungenen Kompromiss aus Komfort und gutem Fahrverhalten. Die Lenkung ist im Vergleich zum Vorgänger direkter. Besser gefallen hat der Zweiliter-Boxer mit 115 kW/156 PS. Der agile Vierzylinder, der sein maximales Drehmoment von 196 Nm bei 4000 min-1 erreicht sprintet in 10,4 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und treibt den Wagen auf eine Spitzengeschwindigkeit von 194 km/h. Der Zweiliter-XV Comfort steht ab 27.980 in der Preisliste. Der Normverbrauch liegt laut Datenblatt bei 6,9 Liter. Unser Testwagen konsumierte 8,4 Liter.

Der XV wird in den Ausstattungsversionen Trend, Comfort, Exclusive und Exclusive+ angeboten. Bereits das Basismodell XV 1,6-Liter Trend (ab 22.980 Euro) hat unter anderem Licht-/Regensensor, Klimaautomatik, Sitzheizung und vieles mehr an Bord. Ebenso gehören Active Torque Vectoring und das X-Mode Allrad-Assistenzsystem sowie das Audiosystem mit CD-Palyer, Digital-Radio dazu. Die Preise für den Zweiliter-Boxer beginnen bei 27.980 Euro in der Comfort-Version und beinhalten unter anderem zusätzlich LED-Scheinwerfer mit dynamischem Kurvenlicht. In diesem Jahr erwartet Subaru Deutschland rund 2.000 XV-Verkäufe.

Text: Ute Kernbach
Fotos: Subaru

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