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Gibbs Biski: Roller, Boot - oder beides?

 

Die Idee des Amphibienfahrzeugs ist eine sehr alte. Bereits im 16. Jahrhundert kam man in Italien auf den Gedanken, einen Kampfwagen für die Nutzung an Land und im Wasser zu bauen. Seit dem floss letzteres in großen Mengen diverse Flüsse hinab und auch die Technik entwickelte sich weiter. Eine frische Herangehensweise zeigt nun das Unternehmen „Gibbs Amphibians“ mit dem „Biski“.

Bei dem etwas pummelig daherkommenden Zweirad handelt es sich um einen Motorroller mit 40 kW/55 PS, der sich innerhalb von fünf Sekunden in eine Art Jetski verwandelt. Dabei werden die beiden Räder eingezogen, der Motor befeuert statt der Hinterachse dann einen Jet-Antrieb mit kräftigem Wasserstrahl.

Für Auftrieb sorgen große Schwimmkörper unter den Seitenteilen. Auf dem Land schafft der Biski trotz seiner für einen Roller voluminösen Abmessungen (2,35 Meter lang und 0,95 Meter breit) respektable 130 km/h. Einmal zu Wasser gelassen sind maximal 60 km/h oder 32 Knoten möglich. Einen Preis für den Biski nennen die findigen Tüftler nicht.

Text: Max Friedhoff/SP-X
Fotos: Gibbs Amphibians/SP-X

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