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IAA 2017: „Die wilden 70er“ und eine Zeitreise voller Emotionen

 

Um das Thema Fahrzeugveredelung und Leistungssteigerung, unter dem Fachbegriff „Tuning“ zusammengefasst, ging es auch in diesem Jahr bei der Pressekonferenz der KÜS auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt am Main. Die Optimierung von Automobilen, egal ob technisch oder optisch, ist auch ein Thema, das sich die KÜS auf ihre Fahnen geschrieben hat und bei dem sie mit vielen Tipps Hilfestellung leistet. Dass Fahrzeug-Tuning nicht aber erst in diesen Tagen ein ebenso heißes, wie auch beliebtes Thema ist, zeigt in diesem Jahr eine Ausstellung auf der IAA, die noch bis zum 24. September zu sehen ist.

Deren Motto lautet „Die wilden 70er“. Und damit ist schon vieles angekündigt, aber noch nichts gesagt. Denn hingehen und anschauen und ein bisschen träumen und schwelgen in der rasend schnellen und bunten Vergangenheit, ist eigentlich Pflichtprogramm auf einem IAA-Besuch in diesem Jahr. Der Automobilclub von Deutschland (AvD), der Verband der Automobilindustrie (VDA) und der der Zentralverband des deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) haben auf diesem gemeinsamen Stand alle ihre gemeinsamen Ressourcen zusammengefasst und ein Bündnis der Emotionen geschnürt, das Seinesgleichen sucht. Wenn man in Halle 6.0 ganz bis nach hinten durchgeht und sich dann nach links wendet, findet der Autofreak der „crazy '70s“, was das Herz begehrt. Und das in einer Dichte und Vielfalt, die atemberaubend ist. Da steht der blank geputzte Peugeot, den Michèle Mouton, die einzige Frau, die jemals einen Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft gewann, gemeinsam mit ihrem langjährigen Co. Steve Harryman fuhr, in trauter Nachbarschaft mit einer sauber hergerichteten Corvette Stingray, einem de Tomaso, der seinen mächtigen Antrieb zur Schau stellt und einem Ferrari 365 BB Koenig Specials.

Ein Porsche 911 Turbo Targa „Rainbow“ blickt in die Halle hinein, flankiert von einem „Herbie“ und einem der bekanntesten Filmautos, das zu dieser Zeit Karriere machte und Geschichte schrieb. Der „Manta“, den Til Schweiger im gleichnamigen Film malträtierte. „Wir wollen das Lebensgefühl der 70er Jahre bei dieser Gelegenheit wieder etwas aufkommen lassen“, sagt der mit veranstaltende AvD. Und dieses Vorhaben ist dem Trio ganz und gar gelungen. Damit man auch etwas Zeit zum Verweilen und Genießen hat, und dieses seltene Exposee nicht im vorbeirauschen auf sich einwirken lassen muss, gibt es auch genügend Sitzplätze zum Pflegen der eigenen Erinnerungen. Spezialisten sind vor Ort. Und sprechen die Besucher an. Wer Fragen zu einem der ganz seltenen Exemplare hat, dem wird geholfen. Oldtimer- wie Tunerfreunde gleichermaßen kommen bei den „wilden Siebzigern“ mit Sicherheit auf ihre Kosten.

Text und Fotos: Jürgen C. Braun

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