5 KÜS - Neues aus der Autowelt https://www.kues.de Aktuelle Meldungen aus der Autowelt zusammengestellt von der KÜS-Redaktion. Thu, 19 Apr 2018 17:20:25 GMT Cadillac: Mieten statt kaufen US-Autohersteller Cadillac bietet seine Autos im Abo an. Zunächst können Kunden in München die Limousinen und SUV der Marke sowie den Sportwagen der Tochter Corvette im Rahmen von „Book by Cadillac“ nutzen. Zu Preisen ab 1.500 pro Monat dürfen Mieter ihr Fahrzeug beliebig oft wechseln und beliebig weit fahren. Die Autos müssen mit 48 Stunden Vorlauf geordert werden, Cadillac liefert sie dann an den gewünschten Ort. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17361 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17361 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Thu, 19 Apr 2018 14:00:02 GMT US-Autohersteller Cadillac bietet seine Autos im Abo an. Zunächst können Kunden in München die Limousinen und SUV der Marke sowie den Sportwagen der Tochter Corvette im Rahmen von „Book by Cadillac“ nutzen. Zu Preisen ab 1.500 pro Monat dürfen Mieter ihr Fahrzeug beliebig oft wechseln und beliebig weit fahren. Die Autos müssen mit 48 Stunden Vorlauf geordert werden, Cadillac liefert sie dann an den gewünschten Ort. <br><br> Den gleichen Service bietet Cadillac bereits seit vergangenem Jahr in New York an, kürzlich kamen Dallas und Los Angeles dazu. München ist der erste Standort in Deutschland, weitere Städte könnten folgen. Die deutschen Hersteller BMW, Mercedes und Porsche sind mit ähnlichen Abo-Modellen in den USA vertreten. <br><br>Text: Holger Holzer/SP-X<br>Foto: Cadillac/SP-X <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17361/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Mitsubishi Pajero: Abschied mit Sondermodell - nach 36 Jahren Mitsubishi verabschiedet den Pajero. Nach 36 Jahren gibt es zum Produktionsende das Sondermodell "Final Edition", erhältlich in beiden Karosserie-Varianten, als 3-Türer und als 5-Türer und auf insgesamt 1.000 Exemplare limitiert. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17363 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17363 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Thu, 19 Apr 2018 14:00:00 GMT Mitsubishi verabschiedet den Pajero. Nach 36 Jahren gibt es zum Produktionsende das Sondermodell "Final Edition", erhältlich in beiden Karosserie-Varianten, als 3-Türer und als 5-Türer und auf insgesamt 1.000 Exemplare limitiert. <br><br> Den Dreitürer hat Mitsubishi als Sondermodell in puncto Offroad-Fähigkeiten aufgewertet, bei der fünftürigen "Final Edition" liegt der Schwerpunkt auf der Komfort-Ausstattung. <br><br> Der 3-Türer Final Edition (40.990 Euro) baut auf der Variante BASIS auf, zusätzlich gibt es u.a. 18“ Offroad-Felgen mit Anfahrschutz und „Cooper“ A/T-Bereifung, eine Dachreling (welche die maximale Dachlast von 80 kg auf 100 kg steigert), einen Frontbügel in Matt-Schwarz, ein sperrbares Hinterachsdifferenzial (100%), Tempoautomatik, Unterbodenschutz inkl. Motorraum- und Hohlraumversiegelung sowie Unterfahrschutz für den Motor, Getriebe und Antriebsstrang aus Aluminium (4 mm).<br><br> Der 5-Türer Final Edition (ab 52.990 Euro) basiert auf der Ausstattung TOP und wird u.a. durch 20“ Leichtmetallfelgen in Schwarz/Silber, einen Dachspoiler in Wagenfarbe und Einstiegsleisten vorn (beleuchtet) und hinten aufgewertet. Als 5-Türer hat der Pajero eine Anhängelast von bis zu 3,5 t, beim Dreitürer sind es bis zu 3,0 t. <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17363/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> VW Jetta 2018 (USA): Stufenheck für die Studentenbewegung Der Highway Number One zwischen Los Angeles und San Francisco, die Route 66, die Straße von Miami nach Key West oder die Byways in New England - es gibt in Amerika wahrlich attraktivere Ziele für eine Jungfernfahrt als die Nebenstraßen in den Feuchtgebieten um Raleigh und Durham in North Carolina. Zumindest für gewöhnliche Autos. Doch wenn man die Premiere eines VW Jetta feiert, ist man hier genau richtig aufgehoben. Nicht weil die beiden Nachbarstädte im Südosten der USA so gesichtslos wären, wie es der Golf mit Stufenheck lange Jahre gewesen ist. Sondern weil es kaum irgendwo in Amerika so viele Universitäten und mit ihnen so viele Studenten auf so engem Raum gibt, wie hier. Und wo Studenten sind, ist der Jetta nicht weit, sagt Produktmanager Daniel Shapiro. Denn während der Jetta bei uns, wenn überhaupt, bei Sensoren und Spießern punkten konnte, steht er in den USA als günstiges Einstiegsmodell mit europäischen Wurzeln vor allem beim akademischen Nachwuchs hoch im Kurs. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17362 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17362 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Thu, 19 Apr 2018 08:00:00 GMT Der Highway Number One zwischen Los Angeles und San Francisco, die Route 66, die Straße von Miami nach Key West oder die Byways in New England - es gibt in Amerika wahrlich attraktivere Ziele für eine Jungfernfahrt als die Nebenstraßen in den Feuchtgebieten um Raleigh und Durham in North Carolina. Zumindest für gewöhnliche Autos. Doch wenn man die Premiere eines VW Jetta feiert, ist man hier genau richtig aufgehoben. Nicht weil die beiden Nachbarstädte im Südosten der USA so gesichtslos wären, wie es der Golf mit Stufenheck lange Jahre gewesen ist. Sondern weil es kaum irgendwo in Amerika so viele Universitäten und mit ihnen so viele Studenten auf so engem Raum gibt, wie hier. Und wo Studenten sind, ist der Jetta nicht weit, sagt Produktmanager Daniel Shapiro. Denn während der Jetta bei uns, wenn überhaupt, bei Sensoren und Spießern punkten konnte, steht er in den USA als günstiges Einstiegsmodell mit europäischen Wurzeln vor allem beim akademischen Nachwuchs hoch im Kurs. <br><br> Damit hat es VW jenseits des Atlantiks weit gebracht: „Der Jetta ist für uns ein Dauerbrenner“, sagt Produktmanager Shapiro. Nicht nur für die Marke, die seit der Premiere im Jahr 1978 über 17 Millionen Exemplare verkauft hat und die Limousine noch vor Passat oder Polo als eines der erfolgreichsten Modelle rühmt. Sondern insbesondere für den Markt. Denn mit insgesamt über drei Millionen Zulassungen steht der Jetta in Amerika für rund ein Drittel aller VW-Verkäufe. <br><br> Kein Wunder also, dass Shapiro und seine Kollegen diesmal auch den Hut aufhatten, als es um die Entwicklung des neuen Modells ging. „Wir haben den Jetta neu gedacht und neu gemacht“, sagt der Produktmanager. „Und wir hatten dabei vor allem unsere Kunden in Amerika im Sinn.“ Mit dem Einfluss aus Chattanooga ist aus dem auch weiterhin in Mexiko produzierten Jetta deshalb ein durch und durch amerikanisches Auto geworden, selbst wenn er jetzt erstmals auf dem Modularen Querbaukasten fußt und damit wieder enger mit Golf & Co verwandt ist als je zuvor. Das gilt im Guten für das üppige Platzangebot der nun auf 4,70 Meter gestreckten Limousine, für das gefällige und mittlerweile relativ selbstbewusste Design, die üppige Ausstattung mit LED-Scheinwerfern und Infotainment-Extras wie Apple Carplay oder Android Auto als Standard, für Komfort-Optionen wie die klimatisierten Sitze, das Soundsystem von Beats oder die Ambiente-Beleuchtung und natürlich vor allem für den Preis, der mit den Kostenvorteilen des Baukastens sogar noch einmal gesenkt wurde und nun bei 18 565 Dollar beginnt. Und das gilt im schlechten für die im Vergleich zu europäischen Modellen eher mäßige Materialqualität mit mehr Hartplastik im Cockpit und dünnerem Leder auf den Sitzen oder mit unverkleideten Federbeinen an der Klappe im Kofferraum genau wie für das eher unaufgeregte Fahrverhalten. Denn zumindest bis im nächsten Jahr ein Jetta GLI mit Sportfahrwerk und dem 230 PS starken Zweiliter-Turbo unseres Golf GTI kommt, gibt der Jetta in Amerika den vernünftigen Leisetreter: 1,4 Liter Hubraum müssen dem Vierzylinder reichen, der sich im großen Bug der Limousine fast verliert. <br><br> 150 PS und 250 Nm leistet das Triebwerk und hat mit der rund 1.500 Kilo schweren Limousine zwar überraschend leichtes Spiel. Doch wenn man kräftig aufs Gas tritt, klingt der Motor schnell angestrengt. Mit Rücksicht auf die Reifen ist bei 180 Sachen schon wieder Schluss. Und weil es der Amerikaner eben gerne komfortabel mag und ohnehin nirgends schnell fahren darf, hat der Jetta nicht nur eine betont lässige Fahrwerksabstimmung und eine Lenkung mit eher entspannter Grundeinstellung. Es gibt als Alternative zum Handschalter keine Doppelkupplung mehr, sondern die erste Achtgang-Automatik bei VW. <br><br> Da ist es ganz gut, dass es rund um Raleigh und Durham zwar viele schöne Küstenstraßen entlang der zahlreichen Seen gibt. Doch Steigungen sind hier genauso selten wie enge Kurven, so dass man soft und sachte durch die Landschaft surft und alle Eile von einem abfällt. Stattdessen freut man sich lieber an den knapp sieben Litern Normverbrauch, die im Umfeld von Toyota Corolla, Honda Civic, Ford Focus und Hyundai Elantra mehr als vorzeigbar sind. Müssen sie auch sein, räumen die VW-Macher ein. Schließlich waren die Jetta-Kunden bis vor kurzem noch die treuesten Diesel-Käufer in Amerika und müssen sich jetzt erst wieder mit einem Benziner anfreunden. <br><br> Ein stattliches Format, viel Ausstattung aber ein einfaches Ambiente, ein Motor, der eher auf Vernunft als auf Vergnügen ausgelegt ist, und vor allem ein für europäische Verhältnisse fast schon lächerlicher Preis – man muss kein Student der Automobilwirtschaft sein, wenn man dem Jetta in den USA gerade beim akademischen Nachwuchs wieder einen großen Erfolg voraussagen will. <br><br> Denn kann VW aber auch dringend brauchen. Denn obwohl die Niedersachsen ihr Dieselgate überraschend gut weggesteckt und im letzten Jahr mit einem Plus von fünf Prozent gegen den Trend des Markes ordentlich zugelegt haben, sind sie von der alten Blüte weit entfernt. Noch, schränkt US-Chef Hinrich Woebken ein und träumt schon wieder von früheren Zeiten, als VW tatsächlich eine Größe war in Amerika und als Importeur ähnlich viel Bedeutung hatte wie heute Toyota, Honda oder die Koreaner: „Wir wollen hier wieder zur Volumenmarke werden,“ sagt der US-Chef und peilt dafür als nächstes Zwischenziel eine Hürde an, über die sie überall sonst in der VW-Welt nur lachen würden. Zwei Prozent Marktanteil will er knacken und muss dafür einen breiten Fußabdruck in den Volumensegmenten des Marktes bekommen.<br><br>Text: Benjamin Bessinger/SP-X<br>Fotos: VW/SP-X <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17362/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Heuschnupfen: Vorsicht am Steuer! Niesen, tränende Augen, Atemnot oder eine verstopfte Nase gehören für 15 Prozent der deutschen Bevölkerung zum Frühling. Ganz verhindern lassen sich die Heuschnupfen-Symptome leider nicht. Aber die Fahrt im Auto kann man erträglicher gestalten. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17355 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17355 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Wed, 18 Apr 2018 14:00:01 GMT Niesen, tränende Augen, Atemnot oder eine verstopfte Nase gehören für 15 Prozent der deutschen Bevölkerung zum Frühling. Ganz verhindern lassen sich die Heuschnupfen-Symptome leider nicht. Aber die Fahrt im Auto kann man erträglicher gestalten.<br><br> Um beispielsweise das Steuer bei einer Niesattacke nicht zu verreißen oder nicht einige Zeit im Blindflug unterwegs zu sein, ist es empfehlenswert, das Fenster im Auto geschlossen zu halten. Damit der Blütenstaub nicht über die Lüftung in den Pkw gelangt, ist meist ein Innenraumfilter eingebaut. Dieser siebt unter anderem Pollen, Staub und Schmutz aus der Luft, bevor sie in die Fahrgastzelle gelangen. Bei älteren Fahrzeugen lassen sie diese nachrüsten. Am besten wechselt man den Innenraumfilter zeitig aus. Denn wenn der Filter nicht mehr reinigt, kann das zum Nährboden für Schimmel und Bakterien werden.<br><br> Damit die Allergieauslöser keine Chance im Wagen haben, hilft regelmäßiges Saugen und das Abwischen der Flächen. Da Pollen auch über die Kleidung ins Auto gelangen, packt man Jacken während der Fahrt besser in den Kofferraum. Beim Parken achtet man darauf, dass Fahrzeug nicht unter Bäumen abzustellen, denn gerade dort kann es regelrecht Pollen schneien. <br><br> Weil die Augen von Heuschnupfengeplagten sehr empfindlich sind, empfiehlt sich das Tragen einer Sonnenbrille während der Fahrt. Vor allem im Frühjahr steht die Sonne morgens und abends sehr tief. Plötzlich blendende Sonnenstrahlen können zu Niesanfällen führen und reizen die angegriffenen Augen zusätzlich. <br><br> Vorsicht auch bei einigen Medikamenten gegen Heuschnupfen: Diese schränken – genauso wie andere Präparate – die Fahrtauglichkeit ein, unter anderem, weil sie müde machen und die Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit mindern. Aus diesem Grund sollten Autofahrer den Beipackzettel der Arzneimittel gründlich lesen und sich gegebenenfalls ein anderes Mittel vom Arzt verschreiben lassen. <br><br> Grundsätzlich gilt: Wer zu sehr unter dem Pollenflug leidet, sollte auf das Autofahren verzichten. Besser ist es auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen oder sich von jemandem fahren lassen. <br><br>Text: Holger Holzer/SP-X<br>Foto: Bosch/SP-X <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17355/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Leser fragen – Experten antworten: Rechts am Stau vorbei? Frage: Als Pendler stehe ich häufig im Stau. Um schneller zu meiner Ausfahrt zu kommen, fahre ich auch mal auf den Standstreifen, wenn die letzten paar hundert Meter bis dahin von einer Autoschlange blockiert sind. Immer wieder stellen sich Autos oder Lkw in den Weg – dürfen die das? ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17356 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17356 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Wed, 18 Apr 2018 14:00:00 GMT Frage: Als Pendler stehe ich häufig im Stau. Um schneller zu meiner Ausfahrt zu kommen, fahre ich auch mal auf den Standstreifen, wenn die letzten paar hundert Meter bis dahin von einer Autoschlange blockiert sind. Immer wieder stellen sich Autos oder Lkw in den Weg – dürfen die das? <br><br> Antwort von Hans-Georg Marmit, Kfz-Experte der Sachverständigen-Organisation KÜS:<br><br> Um Ihnen eine direkte Antwort zu geben: Nein, die Auto- und Lkw-Fahrer dürften nicht ohne einen dringenden Grund den Standstreifen befahren – Sie selbst allerdings auch nicht. <br><br> Der Seitenstreifen der Autobahn ist laut Paragraph 2, Absatz 1 StVO nicht Bestandteil der Fahrbahn und damit nur für das Benutzen in Notfällen gedacht. Beispielsweise bei einer Panne, zur Bildung einer Rettungsgasse oder auf ausdrückliche Anweisung durch die Polizei oder Verkehrsleitschilder. Den Seitenstreifen zu befahren, um bei einem Stau schneller voranzukommen, ist nicht nur verboten und mit einem Bußgeld von mindestens 75 Euro sowie einem Punkt in Flensburg bewehrt, sondern auch ziemlich gefährlich und führt bei einem Unfall zur Haftung. <br><br> Das größte Risiko: Autofahrer, die sich an die Regeln halten und erst mit Beginn der Verzögerungsspur in die Abfahrt biegen, rechnen nicht damit, dass von hinten ein Fahrzeug kommt – das dann auch noch deutlich schneller fährt als sie selbst, die gerade noch im Stau standen. Auch ein plötzlich auftauchendes Pannenfahrzeug auf der Standspur kann zur Gefahr werden. Bei einem Unfall sprechen Gerichte dem verkehrswidrig auf dem Seitenstreifen Fahrenden mindestens eine Mitschuld zu. Die Spur zu blockieren ist übrigens auch eine verkehrswidrige Benutzung und ebenfalls gefährlich. <br><br> Quelle: Hanne Schweitzer/SP-X <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/bubbles.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Buchtipp - Schweizer/Faass: Neue Gärten! In diesem von Stefan Schweizer und Martin Faass herausgegebenen Katalogband, der parallel zur gleichnamigen Ausstellung im Museum für Gartenkunst Schloss Benrath und der Villa Liebermann am Wannsee erschienen ist, kann man lernen, warum und wie die wachsenden Städte des Industriezeitalters durch die Gartenkunst verändert wurden. Zugleich wird erkennbar, wie diese Veränderungen tiefgreifende Wirkungen auf die Wahrnehmung und Nutzung des Lebensortes Stadt hatten. So wie die Moderne das Leben der Menschen in allen Facetten verwandelte, prägte sie auch die Gartenkultur in einer Weise, die für uns Heutige als Selbstverständlichkeit wahrgenommen wird. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17358 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17358 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Wed, 18 Apr 2018 13:00:00 GMT In diesem von Stefan Schweizer und Martin Faass herausgegebenen Katalogband, der parallel zur gleichnamigen Ausstellung im Museum für Gartenkunst Schloss Benrath und der Villa Liebermann am Wannsee erschienen ist, kann man lernen, warum und wie die wachsenden Städte des Industriezeitalters durch die Gartenkunst verändert wurden. Zugleich wird erkennbar, wie diese Veränderungen tiefgreifende Wirkungen auf die Wahrnehmung und Nutzung des Lebensortes Stadt hatten. So wie die Moderne das Leben der Menschen in allen Facetten verwandelte, prägte sie auch die Gartenkultur in einer Weise, die für uns Heutige als Selbstverständlichkeit wahrgenommen wird. <br><br> Oder denken Sie beim sonntäglichen Spaziergang durch den Stadtpark oder beim Flanieren durch die Villenvororte daran, dass die Gestaltung von Volksgärten und repräsentativen Villengärten als Folge einer Gartenreform um die Jahrhundertwende stattfand? In der Tat war es zu dieser Zeit, dass sich die malerischen Landschaftsgärten mit ihren Staffagen, geschwungenen Wegen und kleinen Seen in geometrisch gestaltete Gartenräume mit geraden Wegen und rechteckigen Wasserbecken verwandelten. Die in engen Wohnungen und schmutzigen Fabriken eingesperrten Stadtbewohner sollten mitten in der Stadt Erholung finden. Die Volksgärten boten ihnen Licht und Luft und ihren Kindern Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten. Auch der bürgerliche Hausgarten veränderte sich und bildete von nun an eine Erweiterung der Wohnräume. <br><br> In der Gartenbepflanzung brachte die Epoche gleichfalls Neues. Was sich etwa darin zeigt, wenn wir die erwachenden Frühlingsboten in Gelb und Blau auf städtischen und heimischen Rasenflächen oder Wiesen bewundern. Narzissen, Krokusse oder Schachbrettblumen unter Obstbäumen verwildern zu lassen, erscheint heute als eine ganz selbstverständliche Gestaltungsidee. Dazu noch very british, denkt sich mancher Spaziergänger. Dabei war es einst ein junger Gärtner aus Irland, der die englische Gartenkultur mit ihren exotischen Blumen und Teppichbeeten revolutionierte. William Robinson war ein Pionier der naturnahen Gartengestaltung. In seinem 1870 erschienenen Buch „The Wild Garden“ präsentierte er dem erstaunten Publikum seine Ideen, wie man aus heimischen Pflanzen und in England eingeführten, aber winterharten Stauden und Gewächsen, zauberhafte Gärten erschaffen könne. 1871 gründete er das Magazin „The Garden“, das bald die meistgelesene Gartenzeitschrift wurde. Auch Gertrude Jekyll, die berühmte Gartengestalterin, die mit Blumen im Garten malte, schrieb für das Blatt. Übrigens ließe sich der von Vita Sackville-West gestaltete Weiße Garten von Sissinghurst als eine spezielle Weiterentwicklung von Getrude Jekylls Idee, begrenzt auf eine Farbe, verstehen. <br><br> Diese Veränderungen waren eine Folge von geistigen Auseinandersetzungen mit den Bedingungen der Zeit, Diskussionen und nicht zuletzt machtpolitischem Kräftemessen. So wie in der Ausstellung mit über 150 Exponaten, darunter Gartenpläne, Zeichnungen, Fotografien, Kostüme, Modelle und Garten-Gemälde von Max Liebermann, Heinrich Vogeler, Max Clarenbach und Emil Nolde, erstmals eine derart umfangreiche kunst- und kulturhistorische Darstellung der Gartenkunst des frühen 20. Jahrhunderts geboten wird, liefert der Band eine spannende und lehrreiche Ergänzung. Zugleich können Leserinnen und Leser, die die Ausstellung verpassen, sich durch die Beiträge des Bandes sowie durch die zahlreichen und kunstvoll arrangierten Illustrationen der Ausstellungsexponate ein sehr gutes Bild vom Ideenreichtum und den Kontroversen dieser Epoche machen. Was nicht bedeutet, dass man die Ausstellung ruhig auslassen könne. Ganz im Gegenteil. Dies sei gerade eine Empfehlung an die Ausstellungsbesucher, sich diesen Band zuzulegen. Zumal die mühevoll zusammengetragenen Objekte kaum so schnell wieder Seite an Seite präsentiert werden. Hinzukommt, dass es (bei allem wachsenden Interesse an der Gartenkultur) auf dem deutschen Buchmarkt bisher keine so quellenkritische Darstellung jener Gartenreformbewegung aus der Feder profunder Kenner gegeben hat. Noch dazu vermitteln die Autorinnen und Autoren ihr Wissen in verständlicher, gut lesbarer Form, sodass nicht allein historisch Interessierte, sondern auch wissbegierige Gärtner ihre Freude an der Lektüre haben werden.<br><br> Entsprechend der Ausstellungsorte fokussieren sich eine Reihe von Beiträgen exemplarisch auf das Rheinland und Berlin, zugleich werden die Reform der Gartenkunst in Großbritannien und der Einfluss von Künstlern, Architekten und Gartendirektoren betrachtet. Spannend ist es ebenso von den gärtnerischen Züchtungen, der Verwendung von Blumenzwiebeln oder dem Wandel in der Züchtung von Stauden zu lesen. Der Leserschaft bietet sich derart ein aufschlussreicher Blick in einen spannenden Abschnitt der Geschichte der Gartenkunst. Das Buch wurde mit dem zweiten Preis in der Kategorie „Bestes Buch über Gartengeschichte“ des Deutschen und Europäischen Gartenbuchpreises ausgezeichnet. Zu Recht! Die Ausstellung ist in der Villa Liebermann am Wannsee in Berlin noch bis zum 29. Mai 2018 zu sehen.<br><br> Stefan Schweizer/Martin Faass (Hg.): Neue Gärten! Gartenkunst zwischen Jugendstil und Moderne. Wienand Verlag; 36 Euro.<br><br>Text: Editha Weber <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17358/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Hyundai: Preis für neuen Nexo steht fest Der neue Hyundai Nexo ist ab sofort zu einem Grundpreis von 57.983 Euro (netto)/69.000 Euro (brutto) bestellbar. Das Brennstoffzellenfahrzeug, mit dem Hyundai sich gleichermaßen an Privatkunden und Unternehmen richtet, soll dann ab August 2018 in Deutschland verfügbar sein. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17357 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17357 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Tue, 17 Apr 2018 14:00:03 GMT Der neue Hyundai Nexo ist ab sofort zu einem Grundpreis von 57.983 Euro (netto)/69.000 Euro (brutto) bestellbar. Das Brennstoffzellenfahrzeug, mit dem Hyundai sich gleichermaßen an Privatkunden und Unternehmen richtet, soll dann ab August 2018 in Deutschland verfügbar sein.<br><br> Nimmt man den Umweltbonus in Anspruch, reduziert sich der Preis des Nexo um 4.000 Euro. Der Umweltbonus gilt für Fahrzeuge, die auf der Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge der BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) stehen. Die Förderung erfolgt jeweils zur Hälfte durch den Hersteller und den deutschen Staat.<br><br>Quelle und Fotos: Hyundai <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17357/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> "Schaeffler Mover": Urbanes Konzept für autonomen Betrieb "Schaeffler Mover" nennt sich ein aktuelles Fahrzeugkonzept des Automobil- Zulieferers, das derzeit auf einem Kolloquium seine Premiere feiert. Der "Mover" weist ein kompaktes Radmodul auf, das Antriebs- und Fahrwerkskomponenten vereint. Hohe Wendigkeit, die bis zum Richtungswechsel "auf der Stelle" reicht, ist dabei kombiniert mit großzügigem Insassen- Komfort. Zudem stellt es sich so flexibel dar, dass verschiedene Fahrzeugaufbauten vom Robo- Taxi bis zum Lieferfahrzeug umgesetzt werden können. Das Gesamtkonzept zielt auf die wachsenden Mobilitätsansprüche von Menschen in stark wachsenden Metropolen: der öffentliche Nahverkehr herkömmlicher Art ließe sich damit ablösen. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17352 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17352 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Tue, 17 Apr 2018 14:00:02 GMT "Schaeffler Mover" nennt sich ein aktuelles Fahrzeugkonzept des Automobil- Zulieferers, das derzeit auf einem Kolloquium seine Premiere feiert. Der "Mover" weist ein kompaktes Radmodul auf, das Antriebs- und Fahrwerkskomponenten vereint. Hohe Wendigkeit, die bis zum Richtungswechsel "auf der Stelle" reicht, ist dabei kombiniert mit großzügigem Insassen- Komfort. Zudem stellt es sich so flexibel dar, dass verschiedene Fahrzeugaufbauten vom Robo- Taxi bis zum Lieferfahrzeug umgesetzt werden können. Das Gesamtkonzept zielt auf die wachsenden Mobilitätsansprüche von Menschen in stark wachsenden Metropolen: der öffentliche Nahverkehr herkömmlicher Art ließe sich damit ablösen.<br><br> Die kompakte Baueinheit besteht aus vier Modulen, die in allen vier Rädern verbaut sind (siehe auch die Abbildung): Radnabenmotor, Radaufhängung samt Federung und der Aktor für die elektro-mechanische Lenkung ("Steer-by-Wire-" System), die einen Radeinschlag bis zu 90 Grad zulässt. Für knappe Parklücken und enge Gassen eine äußerst praktikable Lösung. Der Wendekreis beträgt weniger als fünf Meter. Jeder der vier elektrischen Antriebsmotoren liefert bei 300 Volt Betriebsspannung eine Dauerleistung von 13 Kilowatt und eine zeitlich limitierte Spitzenleistung von 25 kW. Das Nennstrom- Drehmoment von 250 Newtonmetern kann kurzzeitig bei Bedarf verdoppelt werden. Das gesamte Technikpaket des "Schaeffler Mover" benötigt für Antrieb und Fahrwerk spürbar weniger Bauraum, wodurch mehr Platz für Passagiere und mehr Stauraum für Transportgüter generiert werden. So lässt sich auch der Aufbau rasch von der Plattform trennen für andere Konzepte und Formen. Bis Ende dieses Jahres ist geplant, dass der "Mover" als fahrbereiter Prototyp inklusive Passagierkabine und Klimatisierung realisiert wird.<br><br> Text. Frank Nüssel/CineMot<br> Abbildung: Schaeffler Automotive <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17352/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Konnektivität: Fahr'n, fahr'n ... auf der (Daten-)Autobahn Immer mehr Menschen sind bereit, immer mehr Geld für die Vernetzung ihres Autos mit der Umwelt, aber auch mit anderen Fahrzeugen auszugeben. Zehn Prozent des Kaufpreises eines Fahrzeugs, so hat jetzt eine diesbezügliche Untersuchung ergeben, fließen in das wuselige Geschehen auf der Daten-Autobahn. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17354 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17354 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Tue, 17 Apr 2018 14:00:00 GMT Immer mehr Menschen sind bereit, immer mehr Geld für die Vernetzung ihres Autos mit der Umwelt, aber auch mit anderen Fahrzeugen auszugeben. Zehn Prozent des Kaufpreises eines Fahrzeugs, so hat jetzt eine diesbezügliche Untersuchung ergeben, fließen in das wuselige Geschehen auf der Daten-Autobahn. <br><br> Vor allem bei jüngeren Menschen hat sich das Anforderungsprofil an das erste (eigene) Automobil in den vergangenen Jahren erheblich gewandelt. Nicht so sehr die PS-Zahl, die Höchstgeschwindigkeit, der coole Look sind entscheidend für die Kaufentscheidung, sondern das, was man Interaktivität nennt. Also: Der Datentransfer vom Handy ins Auto, der Zugriff auf social media, auf Downloads, der möglichst perfekte Abgleich der virtuellen Welt von draußen ins Innere des Fahrzeugs. <br><br> Aber Konnektivität ist weitaus mehr als nur Spielerei. Mehr als nur das ständige Updaten des aktuellen Wissens- und Informationsstands. Mehr auch als (überflüssige) Nachrichten, als (sinnfreie) Posts, als Mails oder als besonders „geile Mucke“ aus der Datendose. Die schöne neue digitale Welt ergreift immer mehr Besitz von uns, aber wir sollten auch – zu unserem eigenen Nutzen – Besitz von ihr, von ihren Möglichkeiten und Angeboten, ergreifen. Zur Lösung unserer vielfältigen Alltagsprobleme, zur Einrichtung einer individuellen Komfortzone mittels Datenverkehr. Aber auch zu unserer größtmöglichen Sicherheit.<br><br> Ein Hersteller, der sich dieses Thema in jüngster Zeit in besonders rasanter und effizienter Weise auf die Agenda geschrieben hat, ist die tschechische Volkswagen-Tochter Skoda. Das System „Skoda Connect“ hält jetzt Einzug in sämtliche Modellreihen mit Ausnahme des Stadtflitzers „Citigo“, also ausnahmslos Fabia, Rapid, Octavia, Karoq, Kodiaq und Superb. Das Heft des Handelns und damit die letzte Entscheidung über die Auswahl der Optionen aber soll immer der Fahrzeugführer haben. Wer den Schlüssel hat, hat auch die Macht. Mit Ausnahme des SOS-Knopfes sind nämlich alle Wahlmöglichkeiten nutz- aber auch deaktivierbar.<br><br> Dem eigenen Markenclaim folgend, soll das Vernetzungs-System bei Skoda einfach und (siehe Slogan) clever sein. Deshalb ist auch ein Notrufsystem Bestandteil des gesamten Paketes, wie es seit Beginn dieses Monats für alle neuentwickelten Modellreihen in der EU vorgeschrieben ist. Ergänzend hinzukommen "Heinzelmännchen" aus dem digitalen Watchtower wie ein Pannenruf, ein Zustandsbericht des Fahrzeugs und der freundliche Hinweis des Skoda-Partners auf den nächsten Service-Termin, die anstehende Inspektion. <br><br> Dass ein neues Automobil mit dem Smartphone des Besitzers agiert (und umgekehrt natürlich auch), das ist mittlerweile fast schon eine Selbstverständlichkeit. Programmierung der Sitzheizung, Parkplatzanfrage, die Abfrage der nächsten Tankstellen mit Preisangabe, Online-Diebstahlwarnanlage oder der Kontakt mit einer Service-Hotline: Das alles sind sinnvolle Angebote, die mittels des kleinen blinkenden „Kontaktbolzens“ in unserem Alltag möglich sind. Auch bei Skoda Connect natürlich.<br><br> Um zu diesem erlauchten Kreis dazu zu gehören, müssen die Skoda-Kunden sich zunächst die kostenlose App „Skoda Connect“ herunter laden, dann das Auto im Connect-Portal registrieren und es mit ihrem Konto verbinden. Ist das geschehen, kann man Fahrzeugdaten kontrollieren oder auch Reiserouten vorab speichern, die dann beim Start etwa am nächsten Tag bereits im Navi des Fahrzeugs abgespeichert sind. Da die Apps sich auf dem Display im Auto spiegeln lassen, können sie auch von dort bedient werden. Die Infotainment-Systeme von Skoda arbeiten mit der Schnittstelle Smart-Link+ in der Mirror-Link, Apple Carplay und Android Auto enthalten sind. Nach dem ersten kostenlosen Jahr kostet der Zugang zu dem System 60 Euro per anno.<br><br> Der Hersteller selbst sagt mittlerweile, dass er sich vom reinen Autobauer zum umfassenden Mobilitäts-Dienstleister gewandelt hat. Die Funktionen und Möglichkeiten von Skoda connect sollen immer weiter ausgebaut werden. Das vernetzte Auto soll vor nichts mehr zurückschrecken, nicht vor der urbanen Infrastruktur, nicht vor anderen Fahrzeugen, die – mit gewaltigen Datensätzen versehen – Teil der individuellen Mobilität sind. Irgendwie ist es da schon ein wenig beruhigend zu wissen, dass auch ohne analoge Mechanik in der digitalen Welt der Bits und Bytes kein Vorwärtskommen (mehr) möglich ist. Dennnoch fährt Skoda connect nicht alleine an die Tankstelle und erledigt dort die Sprit-Aufnahme. Wobei die Betonung vielleicht auf „noch“ liegen sollte.<br><br> Text und Fotos: Jürgen C. Braun <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17354/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Vorschau: Qatar Cross Country-Rally Der vierte Lauf zum FIA Cross Country Weltpokal geht in Qatar an den Start. Dort wird die Rallye seit 2002 gefahren. Das diesjährige Starterfeld kann sich wahrlich sehen lassen: Nasser Al Attiyah (Toyota Gazoo Hilux) greift wieder ein, um seinen vorjährigen Titel zu verteidigen. Der derzeitige Zweite im Gesamtklassement, Jakub Przygonski(Mini JCW von X-raid) will ebenfalls volle Punkte einfahren, um den Qatari Al Attiyah abzulösen. Dagegen hat auch Martin Prokop (Ford F 150 Raptor EVO) etwas, der seinen V8-Pickup inzwischen meisterlich zu beherrschen weiß. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17353 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17353 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Mon, 16 Apr 2018 14:00:02 GMT Der vierte Lauf zum FIA Cross Country Weltpokal geht in Qatar an den Start. Dort wird die Rallye seit 2002 gefahren. Das diesjährige Starterfeld kann sich wahrlich sehen lassen: Nasser Al Attiyah (Toyota Gazoo Hilux) greift wieder ein, um seinen vorjährigen Titel zu verteidigen. Der derzeitige Zweite im Gesamtklassement, Jakub Przygonski(Mini JCW von X-raid) will ebenfalls volle Punkte einfahren, um den Qatari Al Attiyah abzulösen. Dagegen hat auch Martin Prokop (Ford F 150 Raptor EVO) etwas, der seinen V8-Pickup inzwischen meisterlich zu beherrschen weiß. <br><br>Altmeister Wassily Vasilyev bringt seinen zuverlässigen Mini ONE mit und kann sich ebenfalls noch um den Titel streiten. Yasir Seaidan tritt mit seinem starken Toyota Hilux von Overdrive an, um den anderen die Suppe zu versalzen. Seine Markenkollegen sind nicht minder stark: Erik van Loon, Aron Domzala und Fernando Alvarez. Ganz aktuell erfahren wir vom Gazoo-Team aus Südafrika, dass von dort auch Routinier und Ex-Dakar-Sieger Giniel de Villiers, diesmal mit Rob Howie auf dem heißen Sitz, gemeldet ist. Hintergrund: von Zitzewitz, langjähriger Co von de Villiers, ist wohl nicht mehr von der Partie, dafür soll Howie schon für die Dakar 2019 mit trainieren. <br><br>Es fehlen aber auch berühmte Namen: Boris Gadasin (G-Force), Miroslav Zapletal (Hummer H3/Ford F 150 im Wechsel) und andere. Ob es eine richtige Entscheidung im Hause X-raid ist, Przygonski solo, ohne Teamunterstützung fahren zu lassen, wird sich spätestens nach der Rallye zeigen. Immerhin hat der den zweiten Rang zu verteidigen. Glyn Hall, Teamchef von Toyota Gazoo, äußerte sich: "Die Qatar ist einer der schönsten und anspruchsvollsten Veranstaltungen im FIA-CC-Kalender, es geht durch viel Sand, über Dünen und schnelle Schotterstrecken. Unsere neue Paarung de Villiers/Howie soll sich langsam einschießen auf diese neue Partnerschaft, damit dann im Januar 2019 bei der Dakar der optimale Leistungsstatus erreicht ist. Dass wir auch das Fahrzeug, unseren Hilux V8, entsprechend weiter entwickeln werden, ist selbstverständlich". 1.970 Kilometer sind insgesamt zu bewältigen, davon 1.395 gegen die Uhr. Wir bleiben dran, hier an dieser Stelle.<br><br> Text: Frank Nüssel /CineMot<br> Fotos: Teams/marathonrallye.com <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17353/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> DVR: Warnung vor Ablenkung durch Smartphones bei Fußgängern In unserer digitalen und vernetzten Welt stehen wir vor der Herausforderung, ständig „online“, jederzeit erreichbar sein zu müssen. Für viele Menschen ist das Smartphone nicht nur ein unentbehrliches Arbeitsgerät, sondern auch eine wichtige Verbindung zum Freundes- und Bekanntenkreis. Eine Nachricht zu verpassen, ist aus ihrer Sicht undenkbar. Auch unterwegs wollen sie auf E-Mails, WhatsApp, Facebook, Twitter und Co. nicht verzichten. Für den Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) wird Ablenkung durch Smartphones so zu einem hohen Unfallrisiko. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17349 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17349 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Mon, 16 Apr 2018 14:00:01 GMT In unserer digitalen und vernetzten Welt stehen wir vor der Herausforderung, ständig „online“, jederzeit erreichbar sein zu müssen. Für viele Menschen ist das Smartphone nicht nur ein unentbehrliches Arbeitsgerät, sondern auch eine wichtige Verbindung zum Freundes- und Bekanntenkreis. Eine Nachricht zu verpassen, ist aus ihrer Sicht undenkbar. Auch unterwegs wollen sie auf E-Mails, WhatsApp, Facebook, Twitter und Co. nicht verzichten. Für den Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) wird Ablenkung durch Smartphones so zu einem hohen Unfallrisiko. <br><br>Knapp zwei Drittel der Fußgängerinnen und Fußgänger nutzen ihr Smartphone im Straßenverkehr und sind damit stark abgelenkt. Rund ein Drittel aller Fußgänger, die von ihrem Mobiltelefon abgelenkt waren, sind bereits in eine brenzlige Situation geraten, weil sie zu spät reagierten oder andere Verkehrsteilnehmer übersehen haben. Experten sprechen von der „Kopf unten“-Generation oder „Smombies“ (zusammengesetzt aus den Begriffen „Smartphone“ und „Zombie“). <br><br> Aber warum lassen wir uns ablenken? „Wir blenden nicht nur mögliche Gefahren und eventuelle Folgen aus. Wir glauben auch noch dank unserer Erfahrungen zu wissen, was passieren wird – auch wenn wir mal nicht hinsehen. Viele Fußgänger unterschätzen offenbar die Gefahren, denen sie sich selbst aussetzen, wenn sie ihre Aufmerksamkeit auf solche Art vom Straßenverkehrsgeschehen abwenden“, erklärt DVR-Hauptgeschäftsführer Christian Kellner. Das kann zu brenzligen bis extrem gefährlichen Situationen führen: Immer wieder sind Gruppen von jungen Menschen zu beobachten, die gemeinsam auf ein Smartphone schauen, während sie die Straße überqueren. Oder eine junge Mutter schiebt einen Kinderwagen über den Fußgänger-Überweg und tippt dabei auf ihrem Smartphone. Ein junges Mädchen bleibt mitten auf der Straße stehen, holt ihr Handy heraus und beginnt zu tippen. Erst als ein Autofahrer hupt, wird ihr klar, wo sie steht, und sie geht weiter. <br><br>„Jeder Fußgänger, der gedankenverloren mit dem Handy am Ohr oder mit Kopfhörern die Straßenseite wechselt, ohne auf das Verkehrsgeschehen zu achten, sollte sich der großen Gefahr durch Ablenkung bewusst sein“, unterstreicht Kellner das hohe Risiko. Bereits in Schule und Ausbildung müsste das Thema präventiv behandelt werden. Kellner: „Der Grundsatz ist doch klar: Die Konzentration muss auf den Straßenverkehr gerichtet sein. Und ist es wirklich so schlimm, mal für eine gewisse Zeit ‚offline‘ zu sein?“<br><br>Die KÜS ist Mitglied im DVR und unterstützt sein Anliegen nachdrücklich. <br><br>Text: Deutscher Verkehrssicherheitsrat e. V. (DVR)<br>Fotos: DVR, VKM <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17349/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> KÜS Team75 Bernhard beim GT Masters Oschersleben Das Punktekonto ist eröffnet: Das KÜS Team75 Bernhard hat beim Sonntagsrennen zum ADAC GT Masters in Oschersleben die ersten Zähler der Saison eingefahren. Langstreckenweltmeister und Le-Mans-Gesamtsieger Timo Bernhard (37, Bruchmühlbach-Miesau) und sein Porsche-Werksfahrerkollege Kévin Estre (29, Frankreich) belegten im 911 GT3 R Platz sieben. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17351 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17351 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Mon, 16 Apr 2018 07:00:00 GMT Das Punktekonto ist eröffnet: Das KÜS Team75 Bernhard hat beim Sonntagsrennen zum ADAC GT Masters in Oschersleben die ersten Zähler der Saison eingefahren. Langstreckenweltmeister und Le-Mans-Gesamtsieger Timo Bernhard (37, Bruchmühlbach-Miesau) und sein Porsche-Werksfahrerkollege Kévin Estre (29, Frankreich) belegten im 911 GT3 R Platz sieben. <br> Im Schwesterauto der Mannschaft aus der Pfalz verpassten Ex-Porsche-Junior Klaus Bachler (26, Österreich) und Adrien De Leener (28, Belgien) mit Platz zwölf die Punkteränge nur ganz knapp. <br> <br> Im von zahlreichen Ausrutschern geprägten Qualifying am Morgen gerieten sowohl Estre als auch Bachler auf ihren schnellen Runden immer wieder in Verkehr und verloren Zeit. Am Ende starteten Kévin von Platz zwölf, Klaus von 19, immerhin unter den Top 20 im 36er Feld. Im Rennen konnte Kévin Estre mehrere Positionen gutmachen, er kam als Neunter zum gut getimten Boxenstopp. Timo ging als Siebter wieder ins Rennen und brachte diesen Platz auch sicher ins Ziel. Klaus Bachler arbeitete sich bis zum Fahrerwechsel auf Platz 15 vor, Adrien De Leener fuhr lange auf Platz elf und brachte in seinem Stint den Bernhard-Porsche dann auf Rang zwölf ins Ziel, sein bestes Ergebnis im ADAC GT Masters. <br> <br> #17 <br> <i>Timo Bernhard</i>: „Ein gutes Ergebnis. Wir haben mit Platz sieben im zweiten Rennen die ersten Punkte der Saison gesammelt. Das war wichtig, nachdem wir das gestern knapp verpasst haben. Wir waren eigentlich das gesamte Wochenende immer konstant in den Top Ten und haben eine ganz gute Basis. Wir haben wieder sehr viel gelernt. Das Team ist in dieser Zusammensetzung neu, deshalb war P7, waren Punkte einfach ein wichtiges Signal. Jetzt können wir uns auf Most vorbereiten und dort wieder angreifen.“ <br> <br> <i>Kévin Estre</i>: „Ein sauberes Rennen. Das Qualifying war nicht optimal. Wir hatten viel Verkehr, es ist sehr schwer mit so vielen Autos auf dieser Strecke. Wir sind von P 12 gut gestartet, hatten eine gute Strategie, am Ende ist Timo auf P 7 ins Ziel gekommen. Er hat einen soliden zweiten Stint absolviert, aber es ist sehr schwer, hier zu überholen. Wir haben ein paar Punkte geholt. In der Meisterschaft wird es sehr eng, deshalb sind diese Punkte sehr wichtig.“ <br> <br> #18 <br> <i>Klaus Bachler</i>: „Auf Platz zwölf im Ziel – wir sind ganz gut nach vorne gefahren. Wir haben das Wochenende über hart gearbeitet, der Speed von Adrien und mir im Rennen war dann auch ganz gut. Aber hier kann man kaum überholen. Wenn man im Qualifying nicht vorne dabei ist, wird es schwierig.“ <br> <br> <i>Adrien De Leener</i>: „Klaus hatte einen richtig guten Start und konnte das Tempo der Spitze mitgehen und sich nach vorne arbeiten. Wir hatten dann einen guten Boxenstopp, konnten auch da ein, zwei Plätze gutmachen. Ich habe mich dann auf das konzentriert, was vor mir passiert ist und nicht darauf geachtet, was hinter mir war. Mein Restart nach dem Safetycar war ein bisschen unglücklich, dabei habe ich eine Position verloren. Aber ob Platz elf oder zwölf – das macht punktemäßig keinen Unterschied. Ich denke es war ein gutes zweites Rennen nach einem harten Samstag.“ <br> <br> <i>Teammanager Klaus Graf</i>: „Ein deutlich besserer Tag als gestern. Das Qualifying hat gezeigt, dass es unglaublich eng zugeht. Wir hatten ein bisschen Verkehr, das hat zweieinhalb, drei Zehntel gekostet, das macht hier vier Startreihen aus. Alle Fahrer haben einen super Job gemacht. Timo und Kévin haben das Maximum herausgeholt. Mehr als Platz sieben war in diesem Feld und auf dieser Strecke, wo Überholen extrem schwer ist, einfach nicht drin. Insofern sind wir mit den Punkten zufrieden. Die Jungs auf der 18 haben sind ein sehr gutes Rennen gefahren, von Platz 19 auf zwölf, das war Adriens bestes Ergebnis im ADAC GT Masters. Darauf können wir aufbauen. Jetzt müssen wir uns für Most neu sortieren, dann geht es wieder von vorne los.“ <br> <br> Runde zwei in der „Liga der Supersportwagen“ geht vom 27. bis 29. April in Most (Tschechien) über die Bühne. <br> <br> Text: Peter Schäffner <br> Fotos: Gruppe C Photography <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17351/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Volkswagen: 50 Jahre 411/412 Volkswagen hat viel zu feiern in diesem Jahr, doch ein Jubiläum lassen die Wolfsburger fast still vergehen. Vielleicht weil frühere Witze über das 1968 vorgestellte Flaggschiffmodell noch heute weh tun: „Wie kommt der VW 411 zu seinem Namen? Endlich ein Käfer mit vier Türen, aber er kommt elf Jahre zu spät!“ Tatsächlich hatten die intern Typ 4 genannten zwei- oder viertürigen Limousinen und der Kombi Variant das Vorkriegskonzept des Käfers mit luftgekühltem Heckmotor in die obere Mittelklasse transferiert. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17345 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17345 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Sun, 15 Apr 2018 14:00:02 GMT Volkswagen hat viel zu feiern in diesem Jahr, doch ein Jubiläum lassen die Wolfsburger fast still vergehen. Vielleicht weil frühere Witze über das 1968 vorgestellte Flaggschiffmodell noch heute weh tun: „Wie kommt der VW 411 zu seinem Namen? Endlich ein Käfer mit vier Türen, aber er kommt elf Jahre zu spät!“ Tatsächlich hatten die intern Typ 4 genannten zwei- oder viertürigen Limousinen und der Kombi Variant das Vorkriegskonzept des Käfers mit luftgekühltem Heckmotor in die obere Mittelklasse transferiert. <br><br> Technisch von gestern war der VW 411 nicht. Im Gegenteil, unter dem Slogan „Der Große aus Wolfsburg“ glänzte er als erster Volkswagen mit einer selbsttragenden und viertürigen Karosserie sowie mit Finessen wie Vorderachse mit Federbeinen, Querlenkern und Schraubenfedern. Auch hinten gab es moderne Schraubenfedern zur Doppelgelenkachse und für ungewohnten Komfort sorgte die umfangreiche Serienausstattung inklusive Standheizung. Obwohl der Käfer 1968 zu weltweiter Bestform auflief und sich die größeren Heckmotor-Modelle VW 1500/1600 wacker schlugen, weckte der 411 trotz aller Neuerungen kaum Begeisterung. Was zunächst daran lag, dass der magere 50 kW/68 PS leistende Vierzylinder die 4,53 Meter lange und beladen 1,5 Tonnen schwere Limousine nur mühsam in Fahrt brachte. Vor allem aber störten sich sogar VW-Fans am Frontdesign mit fast endlos langer Nase und traurig blickenden Oval-Scheinwerfern. Der neu inthronisierte VW-Konzernlenker Kurt Lotz reagierte rasch und bewilligte Nasenkorrekturen wie kräftigere Motoren. Letztlich aber war es der Variant, der den 411 mit Verspätung in Schwung brachte. <br><br> Eine neue Autowelt war im Anrollen als Heinrich Nordhoff, der erste Vorstandsvorsitzende der Volkswagenwerk AG, im April 1968 plötzlich verstarb. Nordhoff verteidigte den VW Käfer und sein Antriebsprinzip aus Vorkriegstagen gegen alle öffentliche Kritik und der Erfolg gab ihm scheinbar Recht. Auch die erste bundesdeutsche Nachkriegsrezession von 1966/67 und das revolutionäre, in vielen Ländern streikgeschüttelte Jahr 1968 beflügelte den Volkswagen Typ 1 zu neuen Rekordzahlen von jährlich 1,2 Millionen Einheiten. <br><br> Andererseits wuchsen mit steigendem Wohlstand die Ansprüche der Autokäufer. Darum erweiterte Nordhoff das VW-Programm um die Mittelklassemodelle 1500/1600 (Typ 3) – ebenfalls mit luftgekühltem Heckmotor. Gegen die leistungsstärkere und modernere Konkurrenz von Ford und Opel konnte der konventionelle Typ 3 jedoch keine Dominanz entfalten. Für Nordhoff Anlass nachzulegen, diesmal mit dem 411 (Typ 4) mit selbsttragender Karosserie, mehr Kofferraumvolumen und mehr Komfort im konservativem Stufenheckdesign. In Serie ging diese Krönung des Käfer-Programms als modisch gekleidete Schräghecklimousine und als geräumiger Variant, doch die Zukunft für die Fahrzeuge aus Nordhoffs Vermächtnis sah nicht mehr allzu rosig aus. <br><br> Kam es doch vor einem halben Jahrhundert zu einer Zeitenwende im Automobilbau, die neue Trends in der oberen Mittelklasse hervorbrachte. Dazu zählten starke Motoren und Komfortfeatures ebenso wie der Frontantrieb, den bis dahin die Avantgarde für sich reklamierte. Tatsächlich wirkten sich diese Entwicklungen bereits im Wolfsburger Markenprogramm aus, denn dieses wurde um Audi und NSU erweitert. In Form von Audi 100 und NSU K 70 traten gleich zwei Limousinen mit Frontantrieb in Konkurrenz zum VW 411. Zwar konnte Nordhoffs Thronfolger Kurt Lotz den K 70 unter eigenständiger NSU-Flagge und als Kombi gerade noch verhindern. Aber als erste frontangetriebene VW-Limousine machte der K 70 dem gleich großen Typ 411 das Leben schwer. Als Käfer im Kingsize-Format mit einer Fastbackform, die von Pininfarina beeinflusst worden sein soll, gewann der 411 deshalb vorrangig Käufer, denen die VW-Typen 1 und 3 zu klein geworden waren, die aber das engmaschige VW-Kundendienstnetz und die legendäre Zuverlässigkeit der Heckmotormodelle nicht missen wollten. Tatsächlich bestätigte die Fachpresse dem frischen VW-Flaggschiff eine „perfekte Qualität in allen Details“ und „endlich Gepäckraumkapazitäten wie bei der Konkurrenz“. <br><br> Die voluminöse Heckablage und der große Frontkofferraum hinter der kuriosen Nase vergrößerten den Stauraum beim 411 gegenüber den VW 1500/1600 um fast die Hälfte. Damit nicht genug, gab es schon 1968 während der Pressefahrvorstellung gezielt gestreute Gerüchte, dass ein 411 mit Heckklappe in Vorbereitung sei. Tatsächlich entstand eine solche Limousine mit großem Glasdeckel – allerdings nur als Prototyp. Auch ein verführerisch schönes fünfsitziges Cabriolet des Karossiers Karmann ging nicht in Serie. Realität wurde stattdessen der Kombi 411 Variant, der zum Modelljahr 1970 in den Handel kam und als Familien- und Freizeitmobil für Furore sorgte. Wie schon der Typ 3 Variant war der 411 Kombi zeitweise gefragter als die Limousine, womit erstmals in Deutschland die Karosserieform des Lademeisters zur Nummer eins avancierte. <br><br> Und noch ein Triumph gelang dem VW 411, vor allem aber der 1972 lancierten Evolutionsstufe 412 mit völlig neuer Frontoptik: Wolfsburgs größter Luftgekühlter verkaufte sich jetzt besser als der Feind im eigenen Haus, der K 70. Noch in seinem letzten Verkaufsjahr 1974 erzielte der VW 412 vier Mal mehr Zulassungen als das „Superauto“, wie Medien den K 70 nannten. Dazu beigetragen haben technische Weiterentwicklungen der Antriebe im VW 412. Nachdem bis 1972 ein 1,7-Liter-Einspritzer mit 59 kW/80 PS das Maß der Dinge war, gab es den 412 als fast 160 km/h flotten 1,8-Liter-Einspritzer mit 63 kW/85 PS. Überhaupt die Motoren. Sie bewiesen ihr Potential sogar in dem damals populärsten deutschen Sportwagen, dem VW-Porsche 914. Und in 2,0-Liter-Ausbaustufe arbeitete der Boxer in der Sportwagen-Ikone schlechthin, dem 911. Allerdings nur im für Nordamerika bestimmten 912 E des Modelljahres 1976. Seine Vielseitigkeit demonstrierte der Luftgekühlte drei Jahre später, als er den VW Bulli (T3) zu bis dahin ungeahnten Leistungen beflügelte. <br><br> Da waren VW 411/412 längst Vergangenheit. Was dem Käfer in der kleinen Klasse gelang, konnten Heinrich Nordhoffs größte Konstruktionen nicht auf die obere Mittelklasse übertragen. Dazu fehlte es ihnen an Faszination. Dennoch bereiteten die Heckmotor-Modelle den Gipfelsturm der Wolfsburger in der Mittelklasse vor. Wurde das Fließheck-Design des VW 1600 TL noch als „Traurige Lösung“ belächelt, bereitete der flotter gezeichnete Rücken der Typen 411/412 den Boden für den Fastbacklook des 1973 lancierten Passat - der anfangs ebenfalls auf eine Heckklappe verzichtete. Denn dafür stand ja der Variant bereit. Auch diese Karosserieform genoss schon mit luftgekühlten Boxermotoren unter der Ladefläche Lifestyle-Charme statt Nutzfahrzeug-Charakter. Trotzdem nahm niemand Notiz als im Sommer 1974 der finale Volkswagen 412 vom Band fuhr. Genau so still und leise verschwand der VW Typ 4 später aus dem Straßenbild.<br><br> Text: Wolfram Nickel/SP-X<br>Fotos: Autodrom, Volkswagen <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17345/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> CD-Tipp - Marquess: En Movimiento Die CD kommt genau richtig für die ersten wärmeren Tage des Jahres, ein Vorgeschmack auf einen schönen Sommer. Und sollte es den nicht oder nur kurz geben, ist "En Movimiento" auch ein probates Hörprogramm gegen schlechte Laune, die manche Zeitgenossen bei schlechtem Wetter haben. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17348 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17348 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Sun, 15 Apr 2018 14:00:01 GMT Die CD kommt genau richtig für die ersten wärmeren Tage des Jahres, ein Vorgeschmack auf einen schönen Sommer. Und sollte es den nicht oder nur kurz geben, ist "En Movimiento" auch ein probates Hörprogramm gegen schlechte Laune, die manche Zeitgenossen bei schlechtem Wetter haben. <br><br> "En Movimiento" - in Bewegung - ist aber auch eine Progammansage vom Marquess in eigener Sache: Zum 10-jährigen Bandjubiläum haben sie sich etwas Besonderes einfallen lassen: Sounds, die man vor allem aus Kuba kennt, werden tanzbar aufbereitet, dann kommt noch Rap dazu, und schon hält das Album, was bereits "Suavecito" versprach. <br><br> Marquess: En Movimiento. (Starwatch) <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17348/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Buchtipp - Eisenhofer: 111 Gründe, die Rhein-Neckar-Löwen zu lieben Sport hat oft auch etwas mit Kommerz zu tun. Das kann man beklagen, Fakt ist aber auch, dass der Profi-Sportler schlicht vom Sport leben muss. <br><br> Dass aber kein Sport, ob als Profi oder als Hobby betrieben, ohne Leidenschaft auskommt, zeigt diese Liebeserklärung von Thorsten Eisenhofer. Es ist gleichermaßen eine an eine Sportart und an einen Verein: Und da bieten sich die Handballer der "Rhein-Neckar-Löwen" wahrlich an. Ein Fusionsklub mit langer Tradition, aber erst kurzer Zugehörigkeit zur Handball-Bundesliga. Der in dieser kurzen Zeit aber für manchen Handball-"Krimi" gesorgt hat. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17333 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17333 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Sun, 15 Apr 2018 14:00:00 GMT Sport hat oft auch etwas mit Kommerz zu tun. Das kann man beklagen, Fakt ist aber auch, dass der Profi-Sportler schlicht vom Sport leben muss. <br><br> Dass aber kein Sport, ob als Profi oder als Hobby betrieben, ohne Leidenschaft auskommt, zeigt diese Liebeserklärung von Thorsten Eisenhofer. Es ist gleichermaßen eine an eine Sportart und an einen Verein: Und da bieten sich die Handballer der "Rhein-Neckar-Löwen" wahrlich an. Ein Fusionsklub mit langer Tradition, aber erst kurzer Zugehörigkeit zur Handball-Bundesliga. Der in dieser kurzen Zeit aber für manchen Handball-"Krimi" gesorgt hat. <br><br> So schafft Thorsten Eisenhofer es mühelos, seinem Lieblingssport am Beispiel seines favorisierten Handballvereins Aufmerksamkeit zu verschaffen. Das ist gut so, denn der Handball steht - seien wir ehrlich - in der öffentlichen Wahrnehmung doch immer mehr oder minder hinter einer anderen Ballsportart. Das muss ja nicht immer so bleiben... <br><br> Thorsten Eisenhofer: 111 Gründe, die Rhein-Neckar-Löwen zu lieben. Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag; 9,99 Euro. <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17333/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Charlys PS-Geflüster Liebe Leserin!<br> Lieber Leser!<br><br> Spätestens mit dem ersten gemischten Frühlings-/Sommerwochenende vor einer Woche sind auch die Motorsportler wieder richtig zu Gange. Womit ich nicht die Rallye-Spezialisten meine, denn die haben ihren Saisonauftakt mit der Saarland-Pfalz-Rallye und dem spektakulären KÜS-City-Rundkurs im saarländischen St. Wendel ja bereits Anfang März in Schnee und Eis hinter sich gebracht. Wer sich aber ohne Mantel, Kapuze, Handschuhe und Stiefel an der Rundstrecke Motorsport von der Tribüne (egal, ob aus Stein oder Naturtribüne) ansehen will, der hat jetzt quasi Woche für Woche Gelegenheit dazu. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17344 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17344 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Sat, 14 Apr 2018 08:00:00 GMT Liebe Leserin!<br> Lieber Leser!<br><br> Spätestens mit dem ersten gemischten Frühlings-/Sommerwochenende vor einer Woche sind auch die Motorsportler wieder richtig zu Gange. Womit ich nicht die Rallye-Spezialisten meine, denn die haben ihren Saisonauftakt mit der Saarland-Pfalz-Rallye und dem spektakulären KÜS-City-Rundkurs im saarländischen St. Wendel ja bereits Anfang März in Schnee und Eis hinter sich gebracht. Wer sich aber ohne Mantel, Kapuze, Handschuhe und Stiefel an der Rundstrecke Motorsport von der Tribüne (egal, ob aus Stein oder Naturtribüne) ansehen will, der hat jetzt quasi Woche für Woche Gelegenheit dazu.<br><br> Bei uns im Südwesten bietet sich da natürlich die Nordschleife des Nürburgrings an, die mit zwei Langstrecken-Rennen und jeweils ca. 25.000 bis 30.000 Fans an der Strecke richtig „zünftig“ eröffnet wurde. Die Betreiber des legendären Kurses, der im Juni sage und schreibe 91 Jahre alt wird, geben sich alle Mühe, das gesamte Areal rund um die Burg mit Veranstaltungen allen möglichen Genres für ein breites Publikum interessant zu machen. Da gehören neben Motorsport- und Radsport-Rennen auch Musikveranstaltungen und Lkw-Messen beim Truck-Grandprix dazu.<br><br> Doch das Team um den neuen Geschäftsführer in der Eifel, Mirco Markfort, ist findig und hat sich jetzt etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Leute, die die 23,8 Kilometer lange Strecke bisher nur vom Rand aus kannten, können die Nordschleife jetzt nicht nur an einem normalen Wochentag gegen Gebühr mit ihrem Privatwagen abfahren. Sie können den "Ring" regelrecht erwandern und erhalten dabei auch noch Tipps und Anekdoten frei Haus von Leuten, die es am besten wissen.<br><br> Das Areal in der Vulkaneifel sucht seinesgleichen. Innerhalb nur einer Runde müssen die Fahrer eine Distanz von 20,832 Kilometern, 73 Kurven und einen Höhenunterschied von 300 Metern bewältigen. Keine andere permanente Rennstrecke der Welt bietet diese einzigartigen Merkmale. Und jetzt gibt es ein ganz besonderes Bonbon: Beim „Trackwalk Nordschleife“ können Ende dieses Monats Familien und Nürburgring-Fans die Rennstrecke hautnah erleben, den „heiligen Asphalt“ betreten und die Besonderheiten der Grünen Hölle direkt von routinierten Rennfahrern erfahren. <br><br> Im Rahmen des „Trackwalk Nordschleife“ bietet der Nürburgring allen Interessierten am Freitag, 27. April 2018, die Möglichkeit, die einzigartige Rennstrecke persönlich kennenzulernen. Bei einer geführten Bustour mit „Haltestellen“ an ausgesuchten Punkten der Nordschleife können Nürburgring-Fans, Touristenfahrer und Familien die Grüne Hölle ganz nah erleben und alle Besonderheiten aus der Sicht eines Rennsport-Profis erfahren. <br><br> Alle Termine und die Verfügbarkeit des neuen Angebots gibt es unter www.nuerburgring.de/trackwalk. <br><br> Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen nur sagen, es lohnt sich: Wenn Sie die Gelegenheit haben, machen Sie mit. Es wird ein einzigartiges Erlebnis für Sie sein, wenn Sie nur ein wenig (oder mehr!) „Benzin im Blut“ haben.<br><br> Ich wünsche Ihnen ein angenehmes Wochenende.<br><br> Ihr Jürgen C. Braun <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/charlys.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Opel Combo Life: Das Hohelied aufs hohe Dach Die französischen Einflüsse bei Opel lassen sich, je länger die Übernahme durch PSA nun schon her ist, in vielen Bereichen nicht mehr verbergen. Warum auch, fragt man sich bei dem Auto, um das es hier geht. Der neue Opel Combo Life des aktuellen Jahrgangs 2018 ist nämlich ein Fahrzeug, das die gemeinsamen Gene auf äußerst vorteilhafte Art und Weise zur Wirkung bringt. Und vor allem: Er ist als gemeinsames Projekt auf eine völlig neue Klientel ausgerichtet. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17350 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17350 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Fri, 13 Apr 2018 14:00:04 GMT Die französischen Einflüsse bei Opel lassen sich, je länger die Übernahme durch PSA nun schon her ist, in vielen Bereichen nicht mehr verbergen. Warum auch, fragt man sich bei dem Auto, um das es hier geht. Der neue Opel Combo Life des aktuellen Jahrgangs 2018 ist nämlich ein Fahrzeug, das die gemeinsamen Gene auf äußerst vorteilhafte Art und Weise zur Wirkung bringt. Und vor allem: Er ist als gemeinsames Projekt auf eine völlig neue Klientel ausgerichtet. <br><br>Heißt: Aus dem Handwerker-Kastenwagen Combo aus vier Generationen ist der „Combo Life“ geworden als pfiffiges Familienauto mit vielen sinnvollen Detail-Lösungen.<br><br> War der Combo bis dato noch ein Zwillingsbruder des Fiat Doblò, so kommt er jetzt „a la francaise“ daher.Was die neue Allianz aus Marianne und Michel bei den SUV-Modellen Crossland X und Grandland X bereits vorgemacht hat, folgt jetzt beim Combo: Der Hochdachwagen ist die dritte Gemeinschaftsproduktion der drei PSA-Töchter Peugeot, Citroen und Opel. Und die begann bereits vor fünf Jahren, da war vom Verkauf von Opel an PSA noch kein Thema. <br><br>Herausgekommen ist der Combo Life als hoch gebauter Kombi mit bis zu sieben Sitzen, vielen innovativen und pfiffigen Detaillösungen im Interieur für die Familie mit (Klein)kindern. Aber auch sportive Paare und Singles dürften sich mit diesem Fahrzeug beschäftigen. Anders als seine Vorgänger wurde der Combo Life von Beginn an als Pkw entwickelt, konzipiert und gebaut. Das heißt, dass im Interieur Pkw-Atmosphäre herrscht und nicht der Eindruck entsteht, es handele sich um einen umgebauten Lieferwagen des Malermeisters für den Sonntagsausflug mit der Familie. <br><br> Zum individuell gestaltbaren Innenraum mit verschiedenen Sitzkonfigurationen und zwei Schiebetüren (eine gegen Aufpreis) kommt Pkw-„Wohngefühl“. Das zeigt sich in großen Fenstern, gläsernem Panoramadach, Sitzen mit viel Seitenhalt, aktiven und passiven Sicherheits-Features, Assistenz-Systemen, und – wichtig für alle mitfahrenden Generationen - Vernetzungsmöglichkeiten via Android oder Apple Car Play. <br><br> Die Rüsselsheimer bieten in ihrem neuen Familienfreund Spurhalte- und Notbremsassistent mit Fußgängererkennung, Müdigkeitswarner und Verkehrszeichenerkennung an. Das optionale Wunschpaket beinhaltet Head-Up-Display, Panorama-Rückfahrkamera und ein acht Zoll großes Display für Navigation oder Multimedia. Auf unterschiedliche Witterungs- oder Belag-Anforderungen reagiert das Traktions-System „IntelliGrip“, das bis zu fünf Programme für Schnee, Matsch, Schotter etc. aufweist. Je nach Radstand misst der Opel Combo Life in der Länge 4,40 oder 4,75 Meter und bietet einen gewaltigen Kofferraum von 597 bis 2693 Liter. Durch eine separat zu öffnende Heckscheibe kann man sogar einige der vielen kleinen Staufächer oder Ablagemöglichkeiten erreichen. <br><br> Den Vortrieb erledigen wahlweise zwei Triebwerke in fünf Leistungs-Kategorien: Ein 1,2-Liter-Turbobenziner mit 110 PS oder 130 PS wird flankiert von einem 1,5-Liter-Diesel mit 75, 100 und 130 PS. Alle Motoren erfüllen die verschärfte EU6-Norm Die Kraftübertragung besorgt eine Achtgang-Automatik. Preisangaben macht Opel noch nicht. <br><br>Text: Jürgen C. Braun/Fotos: Braun, Opel <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17350/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Recht: Fahrerflucht - Zahl der Fälle nimmt zu In Deutschlands Norden gibt es immer mehr Fälle von Fahrerflucht1: So verzeichnete Niedersachen zwischen 2010 und 2015 einen Anstieg um 14 Prozent, in Hamburg betrug der Zuwachs 8,6 Prozent und in Schleswig-Holstein immerhin 2,5 Prozent.2 Experten fürchten, dass die Zahlen auch bundesweit weiter steigen – und das, obwohl hohe Strafen drohen. Autofahrern, die Fahrerflucht begangen haben, rät die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des DAV (Deutscher Anwaltverein) e.V. einen Verkehrsanwalt einzuschalten, um eine Strafe abzuwenden oder zu reduzieren. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17346 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17346 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Fri, 13 Apr 2018 14:00:01 GMT In Deutschlands Norden gibt es immer mehr Fälle von Fahrerflucht1: So verzeichnete Niedersachen zwischen 2010 und 2015 einen Anstieg um 14 Prozent, in Hamburg betrug der Zuwachs 8,6 Prozent und in Schleswig-Holstein immerhin 2,5 Prozent.2 Experten fürchten, dass die Zahlen auch bundesweit weiter steigen – und das, obwohl hohe Strafen drohen. Autofahrern, die Fahrerflucht begangen haben, rät die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des DAV (Deutscher Anwaltverein) e.V. einen Verkehrsanwalt einzuschalten, um eine Strafe abzuwenden oder zu reduzieren. <br><br> Grundsätzlich ist der Fall klar: Wer beim Ausparken einen anderen Wagen touchiert und einfach wegfährt, begeht Fahrerflucht und damit eine Straftat. Tatsächlich wird das Vergehen mit harten Strafen geahndet – und das kann selbst dann der Fall sein, wenn man lediglich geschockt wegfährt und danach wieder umkehrt. Das bedeutet: Bereits der kleine Parkplatzrempler kann ähnlich hart bestraft werden, wie ein schwerer Unfall mit großem Blech- oder Personenschaden, nach dem man sich ganz bewusst aus dem Staub macht. <br><br>Ob kleiner Kratzer oder großer Rumms: Wer ein anderes Fahrzeug beschädigt, ist in jedem Fall verpflichtet, dem Besitzer des Wagens oder der Polizei seine Personalien zu geben. Ist der Wageninhaber nicht vor Ort, muss der Unfallverursacher eine angemessene Zeit auf ihn warten. Die genaue Wartezeit hängt von den Umständen ab und sollte tagsüber circa eine Stunde betragen. Erscheint in dieser Zeit niemand, verlangt es das Gesetz, sich umgehend bei der Polizei zu melden. Wer nicht lange genug an der Unfallstelle wartet und lediglich seine Kontaktdaten an der Windschutzscheibe hinterlässt, begeht automatisch Fahrerflucht. Eine kleine Brücke gibt es allerdings, die „tätige Reue“: Wenn sich der Flüchtige innerhalb von 24 Stunden nach dem Unfall bei der Polizei meldet, kann er den Tatbestand der Fahrerflucht nachträglich vermeiden. Leider ist das jedoch nur bei Schäden bis 1.300 Euro und auch nur bei Parkplatzunfällen, also außerhalb des fließenden Verkehrs, möglich. Aber selbst die tätige Reue bleibt nicht gänzlich unbestraft. <br><br>Auch wenn sie nicht mit böser Absicht geschieht, ist Fahrerflucht eine Straftat. Welche Strafe dem Unfallflüchtigen droht, hängt vom Tathergang und dem verursachten Schaden ab. Üblicherweise sind es mindestens eine Geldstrafe im Bereich eines Monatsnettogehalts sowie zwei Punkte in Flensburg. Beträgt der Fremdschaden mehr als 1.300 Euro, wird im Regelfall der Führerschein entzogen und eine Sperrfrist von mindestens sechs Monaten verhängt. Hinzu kommen dann drei Punkte in Flensburg. Noch härter fällt die Strafe aus, wenn Menschen beim Unfall verletzt wurden. In diesem Fall gilt das Vergehen als fahrlässige Körperverletzung, wird mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet. Fahranfänger in der Probezeit müssen unabhängig von der Schadenshöhe mit einer zweijährigen Verlängerung der Probezeit rechnen und ein Aufbauseminar besuchen. <br><br>Wenn sich ein Unfallflüchtiger kurz nach seiner Tat eines Besseren besinnt und sich der Polizei stellt, kann das Gericht die Strafe zwar mildern oder ganz von einer Strafe absehen, zwei Punkte im Flensburger Strafregister bleiben dennoch bestehen. <br><br>Copyright: Verkehrsrechts-Anwälte im Deutschen Anwaltverein ]]> KIA Sportage: Erfolgs-Nachweis Zwei Wochen lang hatten wir den KIA "Sportage" in der Version "2.0 CRDi AWD-GT-Line" zur Verfügung. Genügend lange also, um Berg und Tal, City und Autobahnen zu befahren, auf die menschlichen Sensoren zu hören und diese urteilen zu lassen. Nach dem Motto: "Wie fühle ich mich, was gefällt mir, was weniger, wovon bin ich besonders angetan." ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17347 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17347 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Fri, 13 Apr 2018 14:00:00 GMT Zwei Wochen lang hatten wir den KIA "Sportage" in der Version "2.0 CRDi AWD-GT-Line" zur Verfügung. Genügend lange also, um Berg und Tal, City und Autobahnen zu befahren, auf die menschlichen Sensoren zu hören und diese urteilen zu lassen. Nach dem Motto: "Wie fühle ich mich, was gefällt mir, was weniger, wovon bin ich besonders angetan."<br><br> Der neue "Sportage" wirkt imposant in der Größe, Respekt einflößend, zeigt nach innen und außen Volumen, dabei weisen die äußeren Messdaten klar auf "handliche" Abmessungen hin. Vier Türen öffnen weit und lassen die Passagiere ohne große Mühsal einsteigen. Mit einer Ausnahme, die wohl eher der Größe des Chronisten zuzuschreiben ist. Dieser, mit 184 cm Länge, musste sich immer etwas ducken, um den Fahrersitz zu entern, da die Dachlinie ziemlich tief und flach verläuft, fast schon coupéhaft, was im Bereich zwischen A- und B-Säule zum geduckten Einziehen des Kopfes nötigte. Wenn man nicht vorher die Sitzhöhenstellung elektrisch nach ganz unten fahren ließ. Erst, wenn der Fahrer seinen Sitz hinter dem Volant eingenommen hat, begann die Positions-Feineinstellung von vorne. Mag Erbsenzählerei sein, aber traf eben auch zu. Im Passagierraum wartet dann ein gelungener Mix aus schönen und soliden Materialien, sowie sauber platziertes und jederzeit gut ablesbares Informationsinstrumentarium. Da gab es a priori keine Verwechslungen, keine Unsicherheiten (wir haben da mit anderen SUV teils recht ungute Erfahrungen gesammelt). Über Startknopf bringen wir den Zweiliter-Diesel zum Leben. Verzögerungsfrei, spontan nehmen die vier Zylinder ihre Arbeit auf, nach außen und innen sehr gut gedämmt. Unsere Referenzstrecke geht ins nordhessische Bergland, über Landstraßen und Autobahnen, durch Städte mit vielen Ampeln, durch Dörfer. 185 PS bringt der Hightech-Diesel auf die Räder, nebst einem bärenstarken Drehmoment von 400 Newtonmetern, was selbst viele 4x4-Allradler mit gut einem Liter mehr an Hubraum nicht packen. So ging es mal hurtig, mal relaxed durch die Lande, auch immer schön auf die Schaltempfehlungsanzeige achtend. Etwas enttäuscht waren wir dann letztendlich doch etwas, da unser Verbrauch an die 3 Liter über dem (theoretischen) Laborwert lag. Mit 7-7,5 Litern müsste man eigentlich hinkommen, nicht aber mit knapp 9 Litern. <br><br> Die vielen Kurven in den Bergen bestätigten das aufwändig berechnete und konstruierte Fahrwerk: kein Wanken, kein Trampeln...ruhig und souverän zog der Sportage seine Bahnen, wobei die Bremsen der strammen Motorleistung mehr als angemessen sind. In einem Sportage der frühen Jahre (1998) hatten wir einen zweiten Schaltstock zur Verfügung: für das Reduktionsgetriebe, dem ein 5-Gang-Getriebe angedockt war. Diesen technischen Aufwand hat sich KIA mit der Nachfolgegeneration erspart. Das heutige, moderne SUV hat in Verbindung mit dem hohen Drehmoment ein 6-Gang-Getriebe, dessen erster Gang mit 1:3,615 übersetzt ist, also recht kurz, was das Anfahren mit Hänger oder bei steilem Anstieg ungemein erleichtert. Man muss schon ins richtig steile Geläuf einfahren, um die Grenzen wirklich zu erfahren. So bieten sich durchaus Ausflüge in (genehmigte) Offroad-Strecken an bis die Bodenfreiheit von 172 Millimetern erst ein sinnvolles Ende signalisiert.<br><br> Der neue Sportage ist in der Basis bereits als 2 WD mit 1,6 Liter Benziner zu haben und beginnt dort mit 19.990 Euro. Über zahlreiche Ausstattungsvarianten geht dann der Preis bis in die Höhe unseres Testfahrzeugs, das mit 37.590 Euro zu Buche stand. Wer unbedingt weiter aufrüsten will, kann das in Phasen bis zum Gesamtgegenwert von 41.420 Euro generieren. <br><br>Unsere Bilanz: KIA hat mit dem neuen Sportage bewiesen, dass sein hohes Ranking und seine Beliebtheit auch in dieser Klasse gerechtfertigt sind. Wie die zukünftige Antriebsweise aussehen wird, mag Spekulationen ergeben, aber der Euro 6-Diesel ist derzeit einfach das Gebot der Stunde.<br><br> Text und Fotos: Frank Nüssel/CineMot <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17347/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Recht: Parken unterm Walnussbaum - Müssen Autofahrer mit Nüssen rechnen? Wer im Herbst sein Auto unter einem Walnussbaum parkt, muss mit herunterfallenden Nüssen rechnen. Die gilt auch für Autofahrer, die auf dem eigenen Grundstück parken, auf das der Walnussbaum des Nachbarn herüberragt. Die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) informiert über eine Entscheidung des Amtsgerichts Frankfurt/Main vom 11. Oktober 2017 (AZ: 32 C 365/17 (72)). ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17337 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17337 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Thu, 12 Apr 2018 14:00:04 GMT Wer im Herbst sein Auto unter einem Walnussbaum parkt, muss mit herunterfallenden Nüssen rechnen. Die gilt auch für Autofahrer, die auf dem eigenen Grundstück parken, auf das der Walnussbaum des Nachbarn herüberragt. Die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) informiert über eine Entscheidung des Amtsgerichts Frankfurt/Main vom 11. Oktober 2017 (AZ: 32 C 365/17 (72)). <br><br> Die Äste eines Walnussbaumes ragten anderthalb Meter auf ein Nachbargrundstück hinüber. Dort stellte der Grundstückseigentümer seinen Pkw ab. Er behauptete, dass durch starken Wind mehrere mit Walnüssen behangene Äste auf sein Auto gefallen seien. Dadurch seien mehrere Dellen an Gehäuse, Motorhaube und Dach entstanden. Insgesamt beliefe sich der Sachschaden auf etwa 3.000 Euro. Der Nachbar wies darauf hin, dass er den Walnussbaum regelmäßig zurückgeschnitten hatte. <br><br> Die Klage seines Nachbarn war erfolglos. Man müsse im Herbst bei einem Walnussbaum mit herabfallenden Nüssen rechnen. Dies sei eine „natürliche Gegebenheit“, so das Gericht. Für das Gericht gab es keine Anhaltspunkte dafür, dass der Baum krank war. Grundsätzlich sei es wünschenswert, dass es in Städten Nussbäume gebe. Dies sei im Interesse der Allgemeinheit. Daher müssten die Verkehrsteilnehmer im Herbst damit rechnen, dass Walnussbäume ihre Nüsse verlören. Wer unter einem Nussbaum parke, trage das allgemeine natürliche Lebensrisiko. <br><br>Copyright: Verkehrsrechts-Anwälte im Deutschen Anwaltverein <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/recht.jpg&size=120&WM=0"> ]]> MV Augusta: Sondermodell in Erinnerung an 1975 Noch im April will der italienische Motorradhersteller MV Agusta ein neues Sondermodell zu seinen Händlern bringen: Die Brutale 800 RR America knüpft an ein bereits 1975 erschienenes Modell von MV Agusta an, die „750 S America“; sie wies einen 75 PS leistenden, luftgekühlten Vierzylinder-Reihenmotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen auf. Die neueste „America“ ist ihrer Vorgängerin leistungsmäßig und technisch weit überlegen: Der wassergekühlte Dreizylinder-Reihenmotor bringt es auf 103 kW/140 PS bei 12.300 U/min., das maximale Drehmoment erreicht 87 Nm bei 10.100 U/min. Sämtliche Änderungen, die im Zuge der kürzlich erfolgten Überarbeitung des Basismodells erfolgten, werden auch der „America“ zuteil. Dazu gehören eine gründliche Modifikation des Sechsganggetriebes, der Ausgleichswelle im Motor sowie der Primärübersetzung. Zudem erhielten die Ein- und Auslassventile ein Update. Auch die Motorsteuerung sowie die vielfach einstellbare Traktionskontrolle wurden modifiziert. Zusätzlich gibt es am Hinterrad ein neues Kettenrad; damit soll sich der Fahrkomfort erhöhen. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17342 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17342 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Thu, 12 Apr 2018 14:00:03 GMT Noch im April will der italienische Motorradhersteller MV Agusta ein neues Sondermodell zu seinen Händlern bringen: Die Brutale 800 RR America knüpft an ein bereits 1975 erschienenes Modell von MV Agusta an, die „750 S America“; sie wies einen 75 PS leistenden, luftgekühlten Vierzylinder-Reihenmotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen auf. Die neueste „America“ ist ihrer Vorgängerin leistungsmäßig und technisch weit überlegen: Der wassergekühlte Dreizylinder-Reihenmotor bringt es auf 103 kW/140 PS bei 12.300 U/min., das maximale Drehmoment erreicht 87 Nm bei 10.100 U/min. Sämtliche Änderungen, die im Zuge der kürzlich erfolgten Überarbeitung des Basismodells erfolgten, werden auch der „America“ zuteil. Dazu gehören eine gründliche Modifikation des Sechsganggetriebes, der Ausgleichswelle im Motor sowie der Primärübersetzung. Zudem erhielten die Ein- und Auslassventile ein Update. Auch die Motorsteuerung sowie die vielfach einstellbare Traktionskontrolle wurden modifiziert. Zusätzlich gibt es am Hinterrad ein neues Kettenrad; damit soll sich der Fahrkomfort erhöhen.<br><br> Die nummerierte Spezialversion „America“ zeichnet sich darüber hinaus durch ihre metallicblaue Farbgebung aus, den Tank ziert eine Grafik, wie es sie schon 1973 am Modell „750 S“ gab. Auch der Frontkotflügel, die Seitenteile des Wasserkühlers und die Sitzbank sind speziell gestaltet. Der Preis für das exklusive Modell beträgt 17.890 Euro. <br><br>Text: Ulf Böhringer/SP-X<br>Fotos: MV Augusta/SP-X <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17342/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Parkhaus: Alternative zum Selbst-Parken Während das vollautonome Fahren aufgrund vieler Unwägbarkeiten noch in fernerer Zukunft liegt, wird das Parken ohne Fahrer am Steuer bereits Realität: Auf dem Campus der RWTH Aachen rüstet Automobilzulieferer Bosch ein Parkhaus mit Infrastrukturtechnik aus, die es ebenfalls technisch aufgerüsteten Autos ermöglicht, alleine einen Parkplatz zu suchen. Es ist bereits das zweite Parkhaus, in dem die Königsdisziplin des Parkens realisiert wird. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17343 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17343 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Thu, 12 Apr 2018 14:00:02 GMT Während das vollautonome Fahren aufgrund vieler Unwägbarkeiten noch in fernerer Zukunft liegt, wird das Parken ohne Fahrer am Steuer bereits Realität: Auf dem Campus der RWTH Aachen rüstet Automobilzulieferer Bosch ein Parkhaus mit Infrastrukturtechnik aus, die es ebenfalls technisch aufgerüsteten Autos ermöglicht, alleine einen Parkplatz zu suchen. Es ist bereits das zweite Parkhaus, in dem die Königsdisziplin des Parkens realisiert wird. <br><br> Anhalten, aussteigen, Smartphone zücken und das Auto per App-Befehl alleine zum Einparken schicken – so funktioniert das so genannte Automated Valet Parking. Das Auto bewegt sich fahrerlos durch das Parkhaus und sucht sich eine freie Lücke. Auf Befehl kommt es auch wieder vorgefahren. Überwachen muss der Autofahrer den Vorgang nicht, er kann das Parkhaus verlassen. Sensoren überwachen dort den Fahrkorridor, dessen Umfeld und liefern die Informationen für die Steuerung des Fahrzeugs. Die Technik im Auto setzt die Befehle der Infrastruktur in Fahrmanöver um. Falls Hindernisse im Weg sind oder Menschen den Fahrweg kreuzen, stoppt das fahrerlose Fahrzeug rechtzeitig. <br><br> Bosch arbeitet in Aachen mit dem dort ansässigen Start-up e.GO zusammen. Der aus einem Hochschulprojekt hervorgegangene Elektroautobauer bringt dieses Jahr den günstigen Kleinstwagen Life mit E-Antrieb auf den Markt. Er wird auf Wunsch gegen einen geringen Aufpreis mit der Selbstpark-Technik ausgerüstet. <br><br> Bei dem Start-up geht die Option in Kleinserie, die Technik ist aber auch bei einem Großserienhersteller im Einsatz: Im Parkhaus des Mercedes-Benz-Museums in Stuttgart dirigieren Sensoren Mercedes-Limousinen fahrerlos in eine freie Parklücke zwischen anderen parkenden Autos. Besucher des Museums können den Service selbst ausprobieren, dafür stehen zwei Mercedes E-Klassen bereit. <br><br>Text: Hanne Schweitzer/SP-X<br>Fotos: e.GO Mobile/SP-X <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17343/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Buchtipp - Dr. Oetker Schulkochbuch Kochsendungen sind ja was Schönes. Bis zu dem Augenblick, da man was daraus selbst nachgekocht hat. Es schmeckt ja vielleicht noch wie bei Lafer, Lichter, Müller und all den anderen, sieht aber längst nicht so schick aus. Und das Auge isst doch auch mit! ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17323 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17323 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Wed, 11 Apr 2018 14:00:02 GMT Kochsendungen sind ja was Schönes. Bis zu dem Augenblick, da man was daraus selbst nachgekocht hat. Es schmeckt ja vielleicht noch wie bei Lafer, Lichter, Müller und all den anderen, sieht aber längst nicht so schick aus. Und das Auge isst doch auch mit! <br><br> So ein erstes Semester ist auch was Schönes. Weg von zu Hause, gegen mütterliche Fern-Ermahnungen hilft die Lautlos-Funktion am Smartphone, und solange der Klausurenstress noch nicht losgeht, ist Raum für persönliche Freiheit. Bis der Wechsel zwischen kalten Ravioli und Mensaessen dann doch allzu eintönig wird und der ehedem bei Muttern immer volle Kühlschrank jetzt erst mal selbst gefüllt werden will. <br><br> Und will man mal jemanden mit Selbstgekochtem becircen - Einladung ins Restaurant kann ja jeder - dann bieten sich gelingsichere Rezepte an. Auch wenn man die vielleicht schon lange nicht mehr zubereitet hat. <br><br> Drei von vielen Situationen, in denen ein echter Kochbuchklassiker Hilfe verspricht: Seit 1911 gibt es das "Schulkochbuch" von Dr. Oetker. Und es hat seitdem nichts von seiner Beliebtheit eingebüßt, Speisemoden überstanden, den Convenience-Mahlzeiten getrotzt, die suggerieren, man brauche gar kein Kochbuch mehr, es hat sicher Generationen von Haushalten gute Dienste geleistet, und das tut es weiterhin. <br><br> Das Schöne: Es wird alles von Grund auf erklärt, und Fotos bieten sinnvolle Ergänzungen. Und wenn die Fortgeschrittenen bei einem Rezept wie "Gekochte Eier" etwa milde schmunzeln sollten, kann ich persönlich mich nicht beteiligen. So eine im Kochvorgang geplatzte Eierschale mit allerlei Weißflockigem im Kochwasser und nur wenig davon unter der Schale - das ist höchstens in der Erinnerung lustig, aber nicht, wenn man sich aufs Ergebnis gefreut hat. <br><br> Bodenständige Gerichte, der Aufbau von Saucen, was passt wozu, welche Kniffe machen die Sache noch einfacher und sicherer ... es passt zur neuesten Ausgabe des Klassikers, dass sie sehr umfangreich geraten ist. Das Thema "Essen und Trinken" ist eben seit 1911 viel komplexer geworden. Und das will berücksichtigt sein. <br><br> Dr. Oetker Schulkochbuch. Dr. Oetker Verlag; 29,90 Euro. <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17323/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Cadillac: Europa-Offensive soll 2025 kommen Eine für 2020 geplante Europa-Offensive hatte Cadillac zunächst verschoben. Die wird nun für 2025 in Auge gefasst. Die GM-Tochter hatte in der Vergangenheit schon mehrfach angekündigt und auch versucht, in Europa Fuß zu fassen. Unter anderem ab 2006 mit dem Saab-9-3-Ableger BLS, der speziell für den europäischen Geschmack entwickelt wurde. Erfolg war der Mittelklassebaureihe aber ebenso wenig beschieden wie den verschiedenen importierten US-Modellen. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17339 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17339 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Wed, 11 Apr 2018 14:00:01 GMT Eine für 2020 geplante Europa-Offensive hatte Cadillac zunächst verschoben. Die wird nun für 2025 in Auge gefasst. Die GM-Tochter hatte in der Vergangenheit schon mehrfach angekündigt und auch versucht, in Europa Fuß zu fassen. Unter anderem ab 2006 mit dem Saab-9-3-Ableger BLS, der speziell für den europäischen Geschmack entwickelt wurde. Erfolg war der Mittelklassebaureihe aber ebenso wenig beschieden wie den verschiedenen importierten US-Modellen.<br><br> Aktuell bietet Cadillac in Deutschland offiziell sechs Modelle an, erfolgreichstes ist das Riesen-SUV Escalade mit knapp 50 Neuzulassungen in den ersten zwei Monaten. Qualitativ hat die Marken in den vergangenen Jahren zugelegt, vor allem bei Modellen wie der Mittelklasselimousine ATS und dem größeren CTS.<br><br>Text: Holger Holzer/SP-X<br>Foto: Cadillac <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17339/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> „Heftiger Einschlag“: Speich arbeitet hart für 24-h-Einsatz Den Tag des zweiten VLN-Langstreckenrennens in diesem Jahr hatte sich KÜS-Prüfingenieur Rudi Speich mit Sicherheit anders vorgestellt: Gemeinsam mit seinen beiden Teamkollegen Roland Waschkau und Artur Goroyan wollte der Mann aus Sinzig am Mittelrhein beim zweiten VLN-Einsatz in dieser Saison Erfahrungen mit ihrem sportlichen Einsatzgerät, dem giftgrünen Audi TT2R, sammeln. Der Lauf sollte dem Team vor allem Aufschluss geben über das Resultat einiger Änderungen, die sie an ihrem Fahrzeug vor dem 24-h-Rennen (10.–13. Mai) hatten vornehmen lassen. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17341 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17341 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Wed, 11 Apr 2018 12:00:00 GMT Den Tag des zweiten VLN-Langstreckenrennens in diesem Jahr hatte sich KÜS-Prüfingenieur Rudi Speich mit Sicherheit anders vorgestellt: Gemeinsam mit seinen beiden Teamkollegen Roland Waschkau und Artur Goroyan wollte der Mann aus Sinzig am Mittelrhein beim zweiten VLN-Einsatz in dieser Saison Erfahrungen mit ihrem sportlichen Einsatzgerät, dem giftgrünen Audi TT2R, sammeln. Der Lauf sollte dem Team vor allem Aufschluss geben über das Resultat einiger Änderungen, die sie an ihrem Fahrzeug vor dem 24-h-Rennen (10.–13. Mai) hatten vornehmen lassen. <br><br> „Wir hatten bei VW eigens ein neues Getriebe mit einer kürzeren Übersetzung bauen lassen. Das Auto war mit der bisherigen langen Übersetzung auf den langen Geradeaus-Passagen wie auf der Döttinger Höhe einfach zu langsam gewesen“, erklärte der Prüfingenieur mit der großen Rennsport-Erfahrung. Auch einige aerodynamische Veränderungen waren an dem giftgrünen TT noch vorgenommen worden, um das Ziel zu erreichen, auf das die Speich-Mannschaft schon seit Jahren hinarbeitet: „Wir versuchen schon wie lange, die Neun-Minuten-Marke zu knacken. Allein mit einer guten Runde bei freiem Verkehr und möglichst wenig Sprit an Bord war das aber nicht möglich.“<br><br> Am Samstag aber sah es sehr gut aus für die Mannschaft vom SC Sinzig und das Auto mit dem großen KÜS-Emblem. „Wir waren Trainingsschnellste in unserer Klasse mit einer guten Zeit um die 9:02 Minuten gewesen. Roland Waschkau hatte zu Beginn auch noch einige Plätze gut machen können.“, erzählte Speich. Teamkollege Waschkau duellierte sich zu Beginn des Rennens eine ganze Zeit lang mit einem Audi RS3 LMS, einem TCR-Auto von Bonk Motorsport. Als beide Fahrzeuge im Streckenabschnitt auf eine Unfallstelle zufuhren, kam es dann unter Gelb zu einer folgenschweren Kollision. Der Fahrer blieb unverletzt, das Auto aber, so Speich, „war sehr schwer beschädigt. Das war ein heftiger Aufprall in die Leitplanken.“ Die Hoffnung, am Langstrecken-Klassiker auf der Nordschleife in wenigen Wochen teilnehmen zu können, hat die KÜS-Mannschaft dennoch nicht aufgegeben. Am Montag wurde der Motor ausgebaut, die Karosserie ist inzwischen bei einem Spezialisten zum Reparieren. „Die Jungs haben heute Morgen schon um halb vier damit begonnen, die Karosserie wieder aufzubauen. Wir hoffen, dass wir das Auto dann als neue fertige Renn-Silhouette am Wochenende zurückbekommen“, erzählte Speich zur Wochenmitte. Danach muss natürlich der Motor nochmal eingebaut werden, alle Systeme gecheckt werden. „Eventuell wollen wir das Fahrzeug auch vor dem 24-h-Rennen in Hockenheim noch mal auf die Strecke schicken.<br><br> Jede Menge Arbeit also für die KÜS-Mannschaft nach diesem folgenschweren 7. April. Mit vereinten Kräften wollen sie ihr großes Ziel, den emotionalen Ring-Klassiker, Mitte Mai, aber doch noch erreichen.<br><br> Text: Jürgen C. Braun <br> Fotos: Oliver Kleinz <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17341/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> KÜS Team75 Bernhard vor dem Saisonstart zum ADAC GT Masters in Oschersleben Jetzt geht’s los<br> Endlich geht es los, das Warten ist zu Ende, an diesem Wochenende soll sich für das KÜS Team75 Bernhard die sorgfältige Vorbereitung auf die neue Saison im ADAC GT Masters in guten Resultaten niederschlagen. Die beiden Rennen in der Motorsport Arena Oschersleben sind damit auch Standortbestimmung für die Mannschaft aus dem pfälzischen Bruchmühlbach-Miesau, die ihre dritte Saison in der Liga der Supersportwagen in Angriff nimmt. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17340 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17340 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Wed, 11 Apr 2018 09:00:00 GMT Jetzt geht’s los<br> Endlich geht es los, das Warten ist zu Ende, an diesem Wochenende soll sich für das KÜS Team75 Bernhard die sorgfältige Vorbereitung auf die neue Saison im ADAC GT Masters in guten Resultaten niederschlagen. Die beiden Rennen in der Motorsport Arena Oschersleben sind damit auch Standortbestimmung für die Mannschaft aus dem pfälzischen Bruchmühlbach-Miesau, die ihre dritte Saison in der Liga der Supersportwagen in Angriff nimmt. <br><br> Den Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 17 teilt sich der amtierende Langstreckenweltmeister und Le-Mans-Gesamtsieger Timo Bernhard (37) mit seinem Porsche-Werksfahrerkollegen Kévin Estre (29, Frankreich), der Kampf um den Titel ist das Saisonziel. <br><br> Im ebenfalls 500 PS starken Schwesterauto mit der Startnummer 18 gehen Ex-Porsche-Junior Klaus Bachler (26, Österreich) und Adrien de Leener auf Zeiten- und Punktejagd. Der 28-jährige Belgier fuhr bereits in der vergangenen Saison für das KÜS Team75 Bernhard. <br><br> Die beiden einstündigen Rennen werden am Samstag um 13.15 und am Sonntag um 13.08 Uhr gestartet und jeweils in voller Länge live in Sport1 übertragen. Teammanager Klaus Graf: „Das KÜS Team75 Bernhard freut sich riesig auf den Saisonauftakt zum ADAC GT Masters 2018. In den vergangenen Wochen und Monaten haben wir uns intensiv auf die neue Saison vorbereitet. Mit der Entscheidung von Timo, im eigenen Team an den Start zu gehen, entsteht für uns noch einmal eine ganz andere Dynamik, auf die wir uns sehr freuen. Ihn mit all seiner Erfahrung zusammen mit Kévin Estre auf einem Auto zu haben – das stellt ohne Frage eine Weltklasse-Kombination dar. Wir sind uns jedoch der Leistungsdichte im extrem hart umkämpften GT3-Feld bewusst, es liegt eine spannende und harte Saison vor uns. Mit der Verpflichtung von Klaus Bachler ist es uns gelungen, einen weiteren Porsche-Spezialisten ins Team zu holen. Bereits bei den Testfahrten hat es sich gezeigt, dass er für Adrien einen enormen Mehrwert darstellt, und wir trauen auch unserer Startnummer 18 einiges zu. Das ADAC GT Masters ist in dieser Saison so stark besetzt wie nie zuvor. Die Zuschauer können sich auf GT3-Sport der Extraklasse freuen.“ <br><br> Text: Peter Schäffner<br> Fotos: Gruppe C Photography <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17340/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Rauchverbot bei Kindern im Auto: In Österreich ab 1. Mai 2018 Österreich verbietet das Rauchen im Auto, wenn Kinder oder Jugendliche an Bord sind. Ab dem 1. Mai drohen Geldbußen bis 1.000 Euro. Die Regelung gilt für alle Autofahrer egal welcher Nation. Deutsche im Urlaub sollten daher ebenfalls vom Rauchen Abstand nehmen, wenn sich Minderjährige an Bord befinden. Ähnliche Regelungen gelten laut dem österreichischen Autoclub ÖAMTC auch in anderen Ländern. In Frankreich etwa droht Rauchern in solchen Fällen ein Bußgeld von 68 Euro, in Italien sind es bis zu 5.000 Euro. Auch bei schwangeren Insassen ist das Rauchen verboten. In Deutschland können Raucher weiterhin ungestraft ihre Kinder im Auto "räuchern". ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17334 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17334 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Tue, 10 Apr 2018 14:00:02 GMT Österreich verbietet das Rauchen im Auto, wenn Kinder oder Jugendliche an Bord sind. Ab dem 1. Mai drohen Geldbußen bis 1.000 Euro. Die Regelung gilt für alle Autofahrer egal welcher Nation. Deutsche im Urlaub sollten daher ebenfalls vom Rauchen Abstand nehmen, wenn sich Minderjährige an Bord befinden. Ähnliche Regelungen gelten laut dem österreichischen Autoclub ÖAMTC auch in anderen Ländern. In Frankreich etwa droht Rauchern in solchen Fällen ein Bußgeld von 68 Euro, in Italien sind es bis zu 5.000 Euro. Auch bei schwangeren Insassen ist das Rauchen verboten. In Deutschland können Raucher weiterhin ungestraft ihre Kinder im Auto "räuchern".<br><br>Text: Holger Holzer/SP-X<br>Foto: Volvo/SP-S <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17334/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Recht: Haftung für kurzfristiges Einklemmen in U-Bahn-Türen? Wer haftet, wenn sich jemand beim Einsteigen in die U-Bahn verletzt? Im Kern dreht es sich um die Frage, ob die akustischen und optischen Warnsignale beim Schließen von U-Bahntüren ausreichen. Wer dennoch einsteigt und durch sich schließende Türen verletzt wird, hat keinen Anspruch gegenüber dem Verkehrsbetrieb. Dies ergibt sich aus einer Entscheidung des Landgerichts Nürnberg-Fürth vom 21. November 2017 (AZ: 8 S 5719/17), über die die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) informiert. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17336 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17336 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Tue, 10 Apr 2018 14:00:01 GMT Wer haftet, wenn sich jemand beim Einsteigen in die U-Bahn verletzt? Im Kern dreht es sich um die Frage, ob die akustischen und optischen Warnsignale beim Schließen von U-Bahntüren ausreichen. Wer dennoch einsteigt und durch sich schließende Türen verletzt wird, hat keinen Anspruch gegenüber dem Verkehrsbetrieb. Dies ergibt sich aus einer Entscheidung des Landgerichts Nürnberg-Fürth vom 21. November 2017 (AZ: 8 S 5719/17), über die die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) informiert. <br><br> Der Mann wollte in einen U-Bahn-Zug einsteigen. Dabei wurde er zwischen den sich schließenden Türen eingeklemmt. Er behauptete, dadurch einen Rippenbruch erlitten zu haben. Er meinte, der Fahrer der U-Bahn hätte darauf achten müssen, dass die Türen nicht geschlossen würden. Ferner hätte die Lichtschranke so eingestellt sein müssen, dass es nicht möglich wäre, dass ein Fahrgast eingeklemmt würde. Das Verkehrsunternehmen wandte dagegen ein, dass der Mann trotz eines Signaltons und blinkender roter Warnlampe in die U-Bahn eingestiegen sei. Der Fahrgast klagte auf Zahlung eines angemessenen Schmerzensgelds von mindestens 1.500 Euro. <br><br> Auf der Videoaufzeichnung war zu sehen, dass der Mann den U-Bahn-Wagen betreten wollte, als bereits die Warnlichter blinkten. Dabei war er kurzfristig in die Tür eingeklemmt worden. Deshalb lehnte das Gericht eine Haftung des Verkehrsunternehmens ab. Dieses hafte nicht für etwaige Verletzungen des Fahrgasts. Das müsse es dann, wenn eine Verkehrssicherungspflicht verletzt worden sei. Die optischen und akustischen Warnhinweise kurz vor dem Schließen der Wagentüren stellten jedoch eine ausreichende Sicherheitsvorkehrung dar. Zudem habe der Einklemmschutz funktioniert: Aus dem Video sei ersichtlich, dass der Mann nur ganz kurz eingeklemmt worden sei und sich die Türen dann sofort wieder geöffnet hätten. <br><br> Eine Ausrüstung der Wagentüren etwa mit Lichtschranken sei auch nicht notwendig. Nur solche Sicherungsmaßnahmen seien erforderlich, die bei umsichtiger, gewissenhafter und verständiger Betrachtung ein vernünftiger und vorsichtiger Kunde für erforderlich halte. Es sei nicht notwendig, andere vor Gefahren zu schützen, die diese ohne weiteres selbst erkennen und vermeiden könnten. Wer sich durch eine für alle erkennbar schließende Tür dränge, müsse damit rechnen, eingeklemmt zu werden. <br><br>Copyright: Verkehrsrechts-Anwälte im Deutschen Anwaltverein <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/recht.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Lotus Exige Cup 430 Type 25: Teure Exklusivität Ende 2017 hat die englische Sportwagenschmiede Lotus mit dem Cup 430 eine besonders starke und leichte Variante des Exige aufgelegt. Dieser für den Rennstreckeneinsatz optimierte und dennoch straßenzugelassene Supersportler wird jetzt zusätzlich in einer exklusiven Version namens Type 25 mit speziellen Außenmerkmalen und einer erweiterten Serienausstattung angeboten. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17338 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17338 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Tue, 10 Apr 2018 14:00:00 GMT Ende 2017 hat die englische Sportwagenschmiede Lotus mit dem Cup 430 eine besonders starke und leichte Variante des Exige aufgelegt. Dieser für den Rennstreckeneinsatz optimierte und dennoch straßenzugelassene Supersportler wird jetzt zusätzlich in einer exklusiven Version namens Type 25 mit speziellen Außenmerkmalen und einer erweiterten Serienausstattung angeboten. <br><br> Wie beim normalen Cup 430 bestehen auch in dieser Version diverse Aeroanbauteile aus Carbon. Entsprechend konnte das Trockengewicht auf nur 1.056 Kilogramm gedrückt werden, während der 3,5-Liter-V6 mit 316 kW/430 PS nach vorne schiebt. Damit schafft der Type 25 den Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 in lediglich 3,3 Sekunden, maximal sind 290 km/h möglich.<br><br> Besonderheiten der auf 25 Exemplare limitierten Sonderedition sind eine Außenlackierung wahlweise in Lotus-Racing-Green-Metallic oder in Altenglisch-Weiß. Darüber hinaus bietet der Type 25 ein paar auffällige Farbakzente an der Außenhaut sowie farblich korrespondierende Nähte in dem mit Alcantara ausgekleideten Innenraum. Als weitere Ausstattungsbesonderheiten sind standardmäßig ein Schaltknauf aus Holz, Autoradio und Klimaanlage an Bord. Außerdem gibt es eine Plakette mit dem Hinweis auf die Type-25-Edition. Mit 140.000 Euro kostet der Type 25 übrigens 12.500 Euro mehr als der normale Exige Cup 430.<br><br>Text: Mario Hommen/SP-X<br>Fotos: Lotus/SP-X <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17338/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]>