5 KÜS - Neues aus der Autowelt https://www.kues.de Aktuelle Meldungen aus der Autowelt zusammengestellt von der KÜS-Redaktion. Fri, 20 Oct 2017 01:44:52 GMT Ford: Aufgestellt für die Zukunft Ford setzt seinen Aufwärtstrend bei den Zulassungszahlen am deutschen Markt weiter fort. Innerhalb von vier Jahren steigerte der Autobauer seinen Anteil von 6,8 Prozent im Jahr 2012 auf 7,6 Prozent im vergangenen Jahr. Für das laufende Geschäftsjahr erwarte man eine Zahl von „7,6 Prozent plus X“, sagte Wolfgang Kopplin, der stellvertretende Vorsitzende der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH bei einer Veranstaltung des Unternehmens am Mittwoch. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16855 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16855 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Thu, 19 Oct 2017 14:00:02 GMT Ford setzt seinen Aufwärtstrend bei den Zulassungszahlen am deutschen Markt weiter fort. Innerhalb von vier Jahren steigerte der Autobauer seinen Anteil von 6,8 Prozent im Jahr 2012 auf 7,6 Prozent im vergangenen Jahr. Für das laufende Geschäftsjahr erwarte man eine Zahl von „7,6 Prozent plus X“, sagte Wolfgang Kopplin, der stellvertretende Vorsitzende der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH bei einer Veranstaltung des Unternehmens am Mittwoch. <br><br> Diese Gesamtsumme der Zulassungszahlen setzte sich zusammen aus verkauften Pkw- und Nutzfahrzeugen. Dabei betrage der reine Anteil am Nfz-Markt im vergangenen Jahr 12,4 Prozent. Transit, Tourneo und Co. machen also nach wie vor einen großen Anteil am wirtschaftlichen Erfolg von Ford in Deutschland aus. Darüber hinaus, so Kopplin, positioniere sich der US-Autobauer nicht nur in Deutschland, sondern weltweit für die Herausforderungen der Zukunft auf dem Mobilitätssektor. Darunter fielen beispielsweise Forschung und Entwicklung bei der digitale Vernetzung und Kommunikation, sowie der Weiterentwicklung des Themas automobiles Fahren mit „einem bezahlbaren Nutzen“ für den Endverbraucher. Ford investiere darüber hinaus Milliardensummen in die Kommunikation „Car2Car“ sowie in die ständige Verbesserung eines global arbeitenden Daten-System namens Ford-Pass. <br><br> Auf dem Gebiet der Elektro-Mobilität will der Autobauer in den nächsten Jahren noch stärker und präsenter als bisher in Erscheinung treten. Bis zum Jahr 2020 würden 13 neue hybridisierte Fahrzeuge angeboten. Derzeit arbeite man an einem Plugin-Hybrid des Nfz-Bestsellers Transit, der im Jahr 2019 eingeführt werden soll. Eine Besonderheit ist der Ford Mondeo Hybrid, der sich durch Rekuperation der Bremsenergie von selbst wieder auflädt. <br><br> Mit einem europaweiten Netz aus Schnelladestationen soll der Erwerb eines Elektrofahrzeugs zudem interessanter und lukrativer gemacht werden. Ford arbeite mit Hochdruck an einem Hochleistungs-Ladestationsnetz, das die europäischen Fernstraßen mit einschließe. „Wir wollen, dass der Besitzer eines Ford-Elektro-Fahrzeugs sein Auto innerhalb von 20 Minuten auf 80 Prozent an diesen Stationen aufladen kann“, sagte Kopplin. Bis zum Jahr 2020 soll dieses Netz in einem den Kunden zufrieden stellenden Rahmen ausgebaut sein.<br><br> Zudem pusht der Hersteller seine Kompaktfahrzeuge und Kleinwagen mit Ausstattungsversionen besonders sportlicher (ST-Line) und luxuriöser (Vignale) Art und Weise. Bereits jetzt seien rund 10 Prozent aller verkauften Ford Focus in Deutschland ein Modell mit der sportlichen Note ST-Line. Etwas für Freunde der (besonders) rasanten Abteilung sind die Ergebnisse der „Ford Performance“. Der vom Rallyesport abgeleitete Ford Focus RS, ausgestattet mit seinem aktiven Allradsystem, gehört in diese Kategorie ebenso wie der neue Ford Fiesta ST mit Zylinderabschaltung. Der mittlerweile in der achten Generation angebotene Fiesta sei, so Kopplin, auch in seiner neuesten Variation „ein Rückgrat unseres europäischen Geschäftes“.<br><br> Quasi als Leckerbissen hatten die Kölner zu der Veranstaltung den Supersportwagen Ford GT, der in der FIA GT1-Weltmeisterschaft eingesetzt wurde, mitgebracht. Die „graue automobile Verführung“ der besonderen Art konnte allerdings sehr zum Bedauern der Teilnehmer genau so wenig auf der Straße ausprobiert werden, wie ein von Shelby veredelter Mustang.<br><br> Letzterer geht übrigens bei den Zulassungszahlen, wie man landläufig zu sagen pflegt, durch die Decke. „80 Prozent unserer verkauften Mustangs werden von dem 425 PS starken V8-Motor und nicht von dem ebenfalls sehr sportlichen und leistungsstarken Vierzylinder-Turbo beatmet“, legte Kopplin das Verhältnis unter den beiden Antriebsvarianten dar. Offenbar gelte bei den Mustang-Freunden das Prinzip: „Wenn schon, denn schon!“ <br><br> Bereits im nächsten Jahr können sich die Freunde der schnellen Fortbewegung auf eine überarbeitete Variante des Mustangs freuen. Dann mit noch mehr Fahrspaß dank einer Leistungssteigerung auf rund 450 PS und einer Zehngang-Automatik. Und natürlich mit Klappenauspuff, so wie es sich für einen lautstarken Big Block-Zeitgenossen gehört.<br><br> Text: Jürgen C. Braun<br>Fotos: Ford <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/16855/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Nissan e-NV200 Fridge Concept: Kühltransporter-Studie Elektro-Lieferwagen können nicht nur emissionsfrei Briefe oder Pakete bringen, sondern auch Tiefkühlkost. Das beweist Nissan auf der Tokyo Motor Show mit einem zum Kühltransporter umgebauten e-NV200. Der kleine E-Kastenwagen verfügt neben der 24 kWh großen Traktionsbatterie über einen zweiten Akku zur Versorgung der Kühlaggregate im Laderaum. Dieser kommt mit 12 kWh aus, was die Kosten in Grenzen hält. Ob das Konzept umgesetzt wird, ist nicht bekannt. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16857 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16857 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Thu, 19 Oct 2017 14:00:01 GMT Elektro-Lieferwagen können nicht nur emissionsfrei Briefe oder Pakete bringen, sondern auch Tiefkühlkost. Das beweist Nissan auf der Tokyo Motor Show mit einem zum Kühltransporter umgebauten e-NV200. Der kleine E-Kastenwagen verfügt neben der 24 kWh großen Traktionsbatterie über einen zweiten Akku zur Versorgung der Kühlaggregate im Laderaum. Dieser kommt mit 12 kWh aus, was die Kosten in Grenzen hält. Ob das Konzept umgesetzt wird, ist nicht bekannt. <br><br>Text: Holger Holzer/SP-X<br>Fotos: Nissan <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/16857/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Hyundai: Kona rundet SUV-Palette nach unten ab Mit auffälligem Design im boomenden SUV-Markt der kleinen City-Kraxler will Hyundai mit dem neuen Kona Modellen wie dem neuen T-Roc von VW, dem Nissan Juke oder auch dem Opel Mokka Paroli bieten. Der kleine Bruder von Tucson und Santa Fe kommt mit markantem Design, gutem Platzangebot und je nach Motorisierung auch mit Allradantrieb daher. Zum Marktstart am 4. November sorgen zunächst zwei Turbobenzinmotoren für den Vortrieb. Die Preise des koreanischen City-SUVs mit farbenfrohen Lackkombinationen, reichlich Sicherheitsfeatures und seiner Fünf-Jahres-Hersteller-Garantie (ohne Kilometer-Begrenzung) beginnen bei 17.500 Euro. Der 4,16 Meter lange Abenteurer basiert auf einer eigenständigen neuen Plattform und seine kraftvolle Front mit Kaskadenengrill verleihen dem Fahrzeug ein attraktives, dynamisches Äußeres. Die Plastikbeplankung um die Radausschnitte runden das kraftvolle Erscheinungsbild ab. Der 1,80 Meter breite und 1,56 Meter hohe Fünfsitzer bietet dank seines Radstands von 2,60 Meter reichlich Platz. Neben fünf Personen passen 361 Liter Gepäck hinter die Heckklappe. Bei umgeklappten Rücksitzen lassen sich bis zu 1.143 Liter verstauen. Die Kopf- und Beinfreiheit sind auch im Fond gut bemessen. Auch Erwachsene können über längere Strecken bequem hinten sitzen. Das Interieur ist aufgeräumt und übersichtlich gestaltet. Alle primären Bedienelemente sind leicht erreichbar angeordnet und der Qualitätseindruck ist gut. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16856 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16856 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Thu, 19 Oct 2017 14:00:00 GMT Mit auffälligem Design im boomenden SUV-Markt der kleinen City-Kraxler will Hyundai mit dem neuen Kona Modellen wie dem neuen T-Roc von VW, dem Nissan Juke oder auch dem Opel Mokka Paroli bieten. Der kleine Bruder von Tucson und Santa Fe kommt mit markantem Design, gutem Platzangebot und je nach Motorisierung auch mit Allradantrieb daher. Zum Marktstart am 4. November sorgen zunächst zwei Turbobenzinmotoren für den Vortrieb. Die Preise des koreanischen City-SUVs mit farbenfrohen Lackkombinationen, reichlich Sicherheitsfeatures und seiner Fünf-Jahres-Hersteller-Garantie (ohne Kilometer-Begrenzung) beginnen bei 17.500 Euro. Der 4,16 Meter lange Abenteurer basiert auf einer eigenständigen neuen Plattform und seine kraftvolle Front mit Kaskadenengrill verleihen dem Fahrzeug ein attraktives, dynamisches Äußeres. Die Plastikbeplankung um die Radausschnitte runden das kraftvolle Erscheinungsbild ab. Der 1,80 Meter breite und 1,56 Meter hohe Fünfsitzer bietet dank seines Radstands von 2,60 Meter reichlich Platz. Neben fünf Personen passen 361 Liter Gepäck hinter die Heckklappe. Bei umgeklappten Rücksitzen lassen sich bis zu 1.143 Liter verstauen. Die Kopf- und Beinfreiheit sind auch im Fond gut bemessen. Auch Erwachsene können über längere Strecken bequem hinten sitzen. Das Interieur ist aufgeräumt und übersichtlich gestaltet. Alle primären Bedienelemente sind leicht erreichbar angeordnet und der Qualitätseindruck ist gut. <br><br> Für den Vortrieb sorgen zunächst ein Einliter-Dreizylinder-Turbobenziner und ein 1,6-Liter-Vierzylinder mit Turbolader, die 120 PS beziehungsweise 177 PS leisten. Hyundai erwartet in Deutschland, dass sich 70 Prozent für den Dreizylinder mit Frontantrieb und rund 30 Prozent der Kunden für das 177 PS starke Turbo-Aggregat, das nur in Verbindung mit Allradantrieb und Doppelkupplungsgetriebe zu haben ist, entscheiden werden. Im nächsten Jahr reichen die Koreaner ein neu entwickeltes Dieselaggregat mit 115 und 136 PS nach. Außerdem wird 2018 eine Elektrovariante mit einer Reichweite von bis zu 500 Kilometern die Kona-Baureihe ergänzen.<br><br> Für eine erste Testfahrt stand der 177 PS starke 1,6-Liter-Allrad-Benziner, der ab 25.000 Euro in der Trend-Version erhältlich ist, zur Verfügung. Der agile Turbobenziner erreicht sein maximales Drehmoment von 265 Nm zwischen 1500 und 4500 min-1 und entwickelt eine gute Durchzugskraft ohne störendes Leistungsloch. Besonders positiv aufgefallen ist das zügig und präzise schaltende Doppelkupplungsgetriebe. In 7,9 Sekunden sprintet der Allradler, der bei Bedarf bis zu 50 Prozent der Kraft auf die Hinterräder bringt, aus dem Stand auf Tempo 100 und erst bei 205 km/h ist Schluss. Sein Normverbrauch wird mit 6,7 Liter angegeben, bei schneller Fahrt und zügigen Tempowechseln liegt der Durchschnittsverbrauch allerdings um einiges höher. Unser Durchschnittsverbrauch bei zügiger Fahrweise lag bei 10 Liter. In Puncto Fahrverhalten und Federung ist der Kona überraschend komfortabel und agil. Dank der präzisen Lenkung lässt sich der Wagen auch in schnellerer Gangart leicht und sicher durch enge Kurven manövrieren. Auch der kleine Dreizylinder mit seinen 120 PS, der sein Drehmoment-Bestwert von 172 Nm zwischen 1500 und 4000 Umdrehungen erreicht, zeigte sich erstaunlich leichtfüßig. Aus dem Stand meistert er in 12 Sekunden den Spurt auf Tempo 100 und erreicht Spitze 181 km/h. Dabei konsumiert er laut Hersteller im Schnitt 5,2 Liter. <br><br> Angeboten wird der Dreizylinder-Kona, der ausschließlich mit knackig zu schaltendem Sechsganggetriebe erhältlich ist, in fünf Ausstattungsstufen (Pure, Select, Trend, Style und Premium), die 177 PS-Version gibt es ab der Ausstattungsstufe Trend. Die Passagiere können sich im Kona nicht nur wohl fühlen, sondern auch sicher. In den höheren Ausstattungsversionen (beziehungsweise optional) gibt es viele Assistenzsysteme wie beispielsweise aktiver Spurhalter, Querverkehrswarner, Rückfahrkamera, autonomer Notbremsassistent, Müdigkeitswarner oder auch ein Head-Up-Display. Im ersten vollen Verkaufsjahr 2018 erwartet Hyundai Deutschland mindestens 13.000 Kona-Verkäufe.<br><br> Text: Ute Kernbach<br> Fotos: Hyundai <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/16856/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Toyota-Studie "Sora": Brennstoffzellenbus - nah an der Serienversion Nur ein Jahr soll zwischen der Studie "Sora" zur diesjährigen Tokyo Motors Show und der Serienversion liegen. Der Name der Studie steht für einen Bus, in dem der aus der Limousine Mirai bekannte Brennstoffzellenantrieb eingesetzt wird. Der Bus hat 22 Sitz- und 56 Stehplätze und ein externes Notstrom-Aggregat, das im Katastrophenfall die Energieversorgung sicherstellt. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16854 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16854 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Wed, 18 Oct 2017 15:00:00 GMT Nur ein Jahr soll zwischen der Studie "Sora" zur diesjährigen Tokyo Motors Show und der Serienversion liegen. Der Name der Studie steht für einen Bus, in dem der aus der Limousine Mirai bekannte Brennstoffzellenantrieb eingesetzt wird. Der Bus hat 22 Sitz- und 56 Stehplätze und ein externes Notstrom-Aggregat, das im Katastrophenfall die Energieversorgung sicherstellt. <br><br> Toyota hat ganz verschiedene Einflüsse bei der Entwicklung der Studie berücksichtigt. Dazu gehört die naturgemäß schwankende, auch stark schwankende Zahl der Passagiere ebenso wie möglichst gute Platz-Nutzung: An Bord der Bus-Studie befinden sich quer zur Fahrtrichtung angeordnete Sitze die bei Nichtbenutzung automatisch hochklappen – der so entstehende Platz kann für Kinderwagen, Rollstühle und zusätzliche Sitzmöglichkeiten genutzt werden. <br><br> Im und am Brennstoffzellen-Bus, der rund 10 Meter lang ist, befinden sich acht hochauflösende Kameras. Diese warnen den Busfahrer akustisch und visuell vor einer möglichen Gefahr. Mittels Beschleunigungskontrolle sollen ruckartige Bewegungen unterdrückt werden und sanftere Starts an Bushaltestellen und Ampeln gegeben sein. Ein weiteres Komfort- und Sicherheitsmerkmal ist die automatische Anfahrtskontrolle: Das System erkennt Leitlinien in der Fahrbahnoberfläche und stoppt den Bus an Haltestellen im richtigen Abstand und an der richtigen Position – darin sieht Toyota eine Erleichterung für den barrierefreien Zugang mit Kinderwagen und Rollstühlen.<br><br>Quelle und Fotos: Toyota <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/16854/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Vespa-Sondermodell Sei Giorni: Mit 66 Jahren... Da steht sie nun in ihrer beinahe verstörenden Schönheit, die Vespa Sei Giorni. Matt schimmert der grüne Metalliclack, prall wölben sich die Hinterbacken über dem Einzylindermotor. Keck trägt sie nicht nur den Scheinwerfer auf dem vorderen Kotflügel, sondern auch zwei schwarze Startnummer-Aufkleber zur Schau, einen links vorne am stählernen Beinschild, den anderen an der rechten Po-Backe. Eine weiße 6 auf schwarzem Grund dient als Symbol für das nummerierte „Sechstage“-Sondermodell, denn genau das bedeutet „Sei Giorni“, sechs Tage. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16853 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16853 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Wed, 18 Oct 2017 14:00:01 GMT Da steht sie nun in ihrer beinahe verstörenden Schönheit, die Vespa Sei Giorni. Matt schimmert der grüne Metalliclack, prall wölben sich die Hinterbacken über dem Einzylindermotor. Keck trägt sie nicht nur den Scheinwerfer auf dem vorderen Kotflügel, sondern auch zwei schwarze Startnummer-Aufkleber zur Schau, einen links vorne am stählernen Beinschild, den anderen an der rechten Po-Backe. Eine weiße 6 auf schwarzem Grund dient als Symbol für das nummerierte „Sechstage“-Sondermodell, denn genau das bedeutet „Sei Giorni“, sechs Tage. <br><br> Es waren sechs harte Tage vom 18. bis zum 23. September 1951. 220 Zweiradfahrer kämpften bei der härtesten Geländeprüfung im Endurosport im gebirgigen Hinterland des Lago Maggiore um Medaillen und Trophäen. Immerhin 92 Teilnehmer durften am Abend des sechsten Tages für sechs strafpunktfreie Renntage eine Goldmedaille in Empfang nehmen. Neun von ihnen waren auf einer Vespa 125 angetreten, angetrieben von einem sieben PS starken Zweitaktmotor. Es war der größte Motorsporterfolg der damals erst fünf Jahre alten italienischen Rollermarke, deren Produkte sich im Lauf der folgenden Jahrzehnte zu Kult-Fahrzeugen entwickelten. Jetzt, 66 Jahre nach dem Erfolg des Jahres 1951, entsinnt sich der Piaggio-Konzern des damals wie heute gleichermaßen sensationellen Sporterfolges. <br><br> Die Sei Giorni entspricht technisch zu 99 Prozent dem seit 2008 angebotenen und 2014 modifizierten Modell GTS 300 Super, doch optisch gibt es Unterschiede. Als Motor wird die jüngste, nach Euro-4-Bestimmungen abgestimmte Version des 278 Kubikzentimeter großen Einzylindermotors montiert. Er ist flüssigkeitsgekühlt, ohne dass dies augenfällig würde. 21 PS oder knapp 16 kW gibt der Hersteller als Maximalleistung an, technisch bedingt stehen maximal 17 Pferdestärken für den Vortrieb zur Verfügung. 118 km/h lautet die Höchstgeschwindigkeit. Sie ist, seien wir ehrlich, unbedeutend. Denn die Vespa 300 fährt kaum jemand einmal aus – nicht weil das unsicher oder unkomfortabel wäre, sondern weil das Fahren einer Vespa per se entschleunigt. Alles an ihr funktioniert geschmeidig und damit Stress vermeidend. Klettert die Tachonadel mal auf 110, ist es meistens gut. <br><br> Rundum zufriedenstellend gibt sich zudem das Fahrwerk. Auch wenn die Räder mit 12 Zoll Durchmessern noch immer verhältnismäßig klein sind, so lässt sich die Sei Giorni selbst außerorts auf Straßen mit minderen Belägen sicher – und nicht mal unkomfortabel – bewegen. Verzichten gegenüber dem Basismodell muss der Fahrer allerdings auf die Schlupfkontrolle ASR, die ein auf Glätte durchdrehendes Hinterrad im Zaum hält. <br><br> Dicht am Ur-Modell von 1951 ist die Sei Giorni mit dem Scheinwerfer; er sitzt auf dem stählernen Kotflügel, ist allerdings weitaus schicker befestigt als sein 66 Jahre altes Vorbild. Natürlich bedingt dies eine Etage höher optische Änderungen, wo demzufolge ein Scheinwerfer nicht mehr vonnöten ist. Die ansonsten üppige, in Fahrzeugfarbe gehaltene Kunststoffverkleidung von Lenker, Cockpitanzeige und integriertem Rundscheinwerfer entfällt; stattdessen hat man eine einzelne Abdeckung des Steuerkopfs entworfen, auf der die Anzeigenkombi thront. Zum zweifach abgewinkelten Analog-Tachometer addieren sich eine Analog-Benzinuhr plus vier Kontrollleuchten, weiter unten befindet sich ein kleines Display für die Uhrzeit. <br><br> Nach vorne wird dieses Anzeigeelement von einem leicht getönten Plexiglas-Windschild abgeschirmt – eine optisch gefällige, zudem funktionale Lösung, denn so gibt’s ein wenig Windschutz für den Oberkörper. Erstmals seit gefühlten 50 Jahren ist bei einer Vespa ein unverkleideter Chrom-Rohrlenker zu sehen. Mit den aufmontierten Behältern für die Bremsflüssigkeit, den Kabelbindern und Bowdenzügen sieht der Bereich vor dem Fahrer bei weitem nicht so aufgeräumt auf wie das bei den GTS-Modellen seit Jahren üblich ist. Unverständlich ist, warum die Designer die doch ziemlich voluminösen Lenkersatelliten mit den Schaltern für Fernlicht, Blinker, Starter etc. in glänzendem Schwarz lackieren lassen, wo sich doch sonst ausschließlich mattschwarzer Lack am Fahrzeug findet. <br><br> Ebenfalls verändert ist der Sitz der Sei Giorni; mit dem angedeuteten Höcker am hinteren Ende ist Sozia-Beförderung nur dann möglich, wenn die Dame über eine echte Wespentaille verfügt und sich dicht an den Fahrer kuschelt. Andere Eigenheiten der GTS-Familie weist die Sei Giorni dagegen durchaus auf: So kratzt der Seitenständer beim engagierten Absolvieren von Linkskurven, und der Tankstutzen bedarf höchster Aufmerksamkeit, um beim Füllen lästiges Spritzen zu vermeiden. <br><br> 6.390 Euro hat Hersteller Piaggio als unverbindliche Preisempfehlung für den deutschen Markt festgesetzt. Freunde der Marke erhalten dafür einen gediegen zu fahrenden, wendigen Roller, der im dichten Stadtverkehr seine Wuseligkeit auszuspielen vermag und außerhalb der Stadt kein bisschen deplatziert wirkt. Wir sind ihn auf Straßen, Sträßchen und Wegen gefahren, die schon 66 Jahre zuvor von den Piaggio-Firmensportlern absolviert werden mussten – die meisten Bergstrecken waren seinerzeit aber noch ohne festen Belag. Heute sind die Strade Provinziale Nummer 7 und 8 der Provinz Varese sämtlich asphaltiert, wenngleich der Belag über weite Strecken längst nicht mehr neuwertig ist. Aber extrem kurvenreich ist diese Route über den gut 1.000 Meter hohen Passo Cuvignone nach wie vor – und wer sie heutzutage an einem schönen Herbsttag mit einer Vespa Sei Giorni befährt, darf sich glücklich schätzen und sich und seiner Vespa eine virtuelle Goldmedaille verleihen. Und wenn’s nur die für den „Goldenen Oktober“ im Kurvengewürm oberhalb des Lago Maggiore ist.<br><br>Text: Ulf Böhringer/SP-X<br>Fotos: Piaggio <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/16853/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Buchtipp - Neuhauser: Ich war mein größter Feind Promi-Biographien bergen immer ein gewisses Risiko: Details ausbreiten, die Gentleman oder -woman besser verschweigen (aber ausbreiten ist halt verkaufsfördernd). Oder verschweigen, dafür aber riskieren, dass das Ergebnis eine Permanent-Lobhudelei in eigener Sache ist. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16852 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16852 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Wed, 18 Oct 2017 14:00:00 GMT Promi-Biographien bergen immer ein gewisses Risiko: Details ausbreiten, die Gentleman oder -woman besser verschweigen (aber ausbreiten ist halt verkaufsfördernd). Oder verschweigen, dafür aber riskieren, dass das Ergebnis eine Permanent-Lobhudelei in eigener Sache ist. <br><br> Adele Neuhauser geht einen ganz anderen Weg, und sie tut gut daran. Die Schauspielerin beschreibt ihren Werdegang und ihren Beruf, so, wie sie beides sieht. Letztlich ein Beruf wie andere auch, nur deutlich mehr im Licht der Öffentlichkeit. Mit Privilegien, aber auch Schattenseiten. Dass sie lange gebraucht hat, um mit sich im Reinen zu sein, sagt ja schon der Titel. Adele Neuhauser verzichtet auf alle Larmoyanz, sie schlüpft in keine Opferrolle. Sie spielt hier überhaupt keine Rolle, sondern schreibt über sich selbst. <br><br> Beim Lesen merkt man: Die Frau ist aus gutem Grund eine der meistbesetzten Schauspielerinnen unserer Zeit. "Tatort-Teddy" Moritz Eisner wäre ohne die von Neuhauser verkörperte "kratzige" Bibi Fellner nur halb so erfolgreich. Dem Kinoerfolg "Wo ist Fred" verhalf sie mit zum nötigen Ernst, damit die Komödie mit grundernstem Thema auch ernstzunehmen war. Vielleicht ist die Schauspielerin Neuhauser mit ihren Rollen auch deshalb erfolgreich, weil die Frau Adele eine mit einer Biographie voller Unebenheiten ist. <br><br> Adele Neuhauser: Ich war mein größter Feind. Brandstätter Verlag; 21,90 Euro. <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/16852/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Maserati Levante: Technische Neuerungen zum neuen Modelljahr Seit gut einem Jahr bietet der Sportwagenhersteller Maserati mit dem Levante sein erstes SUV-Modell in Deutschland an. Zum neuen Modelljahr bauen die Italiener das Angebot der noch jungen Baureihe aus. Neben zusätzlichen Ausstattungspaketen steht erstmalig ein neuer Basisbenziner zur Wahl. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16850 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16850 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Tue, 17 Oct 2017 14:00:02 GMT Seit gut einem Jahr bietet der Sportwagenhersteller Maserati mit dem Levante sein erstes SUV-Modell in Deutschland an. Zum neuen Modelljahr bauen die Italiener das Angebot der noch jungen Baureihe aus. Neben zusätzlichen Ausstattungspaketen steht erstmalig ein neuer Basisbenziner zur Wahl. <br><br> Wichtigste Neuheit ist eine 257 kW/350 PS und 500 Newtonmeter Drehmoment starke Version des bereits bekannten V6-Biturbobenziners. Der neue Direkteinspritzer beschleunigt den 2,1-Tonner in glatt sechs Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100, maximal sind 251 km/h möglich. Serienmäßig ist der künftige Basisbenziner mit Achtgang-Automatik und dem Allradantrieb Q4 gerüstet. Der Verbrauch liegt bei 10,7 Liter auf 100 Kilometer - 0,2 Liter weniger als bei der 316 kW/430 PS starken S-Version. <br><br> Als weiteres Novum setzt der Levante künftig auf eine elektrische statt der bisherigen hydraulischen Servolenkung. Die Italiener versprechen höheren Komfort und besseres Handling. Parallel erweitert Maserati das Angebot an Assistenzsystemen. Künftig sorgen Verkehrszeichenerkennung, Tot-Winkel-Warner, Spurhalte- sowie Highway-Assistent für mehr Sicherheit. <br><br> Text: Mario Hommen/SP-X<br>Fotos: Maserati <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/16850/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Kia Sorento: Facelift - neues Getriebe inklusive Zu Preisen ab 35.000 Euro ist ab sofort der geliftete Kia Sorento zu haben. Optisch unterscheidet sich das überarbeitete Mittelklasse-SUV unter anderem durch leichte Modifikationen an Front und Heck von seinem Vorgänger, innen gibt es ein neues Lenkrad, mehr Leder und weicheren Kunststoff. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16851 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16851 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Tue, 17 Oct 2017 14:00:01 GMT Zu Preisen ab 35.000 Euro ist ab sofort der geliftete Kia Sorento zu haben. Optisch unterscheidet sich das überarbeitete Mittelklasse-SUV unter anderem durch leichte Modifikationen an Front und Heck von seinem Vorgänger, innen gibt es ein neues Lenkrad, mehr Leder und weicheren Kunststoff.<br><br> Einziger Motor bleibt ein 147 kW/200 PS starker 2,2-Liter-Diesel, der auf Wunsch mit Allradantrieb sowie einer neuen Achtgangautomatik kombiniert werden kann. Das von Kia selbst entwickelte Getriebe ersetzt die bisher angebotene Sechsgang-Box und steht nun auch für das frontgetriebene Modell zur Verfügung. Zur Basisausstattung des Fünf- bis Siebensitzers zählen Klimaanlage und beheizbare Sitze, 17-Zoll-Felgen sowie ein Tempomat.<br><br>Text: Holger Holzer/SP-X<br>Foto: Kia/SP-X <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/16851/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Recht: Haftung bei Verstoß eines Radfahrers gegen Rechtsfahrgebot Radfahrer, die auf einem Fahrradweg entgegen der Fahrtrichtung unterwegs sind, müssen besonders aufpassen. Bei einem Unfall mit einem Fußgänger haftet er dann ganz überwiegend. Dies ergibt sich aus einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main vom 9. Mai 2017 (AZ: 4 U 233/16), wie die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) mitteilt. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16849 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16849 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Tue, 17 Oct 2017 14:00:00 GMT Radfahrer, die auf einem Fahrradweg entgegen der Fahrtrichtung unterwegs sind, müssen besonders aufpassen. Bei einem Unfall mit einem Fußgänger haftet er dann ganz überwiegend. Dies ergibt sich aus einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main vom 9. Mai 2017 (AZ: 4 U 233/16), wie die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) mitteilt. <br><br> Der Fahrradfahrer fuhr entgegen der Fahrtrichtung auf einem Fahrrad-Streifen in der belebten Innenstadt von Frankfurt am Main. Er fuhr 10 bis 12 km/h. Der Kläger überquerte als Fußgänger diesen Schutzstreifen in der Nähe eines Fußgängerüberwegs. Dabei kam es zur Kollision. Der Fußgänger stürzte und erlitt unter anderem einen schmerzhaften Gelenkbruch. Der Radfahrer war nicht haftpflichtversichert. Der Kläger verlangte Schmerzensgeld und weiteren Schadensersatz. <br><br> Mit Erfolg. Der Kläger erhielt 5.000 Euro Schmerzensgeld sowie weiteren Schadensersatz vom Landgericht zugesprochen. Der Unfall sei auf ein ganz überwiegendes Fehlverhalten des Fahrradfahrers zurückzuführen. Den Fußgänger treffe jedoch ein Mitverschulden von zehn Prozent, da er die Straße nicht auf dem etwa sechs bis acht Meter von der Unfallstelle entfernten Fußgängerüberweg überquert habe. <br><br> Das Oberlandesgericht Frankfurt hielt die hiergegen gerichtete Berufung für unbegründet. Es betonte in seinem Hinweisbeschluss, dass der Radfahrer den Fahrrad-Schutzstreifen verbotswidrig genutzt habe. Er habe gegen das Rechtsfahrgebot verstoßen. Dieses Fehlverhalten löse eine gesteigerte Sorgfaltspflicht aus. Er hätte deshalb insbesondere darauf achten müssen, ob Fußgänger aus seiner Sicht von links die Straße hätten überqueren wollen. Diese Fußgänger müssten nicht mit einem von rechts verbotswidrig herannahenden Radfahrer rechnen. Dies gelte in besonderer Weise im Bereich einer Einbahnstraße, da dort kein Autoverkehr von rechts drohe. <br><br> Der Radfahrer sei zudem in der konkreten Situation zu schnell gefahren. Er hätte die Gefährdung insbesondere älterer Menschen ausschließen müssen. Dies sei hier bei der Geschwindigkeit von 10 bis 12 km/h nicht möglich gewesen. Da er über keine Haftpflichtversicherung verfüge, hafte er persönlich für die Unfallfolgen. <br><br>Copyright: Verkehrsrechts-Anwälte im Deutschen Anwaltverein <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/recht.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Recht: Unfall beim Abschleppvorgang Wenn es beim Abschleppen kracht, muss die Versicherung unter Umständen nicht zahlen. Dann nämlich, wenn der Versicherungsvertrag eine entsprechende Klausel enthält, dass ein Crash beim zwischen dem ziehenden und dem abgeschleppten Fahrzeug nicht reguliert wird. Die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins informiert über ein Urteil des Oberlandesgerichts München vom 24. März 2017 (AZ: 10 U 3749/16). ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16847 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16847 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Mon, 16 Oct 2017 14:00:02 GMT Wenn es beim Abschleppen kracht, muss die Versicherung unter Umständen nicht zahlen. Dann nämlich, wenn der Versicherungsvertrag eine entsprechende Klausel enthält, dass ein Crash beim zwischen dem ziehenden und dem abgeschleppten Fahrzeug nicht reguliert wird. Die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins informiert über ein Urteil des Oberlandesgerichts München vom 24. März 2017 (AZ: 10 U 3749/16). <br><br> Ein Vater und sein achtzehnjähriger Sohn wollten ein Auto abschleppen. Der Sohn steuerte das ziehende Fahrzeug, einen Audi S4. Abgeschleppt wurde mittels Seil. Beim Abschleppvorgang bremste der Sohn zweimal so stark ab, dass das abgeschleppte Fahrzeug zweimal auf das ziehende Fahrzeug auffuhr. Der Vater gab an, der Sohn habe bremsen müssen, da ein entgegenkommendes Motorrad auf die Fahrbahn geraten sei. <br><br> Die Versicherung berief sich auf die Ausschlussklausel. Danach sei ein Unfall beim Abschleppvorgang nur dann versichert, wenn dieser mit Einwirkung von außen erfolgt.<br><br> Auch wenn die Versicherung grundsätzlich beweisen muss, dass die Ausschlussklausel zutrifft, überzeugte der Kläger das Gericht nicht. Die lediglich pauschale Behauptung "ohne Darstellung genauer Umstände" reichte dem Gericht nicht. Insbesondere der Umstand, dass der Sohn zweimal so stark abgebremst habe, dass der hintere Wagen aufgefahren sei, sei ein Indiz, dass der Unfall andere Ursachen gehabt hätte. Es spreche viel für die Unerfahrenheit des Sohnes als Unfallursache. Es erschließe sich schlicht nicht, warum er nach dem ersten Aufprall wieder auf das Gaspedal getreten sei und sodann eine zweite Vollbremsung gemacht habe. Zu beachten sei auch, dass ein Abschleppseil und keine Abschleppstange verwendet worden sei. Dabei müsse man besonders vorsichtig fahren. Auch habe der Sohn einen sehr stark motorisierten Wagen verwendet. Hier bedürfe es eines sehr dosierten Anfahrtvorgangs. <br><br> Der Kläger habe auch nichts vorgetragen, was seine Behauptung untermauere. Weder zur Entfernung des entgegenkommenden Motorrads habe er etwas darlegen können, noch habe der Sohn wahrgenommen, mit welcher Geschwindigkeit das eigene Fahrzeug bewegt worden sei. Auch habe es einen Unterschied in der Darstellung des Kollisionsorts gegeben. Nach Darstellung des Vaters habe dieser im Anschluss an eine Rechtskurve auf einem geraden Stück gelegen, nach Aussage eines Zeugen in einer Rechtskurve. Nachdem der Sohn praktisch keine Angaben habe machen können und der Zeuge zu allen relevanten Fragen zur Unfallstelle, die gefahrenen Geschwindigkeiten unklare oder keine Angaben habe machen können, sei das Gericht nicht davon überzeugt, dass der Unfall durch eine Einwirkung von außen verursacht worden sei. <br><br>Copyright: Verkehrsanwälte im Deutschen Anwaltverein <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/recht.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Toyota-Studien: Elektrozwerge - bedarfsweise Mit den Konzeptfahrzeugen der Concept-i Reihe wirft Toyota auf der Tokyo Motor Show 2017 (25. Oktober bis 5. November) einen Blick in eine Zukunft der Mobilität, in der Autos und Menschen dank künstlicher Intelligenz zu Partnern werden sollen. Bekannt ist bereits der Concept-i mit vier Rädern, den Toyota Anfang des Jahres auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas vorgestellt hatte. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16848 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16848 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Mon, 16 Oct 2017 14:00:00 GMT Mit den Konzeptfahrzeugen der Concept-i Reihe wirft Toyota auf der Tokyo Motor Show 2017 (25. Oktober bis 5. November) einen Blick in eine Zukunft der Mobilität, in der Autos und Menschen dank künstlicher Intelligenz zu Partnern werden sollen. Bekannt ist bereits der Concept-i mit vier Rädern, den Toyota Anfang des Jahres auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas vorgestellt hatte. <br><br> Neu ist die Studie Concept-i RIDE, ein 2,50 Meter langer Zweisitzer mit bis zu 150 Kilometer Reichweite, der sich dank weit öffnender Flügeltüren und eines elektrisch bedienbaren Sitzes auch für Rollstuhlfahrer eignet. Der Sitz lässt sich bis an die Seite fahren, um das Wechseln vom Rollstuhl in den Sitz zu erleichtern. Der Bereich hinter dem Sitz wurde so gestaltet, dass der Rollstuhl dort leicht verstaut werden kann. Das alles kann zudem in einer normalen Parklücke erfolgen, weil der mit einem Joystick statt mit Lenkrad und Pedalen gesteuerte RIDE nur 1,30 Meter breit ist. Der mit künstlicher Intelligenz ausgestattete digitale Assistent, der in allen Modellen der Concept-i Reihe an Bord ist, liefert im Concept-i RIDE nützliche Informationen für Reisen und Ausflüge, etwa über barrierefreie Einrichtungen. <br><br> Concept-i WALK heißt die Studie eines Rollers mit drei Rädern, variablem Radstand und kompakten Abmessungen, der nicht mehr Raum einnimmt als ein Fußgänger in Bewegung, folglich von Toyota bevorzugt im Einsatz auf Bürgersteigen und Fußgängerzonen gesehen wird. Er verfügt über eine Lenkfunktion und lässt sich damit leicht steuern – im Unterschied etwa zu Fahrzeugen, die per Körperbewegung gesteuert werden. Dank der niedrigen Trittfläche können die Nutzer leicht auf- und absteigen, was ebenfalls als Zusatznutzen - etwa für ältere Passagiere - gesehen wird. Mit elektrischem Antrieb sollen pro Batterieladung mit dem Roller zehn bis 20 Kilometer möglich sein. In Gefahrensituationen warnt er den Fahrer und leitet Maßnahmen ein, um eine Kollision zu vermeiden.<br><br> Sowohl der WALK als auch der RIDE werden bereits jetzt insbesondere für Sharing-Dienste tauglich gesehen, weil nach Toyota eine unkomplizierte Nutzung durch verschiedene Personen in einer Vielzahl unterschiedlicher Szenarien ermöglichend. <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/16848/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Timo Bernhard/WEC - Regen, Nebel, Abbruch Das Porsche LMP Team musste sich beim siebten von neun Läufen zur FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft mit den Plätzen drei und vier begnügen. Das Sechsstundenrennen auf dem Fuji International Speedway war geprägt von Dauerregen und Nebel bei nur 14 Grad Luft- und 16 Grad Asphalttemperatur. Unterbrechungen und Neutralisationsphasen beeinflussten den Rennverlauf. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16846 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16846 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Mon, 16 Oct 2017 07:00:00 GMT Das Porsche LMP Team musste sich beim siebten von neun Läufen zur FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft mit den Plätzen drei und vier begnügen. Das Sechsstundenrennen auf dem Fuji International Speedway war geprägt von Dauerregen und Nebel bei nur 14 Grad Luft- und 16 Grad Asphalttemperatur. Unterbrechungen und Neutralisationsphasen beeinflussten den Rennverlauf. <br> <br> Neel Jani (CH), André Lotterer (DE) und Nick Tandy (GB) belegten Platz drei. Die diesjährigen Le-Mans-Sieger und Tabellenführer Earl Bamber (NZ), Timo Bernhard (DE) und Brendon Hartley (NZ) waren von der Poleposition gestartet und wurden Vierte. Bamber konnte immerhin mit der schnellsten Rennrunde glänzen (1.37,702 Minuten in Runde 19 von letztlich 115). Der zweite Rennabbruch erfolgte nach vier Stunden und 31 Minuten, danach kam es zu keinem Neustart mehr. Damit waren knapp über 75 Prozent der Renndauer abgelaufen und die Bedingung für die volle Punktevergabe gegeben. <br> <br> Porsche liegt in der Hersteller-WM mit nun 270 Punkten weiter an der Spitze, nach dem Doppelsieg beim Heimrennen folgt Toyota mit 211,5 Zählern. In der Fahrer-WM haben Bamber/Bernhard/Hartley jetzt 172 Punkte und damit noch 39 Punkte Vorsprung auf die besten Toyota-Fahrer. Jani/Lotterer/Tandy liegen mit 98 Punkten weiterhin auf Tabellenrang vier. Beim achten WM-Lauf am 5. November in Shanghai (CN) will Porsche den Matchball zur Titelverteidigung verwandeln. <br> <br> „Nachdem ich das Auto von Earl übernommen hatte, konnte ich die Reifen nicht auf Temperatur bringen,“ sagte Timo. „Ich fuhr im dichten Verkehr in der Gischt und hatte kaum Sicht – ich konnte nicht viel tun, um die Reifen aufzuwärmen. Dann hat mich der Führende überholt und direkt anschließend kam das Safety-Car wieder raus. Das lief unglücklich für uns.“ <br> <br> <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/16846/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Buchtipp - Rech: Der Schlager, das Saarland und die Siebziger Ein Buchcover wie eine Prilblume, darauf unter anderem der kürzlich verstorbene Chris Roberts mit seiner unverwechselbaren "Mähne" - auch ohne den Titel würde man die Zeitspanne erahnen, um die es da geht. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16845 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16845 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Sun, 15 Oct 2017 14:00:03 GMT Ein Buchcover wie eine Prilblume, darauf unter anderem der kürzlich verstorbene Chris Roberts mit seiner unverwechselbaren "Mähne" - auch ohne den Titel würde man die Zeitspanne erahnen, um die es da geht.<br><br> Wie weitreichend die Bedeutung des flächenmäßig nun mal kleinen Bundeslandes nicht nur für den Schlager in den Siebzigern war, zeigt Kerstin Rech in verblüffender Weise auf. Aus gutem Grund hat sie sich dieses Jahrzehnt ausgesucht: Hier war seinerzeit die Europawelle Saar ein bundesweit wirkender Motor der Unterhaltung. Hier wurde die "Goldene Europa" ins Leben gerufen, die als Auszeichnung durchaus eine Art Ritterschlag war. Die bekam übrigens auch einmal Loriot! Bzw. er bekam sie stellvertretend für Wum und "Ich wünsch mir ne kleine Miezekatze". Pardon, Wum - Hunde, und waren sie noch so berühmt, durften nun mal nicht in Sendesäle.<br><br> Dieter Thomas Heck gilt ja, wenngleich in Flensburg geboren, bis heute als Saarländer, und sowieso haben sich damals im Saarland offenbar alle irgendwann mal eingefunden, die in puncto Unterhaltung Rang und Namen hatten. Hervorzuheben ist, dass Kerstin Rech auch das französische Chanson in ihre Darstellung einbezieht - da sei nur Gilbert Bécaud genannt. <br><br> Heute wie damals gehören zu allen Hits, allen Erfolgen auch Menschen, die sich mit Herzblut dafür einsetzen. Der reine Selbstläufer, der sich seinen Weg in die Ohren der Hörerschaft bahnt, war damals und ist heute erst recht eher die Ausnahme. Auch wenn Kerstin Rech "nur" ein Jahrzehnt, "nur" in einem Genre, "nur" in einem Bundesland darstellt - die Wirkung von alledem bis in unsere Tage hinein ist nicht zu leugnen. <br><br> Kerstin Rech: Der Schlager, das Saarland und die Siebziger. Geistkirch Verlag; 16,80 Euro. <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/16845/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> CD-Tipp - a-ha: MTV Unplugged - Summer Solstice "Mit rausgezogenem Stecker" - kann man "Unplugged" salopp übersetzen. Und, seien wir ehrlich - tut man das, bleibt bei manchen Stars, Bands und Sternchen kaum mehr etwas Nennenswertes zurück.<br><br> Ganz anders bei "a-ha", die mit diesen Aufnahmen nicht nur langjährigen Fans ein echtes Aha-Erlebnis bereiten: „Nach über drei Jahrzehnten haben sich a-ha zu einer Band entwickelt, die nur noch von Projekt zu Projekt denkt.", sagt Bandmitglied Magne. Und erinnert mit seiner Feststellung an die Anfänge, als die Norweger mit "Take On Me" das Klischee vom kühlen Nordlicht kippten, Abiturfeiern (jenseits der Ansprachen und Zeugnisausgaben) zu Highlights machten und Tanzflächen die Überfüllung einbrachten. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16840 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16840 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Sun, 15 Oct 2017 14:00:02 GMT "Mit rausgezogenem Stecker" - kann man "Unplugged" salopp übersetzen. Und, seien wir ehrlich - tut man das, bleibt bei manchen Stars, Bands und Sternchen kaum mehr etwas Nennenswertes zurück.<br><br> Ganz anders bei "a-ha", die mit diesen Aufnahmen nicht nur langjährigen Fans ein echtes Aha-Erlebnis bereiten: „Nach über drei Jahrzehnten haben sich a-ha zu einer Band entwickelt, die nur noch von Projekt zu Projekt denkt.", sagt Bandmitglied Magne. Und erinnert mit seiner Feststellung an die Anfänge, als die Norweger mit "Take On Me" das Klischee vom kühlen Nordlicht kippten, Abiturfeiern (jenseits der Ansprachen und Zeugnisausgaben) zu Highlights machten und Tanzflächen die Überfüllung einbrachten. <br><br> Wie überraschend anders klingen a-ha hier! Komplett neue Arrangements, fast schon minimalistisch, der konsequente Verzicht auf die Möglichkeiten, mit denen sich heute Klangeffekte erzielen lassen. Die Nutzung dieser Möglichkeiten hat ja durchaus ihren Reiz, aber der Verzicht lässt a-ha auch bei ihren Klassikern wie "Stay On These Roads" oder "The Living Daylights" berührend melancholisch erscheinen. Da macht sich dann doch wohl das Umfeld bemerkbar: Die kleine norwegische Insel Giske bildet das "Setting" zu diesen Aufnahmen - Mitschnitte von Konzerten vor nur 250 Menschen. Das passt zum Sound - wie die Gastauftritte von Ian McCulloch ("Echo And The Bunnymen"), Alison Moyet, Helene Havik und Lissie. <br><br> a-ha: MTV Unplugged - Summer Solstice (We Love Music/Universal) <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/16840/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Toyota FJ40: Hingucker als "Hot Rod" Weit abseits des Vernunft-Mainstreams aus Ökoautos und selbststeuernden Vehikeln haben die Jungs von "Aller Rod & Customs" nahe Johannesburg in Südafrika sich einen der ganz großen Klassiker der 4x4-Szene zur Brust genommen, um für die dortige Community der Hot Roader etwas ganz Spezielles auf die Räder zu stellen. Bei den Fans dieser Modellreihe dürfte dieser "Monolith" für Schnappatmung und Herzrasen sorgen. 1.200 Stunden haben die Mechaniker in ihr Lieblingsprojekt investiert, um aus dem Klassiker FJ40 des Baujahrs 1976 eine Art "Fabeltier" zu kreieren. Die Hardcore-Freaks lieben es, andere, vor allem die Puristen, sehen verachtungsvoll darauf hernieder. Zur Technik: die vorderen Bremsen verfügen über gleich 4 Kolben, hinten genügt einer. Meinten die Buben von Aller bei Johannesburg. Die vordere Radaufhängung musste komplett neu berechnet und konstruiert werden. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16841 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16841 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Sun, 15 Oct 2017 14:00:01 GMT Weit abseits des Vernunft-Mainstreams aus Ökoautos und selbststeuernden Vehikeln haben die Jungs von "Aller Rod & Customs" nahe Johannesburg in Südafrika sich einen der ganz großen Klassiker der 4x4-Szene zur Brust genommen, um für die dortige Community der Hot Roader etwas ganz Spezielles auf die Räder zu stellen. Bei den Fans dieser Modellreihe dürfte dieser "Monolith" für Schnappatmung und Herzrasen sorgen. 1.200 Stunden haben die Mechaniker in ihr Lieblingsprojekt investiert, um aus dem Klassiker FJ40 des Baujahrs 1976 eine Art "Fabeltier" zu kreieren. Die Hardcore-Freaks lieben es, andere, vor allem die Puristen, sehen verachtungsvoll darauf hernieder. Zur Technik: die vorderen Bremsen verfügen über gleich 4 Kolben, hinten genügt einer. Meinten die Buben von Aller bei Johannesburg. Die vordere Radaufhängung musste komplett neu berechnet und konstruiert werden. <br><br> Die 4 Räder, genauer gesagt: die fünf Räder, denn der Hot Rod trägt achtern sogar ein Reserverad, stammen mitsamt dem Hinterachsdifferenzial von einem Land Rover Discovery. Das Triebwerk, das Herz also, ist ein 4-Liter-V8-Dampfhammer, der unter anderem auch im Lexus LS eingesetzt wurde und satte 300 PS auf das Getriebe loslässt. Eine 5-Gang-Automatik schickt die schiere Kraft dann auf alle vier Räder. Im Innenraum dominiert ein Sicherheitskäfig, der die Sitzplätze, die übrigens aus dem Jeep Wrangler stammen, sicher umgibt. Etliche andere originelle Gimmicks ergänzen das Wohnzimmerangebot. Die Karosserie-Modifikationen sind deutlich, schlussendlich wurde das Dach noch "gechippt", was die Bilder kristallklar beweisen. Beruhigend: wenigstens die Original Toyota FJ40-Farbe wurde beibehalten. <br><br> Zugegeben: kein Brot & Butter-Auto, auch keines, das einer umweltzentrierten Partei gefallen wird. Aber: Ein Hingucker ohnegleichen. Das hat einfach was.<br><br> Text: Frank Nüssel /CineMot<br> Fotos: Chris Wall<br> Quelle: buschtaxi.net <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/16841/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Charlys PS-Geflüster Liebe Leserin!<br><br> Lieber Leser!<br><br> Oft hört man von Verbrauchern, von Leuten, die auf Dienste jedweder Art angewiesen sind, unser Land sei eine „Service-Wüste.“ Egal, ob es darum geht, dass, wie etwa in den USA, am Ende eines Supermarkt-Fließbands eine hilfreiche Hand wartet, um die frisch erworbenen Waren einzutüten, während der Kunde noch an der Kasse beschäftigt. Oder darum, dass man darauf angewiesen ist, im Dickicht unserer Städte, Industrie-Ansiedlungen und mittlerweile auch auf dem platten Land vorwärts zu kommen. „Mobilitäts-Service“ nennt sich das inzwischen im Sprachgebrauch der Verkehrs-Schickeria. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16843 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16843 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Sat, 14 Oct 2017 08:00:01 GMT Liebe Leserin!<br><br> Lieber Leser!<br><br> Oft hört man von Verbrauchern, von Leuten, die auf Dienste jedweder Art angewiesen sind, unser Land sei eine „Service-Wüste.“ Egal, ob es darum geht, dass, wie etwa in den USA, am Ende eines Supermarkt-Fließbands eine hilfreiche Hand wartet, um die frisch erworbenen Waren einzutüten, während der Kunde noch an der Kasse beschäftigt. Oder darum, dass man darauf angewiesen ist, im Dickicht unserer Städte, Industrie-Ansiedlungen und mittlerweile auch auf dem platten Land vorwärts zu kommen. „Mobilitäts-Service“ nennt sich das inzwischen im Sprachgebrauch der Verkehrs-Schickeria.<br><br> Eigentum ist – vor allen bei jüngeren Leuten – offenbar nicht mehr so gefragt, wie das mal vor Jahren und Jahrzehnten der Fall war. Wer von Punkt A nach Punkt B kommen will, der „googelt“ sich heutzutage seine mobilen Dienstleister und weiß alsbald (hoffentlich), wann er wo ein Auto oder auch Rad findet, um ans Ziel seiner kurzfristige Wünsche zu gelangen. Viele Autohersteller sind längst auf diesen Zug mit aufgesprungen, haben das Modell zum Geschäftszweig und damit auch zum Erfolgsmodell gemacht.<br><br> Den meisten Kunden, die dieses Angebot in Anspruch nehmen, ist es gleich, mit welchem Fahrzeug sie dabei unterwegs sind. Es geht nicht um das Fahrerlebnis, sondern um die lokale Veränderung. Schnell, sicher, unkompliziert und möglichst preiswert möchte man individuell weiterkommen. Wem es dann aber doch nicht so ganz egal ist, mit welchem Automobil er in dieser meist kurzen Zeit unterwegs ist, der kann demnächst auf ganz exklusive und exquisite Beförderungsmöglichkeiten zurückgreifen.<br><br> Die (einstige?) US-Kultmarke Cadillac möchte nämlich jetzt auch in den Bereich der Mobilitäts-Dienstleistung einsteigen. Das zumindest tickerte zu Beginn dieser Woche über die diversen Nachrichtenkanäle. Cadillac startet nämlich im kommenden Jahr in München eine dreimonatige, aktuell noch kostenfreie Testphase seines neuen Mobilitätservices „Book by Cadillac“. <br> Das soll dann folgendermaßen vor sich gehen: Zur Markteinführung im kommenden Jahr werden dann Abonnenten für eine Monatspauschale Zugang zu neun verschiedenen Modellen aus der Cadillac-Palette sowie den Sportwagen Chevrolet Camaro und Corvette bekommen. Das gewählte Fahrzeug kann jederzeit gewechselt und in einem vom Abonnenten selbst bestimmten Zeitraum genutzt werden.<br><br> Wenn sie also, liebe Leserin, lieber Leser, mal das Vergnügen genießen möchten, sich im Großstadt-Dschungel in einem echten Big-Block-Camaro oder einem fetten „Chevy“ durch den Stau zu wühlen: Bitte sehr, alles kein Problem. Der Spaß dürfte sich aber in diesem Fall in Grenzen halten. Die Passage vom Sendlinger Tor zum Marienplatz eignet sich nach meinem Kenntnisstand nicht unbedingt dazu, um auf diesem Parcours den Rausch der Geschwindigkeit auskosten zu dürfen.<br><br> Aber, wie man in der bayerischen Landeshauptstadt zu sagen pflegt: „Wem`s taugt!“<br><br> Ich wünsche Ihnen ein angenehmes Wochenende. <br><br> Ihr<b> Jürgen C. Braun <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/charlys.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Ganzjahresreifen: Ja oder Nein? Die sogenannte „Goldene Reifenregel“ ist längst kein Buch mit sieben Siegeln mehr. Dass von „O bis O“, also von Oktober bis Ostern, Winterreifen aufgezogen werden sollten, ist eine Eselsbrücke, die möglichst vielen Autofahrer(inn)en klar machen soll, wann es Zeit für den Fahrzeug-Untersatz mit den besten Eigenschaften für Schnee, Matsch und Eis ist. Nun wohnt nicht jeder in einem Hoch- oder Mittelgebirge, nicht jeder legt Zig-Tausende von Kilometern zurück wenn es friert und schneit, und nicht jeder ist größtenteils außerhalb unserer Dörfer und Städte unterwegs. Weshalb sich gerade jene Verkehrsteilnehmer oft die Frage stellen: „Warum soll ich das Geld für einen Satz Sommer- und einen Satz Winterreifen ausgeben? Für mich tut es doch auch ein Ganzjahresreifen. Oder etwa nicht?" ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16842 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16842 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Fri, 13 Oct 2017 14:00:02 GMT Die sogenannte „Goldene Reifenregel“ ist längst kein Buch mit sieben Siegeln mehr. Dass von „O bis O“, also von Oktober bis Ostern, Winterreifen aufgezogen werden sollten, ist eine Eselsbrücke, die möglichst vielen Autofahrer(inn)en klar machen soll, wann es Zeit für den Fahrzeug-Untersatz mit den besten Eigenschaften für Schnee, Matsch und Eis ist. Nun wohnt nicht jeder in einem Hoch- oder Mittelgebirge, nicht jeder legt Zig-Tausende von Kilometern zurück wenn es friert und schneit, und nicht jeder ist größtenteils außerhalb unserer Dörfer und Städte unterwegs. Weshalb sich gerade jene Verkehrsteilnehmer oft die Frage stellen: „Warum soll ich das Geld für einen Satz Sommer- und einen Satz Winterreifen ausgeben? Für mich tut es doch auch ein Ganzjahresreifen. Oder etwa nicht?"<br><br> Eine Gretchenfrage, deren Beantwortung auch der Reifen-Industrie nicht (immer) leicht fällt. Einerseits gilt es für die Hersteller, unterschiedliche Produkte für Sommer und Winter mit den jeweiligen besten Lauf- und Handling-Eigenschaften für die betreffende Jahreszeit ständig weiterzuentwickeln. Andererseits soll auch eine Klientel bedient werden, die zunehmend auf das Umrüsten verzichtet. Weil dieses Vorgehen aus ihrer Sicht weder notwendig noch praktikabel ist. Eine Zwickmühle, in der sich die Reifenbauer da befinden. Zudem gibt es aber auch wirtschaftliche Zwänge, denen sie sich auf Dauer nicht verschließen können.<br><br> Vor diesem Hintergrund bietet jetzt auch Continental, der Marktführer bei Winterreifen, erstmals einen Ganzjahresreifen mit Premium-Qualitäten an, den AllSeasonContact. Der Pneu, ausgestattet mit Laufrichtungs-gebundenem Profil, ist seit September auf dem Markt. Zwar befürworte der Hannoveraner Reifenhersteller nach wie vor eine saisonale Bereifung, sagt Conti-Experte Andreas Schlenke: „Im Winter sind Winterreifen die beste Lösung und im Sommer Sommerreifen.“ <br><br> Doch unter „bestimmten Voraussetzungen“ sei ein Ganzjahresreifen durchaus angebracht. Dazu gehörten dann Parameter wie ein gemäßigtes durchgängiges, Klima, eine geringe Kilometerleistung und ein möglichst großer Anteil an Verkehrsaufkommen in der Stadt oder überhaupt in bewohnter Umgebung. Ab dem 1. Januar 2018 dürfen im Übrigen keine Winterreifen mehr ohne Schneeflockensymbol verkauft werden. <br><br> Auch bei Conti wuchs der Druck vom Markt offenbar so sehr, dass man sich entschied, ein Premiumangebot einzuführen, das einen Wechsel nicht mehr nötig macht. Etwa zehn Prozent aller Verkehrsteilnehmer in Deutschland, so das Ergebnis einer Befragung, bevorzugen in der Regel einen Ganzjahresreifen, weil die Voraussetzungen für einen „Alleskönner“ auf sie zutreffen. <br><br> Vor Einbruch der kalten Jahreszeit hat Continental sein Winterreifenangebot ausgeweitet. Neben dem TS 866 und dem TS 850 P hat der Hersteller den WinterContact TS 860 S neu in sein Portfolio aufgenommen. Der Neue ist vor allem für Sportwagen und hoch motorisierte, handlingorientierte Pkws gedacht. Der Pneu ist seit Herbst in 14 Dimensionen (Breiten zwischen 225 und 315 Millimetern) im Handel. Im kommenden Jahr sollen zusätzliche Größen folgen. Das Angebot beim TS 860 S umfasst Durchmesser zwischen 18 und 21 Zoll, die Freigaben gehen bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 270 km/h (Index W). Der Reifen ist in erster Linie für Produkte von Sportwagenherstellern wie Porsche, Mercedes-AMG, BMW M GmbH oder Audi Sport GmbH gedacht.<br><br> Im Mittelpunkt der Verschärfung der Winterreifenpflicht für das kommende Jahr steht die sogenannte 3PMSF-Markierung, was in den sprachlichen Alltagsgebrauch übersetzt so viel wie "Piktogramm (Berggipfel) mit Schneeflocke" bzw. Alpine-Symbol bedeutet. <br><br> Ein Hinweis der KÜS: Reifen, die bis zum 31. Dezember 2017 produziert und mit der Kennzeichnung M+S versehen wurden, dürfen bis zum Ende der Übergangsfrist am 30. September 2024 als Winterreifen gefahren werden. Hat der Reifen das Alpine- und das M+S-Symbol, fällt er bereits unter die neuen gesetzlichen Vorschriften und ist zeitlich unbegrenzt fahrbar. Das Herstellungsdatum ist an der Flanke in einem ovalen Feld als vierstellige Zahl vermerkt, die ersten beiden Ziffern kennzeichnen die Kalenderwoche der Produktion, die beiden letzten das Jahr.<br><br> Text: Jürgen C. Braun<br>Fotos: Braun/Continental <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/16842/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Smartphone am Steuer: Achtung, Radar! Im Kampf gegen Ablenkung am Steuer soll künftig ein neuartiger Mobilfunk-Detektor helfen. Der gerade vom britischen Unternehmen Westcotec vorgestellte Handy-Warner für die Installation am Straßenrand erkennt anhand von Mobilfunksignalen in vorbeifahrenden Autos, ob der Fahrer telefoniert, textet oder streamt. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16844 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16844 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Fri, 13 Oct 2017 14:00:01 GMT Im Kampf gegen Ablenkung am Steuer soll künftig ein neuartiger Mobilfunk-Detektor helfen. Der gerade vom britischen Unternehmen Westcotec vorgestellte Handy-Warner für die Installation am Straßenrand erkennt anhand von Mobilfunksignalen in vorbeifahrenden Autos, ob der Fahrer telefoniert, textet oder streamt. <br><br> Parallel zur Erkennung von 2G-, 3G- und LTE-Signaturen wird nach Bluetooth-Signalen gesucht, die ein Hinweis auf eine Freisprechanlage oder die Anbindung des Smartphones in die Fahrzeugelektronik sind. Gibt es diese Indizien zur legalen Handynutzung nicht, leuchtet ein LED-Warnschild mit Handysymbol auf - ähnlich, wie man es von Geschwindigkeits-Warnern in Wohngebieten kennt. So wie diese soll der Handy-Detektor zunächst nur erzieherische Funktion haben. Der Hersteller arbeitet jedoch nach eigenen Angaben daran, das System mit der Polizei zu vernetzen. Noch gibt es allerdings Schwachstellen bei der Technik. So löst die Warnung noch auch bei der Handynutzung durch einen Beifahrer aus. <br><br> Vorgestellt wurde das System auf einer Konferenz des europäischen Verkehrspolizisten-Netzwerks Tispol in Manchester, zum Einsatz kommen soll es Ende des Monats zunächst in Norfolk. Interesse gibt es dem Hersteller zufolge auch bereits aus anderen Ländern wie Belgien, Litauen und den USA. <br><br> Text: Holger Holzer/SP-X<br>Foto: SP-X/mbo <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/16844/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Opel: Crossland X fährt jetzt auch mit Autogas Den Crossland X bietet Opel kurz nach seinem Markstart in einer neuen Version mit 60 kW/81 PS starkem 1,2&#8209;Liter-Autogas-Motor an und gibt die LPG-Verbrauchs- und Abgaswerte wie folgt an: innerorts 8,4 l/100 km, außerorts 6,0 l/100 km, kombiniert 6,9 l/100 km, 111 g/km CO<sub>2</sub>; Benzinverbrauch im NEFZ innerorts 6,8 l/100 km, außerorts 4,5 l/100 km, kombiniert 5,4 l/100 km, 123 g/km CO<sub>2</sub>). An den Dreizylinder ist ein Fünfgang-Schaltgetriebe gekoppelt. Im bivalenten Betrieb lässt sich damit laut Opel eine Distanz von bis zu 1.300 Kilometern (gemäß NEFZ) ohne Nachtanken zurücklegen. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16833 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16833 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Fri, 13 Oct 2017 14:00:00 GMT Den Crossland X bietet Opel kurz nach seinem Markstart in einer neuen Version mit 60 kW/81 PS starkem 1,2&#8209;Liter-Autogas-Motor an und gibt die LPG-Verbrauchs- und Abgaswerte wie folgt an: innerorts 8,4 l/100 km, außerorts 6,0 l/100 km, kombiniert 6,9 l/100 km, 111 g/km CO<sub>2</sub>; Benzinverbrauch im NEFZ innerorts 6,8 l/100 km, außerorts 4,5 l/100 km, kombiniert 5,4 l/100 km, 123 g/km CO<sub>2</sub>). An den Dreizylinder ist ein Fünfgang-Schaltgetriebe gekoppelt. Im bivalenten Betrieb lässt sich damit laut Opel eine Distanz von bis zu 1.300 Kilometern (gemäß NEFZ) ohne Nachtanken zurücklegen.<br><br> Die LPG-Variante des Crossland X entsteht direkt bei Opel im Werk, der Hersteller verspricht mit extra gehärteten Ventilen und Ventilsitzringen Langlebigkeit. Das elektronische Mehrventil-System basiert auf einem optischen Sensor im LPG-Tank. Damit sollen Kraftstoff-Restmengen viel präziser gemessen werden können. <br><br> Der 36-Liter-Tank ist in der Reserveradmulde untergebracht, sodass keine Abstriche an die Platzverhältnisse im Passagierabteil nötig werden. Eine integrierte LED-Anzeige im Display signalisiert, wenn der Crossland X im LPG-Modus fährt. Sie erlischt, sobald auf den Benzin-Modus umgeschaltet wird. Wer länger unterwegs ist, kann sich die verbleibende Reichweite anzeigen lassen, auch aufgeschlüsselt nach Benzin- oder Gasbetrieb.<br><br> Im Zusammenhang mit dem neuen LPG-Crossland X kann auch der bis 2022 verlängerte Steuerbonus für Autogas genutzt werden (vgl. hierzu auch KÜS Magazin 52).<br><br>Quelle und Fotos: Opel <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/16833/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Nissan GT-R: Ferngsteuert im Maßstab 1:1 Als ferngesteuertes Auto für Gamer präsentieren Nissan und Sony den Nissan GT-R /C. Der NISMO Pilot Jann Mardenborough lenkte das 1:1-Modell des GT-R jetzt mit einem serienmäßigen PlayStation DualShock4 Controller vom Helikopter aus über den Silverstone Circuit (Großbritannien). Dabei erreichte der Nissan GT-R /C eine Geschwindigkeit von über 200 km/h. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16837 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16837 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Thu, 12 Oct 2017 14:00:03 GMT Als ferngesteuertes Auto für Gamer präsentieren Nissan und Sony den Nissan GT-R /C. Der NISMO Pilot Jann Mardenborough lenkte das 1:1-Modell des GT-R jetzt mit einem serienmäßigen PlayStation DualShock4 Controller vom Helikopter aus über den Silverstone Circuit (Großbritannien). Dabei erreichte der Nissan GT-R /C eine Geschwindigkeit von über 200 km/h.<br><br> JLB Design baute den V6-Motor mit 542 PS aus dem GT-R von 2011 in das Fahrzeug ein. Der GT-R /C ist mit Robotertechnik ausgestattet; sie übernimmt die Lenkung, die Kraftübertragung, das Bremsen und das Gaspedal. Sechs Computer im Kofferraum aktualisieren die Steuerung mehr als 100 Mal pro Sekunde. Der serienmäßige PS4- DualShock 4 Controller ist mit einem Mikro-Computer verbunden, der die Joystick- und Tastenbefehle interpretiert und an die On-Board-Systeme des GT-R /C weiterleitet. Die kabellose Übertragung funktioniert bis zu einem Kilometer weit.<br><br> Ein VBOX Motorsport-Sensor von Racelogic liefert Daten an das LCD-Display im Helikopter. Darüber konnte Mardenborough die Geschwindigkeit in den Kurven einschätzen. Für den Fall, dass der „Fahrer“ doch einmal die Kontrolle über den GT-R /C verliert, wurden zwei unabhängige Sicherheitssysteme eingebaut. Zwei zusätzliche Personen können so über unterschiedliche Radiofrequenzen das ABS-Bremssystem betätigen oder den Motor abschalten.<br><br> 2018 soll der Nissan GT-R /C dabei helfen, in britschen Schulen den Nachwuchs für eine Karriere in den so genannten MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu begeistern.<br><br>Quelle und Fotos: Nissan <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/16837/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Jaguar Ingenium Edition: Sondermodelle extra preiswert Ein Preisvorteil gehört dazu, um ein Sondermodell attraktiv zu machen. Außergewöhnlich sind aber Ersparnisse - gegenüber vergleichbaren Serienmodellen - in der Höhe der "Ingenium Edition" von Jaguar. Diese wird ab sofort für XE, XF und F-PACE angeboten. Damit sollen sich bis zu 4.000 Euro sparen lassen, so der Hersteller. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16838 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16838 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Thu, 12 Oct 2017 14:00:02 GMT Ein Preisvorteil gehört dazu, um ein Sondermodell attraktiv zu machen. Außergewöhnlich sind aber Ersparnisse - gegenüber vergleichbaren Serienmodellen - in der Höhe der "Ingenium Edition" von Jaguar. Diese wird ab sofort für XE, XF und F-PACE angeboten. Damit sollen sich bis zu 4.000 Euro sparen lassen, so der Hersteller. <br><br> Alle Sondereditionen basieren auf den bekannten R-Sport-Modellen und sind mit dem 132 kW (180 PS) starken Ingenium Diesel und einer Achtstufen-Automatik ausgestattet. Die Aufwertung besteht u. a. aus Winter-Paket (Frontscheiben und Scheibenwaschdüsen beheizbar), ein Klangsystem mit 380 Watt, InControl Apps, SSD-Festplatten-Navigationssystem, Wi-Fi Hotspot sowie Bi-Xenon- beziehungsweise LED-Scheinwerfer. Die Preise beginnen bei 53.190 Euro (für den XE Ingenium Edition). <br><br> Zur möglichen Preisersparnis weist Jaguar zudem auf die Jaguar Land Rover Umweltprämie von 3.600 Euro hin: Sie kommt für Kunden in Frage, die ein Euro 1 bis Euro 4 Fahrzeug besitzen, (unabhängig vom Fabrikat und gleichermaßen gültig für Benziner und Diesel). Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Umweltprämie ist die Stilllegung und Verschrottung bei einem zertifizierter Verwerter.<br><br>Quelle und Fotos: Jaguar <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/16838/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Timo Bernhard-WEC: Titelkampf mit 300 km/h am Fuße des Heiligen Vulkans Porsche sieht dem siebten von neun Läufen zur FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC mit Hochspannung entgegen: Auf dem Fuji International Speedway am Fuße des höchsten Bergs Japans könnte am 15. Oktober eine vorzeitige Titelentscheidung fallen. Mit einer 1,5 Kilometer langen Geraden verdient die Rennstrecke den Nachnamen „Speedway“: Abhängig von ihrer aerodynamischen Konfiguration werden die Le-Mans-Prototypen von Toyota und Porsche dort teilweise über 300 km/h schnell sein. Der kurvige weitere Streckenverlauf bildet einen harten Kontrast und verlangt komplizierte Abstimmungskompromisse. Das Wetter rings um den perfekt geformten Vulkankegel des 3.776 Meter hohen Fuji-san kann noch spätsommerlich warm oder auch schon herbstlich unbeständig sein. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16828 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16828 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Thu, 12 Oct 2017 14:00:01 GMT Porsche sieht dem siebten von neun Läufen zur FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC mit Hochspannung entgegen: Auf dem Fuji International Speedway am Fuße des höchsten Bergs Japans könnte am 15. Oktober eine vorzeitige Titelentscheidung fallen. Mit einer 1,5 Kilometer langen Geraden verdient die Rennstrecke den Nachnamen „Speedway“: Abhängig von ihrer aerodynamischen Konfiguration werden die Le-Mans-Prototypen von Toyota und Porsche dort teilweise über 300 km/h schnell sein. Der kurvige weitere Streckenverlauf bildet einen harten Kontrast und verlangt komplizierte Abstimmungskompromisse. Das Wetter rings um den perfekt geformten Vulkankegel des 3.776 Meter hohen Fuji-san kann noch spätsommerlich warm oder auch schon herbstlich unbeständig sein.<br><br> Sollte es den Tabellenführern Earl Bamber (NZ), Timo Bernhard (DE) und Brendon Hartley (NZ) gelingen, mit ihrem Porsche 919 Hybrid vor den bestplatzierten Toyota-Fahrern ins Ziel zu kommen, wären sie die neuen Fahrer-Weltmeister. Sie liegen mit 159 Punkten an der Tabellenspitze vor Kazuki Nakajima (JP) und Sébastien Buemi (CH) mit 108 Zählern. Die Fahrer des zweiten Porsche 919 Hybrid, der amtierende Weltmeister Neel Jani (CH), André Lotterer (DE) und Nick Tandy (GB), sind mit 83 Punkten Tabellenvierte. Gelänge Porsche in Japan gar der vierte Doppelsieg dieser Saison, wären die Zuffenhausener auch Hersteller-Weltmeister – im dritten Jahr in Folge. Doch Toyota gilt als Favorit beim Heimrennen. Nach sechs von neun Läufen hat Porsche 242 Punkte gesammelt, Toyota 168,5.<br><br> Fritz Enzinger, Leiter LMP1, ist kein Freund solcher Rechenspiele: „Arithmetik hilft nicht weiter bei einem Sechsstundenrennen. Die lange Gerade in Fuji wird unseren Motoren alles abverlangen, und der Überrundungsverkehr in den kurvenreichen Passagen birgt permanent hohe Risiken. Wir sind auf Kurs, unsere beiden WM-Titel 2017 erneut zu verteidigen und sollten besonnen bleiben. Wir haben in der bisherigen Karriere des Porsche 919 Hybrid immerhin 59 von 64 möglichen Zielankünften erreicht. Die Distanz zu bewältigen, ist immer die Basis.“<br><br> Teamchef Andreas Seidl: „Hinsichtlich der Aerodynamik-Konfiguration stellt der Fuji Speedway widersprüchliche Anforderungen an einen Rennwagen. 1,5 der 4,5 Kilometer langen Runde geht es schnurgeradeaus, da ist minimaler Luftwiderstand gefragt. In den 16 Kurven wird dagegen Anpressdruck verlangt. Das Reglement lässt zwei Aero-Pakete pro Saison zu: Es gibt ein Le-Mans-Paket für geringen Luftwiderstand und eines für hohen Anpressdruck. Nach ausgiebiger Datenanalyse und Simulation werden wir uns auf unser High-Downforce-Paket konzentrieren und dieses innerhalb der vorgegebenen Möglichkeiten auf mittleren Abtrieb trimmen.“<br><br> Timo Bernhard (36, Deutschland): „Die Rennsportkultur in Japan und die Sachkundigkeit der Fans sind klasse. Wir bekommen sogar immer kleine Geschenke. Sportlich wird es hart gegen Toyota und spannend, welches Fahrzeugkonzept sich durchsetzt und wer den besten Kompromiss für die verschiedenen Streckenanforderungen findet. Die Sektoren eins und zwei sind sehr schnell. Die Start-und-Ziel-Gerade ist die längste der Saison, und die Bergab-Passage nach Kurve sechs geht auch mit Vollgas. In Sektor drei hingegen sind reihenweise enge Kurven miteinander verknüpft. Dieser Abschnitt ist auch entscheidend für den Reifenverschleiß.“<br><br> Das Rennen in Japan wird am Sonntag um 11:00 Uhr Ortszeit (04:00 Uhr MESZ) gestartet und kann via Internet und TV weltweit verfolgt werden.<br><br> Zeitplan (Angaben in Ortszeit):<br> Freitag, 13. Oktober 2017<br> 11:00-12:30 Uhr 1. Freies Training<br> 15:30-17:00 Uhr 2. Freies Training<br><br> Samstag, 14. Oktober 2017<br> 10:30-11:30 Uhr 3. Freies Training<br> 15:00-15:20 Uhr Qualifying LMP1 & LMP2<br><br> Sonntag, 15. Oktober 2017<br> 11:00-17:00 Uhr Rennen<br><br> TV und Livestream (Angaben in MESZ): <br> - Kostenfreier Livestream unter www.sport1.de: Sonntag, 03:30-10:30 Uhr<br> - Sport 1, Free TV: Sonntag, Rennen, 06:00-08:00 Uhr, Ergebnis ca. 10:30 Uhr, Highlights von Mitternacht bis 01:00 Uhr<br> - Motorsport.TV, Pay TV, live mit deutschem Kommentar, 03:45-10:15 Uhr<br> - Eurosport 1, Free TV: Sonntag, Highlights und Schlussphase des Rennens am Sonntag live ab 09:00 Uhr.<br><br> Quelle und Fotos: Porsche <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/16828/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Buchtipp - VARTA 2018 Was macht man als Erstes mit einem neuen Varta-Führer? Man nimmt ihn in die Hand, spürt sein Gewicht (aktuell: 916 Gramm) und die neue Haptik. Der harte und stabile Karton des bisherigen Umschlags (der auch nach langen Monaten eifrigen Gebrauchs noch immer wie neu anmutete) ist einem leichteren, flexiblen Material gewichen, das wohl auch ein wenig zur Gewichtsabnahme führte. Man blättert anfangs wie in einem Magazin, alles wirkt und ist elastisch - und gebrauchsfreundlich. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16834 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16834 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Wed, 11 Oct 2017 14:00:03 GMT Was macht man als Erstes mit einem neuen Varta-Führer? Man nimmt ihn in die Hand, spürt sein Gewicht (aktuell: 916 Gramm) und die neue Haptik. Der harte und stabile Karton des bisherigen Umschlags (der auch nach langen Monaten eifrigen Gebrauchs noch immer wie neu anmutete) ist einem leichteren, flexiblen Material gewichen, das wohl auch ein wenig zur Gewichtsabnahme führte. Man blättert anfangs wie in einem Magazin, alles wirkt und ist elastisch - und gebrauchsfreundlich. <br><br> Von außen ist auch so manches andere anders: Die Frontseite wartet mit weißen, erhabenen Bewertungssymbolen, dem Synonym der Klassifizierung, dem Diamanten und ebenfalls erhabener Schrift auf. Das wirkt wertig und - vor allem - zeitgemäßer als in den Vorjahren. Im Inneren aufgeführt sind nach Orten alphabetisch geordnet, 3.382 Hotels/Gasthäuser und 2.032 Restaurants und Gasthöfe, penibel und aktuell bewertet. Das reicht vom Traumpalast mit fünf Diamanten bis zur schlichten Übernachtungsherberge, vom noblen Gourmetrestaurant bis zum regionalen und einfacheren Gasthaus. <br><br> Für schmalere Budgets hat Varta schon vor Jahren die Rubrik "Gut & Günstig" kreiert und sorgt so für ein weiteres Schmankerl. Eine Besonderheit kommt hinzu: 30 Cafés, 16 Bars, 15 Weinstuben und 15 regionaltypische Brauereigasthöfe mit ganz spezifischen Charakteristika ergänzen das ohnehin breite Angebot. <br><br> Dass die Anzahl der Spitzenbetriebe gegenüber 2016 leicht zurück gegangen ist, muss kein Nachteil sein, sondern bedeutet, dass die anspruchsvollen Tester noch kritischer vorgegangen sind. Fazit: Der VARTA-Führer 2018, veröffentlicht zur Buchmesse, liest sich spannend - vor allem, wenn man den Vorgänger noch zur Hand hat und die Bewertungen vergleicht. Unverändert bleibt der Preis: Der Verlag bietet das Nachschlagewerk mit allen Neuerungen für Euro 29,99 Euro an. <br><br> Text: Frank Nüssel/CineMot <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/16834/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Rolls Royce Phantom: Enjoy The Silence Der neue Rolls-Royce Phantom könnte das beste, komfortabelste oder teuerste Auto der Welt sein. Stattdessen reklamiert die Luxuslimousine den Titel als leisestes Auto der Welt. In den anderen Disziplinen ist der mindestens 446.250 Euro teure Brite aus dem BMW-Konzern aber ebenfalls vorne mit dabei. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16836 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16836 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Wed, 11 Oct 2017 14:00:02 GMT Der neue Rolls-Royce Phantom könnte das beste, komfortabelste oder teuerste Auto der Welt sein. Stattdessen reklamiert die Luxuslimousine den Titel als leisestes Auto der Welt. In den anderen Disziplinen ist der mindestens 446.250 Euro teure Brite aus dem BMW-Konzern aber ebenfalls vorne mit dabei. <br><br> Mehr als zwei Zentner Dämmmaterial, eine sechs Millimeter starke Doppelverglasung und mit schallschluckenden Schaum gefüllte Reifen sorgen bei der achten Generation des Phantom nicht nur für andächtige Stille, sondern vor allem das Gefühl völliger Abgeschiedenheit. Unterstützt wird das von einer Luftfederung, die die vorausliegende Straße per Kamera auf Unebenheiten abscannt. <br><br> Wie gewohnt genießt man schon in der immerhin 5,76 Meter langen „Kurz“-Version einen schier unermesslichen Luxus. Die Einzelsitze sind elektrisch verstellbar, klimatisiert und massieren einem den Rücken, selbstverständlich gibt es in der Mittelkonsole nicht nur den obligatorischen Kühlschrank, sondern auch noch ein wohlig warmes Fach für Whisky oder Cognac samt passender Schwenker. Und dass man bei 3,55 Metern Radstand im Fußraum beinahe tanzen kann, versteht sich von selbst. Wem das nicht reicht, der wählt die Langversion, die für 75.000 Euro Aufpreis 22 zusätzliche Zentimeter bietet. <br><br> So behutsam wie Innenraum und Außendesign hat Rolls-Royce auch den Antrieb modernisiert. So haben die Briten den traditionell 6,75 Liter großen V12 auf Turbo-Technik umgestellt, so dass erstens die Leistung auf 420 kW/571 PS steigt, zweitens das maximale Drehmoment auf 900 Nm klettert und drittens vor allem schon kurz nach dem Leerlauf abgerufen werden kann. Auch die Fahrleistungen profitieren: Der Phantom schafft nun 250 km/h, Tempo 100 ist in 5,3 Sekunden erreicht. Zudem bauen die Briten nun in jeden Phantom eine Hinterachslenkung ein, mit der selbst ein Schiff von bis zu 5,98 Metern halbwegs handlich werden soll. <br><br> So viel Wert der Phantom auf höchsten Komfort und edelste Materialien legt, so wenig investieren die Briten in autonome Fahrfunktionen. Der Phantom hält weder selbst die Spur, noch parkt er automatisch ein oder überholt ohne Hilfe des Fahrers. Wer einen Rolls-Royce fährt, braucht keinen Autopiloten. Dafür hat man schließlich einen Chauffeur. <br><br> Trotzdem ist die Optionsliste alles andere als kurz. Denn künftig können Kunden bei der Bespoke-Abteilung nicht nur aus hunderten Lacken, Hölzern und Ledern wählen, Prägungen, Steppungen, Intarsien und andere Pretiosen des Kunsthandwerks bestellen oder mit etwas Mühe die knapp 1.200 Lichtpunkte des LED-Himmels zum Beispiel wie das Sternbild am eigenen Geburtstag programmieren. Sie können sich auch in der „Gallery“ austoben. So nennt Rolls-Royce die Freifläche in der Armaturentafel, auf der die bevorzugte Künstler der Kundschaft fast völlig ungehindert schalten und walten können, bevor das Dekor im Reinraum hinter Glas versiegelt wird.<br><br>Text: Benjamin Bessinger/SP-X<br>Fotos: Rolls Royce <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/16836/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Ford Fiesta Vignale: Luxus im Kleinformat - ein Experiment Wohlfühloase auf vier Rädern, rollendes Luxus-Appartement voller Hightech, ein Fiesta in Leder, Lack und Chrom: Was ist nur aus dem braven Ford-Klassiker geworden? Zugegeben, nicht alle neuen Fiesta verdienen diese Superlative, schließlich ist der im Sommer erschienene Kompakt-Kölner in einfacheren Versionen schon ab knapp 13.000 Euro zu haben. Aber wer sich etwas ganz Besonderes leisten will, kann das alles in Zukunft auch auf vier Metern Länge unterbringen, muss dafür aber auch tief in die Familienkasse greifen. 30.000 Euro sind dann schnell erreicht. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16835 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16835 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Wed, 11 Oct 2017 14:00:01 GMT Wohlfühloase auf vier Rädern, rollendes Luxus-Appartement voller Hightech, ein Fiesta in Leder, Lack und Chrom: Was ist nur aus dem braven Ford-Klassiker geworden? Zugegeben, nicht alle neuen Fiesta verdienen diese Superlative, schließlich ist der im Sommer erschienene Kompakt-Kölner in einfacheren Versionen schon ab knapp 13.000 Euro zu haben. Aber wer sich etwas ganz Besonderes leisten will, kann das alles in Zukunft auch auf vier Metern Länge unterbringen, muss dafür aber auch tief in die Familienkasse greifen. 30.000 Euro sind dann schnell erreicht. <br><br> Vignale heißt der blechummantelte Edelstein, was im Ford-eigenen Jargon für die jeweils feinsten und teuersten Variationen bei Modellen wie Mondeo, Kuga oder Focus steht. Jetzt also auch im Fiesta. Das geht schon mit dem besonders geformten Waffeleisen-Grill in Wabenform los, der zudem von satiniertem Chrom umrandet wird und das brave Kühler-Lächeln noch freundlicher wirken lässt. In den Radkästen machen sich 17-Zoll-Räder breit, am Heck grüßt die Andeutung eines Diffusors. Und innen erst: Die sorgsam geformten Sitze sind mit schmeichelweichem Leder bezogen, das teilweise auch noch gesteppt ist. Ins Blickfeld können je nach dem Geschmack des Käufers auch noch Carbon-Elemente oder Holzapplikationen gerückt werden. <br><br> Der feine Fiesta bietet also nochmals mehr als die bekannte Top-Varianten „Titanium“. Oberhalb der Mittelkonsole thront ein Acht-Zoll-Monitor, der Navigations-Infos und auch das Bild der Rückfahrkamera liefert. Eine Fülle von modernen Assistenzsystemen kann bestellt werden, obwohl der Fiesta ja „nur“ ein Kleinwagen ist. Abstandsradar oder ein Spurhalteassistent, der selbsttätig von der Markierung auf der Straße weglenkt. Notbremsassistenz, Aus- und Einparkhilfe, Verkehrsschilderkennung oder automatisch abblendendes Fernlicht. Alles Feinheiten, die teils in jedem Vignale schlummern, meistens aber den finalen Preis noch weiter nach oben treiben. <br><br> Auch in das Ambiente des Innenraums kann investiert werden. Beispiele sind ein gläsernes Panorama-Schiebedach, spezielles Leder oder auch eine aufwendige HiFi-Anlage von Bang & Olufsen, die den Sound von zehn Lautsprechern inklusive Subwoofer im ganzen Auto verteilt. Kein Wunder also, dass ein Vignale sich letztlich weit von seinem Grundpreis von immerhin auch schon 20.600 Euro entfernt. Wenn der Kunde den vielen Verlockungen nicht widerstehen kann, sind schnell zehn weitere Tausender investiert. <br><br> Und dann geht es natürlich noch um die Muckis im Motorraum, auch wenn ein Liter Hubraum und drei Zylinder bei den Benzinern zunächst bescheiden klingt. Von 74 kW/100 PS, über 92 KW/125 PS bis hin zu 103 kW/140 PS reicht die Spanne. Hinzu kommen zwei Vierzylinder-Diesel (1,5 Liter) mit 63 kW/85 PS bzw. 88 kW/120 PS. Letztere werden wohl eher ein Schattendasein fristen. Bei Testfahrten erwies sich das stärkste Fiesta-Herz naturgemäß als das verlockendste. Der Turbo-Fiesta gibt sich durchzugsstark und antrittsschnell. Wer ihn durch häufigen Griff zum Schalthebel zum Tanz durch die sechs Gänge animiert, wird durchaus mit einer guten Portion Sportlichkeit belohnt. Hinzu kommt das Ford-typische straffe, aber nie unkomfortable Fahrwerk. <br><br> In der Summe ist also auch die Vignale-Version vor allem ein Fiesta. Allzu viele Käufer werden daher wohl kaum zu einem Auto greifen, zu dessen Preis man auch schon eine zugegeben schlechter ausgestattete Mittelklasse kaufen kann. Den wenigen dies doch tun werden, sei der Spaß aus Fahrvergnügen und Luxus von Herzen gegönnt. <br><br>Text: Peter Maahn/SP-X<br>Foto: Ford/SP-X <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/16835/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> GM-Studie Surus: Transport auf dem „Skateboard“ Der Lastwagen der Zukunft sieht aus wie ein Skateboard. So zumindest stellt sich General Motors die Transportfahrzeuge von Übermorgen vor: als reine Pritsche mit Rädern. Auf ein Führerhaus verzichten die Amerikaner bei ihrer nun vorgestellten Lkw-Studie Surus. Die Transport-Plattform fährt vollautomatisch, eine Kabine lässt sich höchstens optional installieren. Wobei der Aufbau generell flexibel ist – so lassen sich auf der Ladefläche sowohl klassische Cargo-Container als auch mobile Labore, Büros oder technisches Gerät unterbringen. Neben dem Einsatz im Gütertransport ist auch eine militärische Nutzung des Fahrzeugs denkbar. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16831 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16831 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Tue, 10 Oct 2017 14:00:03 GMT Der Lastwagen der Zukunft sieht aus wie ein Skateboard. So zumindest stellt sich General Motors die Transportfahrzeuge von Übermorgen vor: als reine Pritsche mit Rädern. Auf ein Führerhaus verzichten die Amerikaner bei ihrer nun vorgestellten Lkw-Studie Surus. Die Transport-Plattform fährt vollautomatisch, eine Kabine lässt sich höchstens optional installieren. Wobei der Aufbau generell flexibel ist – so lassen sich auf der Ladefläche sowohl klassische Cargo-Container als auch mobile Labore, Büros oder technisches Gerät unterbringen. Neben dem Einsatz im Gütertransport ist auch eine militärische Nutzung des Fahrzeugs denkbar. <br><br> Bei den Militärs soll vor allem der Elektromotor des Konzeptfahrzeugs gut ankommen – er ist leiser und weist eine weniger klare Wärmesignatur auf als ein Verbrenner. Angetrieben wird Surus (steht für: „Silent Utility Rover Universal Superstructure“) von Elektromotoren, die an den mindestens zwei Achsen eines Pritschenelements untergebracht sind. Der nötige Strom kommt aus einer Brennstoffzelle unterhalb des Ladebodens, die eine Reichweite von 640 Kilometern bieten soll. Außerdem kann sie als mobile Energiequelle für andere Anwendungen genutzt werden. General Motors will die modularen Transporter nun zunächst weiter entwickeln. Ob und wann die Technik auf die Straße oder durchs Gelände rollt, ist noch ungewiss.<br><br>Text: Holger Holzer/SP-X<br>Fotos: General Motors/SP-X <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/16831/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Rally du Maroc: Toyota-Allrad schlägt Peugeot-Buggy! Es ging schon von Anbeginn an, beim sogenannten Prolog, heiß her zwischen den stärksten Piloten und Fahrzeugen, obwohl noch fast 2000 Kilometer harter Prüfungen bevorstanden. Sainz und Loeb auf dem neuen Peugeot 3008 DKR-Buggy gegen die starken Allradler von Toyota und Mini. Das deutsche X-raid-Team hatte gleich sechs der zuverlässigen Renner nach Marokko gebracht. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16830 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16830 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Tue, 10 Oct 2017 14:00:01 GMT Es ging schon von Anbeginn an, beim sogenannten Prolog, heiß her zwischen den stärksten Piloten und Fahrzeugen, obwohl noch fast 2000 Kilometer harter Prüfungen bevorstanden. Sainz und Loeb auf dem neuen Peugeot 3008 DKR-Buggy gegen die starken Allradler von Toyota und Mini. Das deutsche X-raid-Team hatte gleich sechs der zuverlässigen Renner nach Marokko gebracht. <br><br> Der Reihe nach: zwischen den Toyota und Mini hatte sich der Ford F150 des Polen Domzalla geschoben, der aber ab dem zweiten Tag immer mehr Probleme bekam. Die ersten sechs Plätze wechselten in den Folgetagen ständig zwischen dem 4x4- und dem 4x2-Konzept. Bis es dann am dritten Tag Carlos Sainz "erwischte", der sich wegen einer schief gelaufenen Kommunikation mit dem Veranstalter aus der Wertungsprüfung die deftigste Strafe einfing, die überhaupt zu vergeben war: 50 Stunden!! <br>Damit war Sainz aus dem Rennen um Sieg oder Platz auf dem Treppchen. Und Loeb ballerte vorne mit Nasser Al Attiyah herum, dass es eine Freude war. Mal dieser vorne, mal jener, bis es Loeb geschafft hatte, sich einen knappen Vorsprung vor dem letzten Tag zu erwirtschaften. <br><br> Dann aber packte Nasser all jene seine Tugenden aus, die ihn zu einem der weltbesten Wüstenspezialisten machen, schliff das Messer von beiden Seiten an, nahm es quer zwischen die Zähne und legte los, nahm dabei dem 9-fachen Rallye-Ex-Weltmeister Loeb fette 6:42 Minuten ab. Loeb, der hohe Favorit auf dem 3008 DKR, steckte auf und musste sich mit Platz 2 zufrieden geben. Den dritten Platz auf dem Podium holte sich Nanni Roma, der Dakar-Sieger von 2014 (Mini), wieder heimgekehrt zu den Treburern um Teamchef Quandt, nach einem wenig erfolgreichen Ausflug zu einem privaten Toyota-Team. Platz 4 ging an seinen X-raid-Kollegen Przygonski. Rang 5 fuhr W. Vasilyev auf seinem privaten Mini ein (kein Service der X-raid- Truppe!) und die Plätze 7, 8, 9 und 10 gingen ebenfalls an das Treburer Team. <br><br> Mal abgesehen von den beiden unterschiedlichen Antriebskonzepten Allrad (Toyota und Mini) sowie Zweiradantrieb (Peugeot-Buggy) setzten sich auch die erfahrenen langjährigen Wüstenexperten im Wesentlichen gegen die aus der "normalen" Rallyeszene stammenden Piloten durch. Al Attiyah und Roma (beide haben die Dakar bereits gewonnen) sind die besten Beispiele dafür. Zudem hatten ja die Vierrad-Autos eine Mehrlast von bis zu 100 Kilogramm von der FIA aufgebrummt bekommen, während die Buggys um 50 Kilo abrüsten durften. Tenor: mehr Chancengleichheit für alle. Wer's glaubt...<br><br>Wer nun aus dem vielköpfigen X-Raid-Team die nächste Dakar 2018 bestreiten darf und wird, wird in den nächsten Tagen entschieden, wenngleich noch die Portalegre-Rallye in Portugal als definitiv letzte für die Wertung im FIA Cross Country-Weltcup im Oktober stattfindet. <br><br>Noch etwas für Statistik-Fans: während Peugeot 50% Ausfälle hatte, brachten sich alle 6 Mini ohne Ausfall unter die Top-Ten. Den Teamchef wird’s gefreut haben.<br><br> Text: Frank Nüssel/CineMot<br> Bilder: Teams <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/16830/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Skoda: Auf den Yeti folgt der Karoq Skoda vereinheitlicht die Namensgebung seiner SUVs (vorne „K“, hinten „Q") und schickt nun den Karoq bei den kompakten Hochsitzern ins Rennen. Wie beim großen Bruder Kodiaq stammt der Name von den Ureinwohnern aus dem Westen des US-Bundesstaates Alaska und bedeutet so viel wie „Pfeil“. Der Karoq ist 4,38 Meter lang, 1,84 Meter breit und 1,61 Meter hoch, das sind nahezu die Maße des Konzernbruders Seat Ateca. Kein Wunder, basiert der Karoq doch auf der gleichen Basis wie der Spanier. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16832 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16832 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Tue, 10 Oct 2017 14:00:00 GMT Skoda vereinheitlicht die Namensgebung seiner SUVs (vorne „K“, hinten „Q") und schickt nun den Karoq bei den kompakten Hochsitzern ins Rennen. Wie beim großen Bruder Kodiaq stammt der Name von den Ureinwohnern aus dem Westen des US-Bundesstaates Alaska und bedeutet so viel wie „Pfeil“. Der Karoq ist 4,38 Meter lang, 1,84 Meter breit und 1,61 Meter hoch, das sind nahezu die Maße des Konzernbruders Seat Ateca. Kein Wunder, basiert der Karoq doch auf der gleichen Basis wie der Spanier. <br><br> Zum Marktstart stehen fünf Triebwerke zur Verfügung, zwei Benziner und drei Diesel - allesamt mit Turboaufladung. Der Basismotor ist ein 1,0-Liter-Dreizylinderbenziner mit 85 kW/115 PS, Top-Aggregat ist ein 140 kW/190 PS starker 2,0-Liter-Diesel Der neue Skoda Karoq wird zuerst in den beiden Versionen „Ambition“ (ab 24.290 Euro) und „Style“ (ab 25.890 Euro) angeboten. Die Basisvariante Active bringen die Tschechen erst 2018 auf den Markt.<br><br>Text: Max Friedhoff/SP-X<br>Fotos: Skoda <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/16832/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]>