5 KÜS - Neues aus der Autowelt https://www.kues.de Aktuelle Meldungen aus der Autowelt zusammengestellt von der KÜS-Redaktion. Sat, 24 Feb 2018 13:16:36 GMT Charlys PS-Geflüster Liebe Leserin! <br> Lieber Leser!<br><br> Am vergangenen Sonntag sendete der Südwestrundfunk (SWR) zur besten Prime-Time im öffentlich-rechtlichen Fernsehen (20.15 Uhr) eine 90-minütige Doku unter dem Titel: „Wie das Auto den Südwesten eroberte.“ Mit Alpha-Tieren der deutschen Automobil-Industrie wie Mercedes-Benz, Porsche, Audi NSU oder Zulieferer-Giganten wie Bosch ist und war das „Musterländle“ Baden-Württemberg seit mehr als einem halben Jahrhundert wahrlich reich gesegnet. Aber nicht nur „Ba-Wü“ hat sich als Produzent qualitativ hochwertiger Pkw und Nutzfahrzeuge in Deutschland hervorgetan. Nicht umsonst ist immer wieder von der „Auto-Nation Deutschland“ die Rede. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17210 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17210 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Sat, 24 Feb 2018 08:00:00 GMT Liebe Leserin! <br> Lieber Leser!<br><br> Am vergangenen Sonntag sendete der Südwestrundfunk (SWR) zur besten Prime-Time im öffentlich-rechtlichen Fernsehen (20.15 Uhr) eine 90-minütige Doku unter dem Titel: „Wie das Auto den Südwesten eroberte.“ Mit Alpha-Tieren der deutschen Automobil-Industrie wie Mercedes-Benz, Porsche, Audi NSU oder Zulieferer-Giganten wie Bosch ist und war das „Musterländle“ Baden-Württemberg seit mehr als einem halben Jahrhundert wahrlich reich gesegnet. Aber nicht nur „Ba-Wü“ hat sich als Produzent qualitativ hochwertiger Pkw und Nutzfahrzeuge in Deutschland hervorgetan. Nicht umsonst ist immer wieder von der „Auto-Nation Deutschland“ die Rede.<br><br> Mittlerweile bereichern viele Anbieter aus Europa, den USA und Asien die Angebotspalette vor unserer Haustür. Wer sich heute ein (neues) Fahrzeug zulegen möchte, hat nicht nur die Qual der Wahl. Er kann mitunter auch schon einmal den Überblick im Dickicht und im Wirrwarr dessen verlieren, was so im Schaufenster steht. Nun kommt noch ein weiterer Anbieter hinzu und zwar aus dem fernen Osten. Das Spektakuläre daran ist jedoch nicht alleine die Tatsache, dass wir alle uns bald vor die Möglichkeit gestellt sehen, ein Auto aus Vietnam kaufen zu können. <br><br> Nein, viel Aufsehen erregender ist – zumindest aus meiner Sicht – dass sich hier Europa und Asien, Alt und Jung, Aufbruch und Erfahrung zusammen getan haben, um gemeinsam ein neues Projekt auf die Räder zu stellen. Vinfast, der erste Automobil-Hersteller aus dem südostasiatischen Land, hat sich nämlich mit der Design-Ikone von Pininfarina zusammen getan, um den richtigen Geschmack des Kunden und der Zeit zu treffen. Anfang der Woche jedenfalls kam die Nachricht, dass Vinfast bei der italienischen Designfirma Entwürfe für ein SUV und eine Limousine bestellt hat.<br><br> Auch motorentechnisch will man sich bei europäischen Fachleuten Rat einholen und strebt ein Joint Venture an. Vinfast will das erste Auto des Landes bereits in rund eineinhalb Jahren auf den Markt bringen und möchte sich dabei auch der Technik von BMW bedienen. Antriebs-Technologien der Münchner sollen dabei für beide Karosserieformen, SUV und Limousine, das Projekt umsetzen. Selbst erklärtes Ziel der neuen südostasiatischen Marke ist es, bis zum Jahr 2025 rund eine halbe Million Fahrzeuge zu bauen.<br><br> Im Moment, so scheint es, kommt ziemliche Bewegung in den internationalen Automobil-Markt. Und das ist gut so. Rolls Royce, der Inbegriff des aristokratischen Luxus auf Rädern, fährt mit einem SUV-Erlkönig durch die Gegend. Der indische Tata-Konzern schmückt sich mit der Übernahme europäischer Traditionsmarken, und aus Vietnam kommt neue Konkurrenz für bereits fest verankerte Anbieter. Wir gehen offenbar spannenden Zeiten in der Automobil-Industrie entgegen. <br><br> Nur weiter so!<br> Ich wünsche Ihnen ein angenehmes Wochenende.<br><br> Ihr Jürgen C. Braun <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/charlys.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Opel: Neuer "Sportler" der Insignia-Familie heißt GSI Das Kürzel GSI hat bei Opel eine lange Tradition und steht für sportlich und alltagstauglich. 1984 sorgten erstmals der Manta GSI und Kadett GSI für Fuore. Später gab es den Astra und auch den Corsa noch als GSI-Versionen und 2012 war vorübergehend Schluss mit dem Kürzel GSI. Das Opel Flaggschiff Insignia gibt es jetzt wieder mit dem Kürzel GSI. Das neue Rüsselsheimer Sportgerät, der als Limousine oder Kombi erhältlich ist, gibt es ab sofort als Benziner oder auch als Diesel zu Preisen ab 45.595 Euro. Der Kombi kostet 1.000 Euro mehr. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17207 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17207 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Fri, 23 Feb 2018 14:00:03 GMT Das Kürzel GSI hat bei Opel eine lange Tradition und steht für sportlich und alltagstauglich. 1984 sorgten erstmals der Manta GSI und Kadett GSI für Fuore. Später gab es den Astra und auch den Corsa noch als GSI-Versionen und 2012 war vorübergehend Schluss mit dem Kürzel GSI. Das Opel Flaggschiff Insignia gibt es jetzt wieder mit dem Kürzel GSI. Das neue Rüsselsheimer Sportgerät, der als Limousine oder Kombi erhältlich ist, gibt es ab sofort als Benziner oder auch als Diesel zu Preisen ab 45.595 Euro. Der Kombi kostet 1.000 Euro mehr. <br><br> Optisch kommt der Mittelklassewagen – im Vergleich zum Normalo-Insignia - mit Zutaten wie beispielsweise größeren, chromumrandeten Lufteinlässen vorn, ein kleiner Heckspoiler sowie GSI-Seitenschweller und Stoßfänger daher. Für den sportlichen Touch im Interieur sorgen ein unten abgeflachtes Sportlenkrad, Alu-Pedale und die optionalen (2.600 Euro) neuen Performance-AGR-Sportledersitze, die an eine aufgerichtete Königscobra erinnert. Die bequemen und vor allem langstreckentauglichen Sitze mit Heizung, Ventilation und Massagefunktion sind mannigfaltig verstellbar und bieten hervorragenden Seitenhalt. <br><br> Opel bietet seinen GSI wahlweise mit einem Zweiliter Turbobenziner oder BiTurbo-Diesel mit SCR-Kat an. Eine Achtgang-Automatik, Allradantrieb und ein neues Sportfahrwerk mit kürzeren Federn, dass den Wagen 10 Millimeter tiefer legt, sind ebenso wie die Brembo-Bremsanlage (Scheibengröße vorn 345 mm) immer an Bord. Der BiTurbo-Selbstzünder leistet 154 kW/210 PS und hat ein Drehmoment-Bestwert von 480 Newtonmeter bei 1500 Umdrehungen. Den Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 erledigt die Limousine in 7,8 Sekunden (Kombi:7,9) und erreicht Spitze 233 km/h (231 km/h). Dabei konsumiert der knapp 1,7 Tonnen schwere Wagen im Schnitt laut Hersteller 7,3 Liter. Mehr Leistung bringt der Turbobenziner, der nicht nur durch seine 260 Pferdestärken (191 kW) gefällt, sondern vielmehr wegen der üppigen Zugkraft mit einem maximalen Drehmoment von 400 Nm zwischen 2500 und 4000 min-1. Daraus resultiert ein gutes Spurtvermögen – der 0-100 km/h-Sprint dauert 7,3 Sekunden, der Kombi ist 0,2 Sekunden langsamer. Auf der Autobahn klettert die Tachonadel zügig bis zur Spitze von 250 km/h (245 km/h). Sein Normverbrauch wird mit 8,6 Liter beziffert, unser Verbrauch lag um gut ein Liter darüber auf ersten Testfahrten in der Provence. Gut gefallen hat das neue serienmäßige GSI-Fahrwerk, dass je nach gewähltem Modus (Standard, Tour und Sport) auch auf widrigen Straßenverhältnissen für bestmögliche Bodenhaftung sorgt. Das neue GSI-Fahrwerk mit kürzeren Federn und den speziellen Sportdämpfern reduzieren die Karosseriebewegungen auf ein Minimum. In Sekundenbruchteilen adaptiert das FlexRide-Fahrwerk Stoßdämpfer und Lenkung. Darüber hinaus passt das System die Gaspedalkennlinie und die Schaltpunkte der Achtstufen-Automatik optimal an die Fahrcharakteristik an. Je nach eingestelltem Modus reagieren Lenkung und Gasannahme sanfter oder direkter und schärfen das Fahrgefühl. Außerdem gibt es für den GSI zusätzlich den Competition-Modus, der über den ESP-Knopf aktiviert wird. Zweimal gedrückt erlaubt das ESP dem Fahrer größere Gierwinkel bei ausgeschalteter Traktionskontrolle. <br><br> Die präzise Lenkung, das gute Kurvenverhalten machen den Insignia GSI zum wahren Kurvenfresser und bei Bedarf beißen die Brembobremsen kräftig zu. Zur serienmäßigen Ausstattung sind beim Insignia GSI beispielsweise immer LED-Matrix-Scheinwerfer und ein Navigationsgerät an Bord. Die Preise für den Turbobenziner GSI Grand Sport beginnen bei 47.800 Euro und die BiTurbo-Diesel-Limousine kostet ab 45.595. Insgesamt erwartet Opel, dass sich rund 10 Prozent der Insignia-Käufer für einen GSI entscheiden.<br><br> Text: Ute Kernbach<br> Fotos: Opel <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17207/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Recht: Kein Fehler der Werkstatt – keine Haftung wegen mangelhafter Pkw-Reparatur Kommt es zu einem Schaden nach der Reparatur in einer Werkstatt, kann ein Reparaturfehler vorliegen. Allerdings muss der Autobesitzer dies nachweisen. Kann der Autobesitzer dies nicht, hat er auch keinen Anspruch. Die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) informiert über eine Entscheidung des Landgerichts Coburg vom 26. Juli 2017 (AZ: 12 O 389/16). ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17202 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17202 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Fri, 23 Feb 2018 14:00:02 GMT Kommt es zu einem Schaden nach der Reparatur in einer Werkstatt, kann ein Reparaturfehler vorliegen. Allerdings muss der Autobesitzer dies nachweisen. Kann der Autobesitzer dies nicht, hat er auch keinen Anspruch. Die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) informiert über eine Entscheidung des Landgerichts Coburg vom 26. Juli 2017 (AZ: 12 O 389/16). <br><br> Der Mann ließ sein Fahrzeug wegen eines Marderschadens am Kühlsystem bei einer Kfz-Werkstatt reparieren. Nach der Reparatur führte sie noch eine Probefahrt über 15 Kilometer und eine anschließende Sichtkontrolle durch. Erst danach nahm der Mann sein Fahrzeug wieder in Empfang. Nach einer Woche, in der das Auto mindestens 1.000 Kilometer gefahren war, blieb es mit einem kapitalen Motorschaden auf der Autobahn liegen. Der Mann verlangte von der Werkstatt Schadensersatz. Er meinte, bei der Reparatur in der Werkstatt sei der Kühlwasserschlauch nicht ordnungsgemäß befestigt worden. Dies habe später zum Motorschaden geführt. Die Werkstatt hielt dem entgegen, dass sich eine fehlerhaft montierte Federschelle am Kühlerschlauch – wie sie der Kläger behauptet hatte – spätestens bei der Probefahrt hätte lösen müssen. Das sei aber nicht der Fall gewesen. <br><br> Das Landgericht beauftragte einen Sachverständigen mit der Prüfung. Auf Basis der Prüfungsergebnisse wurde die Klage abgewiesen. Der Sachverständige stellte den Vorfall an einem vergleichbaren Fahrzeug nach. Dabei zeigte sich überraschend, dass schon nach sehr kurzer Zeit bzw. Fahrstrecke der Druck im Kühlwassersystem wegen dessen Erwärmung so groß war, dass der Schlauch abgedrückt wurde und das Kühlwasser sofort austrat. Der Sachverständige konnte deshalb sicher davon ausgehen, dass sich spätestens nach zehn Kilometer Fahrstrecke ein fehlerhaft montierter Kühlwasserschlauch gelöst und zum Kühlwasseraustritt geführt hätte. Das Zurücklegen einer Strecke von mehr als 1.000 Kilometer mit einem solch fehlerhaft montierten Schlauch konnte der Gutachter hingegen völlig ausschließen. Aufgrund der überzeugenden Ausführungen des Sachverständigen sei die Klage abzuweisen. Der Kläger habe den behaupteten Fehler bei der Reparatur seines Fahrzeugs nicht nachweisen können. <br><br>Copyright: Verkehrsrechts-Anwälte im Deutschen Anwaltverein <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/recht.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Peugeot Rifter: Transporter-Studie für die Zukunft Mit der Vorstellung der Studie "Rifter 4x4 Concept" kündigt Peugeot zugleich eine Serienversion an. Diese wird ausdrücklich auch abseits befestigter Wege und die typischen für Autofahrer unangenehmen Winterwetter-Situationen empfohlen. Das Auto ist mit Allradantrieb von Peugeot-Partner Dangel ausgestattet und die Karosserie um 80 Millimeter erhöht. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17206 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17206 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Fri, 23 Feb 2018 14:00:01 GMT Mit der Vorstellung der Studie "Rifter 4x4 Concept" kündigt Peugeot zugleich eine Serienversion an. Diese wird ausdrücklich auch abseits befestigter Wege und die typischen für Autofahrer unangenehmen Winterwetter-Situationen empfohlen. Das Auto ist mit Allradantrieb von Peugeot-Partner Dangel ausgestattet und die Karosserie um 80 Millimeter erhöht. <br><br> Der Allradantrieb arbeitet mit Visko-Kupplung. Der Fahrer wählt den Allrad-Modus über den Drehregler, der in Griffnähe auf dem Armaturenbrett, rechts vom Schalthebel, angeordnet ist. Drei Fahrmodi stehen zur Auswahl: Im Zweirad-Modus fährt das Fahrzeug unter normalen Straßenbedingungen mit Frontantrieb. Im Vierrad-Modus wird auf rutschigem Untergrund die Antriebskraft an die Hinterräder verteilt. Im Lock-Modus fährt das Fahrzeug mit starrer Kraftverteilung, um besonders schwierige Fahrbedingungen zu meistern. In Kombination mit dem Sechsgangschaltgetriebe besorgt ein BlueHDi-Dieselmotor den Antrieb. Zur Ausstattung gehört auch das neue Peugeot-i-Cockpit®. Zwei weitere Besonderheiten der Studie sind ein Zelt, das auf einer Dachreling mitgeführt und separat aufgestellt werden kann und ein Mountainbike mit Elektrounterstützung.<br><br>Quelle und Fotos: Peugeot <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17206/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Recht: Werbeschilder an Straßen müssen nicht für Motorradfahrer gesichert werden Neben Straßen aufgestellte Werbeschilder müssen gewisse Auflagen erfüllen. Sie dürfen Verkehrsteilnehmer nicht ablenken oder behindern und müssen standsicher aufgestellt sein. Es sind aber keine weitergehenden Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz stürzender Motorradfahrer erforderlich. Die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) informiert über eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamm vom 15. März 2017 (AZ: 9 U 134/15). Die dagegen gerichtete Beschwerde hat der Bundesgerichtshof am 24. Oktober 2017 (AZ: VI ZR 162/16) zurückgewiesen. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17201 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17201 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Thu, 22 Feb 2018 14:00:03 GMT Neben Straßen aufgestellte Werbeschilder müssen gewisse Auflagen erfüllen. Sie dürfen Verkehrsteilnehmer nicht ablenken oder behindern und müssen standsicher aufgestellt sein. Es sind aber keine weitergehenden Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz stürzender Motorradfahrer erforderlich. Die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) informiert über eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamm vom 15. März 2017 (AZ: 9 U 134/15). Die dagegen gerichtete Beschwerde hat der Bundesgerichtshof am 24. Oktober 2017 (AZ: VI ZR 162/16) zurückgewiesen. <br><br> Der 30-jährige Motorradfahrer fuhr auf einer Landstraße. Beim Ausgang einer Linkskurve verlor er die Kontrolle über sein Krad und stürzte. Dabei rutschte er über die Einmündung eines Wirtschaftswegs und prallte gegen ein rund sechs Meter von der Fahrbahn entferntes hölzernes Werbeschild, das einem Landwirt gehörte. Die Holzpfosten des Schilds waren mit verzinkten Erdhülsen in einem Betonfundament aufgestellt und wiesen keinen Aufprallschutz wie etwa eine Styroporummantelung auf. Durch den Aufprall wurde ein Holzpfosten des Schilds durchtrennt, dessen Betonfundament sich löste. Der Mann erlitt schwere Verletzungen. Er ist seit dem Unfall querschnittgelähmt und ohne Aussicht, wieder erwerbstätig zu sein. Vom Landwirt verlangte er Schmerzensgeld und materiellen Schadensersatz. Der Landwirt habe das Werbeschild ohne die erforderliche Genehmigung der Straßenbaubehörde und ohne einen gebotenen Aufprallschutz errichtet. <br><br> Die Klage hatte keinen Erfolg. Der Landwirt habe die Verkehrssicherungspflicht verletzt, so das Gericht. Die für Werbeschilder zu beachtenden straßenwege-, straßenverkehrs- und bauordnungsrechtlichen Vorschriften dienten dazu, den Verkehr nicht abzulenken. Daraus ergebe sich für den Kläger aber keinen Anspruch. <br><br> Der Landwirt hafte auch nicht dafür, dass er das Werbeschild nicht durch eine polsternde Ummantelung der Pfosten, einen Fangzaun oder ähnliches abgesichert habe. Bei nicht direkt an der Straße stehenden Schildern dieser Art seien solche Sicherungen nicht üblich und entsprächen auch nicht der Erwartung. Vernünftigerweise könnten auch Kradfahrer diese nicht erwarten. Sie müssten auch mit sonstigen potenziell ungesicherten Hindernissen im Umfeld einer Straße wie etwa Bäumen rechnen. Derjenige, der ein Werbeschild im Umfeld einer Straße aufstelle, müsse lediglich dafür Sorge tragen, dass sich nicht durch Umwelteinflüsse Teile des Schilds ablösen könnten. Auch dürfe sich keine Behinderung der Verkehrsteilnehmer ergeben, etwa durch eine ungünstige Position. Das alles habe der Landwirt beachtet. Dabei hätten gerade die durch Metallbefestigung und Betonvorrichtung fest mit dem Erdboden verbundenen Pfosten die erforderliche Standfestigkeit gewährleistet. Das habe verhindert, dass sich Teile – etwa witterungsbedingt – lösen und Verkehrsteilnehmern hätten gefährlich werden können. <br><br>Copyright: Verkehrsrechts-Anwälte im Deutschen Anwaltverein <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/recht.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Mercedes: Elektro-Actros für 2021 angekündigt Mercedes hat die elektrische Version des Actros für 2021 angekündigt. Dabei wird der Rahmen des Actros als Basis genutzt, ansonsten ist der eActros eine komplette Neuentwicklung. Der Antrieb erfolgt über zwei Elektromotoren nahe den Radnaben der Hinterachse. Diese Dreiphasen-Asynchronmotoren sind flüssigkeitsgekühlt und arbeiten mit einer Nennspannung von 400 Volt. Ihre Leistung beläuft sich auf jeweils 125 kW, der maximale Drehmoment auf jeweils 485 Nm. Nach der Übersetzung werden daraus jeweils 11 000 Nm. Die Fahrleistung sieht Daimler damit der eines Diesel-Lkw gleichwertig. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17204 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17204 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Thu, 22 Feb 2018 14:00:01 GMT Mercedes hat die elektrische Version des Actros für 2021 angekündigt. Dabei wird der Rahmen des Actros als Basis genutzt, ansonsten ist der eActros eine komplette Neuentwicklung. Der Antrieb erfolgt über zwei Elektromotoren nahe den Radnaben der Hinterachse. Diese Dreiphasen-Asynchronmotoren sind flüssigkeitsgekühlt und arbeiten mit einer Nennspannung von 400 Volt. Ihre Leistung beläuft sich auf jeweils 125 kW, der maximale Drehmoment auf jeweils 485 Nm. Nach der Übersetzung werden daraus jeweils 11 000 Nm. Die Fahrleistung sieht Daimler damit der eines Diesel-Lkw gleichwertig. <br><br> Die maximal zulässige Achslast liegt bei den üblichen 11,5 Tonnen. Die Batterien sind in insgesamt elf Paketen verbaut: Drei befinden sich im Bereich des Rahmens, die anderen acht unterhalb. Zur Sicherheit sind die Batteriepakete von Stahlgehäusen geschützt. Im Fall eines Aufpralls geben die Halterungen nach, verformen sich und leiten so die Energie an den Batterien vorbei, ohne sie zu beschädigen. Die Hochvolt-Batterien speisen nicht nur den Antrieb, sondern das komplette Fahrzeug mit Energie. So werden beispiels­weise Nebenaggregate wie der Druckluftkompressor der Bremsanlage, die Lenkhelfpumpe für die Servo-Unterstützung der Lenkung, der Kompressor der Fahrerhaus-Klimaanlage und ggf. der Kühlaufbau ebenfalls elektrisch betrieben. <br><br>Leere Batterien lassen sich bei einer realistischen Stationsleistung von mobilen Ladegeräten im Fuhrpark von 20 bis 80 kW innerhalb von drei bis elf Stunden vollständig aufladen. Das LV-Bordnetz mit zwei herkömmlichen 12-Volt-Batterien wird mithilfe eines DC/DC-Wandlers aus den Hochvolt-Batterien geladen. So können bei Ausfall oder Abschalten des Hochvolt-Netzes alle relevanten Fahrzeugfunk­tionen wie Licht, Blinker, Brems- und Luftfedersysteme sowie die Fahrerhaus­systeme aufrechterhalten werden. Das Hochvolt-Netz lässt sich nur starten, wenn die beiden LV(Niederspannungs)-Batterien geladen sind.<br><br>Quelle und Fotos: Daimler <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17204/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> London-Taxi: E-Antrieb plus Range Extender Eine komplett neue E- Taxi-Generation nimmt in der britischen Hauptstadt ihre Dienste auf. Für die Fertigung des "TX eCity" genannten Beförderungsmittels wurde bei der Firma LEVC extra eine neue Produktionsstätte unweit von Coventry geschaffen. Eine der "Antriebsfedern" für das neue Konzept lag in den ab 01. Januar 2018 geltenden strengen Vorschriften, um überhaupt eine Lizenz für den Personentransport in London zu erhalten. Für jedes neu lizenzierte Taxi gilt nun eine rein elektrisch gefahrene Reichweite von mindestens 30 Meilen (ca. 48 KM) bei einem maximalen CO 2-Emissionswert von 50 g pro Kilometer. Da Londoner Taxis traditionsgemäß eine beachtliche Innenhöhe aufweisen (um mit Zylinder Platz nehmen zu können) und zudem noch reichlich Platz für Passagiere offerieren müssen, war das Ganze für die Entwicklungsingenieure eine Herkulesaufgabe. Das neue Prinzip besteht nämlich aus elektrischem Antrieb plus einem kleinen Verbrenner in der Größe eines mittelgroßen Motorradmotors. Der aber tritt seine Arbeit nur an, wenn die Akkus nachlassen. Das System nennt sich "Range Extender" (Reichweiten- Verlängerer) und war schon vor Jahren bei Generalmotors und Opel mal kurz in Produktion gegangen. Bei den britischen GKN-Spezialisten für elektromotorische Antriebe war die Herstellerfirma LEVC dann in besten Händen, um das Gesamtpaket der Neuentwicklung zu schnüren. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17203 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17203 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Thu, 22 Feb 2018 14:00:00 GMT Eine komplett neue E- Taxi-Generation nimmt in der britischen Hauptstadt ihre Dienste auf. Für die Fertigung des "TX eCity" genannten Beförderungsmittels wurde bei der Firma LEVC extra eine neue Produktionsstätte unweit von Coventry geschaffen. Eine der "Antriebsfedern" für das neue Konzept lag in den ab 01. Januar 2018 geltenden strengen Vorschriften, um überhaupt eine Lizenz für den Personentransport in London zu erhalten. Für jedes neu lizenzierte Taxi gilt nun eine rein elektrisch gefahrene Reichweite von mindestens 30 Meilen (ca. 48 KM) bei einem maximalen CO 2-Emissionswert von 50 g pro Kilometer. Da Londoner Taxis traditionsgemäß eine beachtliche Innenhöhe aufweisen (um mit Zylinder Platz nehmen zu können) und zudem noch reichlich Platz für Passagiere offerieren müssen, war das Ganze für die Entwicklungsingenieure eine Herkulesaufgabe. Das neue Prinzip besteht nämlich aus elektrischem Antrieb plus einem kleinen Verbrenner in der Größe eines mittelgroßen Motorradmotors. Der aber tritt seine Arbeit nur an, wenn die Akkus nachlassen. Das System nennt sich "Range Extender" (Reichweiten- Verlängerer) und war schon vor Jahren bei Generalmotors und Opel mal kurz in Produktion gegangen. Bei den britischen GKN-Spezialisten für elektromotorische Antriebe war die Herstellerfirma LEVC dann in besten Händen, um das Gesamtpaket der Neuentwicklung zu schnüren. <br><br>Es ist ein "Koaxialantrieb", der an der Hinterachse arbeitet. Eine der Antriebswellen wird "koaxial" innerhalb der Motornabe zum Antriebsrad geführt: das spart enorm viel Bauraum. Das Konzept war ursprünglich für den VOLVO XC 90 (T8- Hybrid) entwickelt worden: mit zwei verschiedenen Motoren im Antriebsstrang. Ein Verbrennungsmotor, der nur die Vorderräder antreibt, wechselt sich je nach Bedarf mit dem E-Triebwerk ab. Beim London- Taxi arbeitet nur eine einzige Antriebsachse, die von GKN speziell entwickelt wurde und die stets alleine den Vortrieb übernimmt. Besonders für den harten Taxi- Alltag wurde der E- Motor kräftiger gestaltet und leistet hier 120 kW/ 163 PS. Im vorne liegenden Kompakt- Motorraum ist dann der bereits erwähnte kleine Verbrennungsmotor installiert. Mit dieser Technik aus E- Antrieb und Range Extender lässt sich jedes Fahrtziel ohne stationäres Nachladen elektrisch erreichen. Die Reichweite für das LEVC TX eCity- Taxi liegt alleine aus dem Batterieantrieb bei 129 Kilometern nach der neuen ECE-Norm. Mit Hilfe des Range Extenders ergibt sich eine Erweiterung der Fahrleistung um nochmals 607 Kilometer, dann nämlich muss spätestens Kraftstoff für den kleinen Verbrenner nachgetankt werden( damit der dann wieder die Akkus aufladen kann). Bis 2020 werden nun 300 neue Starkstrom-Ladesäulen installiert, davon 150 noch in diesem Jahr. Davon sind deren 90 Stück ausschließlich für den E- Taxibetrieb reserviert. Das GKN- System ist platzsparend angelegt: Untersetzungsgetriebe, das offene Differenzial, der Achsantrieb und der E-Motor sind im gleichen Gehäuse verbaut. Die Firma LEVC ist eine Tochter des chinesischen Multis GEELY, der auch eigene andere Fahrzeuge herstellt und im Besitz von Anteilen weiterer, z. B. europäischer Autohersteller, ist. Die Frage darf erlaubt sein: warum übernehmen Taxibetriebe in Berlin, Frankfurt, Hamburg oder München nicht ebenfalls das LEVC- GKN- Prinzip? Sinnvoller lassen sich Innenstädte ökologisch kaum besser aufstellen.<br><br> Text: Frank Nüssel/CineMot<br> Quelle und Fotos: GKN <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17203/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Autofahrer hoffen auf bezahlbare Technik Günstige Nachrüst-Technik und staatliche Zuschüsse: Autofahrer hoffen, finanziell relativ unbeschadet aus der Dieselkrise heraus zu kommen. <br><br> SP-X/Ostfildern. In der Dieselkrise vertraut ein Großteil der deutschen Autofahrer auf Industrie und Politik. Knapp die Hälfte der Neuwagenkäufer rechnet damit, dass beide gemeinsam bezahlbare Nachrüstmöglichkeiten für Diesel-Pkw verfügbar machen, wie aus einer Umfrage des Informationsdienstleisters DAT unter Pkw-Käufern hervorgeht. Unter den Gebrauchtwagenkunden glauben 42 Prozent an günstige Hardware-Nachbesserungen bei der Abgasreinigung - sei es durch technisches Know-how oder staatliche Zuschüsse. Pessimistisch sind in beiden Gruppen jeweils rund 30 Prozent. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17200 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17200 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Wed, 21 Feb 2018 14:00:03 GMT Günstige Nachrüst-Technik und staatliche Zuschüsse: Autofahrer hoffen, finanziell relativ unbeschadet aus der Dieselkrise heraus zu kommen. <br><br> SP-X/Ostfildern. In der Dieselkrise vertraut ein Großteil der deutschen Autofahrer auf Industrie und Politik. Knapp die Hälfte der Neuwagenkäufer rechnet damit, dass beide gemeinsam bezahlbare Nachrüstmöglichkeiten für Diesel-Pkw verfügbar machen, wie aus einer Umfrage des Informationsdienstleisters DAT unter Pkw-Käufern hervorgeht. Unter den Gebrauchtwagenkunden glauben 42 Prozent an günstige Hardware-Nachbesserungen bei der Abgasreinigung - sei es durch technisches Know-how oder staatliche Zuschüsse. Pessimistisch sind in beiden Gruppen jeweils rund 30 Prozent. <br><br> Die Nachrüstung von Abgasreinigungstechnik ist prinzipiell möglich, teilweise allerdings sehr aufwändig. Wie hoch die Kosten pro Fahrzeug wären, ist noch weitgehend unklar. Der ADAC etwa geht von Beträgen zwischen 1.400 und 3.300 Euro aus. Wer die Kosten übernehmen würde, ist ebenfalls nicht klar. <br><br> Finanziell gesehen zählen bislang vor allem die Besitzer von Diesel-Pkw zu den Verlierern, seien es nun Privatpersonen oder Fahrzeughändler. Der Restwert von dreijährigen Dieselautos ist zwischen Januar und Dezember 2017 von 56 Prozent auf 52,6 Prozent des Listenneupreises gesunken. Der Wert von Benzinern legte im gleichen Zeitraum von 56,4 Prozent auf 57,2 Prozent zu. <br><br> (Holger Holzer/SP-X) <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17200/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Schutz vor Abbiegeunfällen Mit einem speziellen Warnsystem will ein Husumer Unternehmen die Sicherheit von Radfahrern in Kreuzungsbereichen erhöhen. Bike-Flash entschärft den toten Winkel für Kraftfahrer und signalisiert, wenn sich Personen in dem Bereich aufhalten. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17198 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17198 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Wed, 21 Feb 2018 14:00:02 GMT Mit einem speziellen Warnsystem will ein Husumer Unternehmen die Sicherheit von Radfahrern in Kreuzungsbereichen erhöhen. Bike-Flash entschärft den toten Winkel für Kraftfahrer und signalisiert, wenn sich Personen in dem Bereich aufhalten. <br><br> SP-X/Husum. Bike-Flash heißt ein neues Verkehrswarnsystem, das Radfahrer, Fußgänger oder auch Skateboarder vor gefährlichen Abbiegeunfällen schützen soll. „Beim Rechtsabbiegen ist der Bereich unmittelbar rechts neben dem Fahrzeug als toter Winkel schlecht einsehbar. Bike-Flash überwacht genau diese Zone permanent durch Wärmesensorik bis zu einer Entfernung von ankommenden Personen von 40 Metern“, erklärt Martin Budde, Erfinder des Systems, das seit Anfang des Jahres europaweit vertrieben wird. <br><br> Werde beispielsweise ein Radfahrer im Wärmebild erkannt, würden an einem fest installierten Mast vier Lichtbügel aktiviert. Diese seien in unterschiedlichen Höhen angebracht, so dass sie während des gesamten Abbiegevorgangs sowohl aus der hoch liegenden Fahrerkabine eines Lkw als auch aus einem Pkw jederzeit im Sichtbereich blieben. „Heutige Pkw haben meistens breite B-Säulen – dahinter kann ein Radfahrer in diesem toten Winkel optisch einfach verschwinden. Bei Lieferwagen oder Lkw ist es durch die Höhe der Sitzposition und die Fahrzeugaufbauten noch schwieriger. Auch über die Rückspiegel kann ein Fahrer den Bereich nicht komplett einsehen. Selbst, wenn der Kfz-Fahrer dort gerade erst hingeschaut hat – schon eine Sekunde später kann hier plötzlich ein Fahrradfahrer auftauchen“, erklärt Budde. <br><br> Aber selbst wenn erst während des Abbiegevorgangs ein Radfahrer plötzlich im toten Winkel auftauche, warne das gelbe Leuchtsignal den Fahrer des Kraftfahrzeugs. Damit sei noch immer eine schnelle Reaktion möglich. <br><br> Bei 91 Prozent der Abbiegeunfälle mit Radfahrern liegt die Hauptschuld bei den Kfz-Führern. Betrachte man nur die Unfälle mit Beteiligung von Lkw, Lieferwagen und Bussen, sind es sogar 97 Prozent, sagt Budde mit Hinweise auf Unfallstatistiken. Als zusätzlichen Sicherheitsaspekt bezeichnet der Erfinder den Standort des Systems, das am Abbiegepunkt im Erdreich fest verankert wird. Wartende Personen hätten an dieser Position eine sichere Stellung, da vor allem Lkw-Fahrer mit Anhänger eine besonders saubere Linie einhalten müssten. Damit werde das Schneiden der Kurve ausgeschlossen, die Schleppachse berge deshalb keine Gefahr mehr. <br><br> Bike-Flash überwacht den toten Winkel bis zu einer Breite von vier und einer Annäherungstiefe von 40 Metern. „Sobald eine Person, also ein Radfahrer, Fußgänger oder auch Skater, in diese Zone hineinkommt, hebt sie sich durch ihr Wärmebild deutlich von der Umgebung ab. Die Software gleicht im Hintergrund permanent die neu erfassten Bilder mit Referenzbildern ab und alarmiert, sobald sie eine Veränderung erkennt.“ In Sekundenbruchteilen würden die gelben Leuchtbänder aktiviert, um blinkend zu warnen. Doch auch, wenn sich jemand direkt am Standort des Masts mit den Leuchtbändern befindet, beginnen diese, zu blinken. Das System reagiert zudem wetter- und lichtunabhängig, betont Budde ausdrücklich. Langzeitanalysen mit 550 Testreihen bei extremen Witterungsbedingungen sowohl bei Tag als auch in der Nacht hätten eine 100-prozentige Trefferquote ergeben. Weder Starkregen noch heftige Sonneneinstrahlung oder Dunkelheit habe das Erkennen der Wärmeabstrahlung beeinflusst. <br><br> Abhängig davon, wie stark die aus dem Militärbereich kommenden Sensoren ausgelegt sind, schwankt der Preis einer Bike-Flash-Säule zwischen 15.000 und 20.000 Euro. Bei Schnellradwegen und stark frequentierten Kreuzungen empfiehlt sich die teuerste Lösung, bei der die Sensoren bereits auf 40 Meter entfernte Radfahrer reagieren. Das ist viel Geld für Kommunen, die vielerorts in Deutschland unter klammen Kassen leiden. Insofern dürfte sich das Bike-Flash-System kaum flächendeckend sondern höchstens punktuell verbreiten. Vor allem für Städte, die den Fahrradverkehr stärken und sicherer machen wollen, könnte eine solche Investition durchaus interessant sein, um zum Beispiel einige für Tot-Winkel-Unfälle besonders anfällige Kreuzungen zu entschärfen. Mehrere Städte in Deutschland haben jedenfalls Interesse an der Bike-Flash-Lösung signalisiert. <br><br> (Wolfgang Schäffer) <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17198/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Puristen brauchen keinen Turbo Als nochmals geschärfte Version des neuen 911 GT3 stellt Porsche nun den RS vor, sein bevorzugter Lebensraum ist wieder der Asphalt der Rennstrecken. <br><br> SP-X/Levi. Dass er gerade noch als straßentauglich gilt, macht beim Porsche 911 GT3 RS wie bei anderen Supersportwagen eine gehörige Portion des Renommees aus. Aber eine Motorleistung von 383 kW/520 PS auf einer kurvigen Eisbahn zu bändigen, erfordert die Handschrift eines Meisters: Auf dem Beifahrersitz neben Walter Röhrl im sehnig reduzierten Cockpit erlebt man eine entspannt plaudernde Rallyesportlegende während sich der GT3 RS folgsam auf unsichtbaren Kufen über die Bahn lenken lässt. Weiße Knöchel? Keinen Moment. Das könnte bei künftigen Käufern dieses mindestens 195.137 Euro teuren Porsches, dessen bevorzugter Lebensraum der Asphalt der Rennstrecken ist, vielleicht mal anders sein. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17199 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17199 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Wed, 21 Feb 2018 14:00:01 GMT Als nochmals geschärfte Version des neuen 911 GT3 stellt Porsche nun den RS vor, sein bevorzugter Lebensraum ist wieder der Asphalt der Rennstrecken. <br><br> SP-X/Levi. Dass er gerade noch als straßentauglich gilt, macht beim Porsche 911 GT3 RS wie bei anderen Supersportwagen eine gehörige Portion des Renommees aus. Aber eine Motorleistung von 383 kW/520 PS auf einer kurvigen Eisbahn zu bändigen, erfordert die Handschrift eines Meisters: Auf dem Beifahrersitz neben Walter Röhrl im sehnig reduzierten Cockpit erlebt man eine entspannt plaudernde Rallyesportlegende während sich der GT3 RS folgsam auf unsichtbaren Kufen über die Bahn lenken lässt. Weiße Knöchel? Keinen Moment. Das könnte bei künftigen Käufern dieses mindestens 195.137 Euro teuren Porsches, dessen bevorzugter Lebensraum der Asphalt der Rennstrecken ist, vielleicht mal anders sein. <br><br> Anders als bei den allradbetriebenen Stallgefährten setzt Porsche auch bei diesem RS aus der Baureihe 991 nicht auf aufgeladenem Schub: Der Bolide wird von einem Saugmotor mit vier Litern Hubraum angetrieben, das Aggregat erreicht eine potenzielle Drehzahl von 9000/min. Im Vergleich zum 911 GT3 leistet der GT3 RS 15 kW/20 PS mehr. In 3,2 Sekunden rückt die Tachonadel an die 100 km/h-Marke und laut Angabe seiner Schöpfer ist erst bei 312 km/h Schluss. Anders als der GT3 ist dessen geschärfte Version nicht mit Handschaltung erhältlich - der RS wird ausschließlich mit dem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe PDK ausgeliefert. Für optimierte Dynamik und Präzision sorgen Kugelgelenke an allen Lagern sowie jetzt eine neu eingestellte Hinterachslenkung. <br><br> Der 911 GT3 RS trägt seine Bestimmung gut sichtbar am Leib: bekannter starrer Heckflügel, markante Schürzen und in schwarz gefasste Luftauslässe. Der Komfort eines 911 Turbo S spielt hier keine Rolle, also bestehen die Schalensitze aus Carbon und auch bei Dämmung, Türtafeln, Ablagenetz und Öffnerschlaufen steht der konsequente Leichtbau im Vordergrund. Vorne rollt der GT3 RS auf 20-Zoll-Leichtbaurädern, an der Hinterachse auf 21 Zoll. <br><br> Für Track Days, Nordschleife, Clubsport und andere Veranstaltungen in der Karriere des neuen RS gibt es ein spezielles Weissach-Paket, dass mit zusätzlichen Carbonteilen und Magnesiumrädern abspeckt. Und es ist auch wieder ein kostenloses Clubsport-Paket erhältlich, unter anderem mit Überrollbügel und Handfeuerlöscher für den Motorsport. Der RS kann rechtzeitig zur nächsten Rennsaison ab sofort bestellt werden. Die Markteinführung in Deutschland ist im April. <br><br> (Alexandra Felts/SP-X) <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17199/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Ducati Scrambler Hashtag - Online sparen Ducati hat ein Sondermodell der Scrambler Sixty2 aufgelegt, das ausschließlich online vertrieben wird. Der Kunde kann dabei ordentlich Geld sparen. <br> <br> Motorradhersteller Ducati geht beim Vertrieb neue Wege: Mit der Scrambler Hashtag bieten die Italiener ein Sondermodell ausschließlich zum Kauf im Internet an. Dazu muss der Kunde seine Bestellung online aufgeben und zunächst 500 Euro anzahlen. Mit dem Anzahlungsbeleg geht der Käufer anschließend zu einem Motorradhändler seiner Wahl, um dort den Kaufvertrag zu unterzeichnen und den Restbetrag von rund 6.500 Euro zu begleichen. Als zusätzlichen Anreiz erhält der Hashtag-Kunde dann einen 20-Prozent-Rabattgutschein auf passendes Zubehör und Kleidung von Ducati. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17196 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17196 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Tue, 20 Feb 2018 15:00:02 GMT Ducati hat ein Sondermodell der Scrambler Sixty2 aufgelegt, das ausschließlich online vertrieben wird. Der Kunde kann dabei ordentlich Geld sparen. <br> <br> Motorradhersteller Ducati geht beim Vertrieb neue Wege: Mit der Scrambler Hashtag bieten die Italiener ein Sondermodell ausschließlich zum Kauf im Internet an. Dazu muss der Kunde seine Bestellung online aufgeben und zunächst 500 Euro anzahlen. Mit dem Anzahlungsbeleg geht der Käufer anschließend zu einem Motorradhändler seiner Wahl, um dort den Kaufvertrag zu unterzeichnen und den Restbetrag von rund 6.500 Euro zu begleichen. Als zusätzlichen Anreiz erhält der Hashtag-Kunde dann einen 20-Prozent-Rabattgutschein auf passendes Zubehör und Kleidung von Ducati. <br> <br> Das Sondermodell Hashtag basiert auf der ansonsten mindestens 7.800 Euro teuren Scrambler Sixty2. Als Besonderheiten bietet das online vertriebene Schwestermodell allerdings Tank, Schutzblech und Lenker in Schwarz, ein orangefarbenes Logo und einen anderen Sitzbanküberzug. Angetrieben wird die Hashtag von einem 30 kW/40 PS starken V2-Motor mit 399 Kubikzentimeter Hubraum. <br> <br> Text: SP-X/Köln<br> Foto: Ducati <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17196/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> „Safe für Daten“: Wirtschaftsministerin beim Besuch der KÜS DATA GmbH beeindruckt Hoher Besuch in den Räumen der KÜS DATA GmbH: Die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) informierte sich am Montag in dem vor knapp zwei Jahren fertiggestellten Hochleistungs-Rechenzentrum in Losheim über das Thema der Sicherheit informationstechnischer Systeme und über die Tätigkeit der IT-Sicherheitsspezialisten in der Nähe der Bundesgeschäftsstelle. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17194 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17194 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Tue, 20 Feb 2018 14:00:02 GMT Hoher Besuch in den Räumen der KÜS DATA GmbH: Die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) informierte sich am Montag in dem vor knapp zwei Jahren fertiggestellten Hochleistungs-Rechenzentrum in Losheim über das Thema der Sicherheit informationstechnischer Systeme und über die Tätigkeit der IT-Sicherheitsspezialisten in der Nähe der Bundesgeschäftsstelle. <br><br> Für die saarländische Wirtschaftsministerin war der Besuch bei der KÜS DATA GmbH fast ein „Heimspiel“: Wohnhaft in Münchwies, nur unweit des Sitzes in dem vor zwei Jahren erschlossenen Gewerbepark an der B 268 in Losheim, zeigte sich die SPD-Landespolitikerin demzufolge ganz besonders interessiert an dem modernen „Daten-Safe“ in unmittelbarer Nachbarschaft. KÜS-Bundesgeschäftsführer Peter Schuler führte Rehlinger nicht nur mit viel Sach- und Fachkenntnis durch die Büros und streng gesicherten Funktionsräume, sondern versäumte es auch nicht, auf den Standort und dessen damit verbundene Problematik weitab der saarländischen Ballungszentren aufmerksam zu machen. <br><br> „Wir wollen zeigen, dass eine solche Anlage auch hier bei uns im Hochwald entstehen und erfolgreich arbeiten kann“, sagte Schuler, der betonte: „Wir wollen uns mit unseren Unternehmen umfassend in die Entwicklung des Saarlandes einbringen.“ Er stellte aber auch klar, dass „wir für die Unterstützung des Landes und der saarländischen Politik sehr dankbar wären.“ Alleine, darauf wies er hin, könne man einen solchen Wirtschaftszweig in einer sich ständig weiter entwickelnden IT-Sicherheitslandschaft nicht bewältigen. <br><br> Dass sich die KÜS DATA GmbH inzwischen in guter Gesellschaft weiterer mittelständischer Unternehmen in dem neuen Gewerbepark befindet und der Standort an der B 268 offensichtlich attraktiv für weitere Ansiedlungen wirtschaftlicher Unternehmen ist, betonte auch die Ministerin. „Hier sieht man, dass abseits des großen Trubels im ländlichen Raum durchaus Chancen für innovative Unternehmen und Wirtschaftszweige, die gerne expandieren möchten bestehen.“ <br><br> Erfolg oder Misserfolg solcher Unternehmen mit zusätzlichen, neuen Arbeitsplätzen seien also keine Frage des Standortes. Das mache das Beispiel der KÜS DATA GmbH deutlich. „Wir können und wollen den Wettbewerb nicht aushebeln. Aber wir haben auch schon im Koalitionsvertrag vereinbart, dass wir die Ansiedlung weiterer Unternehmen fördern und die Entwicklung des ländlichen Raums gezielt stärken wollen.“ <br><br> Das Gebäude der KÜS DATA GmbH wurde nach modernen Anforderungen erstellt und entspricht den geltenden strengen Voraussetzungen für den Schutz der IT-Systeme gegen Katastrophen und unerlaubten Zugriff auf die Daten und Server. Kriterien sind der Schutz vor Bränden und Wasserschäden, eine permanente störungsfreie Energieversorgung und Klimatisierung, eine ununterbrochene Anbindung an das Internet, Außenhaut- und Innenraumüberwachung, eine unterbrechungsfreie Stromversorgung, Wachschutz, technische Überwachung über 24 Stunden und die Zugangsregelung. <br><br> „Wir können ja nicht die nächsten 100 Jahre in Sachen IT-Technik und Sicherheit im Datentransfer auf dem Stand von heute stehen bleiben. Deswegen war es für mich sehr interessant und reich an Erfahrungen, heute einmal ihr Herzstück hier oben im Hochwald kennen gelernt zu haben“, zeigte sich Rehlinger beeindruckt vom Leistungsvermögen der KÜS DATA GmbH. Mit auf den Nachhauseweg nahm sie auch das, was ihr Peter Schuler während des Rundgangs mit auf den Weg gab: „Die KÜS ist auf dem Weg zur Konzernstruktur.“ <br><br> Text: Jürgen C. Braun<br> Fotos: Christian Sabo/KÜS <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17194/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> „Dschungelcamp light“: KÜS-Prüfingenieur im Jeep Wrangler über Stock und Stein Das Wahrnehmen beruflicher Termine kann mitunter neben dem rein fachlichen, professionellen Hintergrund auch durchaus einen gewissen Reiz und nicht zu unterschätzenden Spaßfaktor haben. Dann nämlich, wenn es darum geht, ein ganz besonderes Fahrzeug auf einem ganz besonderen Untergrund abseits der „Asphalt-Trampelpfade“ zu bewegen. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17195 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17195 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Tue, 20 Feb 2018 14:00:00 GMT Das Wahrnehmen beruflicher Termine kann mitunter neben dem rein fachlichen, professionellen Hintergrund auch durchaus einen gewissen Reiz und nicht zu unterschätzenden Spaßfaktor haben. Dann nämlich, wenn es darum geht, ein ganz besonderes Fahrzeug auf einem ganz besonderen Untergrund abseits der „Asphalt-Trampelpfade“ zu bewegen. <br><br> Eine solche Erfahrung machte dieser Tage KÜS-Prüfingenieur Thomas Schuster, der gemeinsam mit KÜS-Mitarbeiter Jürgen C. Braun in einem Auto unterwegs war, das den Begriff „Geländefahrzeug“ wirklich verdient und keines der zahlreichen „weichgespülten“ Society-SUV darstellt. Die Rede ist vom legitimen Nachfolger des Ur-Jeep „Willys MB“, des Jeep Wrangler. <br><br> Vor zwei Jahren feierte die uramerikanische Automarke, die mittlerweile zur FCA-Group (Fiat-Chrysler) gehört, ihr 75-jähriges Bestehen. Auch Jeep musste mit der Zeit gehen, hat inzwischen eine große Modellvielfalt, ist sich selbst und den eigenen Wurzeln aber immer treu geblieben. Nirgends zeigt sich das besser als beim Wrangler, der die Kernkompetenzen der Marke, die einst als mobiles Einsatzgerät für die US Army ins Leben gerufen wurde, in ganz besonderer Weise verdeutlicht. <br><br> Im verschneiten und „modderigen“ Hochwald, auf unter Wasser stehenden Wiesen an der Saar, und über mit Moos bewachsene Baumstümpfe hinweg: Das KÜS-Duo nahm den aktuellen Jeep Wrangler, dessen Nachfolgegeneration schon bald folgen wird, kräftig an die „Kandare.“ Was dabei an Erfahrungen und Erkenntnissen heraus kam, darüber werden wir in einer größeren Geschichte im nächsten KÜS-Magazin berichten. <br><br> Anbei schon einmal ein kleiner optischer Vorgeschmack von einem ganz besonderen „Betriebsausflug.“ <br><br> Text und Fotos: Jürgen C. Braun <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17195/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Cross Country World Cup: Wüstensohn siegt im Schnee Alljährlich bildet die "Northern Forest Russia Baja" den eisigen Auftakt zum Cross Country Weltcup im Februar. Nur wenige der "üblichen Verdächtigen" unter den Welt-Spitzenpiloten wagen sich in den hohen Nordwesten Russlands, nahe an der finnischen Landesgrenze in der Provinz Karelien. So trafen sich, um für Weltcup-Punkte zu sorgen, dennoch alle Kategorien dieser Disziplin: Quads, Trucks, Benziner, Diesel, verbesserte Serien-Fahrzeuge bis hin zu den Donner- und Leistungsbolzen der Sauger und Turbogeneration. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17192 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17192 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Mon, 19 Feb 2018 14:00:02 GMT Alljährlich bildet die "Northern Forest Russia Baja" den eisigen Auftakt zum Cross Country Weltcup im Februar. Nur wenige der "üblichen Verdächtigen" unter den Welt-Spitzenpiloten wagen sich in den hohen Nordwesten Russlands, nahe an der finnischen Landesgrenze in der Provinz Karelien. So trafen sich, um für Weltcup-Punkte zu sorgen, dennoch alle Kategorien dieser Disziplin: Quads, Trucks, Benziner, Diesel, verbesserte Serien-Fahrzeuge bis hin zu den Donner- und Leistungsbolzen der Sauger und Turbogeneration. <br><br>In der Spitze war gleich einmal für Unruhe gesorgt, da mit Nasser Al Attiyah (Toyota Hilux V8) der Dakar-Zweite und mit Martin Prokop (Ford F150 Evo V8) der Dakar-Fünfte antraten. Ein Qatari und ein Tscheche... Kontrastprogramm pur. Beide zudem in leistungsmäßig nahezu identischen Pickups, deren Angebot um die 400 PS liegt. Ohne Turbo. Was wohl für die beiden Sauger der bessere Antrieb war, da auf dem eisig-glatten Untergrund mit den Spikes ein stetes Driften den Fahrstil beherrschte. <br><br> Und da lassen sich diese 4x4-Geräte ohne Turbo besonders direkt und verzögerungsfrei am besten mit dem Gasfuß lenken. So setzten sich Al Attiyah und Prokop schon früh recht deutlich von den Diesel-Turbos ab. Und da waren auch zwei Spitzenkönner unterwegs: der Ex-X-raid-Stammfahrer Vassily Vassilyev, der vor einem guten Jahr einen der X-raid-Mini All4 Racing aus Quandts Pool heraus gekauft hatte und seither als Privatier damit unterwegs ist. Er hatte auch den CC-Worldcup bereits gewonnen damals, als er noch für die Treburer unterwegs war. Er gehört zu den ganz Versierten, kann aber aus pekuniären Gründen nur selten eine ganze Saison durchfahren. Vassilyev also kletterte auch noch aufs Podium. <br><br> Przygorski aus Polen, der mit Stammbeifahrer Colsoul unterwegs ist, fährt ja bereits einen John Cooper Works Mini, quasi die neueste Evolutionsstufe der Mini. Ihm blieb der stets etwas undankbare 4. Rang, der aber aufgewertet wird, wenn man weiß, dass es seine erste Eis- und Schnee-Rallye war: "Im Laufe der Prüfungen sammelten wir immer mehr Erfahrung und konnten uns so Platz um Platz nach vorne arbeiten. Die Baja Russia hat viel Spaß gemacht und ich würde sie gerne nächstes Jahr wieder fahren. Dann aber nach mehr vorherigem Schneetraining." <br><br> So ergab es sich also, dass mit Nasser Al Attiyah ein Wüstensohn aus dem Emirat Qatar die einzige Eis- und Schnee-Rallye im Kalender des Cross Country-Weltcups gewann ("Fahren im Sand und im Schnee hat durchaus überraschende Gemeinsamkeiten").<br><br> Text: Frank Nüssel/CineMot<br> Bilder: Veranstalter/X-raid <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17192/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Kia Ceed: Koreaner mit deutschem "Pinselstrich" Koreanischer Kompakter mit deutschem Pinselstrich: Gezeichnet vom Designer-Chef Peter Schreyer, der den Autos von Kia und der Konzerntochter Hyundai eine vollkommen neue optische Identität verpasst hat, bringt Kia jetzt die dritte Generation des Ceed auf den Markt. Der hat zwar etwas verloren (das Apostroph hinter dem zweiten „e“ in der Namensgebung), aber er hat umso mehr gewonnen: An schmuckem Outfit, sportlichem Auftritt, mehr Platz, einem erweiterten Motorenangebot und zahlreichen neuen Assistenz-Systemen. Der Ceed, (früher cee’d), dessen Markteinführung noch ein paar Monate dauern wird, wird eine weitere, interessante Variante im großen Angebot der Kompaktmodelle werden. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17193 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17193 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Mon, 19 Feb 2018 14:00:01 GMT Koreanischer Kompakter mit deutschem Pinselstrich: Gezeichnet vom Designer-Chef Peter Schreyer, der den Autos von Kia und der Konzerntochter Hyundai eine vollkommen neue optische Identität verpasst hat, bringt Kia jetzt die dritte Generation des Ceed auf den Markt. Der hat zwar etwas verloren (das Apostroph hinter dem zweiten „e“ in der Namensgebung), aber er hat umso mehr gewonnen: An schmuckem Outfit, sportlichem Auftritt, mehr Platz, einem erweiterten Motorenangebot und zahlreichen neuen Assistenz-Systemen. Der Ceed, (früher cee’d), dessen Markteinführung noch ein paar Monate dauern wird, wird eine weitere, interessante Variante im großen Angebot der Kompaktmodelle werden.<br><br> Mit etwa 10.000 verkauften Einheiten ist der Ceed Inhaber der „Silbermedaille“, um im derzeit angesagten olympischen Sprachgebrauch zu bleiben, bei den Absatzahlen der Koreaner. In der internen Verkaufsliste steht er auf Platz zwei. Und beim Hersteller verspricht man sich mit der dritten Generation eine weitere Steigerung der Verkaufsrate in einem hart umkämpften Marktsegment.<br><br> Die Schreyer-Handschrift ist beim Ceed nicht nur unverkennbar, sie nimmt dem kompakten Koreaner auch Vieles von seiner angestaubten bisherigen Erscheinung. Dazu gehören neben der jetzt üblichen Frontpartie mit der „Tigernase“ beispielsweise LED-Leuchteinheiten hinten wie vorn. Auch der Blick von der Seite mit zwei angedeuteten leichten Karosserie-Eingreifen hat etwas Schwungvolles. Aber was wäre die schöne frische Optik ohne neuen Schwung und Vorteile für den Kunden im Innenraum, beim Antrieb und den Platzverhältnisse. Zunächst stellten die Koreaner ihr neues Familienmitglied einer Standpräsentation im Münchener Norden vor. Fahreindrücke kommen also noch.<br><br> Gegenüber dem Vorgänger ist die dritte Generation um zwei Zentimeter auf 1,80 Meter gewachsen. Auch der Radstand (2,65 Meter) hat ebenso wie die Breite etwas zugelegt. In der Summe bedeutet das bei kluger Raumausnutzung des Chassis mehr Platz für die Insassen, dadurch mehr Sitzkomfort und auch ein größeres Volumen für mitgeführtes Gepäck. Wie die meisten seiner Konkurrenten biete er kurze Karosserieüberhänge und erweckt dadurch den Eindruck größerer Proportionen. Der Gepäckraum nimmt jetzt 15 Liter mehr auf als vorher, das sind 380 Liter.<br><br> Im Interieur hat Kia kräftig Hand angelegt: Chrom-umrandete Luftauslässe, ein bis zu acht Zoll großes Display des Touchscreen-Monitors aber auch noch ein paar klassische analoge Bedien-Einheiten sind klug miteinander zu einem Gesamtbild und einer funktionellen Einheit verwoben worden. Kräftig zugepackt haben die Koreaner bei den Assistenzsystemen: Erstmals gibt es für den neuen Ceed einen Stauassistenten, der das Auto nicht nur in der Spur hält, sondern auch bremst, beschleunigt, und sich am vorausfahrenden Fahrzeug orientiert. Optional sind „Assis“ wie Abstandsradar, Querverkehrswarner, Toter-Winkel-Assistent oder ein System, das das Einparken halbautomatisch erleichtert. Zur Serienausstattung gehören Abblend-Assistenten und Notbremsen bei Aufprallgefahr.<br><br> Den Antrieb besorgen Benziner von 100 PS (1,4-Liter-Saugmotor), 120 PS (Einliter Turbo) und ein neuer 1,4-Liter-Turbo mit 140 PS. Dem Selbstzünder bleibt Kia dem 1,6 Liter-Diesel mit 115 PS oder 136 PS treu. Preise nennt Kia noch nicht. Die jetzige Basis-Variante beginnt bei knapp 15.000 Euro. Zu Beginn wird eine fünftürige Limousine in den Markt eingeführt, darauf soll der Kombi folgen. Weiteres wäre noch im Bereich der Spekulation. <br><br> Text: Jürgen C. Braun<br>Fotos: Kia <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17193/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Citroen-Modellpflege: C4 nur noch als "Cactus" im Programm Der aufwändig geliftete C4 Cactus ersetzt nicht nur seinen gleichnamigen Vorgänger, sondern auch den C4 ohne Namenszusatz, den die Franzosen aus dem Produktportfolio nehmen. Ab 14. April steht der ehemals auf SUV-getrimmte Cactus mit eleganterem Design, mehr Komfort und zahlreichen Assistenzsystemen zu Preisen ab 17.490 Euro beim deutschen Handel. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17191 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17191 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Mon, 19 Feb 2018 14:00:00 GMT Der aufwändig geliftete C4 Cactus ersetzt nicht nur seinen gleichnamigen Vorgänger, sondern auch den C4 ohne Namenszusatz, den die Franzosen aus dem Produktportfolio nehmen. Ab 14. April steht der ehemals auf SUV-getrimmte Cactus mit eleganterem Design, mehr Komfort und zahlreichen Assistenzsystemen zu Preisen ab 17.490 Euro beim deutschen Handel. <br><br> Der 4,17 Meter lange Citroen-Neuzugang kommt jetzt mit einer klaren Formensprache weniger polarisierend daher. Mit seinen kurzen Überhängen vorne und hinten wirkt die 1,71 Meter breite und 1,48 Meter hohe Kompaktlimousine mit seinen zahlreichen optischen Veränderungen eleganter. Im Vergleich zum Vorgänger wurden unter anderem die Radkästen und die Stoßfänger verstärkt, die sogenannten Airbumps dagegen fallen jetzt bedeutend kleiner aus und sind nach unten gerutscht. Dank seines Radstands von 2,60 Meter sind die Platzverhältnisse für die Insassen und das Gepäck gut bemessen. Das Dach verläuft nach hinten leicht abfallend, so dass auch im Fond genügend Platz gewährt ist und im Fond können zwei Erwachsene gut sitzen und haben ausreichend Beinfreiheit. Allerdings ist die Kopffreiheit für Großgewachsene etwas eingeschränkt. Hinter der Heckklappe können je nach Bestuhlung zwischen 358 Liter und 1.170 Liter Gepäck verstaut werden. Leider ist die Ladekante recht hoch. <br><br> In Sachen Komfort hat der Franzose kräftig zugelegt. So sorgt die neue, serienmäßige Advanced Comfort Federung für besseren Fahrkomfort. Dahinter verbirgt sich ein Fahrwerk mit speziellen Hydraulikelementen. Hier passt sich die Fahrwerkstechnik dem jeweiligen Straßenzustand an und Wankbewegungen werden besser absorbiert. Damit gleitet der C4 Cactus sanft über lange Bodenwellen und über holprige Landstraßen. Neben der verbesserten Dämmung hat Citroen dem C4 Cactus noch Komfort-Sitze spendiert. Wünschenswert wäre bei den neuen, bequemen Sitzen eine etwas längere Beinauflage. <br><br> Die Motorenpalette zum Marktstart umfasst zunächst einen 1,2-Liter-Dreizylinder-Benziner in zwei Leistungsstufen mit 110 beziehungsweise 131 PS und einen Vierzylinder-Diesel, der 99 PS leistet. Basismotor ist der 1,2-Liter-Dreizylinder mit 110 PS, der sein maximales Drehmoment von 205 Nm bei 1500 Umdrehungen erreicht. Die Kraft wird beim Basismodell Live (ab 17.490 Euro) mittels einer Fünfgang-Schaltung auf die Räder gebracht. Ab der Ausstattungsstufe Feel, die ab 20.640 Euro zu haben ist, kommt eine Sechsgang-Automatik zum Einsatz, die gut gefallen hat. Der quirlige Dreizylinder sorgt für souveränen Vortrieb und man fühlt sich in allen Lebenslagen gut motorisiert. <br><br> Neu im C4 Cactus-Motorenangebot ist der aus anderen Modellen bereits bekannte 131 PS-Dreizylinder mit Sechsgang-Handschaltung, der sein Drehmoment-Bestwert von 230 Nm bei 1.750 min-1 erreicht. Sein Sprint auf dem Stand auf Tempo 100 dauert 9,1 Sekunden und bei 193 km/h Spitze ist Schluss. Dabei konsumiert er laut Hersteller 4,8 Liter im Schnitt. Auf ersten Testfahrten rund um Marseille lag unser Verbrauch mit 5,7 Liter etwas höher. Die Preise für den 131-PS-C4 Cactus in der Feel-Version beginnen bei 20.190 Euro. Ende des Jahres wird Citroen noch eine Achtgang-Automatik nachreichen. Auf der Dieselseite kommt zunächst der 99 PS starke Vierzylinder auf den Markt, der sein maximales Drehmoment von 254 Nm bei 1750 min-1 erreicht. Der Sprint von Null auf Tempo 100 dauert 11,8 Sekunden und der Franzose erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 184 km/h. Sein Normverbrauch wird mit 3,6 Liter angegeben. Die Preispalette auf der Dieselseite beginnt bei 20.790 Euro. Später bereichert Citroen das Dieselangebot noch um einen 120 PS starken Dieselmotor. <br><br> Der in den Ausstattungsstufen Live, Feel und Shine erhältliche C4 Cactus hat bereits in der Basisversion unter anderem einen Berganfahrassistent, Bluetooth-Freisprecher, Geschwindigkeitsregler- und Begrenzer und die erwähnte Advanced Comfort Federung. Ab der Feel-Version gibt es eine Klimaanlage und bei der Shine-Ausstattung ein Navigationssystem. Je nach Ausstattungsversion sind zahlreiche optionale Assistenzsystem-Pakete erhältlich, wie beispielsweise ein aktiver Notbremsassistent, Spurhalter, Verkehrszeichenerkennung und Toter-Winkelwarner. <br><br> Text: Ute Kernbach<br> Fotos: Citroen <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17191/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Buchtipp - Stirkat: Was uns umbringt Falk Stirkat ist bekannt für deutliche Worte. Auch der Titel seines neuesten Buches lässt keinen Zweifel an seiner Intention: Der Notfallmediziner beschreibt 25 Notfälle, wie sie in der Praxis immer vorkommen können und gibt Hinweise, wie man als Laie einem Erkrankten wirklich helfen kann, soweit das in der Situation möglich ist. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17185 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17185 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Sun, 18 Feb 2018 14:00:02 GMT Falk Stirkat ist bekannt für deutliche Worte. Auch der Titel seines neuesten Buches lässt keinen Zweifel an seiner Intention: Der Notfallmediziner beschreibt 25 Notfälle, wie sie in der Praxis immer vorkommen können und gibt Hinweise, wie man als Laie einem Erkrankten wirklich helfen kann, soweit das in der Situation möglich ist. <br><br> Er übertreibt nicht, wenn er schreibt, dass jede Sekunde zählt - und dass diese Notfälle ohne medizinische Behandlung meist tödlich verlaufen. Man hat von den hier beschriebenen Krankheitsbildern sicher immer mal gehört oder gelesen. Dennoch: Einer der wohl häufigsten Notfälle, der Herzinfarkt, kann sich an vielen unterschiedlichen Symptomen zeigen, die ihrerseits auch Ausdruck einer ganz anderen Erkrankung sein können. Da ist es hilfreich, zu lesen, was Stirkat schreibt. <br><br> Lungenembolie, Asthmaanfall, Krampf, der allergische Schock ... es sind dramatische Ereignisse, die hier beschrieben werden. Wer dieses Buch liest, wird sich, wenn er Zeuge eines Notfalls wird, sicherer fühlen können im Umgang damit. Dazu trägt bei, dass Mediziner Stirkat auch einen guten Einblick in seinen eigenen Arbeitsalltag gibt. <br><br> Falk Stirkat: Was uns umbringt. 25 Notfälle und wie Sie darauf reagieren können. Schwarzkopf % Schwarzkopf Verlag; 9,99 Euro. <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17185/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> CD-Tipp - Toto: Greatest Hits - 40 Trips Around The Sun Ein Sampler einer Band, die seit über 40 Jahren Erfolge einfährt, ist nicht zwingend etwas Neues. "Rosanna" und "Hold The Line", zum Beispiel, sind längst Dauerbrenner. Aber zu diesen und anderen Dauerbrennern gibt es drei bisher unveröffentlichte Aufnahmen. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17186 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17186 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Sun, 18 Feb 2018 14:00:01 GMT Ein Sampler einer Band, die seit über 40 Jahren Erfolge einfährt, ist nicht zwingend etwas Neues. "Rosanna" und "Hold The Line", zum Beispiel, sind längst Dauerbrenner. Aber zu diesen und anderen Dauerbrennern gibt es drei bisher unveröffentlichte Aufnahmen. <br><br> "Spanish Sea", "Alone" und "Struck By Lightning" sind keine verschollenen Schätze, sondern zwei ganz neu geschriebene Lieder und eines, das es vor Jahrzehnten nicht auf die erschienene LP schaffte. Auch das gehört zum Musikeralltag - dass von vielen Aufnahmen eine Auswahl getroffen werden muss, und der Rest bleibt erst mal in den Archiven. Ohne deshalb schlechter zu sein als die ausgewählten Songs. <br><br> So sind die "40 Reisen um die Sonne" nicht nur eine Werkschau, sondern zugleich eine aktuelle Aufnahme, für die sich der Kern der Ur-Besetzung zusammenfand. Und sie erinnert an zwei Bandmitglieder, die bereits verstorben sind: Auch auf "Spanish Sea" sind Jeff und Mike Porcaro zu hören. <br><br> Toto: Greatest Hits - 40 Trips Around The Sun. (Sony) <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17186/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> 50 Jahre Audi 100 Dieser Ingolstädter war in seinem Herzen ein echter 68er. Der erste Audi 100 (C1) brach durch Frontantrieb mit festgefügten technischen Konventionen, setzte sich über Konzernregeln hinweg und ging auf die Barrikaden gegen das automobile Establishment in der oberen Mittelklasse. Das alles geschickt im Tarngewand eines durch und durch bürgerlichen Karosseriekleids, das nicht zufällig an einen Mercedes erinnerte. Schließlich war es Ludwig Kraus, ein vormaliger Mercedes-Mann, der das erste echte Audi-Flaggschiff der Nachkriegszeit konzipierte und sogar maßgeblich in Form brachte. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17184 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17184 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Sun, 18 Feb 2018 14:00:00 GMT Dieser Ingolstädter war in seinem Herzen ein echter 68er. Der erste Audi 100 (C1) brach durch Frontantrieb mit festgefügten technischen Konventionen, setzte sich über Konzernregeln hinweg und ging auf die Barrikaden gegen das automobile Establishment in der oberen Mittelklasse. Das alles geschickt im Tarngewand eines durch und durch bürgerlichen Karosseriekleids, das nicht zufällig an einen Mercedes erinnerte. Schließlich war es Ludwig Kraus, ein vormaliger Mercedes-Mann, der das erste echte Audi-Flaggschiff der Nachkriegszeit konzipierte und sogar maßgeblich in Form brachte. <br><br> Zuerst als klassisches zwei- und viertüriges Stufenheck und 1969 auch als extravagantes Fastback-Coupé, so wie es sich Kraus als persönlichen Dienstwagen vorstellte. Es war eine Zeit gesellschaftlichen Ungehorsams für eine bessere Welt, in die sich der im Geheimen, gegen ein Verbot von Volkswagen-Konzernchef Heinrich Nordhoff, entwickelte Audi 100 gut fügte. Nordhoff wollte aus der 1965 von Mercedes übernommenen Auto Union eine verlängerte VW-Käfer-Werkbank machen. Dass daraus nichts wurde, verdankt die Marke mit den vier Ringen der Audi-100-Familie. Die Medien feierten die dank neuartigen Leichtbaus überraschend schnellen Vierzylinder-Typen mit Seriensiegen in Vergleichstests und als smarte Alternative zu Strich-Acht-Mercedes und BMW 2000. Zum Bestseller machten den großen Audi aber ausgerechnet vormalige VW-Fahrer. <br><br> Seine Geschichte begann hinter einem Vorhang. In diesem legendären Versteck – heute vom Audi-Museum in Ingolstadt anschaulich inszeniert – entwickelte Ludwig Kraus, damaliger technischer Direktor der Auto Union, ab 1966 heimlich den Audi 100 – als modernes, 4,59 Meter langes Mittelklassemodell. Ein mutiger Frontantriebstyp, der die erst im Vorjahr eingeführten Audi-Viertakt-Typen nach oben ergänzen sollte. Kraus war klar: Nur mit einem neuen, erfolgreichen Flaggschiff konnte sich die 1965 von Daimler-Benz an Volkswagen verkaufte Auto Union eine Überlebenschance bewahren. Tatsächlich hatte die zu kleine Produktionskapazität in Wolfsburg dazu geführt, dass damals in Ingolstadt täglich bis zu 300 Volkswagen gebaut wurden und VW-Chef Nordhoff die Entwicklung aller neuen Audi strikt untersagt hatte. Nur zufällig entdeckte der von Nordhoff entsandte Auto-Union-Chef Rudolf Leiding das mittels Vorhang getarnte Geheimprojekt von Ludwig Kraus. Statt einer Sanktion gab Leiding jedoch Grünes Licht für eine Präsentation vor Heinrich Nordhoff. Der oberste VW-Lenker forderte die sofortige Finalisierung der eleganten Limousine, um so eine vermeintliche Nische zwischen Opel, Ford und Mercedes zu besetzen. <br><br> Es war die richtige Entscheidung, wie sich ab Herbst 1968 zeigte. Die Audi-Händler waren begeistert, gab die Ingolstädter Komfortklasse der Marke nicht nur eine Zukunft, sie verdrängte auch endgültig alle Erinnerungen an die bis vor kurzem gebauten und zuletzt ungeliebten Zweitakttypen. Wie gut dem neuen Vierzylinder dies gelang, demonstrierten die Zulassungszahlen, denn dort hob der in drei Leistungsstufen (59 kW/80 PS, 66 kW/90 PS und 74 kW/100 PS) verfügbare Typ 100 raketengleich ab. Zuerst in Deutschland, dann sogar in Nordamerika, wo der Audi auch ohne Sechszylinder – den Ludwig Kraus wegen der klammen Kassenlage nicht realisieren konnte – Achtungserfolge gegen den Stuttgarter Stern einfuhr. Tatsächlich trug der Ingolstädter erstaunlich viele Mercedes-Gene in sich. Neben dem Design-Auftritt des Audi – Entwickler Kraus verleugnete seine 26 Jahre als Mercedes-Mann nie – war auch der sogenannte Mitteldruckmotor ursprünglich für einen Daimler gedacht gewesen. Das sparsame, weil hochverdichtete Aggregat vermittelte den Eindruck von Avantgarde, ansatzweise vergleichbar dem gleichfalls neuen, jedoch trinkfreudigen Wankelmotor im NSU Ro 80. <br><br> Dass NSU Ro 80 und Audi 100 nach der Audi-NSU-Fusion im Jahr 1969 vom selben Fließband fahren sollten und konzerninterne Konkurrenten wurden, ahnte anfangs jedoch niemand. Von der später diskutierten Übernahme des Wankelmotors in den Audi 100 soll Ludwig Kraus allerdings nichts gehalten haben, schließlich hatte er sein automobiles Lieblingskind ganz auf Effizienz getrimmt, wovon auch das Leergewicht von nur 1.050 Kilogramm kündete. Mit 8,9 Litern lag der Normverbrauch des besonders beliebten 74 kW/100 PS starken Audi 100 LS um bis zu 25 Prozent unter den Werten von Mercedes 200, Ford 20 M oder Opel Commodore. Und der 1971 nachgelegte Toptyp Audi 100 GL trieb mit 82 kW/112 PS und aggressiven Doppelscheinwerfern sogar 3,0-Liter-Granada und Mercedes 250 vor sich her. Der sehr hohe Ölverbrauch des Mitteldruck-Vierzylinders störte die Audi-Fahrer übrigens nicht, wichtiger war ihnen die Langlebigkeit des Aggregats. Zwei- oder gar dreihunderttausend Kilometer ohne Motorrevision, das war damals noch sensationell. <br><br> Zunächst aber freuten sich 1968 viele Audi-Händler darüber, dass sie seit der DKW-Ära neben der Marke mit den Ringen auch Mercedes vertreiben durfte. Tatsächlich war der Audi 100 eine verlockende Alternative für einige Mercedes-Kunden, konnten sie doch mit der kurzfristig verfügbaren Limousine die jahrelange Wartezeit auf den Strich-Acht-Benz überbrücken. Ansonsten zeigten die Audi-Marktanalysen, dass es am Ende vor allem Käufer aus dem VW-Konzern waren, die mit dem Audi 100 aufsteigen wollten. Nach einem halben Jahrhundert mit DKW- und Auto-Union-Massenmodellen gab es wieder einen Herrn der Ringe, der als Statussymbol taugte. <br><br> Sogar im prestigereichen Coupésegment griff der Audi 100 an. Während alle Cabriolet-Konzepte nur schöne Studien blieben, ging das auf der Frankfurter IAA 1969 enthüllte Audi 100 Coupé S in Serie. Designer Helmut Warkuß, erst seit einem Jahr im Audi-Team, lieferte mit dem verführerischen Vierzylinder-Fastback sein Meisterstück, das unterhalb der ebenfalls neuen Sechszylinder Mercedes 250 C/CE und BMW 2800 CS ein eigenes Segment eröffnete. Bis 1976 konnte der 185 km/h schnelle Audi mehr als 30.000 Käufer gewinnen – trotz stolzer Preise, die bis zu 50 Prozent über dem Stufenheck lagen. Wer für weniger Geld sportives Flair wollte, konnte die zweitürige Limousine ordern, die zumindest einen Hauch Coupé-Look bot, aber deshalb ab 1969 nicht billiger war als der Viertürer. <br><br> Letztlich war es jedoch mit großem Abstand die klassische Limousine, die den Audi in acht Jahren auf 827.000 Einheiten brachte. Technische Innovationen gab es in dieser Zeit viele – schließlich hatte Audi ja das NSU-Credo „Vorsprung durch Technik“ adoptiert – aber kaum eine wichtige fand den Weg in die Serie. So debütierte etwa der schon im Herbst 1975 serienreife neue Zwei-Liter-Motor ebenso wie der Fünfzylinder erst ein Jahr später im nachfolgenden, deutlich stattlicheren Audi 100 (C2). Die unvergängliche Eleganz des ersten Audi 100 zeigte sich ausgerechnet auf dem sonst so schnelllebigen nordamerikanischen Markt. Dort blieb der vielleicht wichtigste Ingolstädter aller Zeiten bis 1977 im Angebot.<br><br>Text: Wolfram Nickel/SP-X<br>Fotos: Audi/SP-X <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17184/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Charlys PS-Geflüster Liebe Leserin, lieber Leser, <br><br> das Angebot an sogenannten Sport Utility Vehicles, kurz SUV genannt, wird immer größer und damit auch unübersichtlicher. Nicht nur, dass es sich kaum noch ein Hersteller leisten kann, in diesem Boom-Segment nicht vertreten zu sein, es bleibt meist nicht bei einer einzigen Variante: da gibt es kleine, kompakte Modelle, es gibt die Midsize-SUV’s, die die meisten Interessenten ansprechen und schließlich auch noch die richtigen „Dickschiffe“, aus denen in der Regel noch Siebensitzer „gebastelt“ werden können und die die Familienbedürfnisse für die Stadt und das Gelände gleichermaßen befriedigen sollen. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17190 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17190 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Sat, 17 Feb 2018 14:00:00 GMT Liebe Leserin, lieber Leser, <br><br> das Angebot an sogenannten Sport Utility Vehicles, kurz SUV genannt, wird immer größer und damit auch unübersichtlicher. Nicht nur, dass es sich kaum noch ein Hersteller leisten kann, in diesem Boom-Segment nicht vertreten zu sein, es bleibt meist nicht bei einer einzigen Variante: da gibt es kleine, kompakte Modelle, es gibt die Midsize-SUV’s, die die meisten Interessenten ansprechen und schließlich auch noch die richtigen „Dickschiffe“, aus denen in der Regel noch Siebensitzer „gebastelt“ werden können und die die Familienbedürfnisse für die Stadt und das Gelände gleichermaßen befriedigen sollen.<br><br> Längst hat der automobile Rausch nach hochgebockten Fahrzeugen nicht nur die gängigen Hersteller erfasst. Denn wo es gilt, anständig „Kohle“ zu machen, da ist dann auch die sogenannte Marken-Identität schnell zu Gunsten der Jahresbilanz angepasst. Als Beispiel sei stellvertretend der Maserati Levante genannt, der nun auch die Freunde edelster italienischer Provenienzen in den SUV-Himmel hebt.<br><br> Selbst der Inbegriff des königlichen und exklusiven Automobilbaus schreckt nun nicht mehr vor einem solchen Fahrzeug zurück. Die „Emily“, die legendäre Kühlerfigur des Hauses Rolls Royce wird demnächst auch von oben herab grüßen. Sie wird ausgestattet mit jeder Menge Bodenfreiheit, mit Unterbodenschutz, mit Differenzial-Sperre und man wird sich mit ihr in Matsch und Madder hinein trauen dürfen und es auch können. „Shame on you“ rufen da die Traditionalisten des Hauses den Ingenieuren und Entwicklern zu. Oder vielleicht doch nicht?<br><br> Es nutzt ihnen alles nichts: „RR“ wird als eine der letzten Luxusmarken nun auch „in den Busch gehen“. Ins automobile Dschungelcamp sozusagen. Auch der Name für das RR-SUV steht schon fest. Vor ein paar Tagen wurde er bekannt gegeben (vgl. www.kues.de vom 15.02.18): Der „Cullinan“ wird nun die Anhänger des Hauses Rolls Royce (so sie es denn möchten und es sich leisten können) abseits der Pisten im königlichen Interieur-Ambiente zwischen Dornenhecken und durch Sumpflöcher kutschieren. <br><br> Wobei man sich der Herkunft und dem Stellenwert der Marke bei der Namensgebung des SUV durchaus bewusst ist. Der „Cullinan“, der auf der neuen Aluminium-Spaceframe-Architektur daher kommt, ist ein Diamant. Er wurde 1905 in einer südafrikanischen Mine in den Magaliesbergen entdeckt und ist mit 3106 Karat der größte jemals gefundene Diamant. Aufgespalten und geschliffen gehören die beiden größten Teile des Cullinan zu den britischen Kronjuwelen und befinden sich in Königskrone und Zepter.<br><br> Na bitte, das dürfte auch die Puristen, die sich in all den Jahren und Jahrzehnten um „Emily“ versammelt haben, wieder etwas versöhnen. Wenn schon mit all den kleinen, mittleren und überdimensionalen Geländegängern der profanen Fahrzeuge auf eine Stufe gestellt, dann doch bitte als Teil der der britischen Kronjuwelen. Dergestalt lässt sich dann auch ein Rolls Royce SUV halbwegs verschmerzen.<br><br> Ich wünsche Ihnen ein angenehmes Wochenende.<br><br> Ihr Jürgen C. Braun ]]> Rezvani Alpha X Blackbird: Extrem-Keil Genug ist nicht genug, hat man sich bei der jungen amerikanischen Sportwagen-Manufaktur Rezvani gedacht und von seinen Sportcoupé Beast Alpha X eine von 441 kW/600 PS auf 515 kW/700 PS erstarkte Sonderedition mit Namenszusatz Blackbird aufgelegt. Von dem lediglich 750 Kilogramm leichten und umgerechnet rund 180.000 Euro teuren Topmodell sollen nur fünf Exemplare gebaut werden. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17188 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17188 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Fri, 16 Feb 2018 14:00:03 GMT Genug ist nicht genug, hat man sich bei der jungen amerikanischen Sportwagen-Manufaktur Rezvani gedacht und von seinen Sportcoupé Beast Alpha X eine von 441 kW/600 PS auf 515 kW/700 PS erstarkte Sonderedition mit Namenszusatz Blackbird aufgelegt. Von dem lediglich 750 Kilogramm leichten und umgerechnet rund 180.000 Euro teuren Topmodell sollen nur fünf Exemplare gebaut werden. <br><br> Angetrieben wird das zweisitzige Leichtgewicht von einem 2,5-Liter-Turbobenziner, der eine Sprintzeit aus dem Stand auf Tempo 100 in rund drei Sekunden ermöglichen soll. Auf die Angabe der Höchstgeschwindigkeit haben die Kalifornier verzichtet. Dem Kunden bietet Rezvani für den Blackbird einige Individualisierungsmöglichkeiten an. Neben Carbonsitzen und Carbonlenkrad kann alternativ zum manuellen Handschaltgetriebe auch ein sequentielles Getriebe mit sechs Gängen bestellt werden. Ansonsten zeichnet sich der Alpha X Blackbird durch Sidewinder-Türen und ein abnehmbares Targadach aus. Als besonderes Erkennungsmerkmal bietet die komplett schwarz gehaltene stärkere Version zudem grüne Farbakzente auf der Außenhaut und im Innenraum.<br><br>Text: Mario Hommen/SP-X<br>Fotos: Rezvani/SP-X <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17188/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Skoda: Neues Superb-Sondermodell unterstreicht Rolle als Flaggschiff 2001 startete Skoda mit dem Superb in der Oberen Mittelklasse und belebte damit einen Namen aus den 30er Jahren neu. Mit einer "Premium Edition" wird knapp 17 Jahre später die Bedeutung des Marken-Flaggschiff der aktuellen Superb-Generation unterstrichen. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17189 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17189 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Fri, 16 Feb 2018 14:00:01 GMT 2001 startete Skoda mit dem Superb in der Oberen Mittelklasse und belebte damit einen Namen aus den 30er Jahren neu. Mit einer "Premium Edition" wird knapp 17 Jahre später die Bedeutung des Marken-Flaggschiff der aktuellen Superb-Generation unterstrichen. <br><br> Gab es den Superb von 2001 nur als Limousine, ist das neue Sondermodell auch für den Superb Kombi zu haben. Zum Serienumfang gehören Annehmlichkeiten wie ein Fahrersitz mit Massagefunktion, eine vollautomatische Dreizonen-Klimaanlage Climatronic und ein schlüsselloses Zugangs- und Start-Stopp-System. <br><br> Mit verschiedenen Business-Paketen lässt sich das Sondermodell außerdem weiter aufwerten. Die maximale Ersparnis gegenüber Serienversionen kann sich nach Angaben des Herstellers so auf bis zu 2.720 Euro summieren. <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17189/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Auto-Farbtrends: Weiß dominiert weltweit Weiß bleibt weltweit gesehen mit großem Abstand die beliebteste Farbe bei Neuwagen. Rund 39 Prozent aller Pkw wurden 2017 in diesem Lackton ausgeliefert, wie aus dem „Global Color Report“ des Chemieunternehmens BASF hervorgeht. Auf Rang zwei folgt Schwarz mit 16 Prozent, Grau erreicht mit 13 Prozent Rang drei, Silber mit 10 Prozent Rang vier unter den beliebtesten Farben. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17187 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17187 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Fri, 16 Feb 2018 14:00:00 GMT Weiß bleibt weltweit gesehen mit großem Abstand die beliebteste Farbe bei Neuwagen. Rund 39 Prozent aller Pkw wurden 2017 in diesem Lackton ausgeliefert, wie aus dem „Global Color Report“ des Chemieunternehmens BASF hervorgeht. Auf Rang zwei folgt Schwarz mit 16 Prozent, Grau erreicht mit 13 Prozent Rang drei, Silber mit 10 Prozent Rang vier unter den beliebtesten Farben. <br><br> Der Marktanteil bunter Töne ist weiterhin gering: Lediglich knapp jedes vierte Auto ist in einer sogenannten chromatischen Farbe lackiert. Rot und Blau teilen sich mit 7 Prozent Marktanteil die Position als beliebteste Variante. Braun kommt auf 4 Prozent, Gold auf 2 Prozent. Den größten Mut zur Farbe zeigen Käufer von Kleinwagen, wo beispielsweise Rot auf einen Anteil von 9 Prozent kommt. In der Oberklasse sind es lediglich 3 Prozent.<br><br> Text: Holger Holzer/SP-X<br>Foto: Opel <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17187/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Rolls Royce: Neues Modell heißt Cullinan Drei Jahre nach der Erstankündigung eines neuen Modells hat Rolls Royce jetzt dessen Namen bekannt gegeben: Vom Cullinan, benannt nach dem gleichnamigen Diamanten, verspricht man sich sehr viel. <br> ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17183 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17183 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Thu, 15 Feb 2018 14:00:03 GMT Drei Jahre nach der Erstankündigung eines neuen Modells hat Rolls Royce jetzt dessen Namen bekannt gegeben: Vom Cullinan, benannt nach dem gleichnamigen Diamanten, verspricht man sich sehr viel. <br><br> Er wird unter dem Slogan "Architektur des Luxus" angekündigt. Neben ersten Fotos, teilweise noch getarnt, gibt es immerhin zur Fahrzeuggattung des Neuen einen dezenten Hinweis: Rolls Royce nennt den Cullinan einen "high bodied car" - also einen Wagen mit höherer Karosserie, was zumindest auf Elemente eines SUV hinweist. <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17183/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Leser fragen - Experten antworten: Darf man Alkotestern trauen? Eine gesellige Runde, ein paar Bierchen und schon stellt sich die Frage: Fahren oder nicht fahren? Auf Grundlage von Alkotester-Ergebnissen sollte man seine Entscheidung jedenfalls besser nicht treffen. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17180 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17180 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Thu, 15 Feb 2018 14:00:01 GMT Eine gesellige Runde, ein paar Bierchen und schon stellt sich die Frage: Fahren oder nicht fahren? Auf Grundlage von Alkotester-Ergebnissen sollte man seine Entscheidung jedenfalls besser nicht treffen. <br><br> Frage: „Nach Kegelabenden prüfen einige meiner Freunde gerne mit einem Alkotester, ob sie noch ans Steuer dürfen. Sind diese Geräte eigentlich geeignet, die Fahrtauglichkeit festzustellen?“ <br><br> Antwort von Hans-Georg Marmit, Kfz-Experte der Sachverständigen-Organisation KÜS: „Alkoholtester, die den Atemalkoholgehalt prüfen, kann man im Internet schon für kleine zweistellige Euro-Beträge bestellen. Die handlichen Geräte haben eine Öffnung für das Mundstück und ein Digitaldisplay. Letzteres zeigt den Promillewert und damit auch theoretisch an, ob man noch fahrtauglich ist. <br><br>Grundsätzlich sollte man die Entscheidung, ob man sich noch ans Steuern setzen soll oder nicht, nicht auf Grundlage eines solchen Messgeräts treffen. Zwar werben die Anbieter solcher Geräte mit hoher Messgenauigkeit, doch besteht immer auch ein Restrisiko, dass ein Alkotester einen ungenauen Wert ausspuckt. In gleicher Weise testet auch die Polizei während einer Verkehrskontrolle. Dabei fungiert der Atemalkoholtest lediglich als Vortest, der lediglich einen Anhaltspunkt liefern kann, ob sich ein Bluttest lohnen könnte. Ein Alkotester misst allerdings nur den Alkoholgehalt, der mit der Atemluft ausgepustet wird. Die Geräte können bereits anschlagen, obwohl man bei der Weinprobe die Getränke lediglich gegurgelt hat. Letztlich gelten die Atemtestgeräte als ungenau und sind deshalb auch nicht als juristisches Beweismittel anerkannt. <br><br> Ein Alkotester kann nicht nur überempfindlich reagieren, sondern umgekehrt auch Werte anzeigen, die deutlich unterhalb des tatsächlichen Blutalkoholwerts liegen. Selbst nach einigen Bierchen kann ein Atemtestgerät einen sehr niedrigen Promillewert ausweisen. Wer sich dann guten Gewissens ans Steuer setzt und dabei im Rahmen einer Verkehrskontrolle zum Bluttest gebeten wird, könnte eine böse Überraschung erleben. Diese Überraschung kann nicht nur nach einem moderaten Konsum am Abend, sondern auch nach ausschweifendem Alkoholgenuss auch am nächsten Morgen drohen. Die Gefahr von Restalkohol wird von vielen unterschätzt. Wer sich mit 1,6 Promille Blutalkohol trotz einer Abstinenzphase von 10 Stunden ans Steuer setzt, kann nach einer Daumenregel – stündlich baut man etwa 0,1 Promille ab – noch immer 0,6 Promille aufweisen. <br><br> Grundsätzlich sollte deshalb jeder verantwortungsvolle Autofahrer auf den Genuss von Alkohol verzichten, wenn er sich noch ans Steuer setzen will. Denn nur wer nüchtern ist, ist in Hinblick auf die Verkehrssicherheit und vor einem möglichen Führerscheinentzug sicher. Letzteres gilt im Besonderen für Fahranfänger, die während der Probezeit oder bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres einer Nullpromillegrenze unterliegen. Selbst die 0,5-Promille-Grenze ist mit Vorsicht zu genießen, denn wer Fahrfehler begeht, muss schon ab 0,3 Promille mit Punkten und Führerscheinentzug rechnen. Wer abstinent bleibt, wird sich mit solchen Problemen jedenfalls nicht rumschlagen müssen.“ <br><br>Quelle: Mario Hommen/SP-X <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/bubbles.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Kein WRX STi „light“: Subaru geht mit dem Impreza neue Wege Der Impreza hat bei Subaru nicht nur eine lange Tradition, sondern er ist auch ein Fahrzeug, das über viele Jahre hinweg die sportlichen Gene der Marke in den Vordergrund rückte. Mit dem I 2.0 GT war der japanische Autobauer, der konsequent auf die Paarung Allradantrieb/Boxermotor setzt, im Rallyesport erfolgreich unterwegs. Jetzt wird die fünfte Generation des Kompaktmodells angeboten. Wobei weniger die sportlichen Fähigkeiten des Neuen, als vielmehr Attribute wie Sicherheit, Fahrkomfort und Konnektivität im Vordergrund stehen. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17182 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17182 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Thu, 15 Feb 2018 14:00:00 GMT Der Impreza hat bei Subaru nicht nur eine lange Tradition, sondern er ist auch ein Fahrzeug, das über viele Jahre hinweg die sportlichen Gene der Marke in den Vordergrund rückte. Mit dem I 2.0 GT war der japanische Autobauer, der konsequent auf die Paarung Allradantrieb/Boxermotor setzt, im Rallyesport erfolgreich unterwegs. Jetzt wird die fünfte Generation des Kompaktmodells angeboten. Wobei weniger die sportlichen Fähigkeiten des Neuen, als vielmehr Attribute wie Sicherheit, Fahrkomfort und Konnektivität im Vordergrund stehen.<br><br> Seit 25 Jahren gehört der Impreza zum Angebot. Er war in seiner Basisversion, wie die meisten Modelle des Hauses, ein sehr zuverlässiger, funktional ausgestatteter, aber nicht gerade extravaganter Typ. Es sei denn, es handelte sich um den sportlichen Ableger WRX STi, den man in diesem Jahr noch anbieten will, dessen Tage dann aber auch gezählt sein werden.<br><br> Mit dem Impreza der fünften Generation kommt bei Subaru offensichtlich so eine Art Zeitenwende zum Tragen. Nicht nur, dass mit dem kleinen SUV XV quasi ein Schwesternmodell auf einer gemeinsamen, neuen Plattform steht, die auch die Basis für künftige Hybride und Stromer aus dem Hause sein wird. Der Impreza soll mit neuem, frischem Design, hochwertigen Materialien, mehr Platz und einem „aufgepeppten“ Innenraum, das „neue Gesicht“ von Subaru werden. Ohne dabei die bekannten technischen Attribute (Boxermotor, Allrad) in Frage zu stellen und die mehrfach ausgezeichnete Langzeit-Qualität weiter zu garantieren.<br><br> Für den Fünftürer stehen zwei Benziner mit 1,6 Liter Hubraum und 114 PS sowie 2.0 Liter und 156 PS zur Verfügung. Einen Diesel wird es nicht geben. Die leistungsschwächere Variante beginnt bei Preisen ab 21.980 Euro, für den 2,0-Liter muss man mindestens 26.980 Euro hinblättern. In beiden Fällen ist eine umfangreiche Serien-Ausstattung mit an Bord. Das stufenlose CVT-Automatikgetriebe und das Assistenzpaket „Eye Sight“ gehören ebenfalls zur Serienausstattung.<br><br> Der Impreza der fünften Generation gefällt mit einem großzügigen und aufwändig verarbeiteten Innenraum. Gegenüber dem Vorgänger finden die Insassen mehr Platz, das Gleiche gilt auch für den Kofferraum. Dessen Volumen beträgt 385 Liter, es kann bei umgelegten Rücksitzen auf maximal 835 Liter erweitert werden. Zur Basisvariante „Comfort“ für knapp 27.000 Euro gehören neben Allrad und CVT Klimaautomatik, Licht- und Regensensor, Rückfahr-Kamera, beheizbare Sitze, DAB-Radio, ein 8-Zoll-Display und Apple/Android-Anbindung. Ein Notbremssystem mit Kollisionswarner, aktiver Spurhalteassistent und eine adaptive Abstands- und Geschwindigkeitsregelung sind weitere Assists. Wie bisher wird eine Fünfjahres-Garantie gewährt. <br><br> Text und Fotos: Jürgen C. Braun <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17182/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Buchtipp - Falk: Kaiserschmarrndrama Das fängt ja gut an - mit diesen berühmt-berüchtigten blauen Tabletten, Sie wissen schon ... der Eberhofer Franz hat seine liebe Not mit der Metzgersgattin, die eben diese, nun ja, chemische Nachhilfe, bei ihrem Mann gefunden hat. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17181 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17181 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Wed, 14 Feb 2018 14:00:00 GMT Das fängt ja gut an - mit diesen berühmt-berüchtigten blauen Tabletten, Sie wissen schon ... der Eberhofer Franz hat seine liebe Not mit der Metzgersgattin, die eben diese, nun ja, chemische Nachhilfe, bei ihrem Mann gefunden hat. <br><br> Überhaupt läuft's beim Eberhofer Franz grad so gar nicht gut. Sein neunter Fall führt ihn in tiefe menschliche Abgründe. Wenn die Tote eine Internet-Stripperin ist, gerät die nach außen heile und moralische Welt im beschaulichen Niederkaltenkirchen gewaltig ins Wackeln. Und dass mancher Verdächtige zum Eberhofer-Bekanntenkreis gehört, ist bei dessen Beliebtheit schon rechnerisch kaum zu verhindern. So arg viele Menschen leben nun mal nicht in Niederkaltenkirchen, da kennt man sich. <br><br> In rund zehn Jahren und neun Fällen, den neuesten mitgerechnet, ist uns Franz Eberhofer richtig ans Herz gewachsen. Auch im "Kaiserschmarrndrama" sammelt er weiter fleißig Sympathiepunkte. Und seine Erfinderin Rita Falk erweist sich wieder mal als Meisterin des punktgenau treffenden und zuweilen rabenschwarzen Humors. Aber ein Eberhofer-Fall wäre nicht vollständig ohne ein paar Rezepte aus Omas Kochbuch von 1937. Diesmal gibt's neben der im Titel erwähnten Süßspeise unter anderem einen sagenhaft köstlichen Nudelauflauf. <br><br> Rita Falk: Kaiserschmarrndrama. Deutscher Taschenbuch Verlag (dtv premium); 15,90 Euro. <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17181/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]>