5 KÜS - Neues aus der Autowelt https://www.kues.de Aktuelle Meldungen aus der Autowelt zusammengestellt von der KÜS-Redaktion. Sun, 21 Oct 2018 07:27:00 GMT Leser fragen – Experten antworten: Kamerarückspiegel - mehr als Spielerei? Frage: Ich habe gelesen, dass Pkw und Lkw schon bald Kameras statt Außenspiegel bekommen sollen. Ist das wieder nur ein teures Extra oder habe ich davon als Autofahrer konkrete Vorteile?<br><br> Antwort von Hans-Georg Marmit, KÜS: Tatsächlich soll die seit längerem angekündigte Neuerung nun bald Einzug in Serienfahrzeuge finden. Das als Spielerei abzutun, wird der aufwendigen Technik nicht gerecht, denn sie soll Vorteile sowohl beim Luftwiderstand, Fahrkomfort und der Sicherheit bringen. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17947 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17947 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Sat, 20 Oct 2018 14:00:00 GMT Frage: Ich habe gelesen, dass Pkw und Lkw schon bald Kameras statt Außenspiegel bekommen sollen. Ist das wieder nur ein teures Extra oder habe ich davon als Autofahrer konkrete Vorteile?<br><br> Antwort von Hans-Georg Marmit, KÜS: Tatsächlich soll die seit längerem angekündigte Neuerung nun bald Einzug in Serienfahrzeuge finden. Das als Spielerei abzutun, wird der aufwendigen Technik nicht gerecht, denn sie soll Vorteile sowohl beim Luftwiderstand, Fahrkomfort und der Sicherheit bringen. <br><br>Zunächst zur Funktionsweise: Kameras ersetzen die beiden Außenspiegel, deren Bilder werden auf Displays im Innenraum des Fahrzeugs übertragen. Die Bildschirme können zum Beispiel links und rechts in den Türverkleidungen untergebracht sein oder ein deutlich vergrößerter Rückspiegel stellt eine Komplettansicht dar. <br><br> Größter Sicherheits-Vorteil: Weil die Kameras den entscheidenden Bereich viel besser abdecken, als es ein Spiegel kann, entfällt der Tote Winkel. Darüber hinaus kann sich die Darstellung des Kamerabildes auf den Monitoren der Fahrsituation anpassen, beispielsweise für Autobahn, Abbiegen und Rangieren spezielle Ansichten zeigen. <br><br> Darüber hinaus haben die sehr schmalen Kameras gegenüber den immer größer gewachsenen Außenspiegeln auch einen Vorteil beim Luftwiderstand, der wiederum Einfluss auf den Verbrauch des Fahrzeugs hat. Außerdem sollen die Windgeräusche dadurch reduziert werden. Zuletzt sei noch ein Pluspunkt beim Design genannt: Die gefälligen, schmalen Kamera-Arme lassen Fahrzeuge optisch besser wirken als die teils bratpfannengroßen Spiegel – nicht umsonst geben Designer ihren Konzeptfahrzeugen schon seit Jahren schlanke Versionen mit auf die Showbühne. <br><br> Text: Hanne Schweitzer/SP-X <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/bubbles.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Porsche: Mission E Cross Turismo geht in Serie Porsche hat eine Serienversion der Konzeptstudie Mission E Cross Turismo angekündigt. Für die Produktion des Fahrzeugs, das auf dem Genfer Autosalon 2018 vorgestellt wurde, werden 300 zusätzliche Arbeitsplätze am Stammsitz in Zuffenhausen nötig. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17949 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17949 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Fri, 19 Oct 2018 14:00:04 GMT Porsche hat eine Serienversion der Konzeptstudie Mission E Cross Turismo angekündigt. Für die Produktion des Fahrzeugs, das auf dem Genfer Autosalon 2018 vorgestellt wurde, werden 300 zusätzliche Arbeitsplätze am Stammsitz in Zuffenhausen nötig.<br><br> Der Viertürer verfügt über eine 800-Volt-Architektur und ist für das Laden am Schnellladenetz vorbereitet. Das Taycan-Derivat hat 600 PS, eine Reichweite von 500 km (NEFZ) und soll - als erster rein elektrischer Porsche - 2019 auf den Markt kommen. <br><br>Quelle und Foto: Porsche <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17949/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Ford GT: Produktionszeit verlängert Ford verlängert die Produktion des GT um rund zwei Jahre. Hohe Nachfrage führte zu der Entscheidung. Am 8. November bietet der Hersteller einen Monat lang die Möglichkeit, sich für den Kauf des Supersportwagens (Modelljahr 2019) unter www.FordGT.com zu bewerben. Erfolgreichen Bewerbern steht dann der Ford GT Concierge-Service offen. Insgesamt sollen weltweit 1.350 Exemplare ausgeliefert werden. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17950 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17950 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Fri, 19 Oct 2018 14:00:03 GMT Ford verlängert die Produktion des GT um rund zwei Jahre. Hohe Nachfrage führte zu der Entscheidung. Am 8. November bietet der Hersteller einen Monat lang die Möglichkeit, sich für den Kauf des Supersportwagens (Modelljahr 2019) unter www.FordGT.com zu bewerben. Erfolgreichen Bewerbern steht dann der Ford GT Concierge-Service offen. Insgesamt sollen weltweit 1.350 Exemplare ausgeliefert werden. <br><br> Ursprünglich geplant war eine begrenzte Auflage von 1.000 Fahrzeugen über einen Produktionszeitraum von vier Jahren ab Dezember 2016. Die Straßenversion des Ford GT erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 347 km/h. Für den Vortrieb sorgt ein 3,5-Liter-EcoBoost-V6-Bi-Turbo-Motor. Als Sonderversion gehört die Heritage-Edition als Hommage an den historischen Ford GT40 und Le Mans-Sieger von 1968 und 1969 zum Modellprogramm. <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17950/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> VW: Neue Assistenzsysteme für kommenden T-Cross Vor der Markteinführung des neuen T-Cross nennt Volkswagen "I am safe" als zentrales Anliegen. Der Slogan steht für eine Vielzahl von Assistenzsystemen mit dem Ziel, das Modell so sicher wie möglich zu machen. Immer serienmäßig sind der Spurhalteassistent „Lane Assist“ sowie das Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“ mit City-Notbremsfunktion und der skizzierten Fußgängererkennung. Weitere Helfer werden optional angeboten, darunter der „Blind-Spot Sensor“ (warnt vor Fahrzeugen im toten Winkel) inklusive „Ausparkassistent“ (warnt vor Fahrzeugen, die sich seitlich hinter dem T-Cross nähern), das „Proaktive Insassenschutzsystem“ (Schließen von Fenstern und Schiebedach, Straffung der Gurte und Aufbau von Bremsdruck bei Unfallgefahr) und die automatische Distanzregelung ACC (bremst und beschleunigt radarbasiert automatisch). ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17952 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17952 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Fri, 19 Oct 2018 14:00:02 GMT Vor der Markteinführung des neuen T-Cross nennt Volkswagen "I am safe" als zentrales Anliegen. Der Slogan steht für eine Vielzahl von Assistenzsystemen mit dem Ziel, das Modell so sicher wie möglich zu machen. Immer serienmäßig sind der Spurhalteassistent „Lane Assist“ sowie das Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“ mit City-Notbremsfunktion und der skizzierten Fußgängererkennung. Weitere Helfer werden optional angeboten, darunter der „Blind-Spot Sensor“ (warnt vor Fahrzeugen im toten Winkel) inklusive „Ausparkassistent“ (warnt vor Fahrzeugen, die sich seitlich hinter dem T-Cross nähern), das „Proaktive Insassenschutzsystem“ (Schließen von Fenstern und Schiebedach, Straffung der Gurte und Aufbau von Bremsdruck bei Unfallgefahr) und die automatische Distanzregelung ACC (bremst und beschleunigt radarbasiert automatisch).<br><br>Quelle und Foto: Volkswagen <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17952/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> ZF: Optimierte Technik für Allradler Das elektronische Sperrdifferenzial eLSD sorgt seit mehr als 20 Jahren in etlichen Offroad-Modellen und sportlich abgestimmten Fahrzeugen für gehobenes Fahrspaß- und Sicherheitsniveau. Der Clou: Bei Allradantrieben ermöglicht es eine radselektive Momentenverteilung an der Hinterachse, was Traktion, Stabilität und Agilität zugutekommt. Das vom Zulieferer ZF produzierte Technikschmankerl wurde jetzt in mehreren Details optimiert. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17951 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17951 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Fri, 19 Oct 2018 14:00:00 GMT Das elektronische Sperrdifferenzial eLSD sorgt seit mehr als 20 Jahren in etlichen Offroad-Modellen und sportlich abgestimmten Fahrzeugen für gehobenes Fahrspaß- und Sicherheitsniveau. Der Clou: Bei Allradantrieben ermöglicht es eine radselektive Momentenverteilung an der Hinterachse, was Traktion, Stabilität und Agilität zugutekommt. Das vom Zulieferer ZF produzierte Technikschmankerl wurde jetzt in mehreren Details optimiert. <br><br> Ein Vorteil der neuen eLSD-Generation ist laut ZF ein deutlich verkleinertes elektronisches Steuergerät, das dank des geringeren Bauraums mehr Platz für das Fahrgastzellen-Design lässt. Darüber hinaus ermöglicht ein neuer Chipsatz künftig auch over-the-air-Updates der Fahrzeugsoftware nach Cybersecurity-Standard. Eine Software-Aktualisierung muss also künftig nicht mehr in der Werkstatt erfolgen. Neue Schnittstellen wie der CAN FD mit flexibler Datenrate sollen zudem eine bessere Grundlage für eine umfassende Vernetzung mit dem Bremssystem und somit ein eng abgestimmtes Zusammenspiel von Antrieb und Bremse schaffen. Das sorgt unter anderem für erhöhte Traktion und einen besseren Übersteuerungsschutz. Angesichts von bis zu 3.000 Newtonmeter Sperrmomentpotential ist das eLSD für den Einsatz in schweren Fahrzeugen und die Kombination mit starken Motoren gerüstet. Dank Baukastenprinzip lässt sich das Differenzial zudem mit verschiedenen Achsübersetzungen und Achsgetriebebaugrößen kombinieren.<br><br>Text: Mario Hommen/SP-X<br>Foto: ZF <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17951/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Nutzfahrzeug-Abgastechnik: NOx-arm und effizient Alle reden von Pkw-Diesel-Fahrverboten und mehr oder weniger praktikablen und sinnvollen, aber stets sehr teuren Lösungen. Das große Thema aber heißt auch: NOx-Lösungen für Liefer- und Langstrecken-Nutzfahrzeuge. Ziel hierbei, so das Credo des Technologie-Konzerns Continental, ist der baldige Weg zum "Ultra-low-NOx"-Wert. Die eindeutige Stoßrichtung der Entwicklungsingenieure ist es, die Stickstoffumwandlung in harmlose Abgasbestandteile zu optimieren. Da aus bautechnischen Gründen bei Lieferwagen und großen Nutzfahrzeugen nur selten genügend Platz vorhanden ist, um die neuen Entwicklungen einzubauen, haben die Ingenieure zwei unterschiedliche Systeme bei Conti auf den Weg gebracht. Die bei Dieselmotoren bisher tätigen normalen NOx-Katalysatoren nebst Partikelfiltern alleine genügen ja den neuen Abgasnormen und Emissionsvorschriften nicht mehr. Das gilt vor allem dem urbanen wie auch auf den Lkw-Langstreckenverkehr. Beim Pkw wird der Katalysator möglichst nahe dem Motor eingebaut, um das Innenleben des Kats recht zügig auf die nötige Wirksamkeitstemperatur zu bringen. Im Nutzfahrzeug, ob nun Lieferwagen oder Truck, geht das nicht so einfach. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17944 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17944 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Thu, 18 Oct 2018 14:00:03 GMT Alle reden von Pkw-Diesel-Fahrverboten und mehr oder weniger praktikablen und sinnvollen, aber stets sehr teuren Lösungen. Das große Thema aber heißt auch: NOx-Lösungen für Liefer- und Langstrecken-Nutzfahrzeuge. Ziel hierbei, so das Credo des Technologie-Konzerns Continental, ist der baldige Weg zum "Ultra-low-NOx"-Wert. Die eindeutige Stoßrichtung der Entwicklungsingenieure ist es, die Stickstoffumwandlung in harmlose Abgasbestandteile zu optimieren. Da aus bautechnischen Gründen bei Lieferwagen und großen Nutzfahrzeugen nur selten genügend Platz vorhanden ist, um die neuen Entwicklungen einzubauen, haben die Ingenieure zwei unterschiedliche Systeme bei Conti auf den Weg gebracht. Die bei Dieselmotoren bisher tätigen normalen NOx-Katalysatoren nebst Partikelfiltern alleine genügen ja den neuen Abgasnormen und Emissionsvorschriften nicht mehr. Das gilt vor allem dem urbanen wie auch auf den Lkw-Langstreckenverkehr. Beim Pkw wird der Katalysator möglichst nahe dem Motor eingebaut, um das Innenleben des Kats recht zügig auf die nötige Wirksamkeitstemperatur zu bringen. Im Nutzfahrzeug, ob nun Lieferwagen oder Truck, geht das nicht so einfach. <br><br>Die Conti-Ingenieure bieten da nun zwei Lösungen an. Mit einer Art Falttechnik (entwickelt im Bereich "Fuel & Exhaust-Management") kann auch hier der Katalysator möglichst nahe an den Motor rücken, einer Ziehharmonika nicht unähnlich. Zum anderen bietet die neue Abgasregelungsarchitektur für Lkw-Modelle, bei denen die Falttechnik nicht angewandt werden kann, eine alternative Lösung an: Hier wird kurz vor der Schalldämpferbox Dieselkraftstoff in ein Mischrohr eingedüst. Direkt anschließend, also dem Abgasstrom folgend, befindet sich dann ein Heizkatalysator ("EMICAT"), der den Kraftstoffnebel katalytisch in Wärme umwandelt und dann das gesamte Kat-System aufheizen kann. Besonders effizient ist das z.B. bei Fahrzeugen der Müllabfuhr, die meist im Standgasmodus arbeiten oder bei Lieferfahrzeugen der Post, die viele Starts und Stopps tagtäglich generieren, stets zwischen durch wieder abkühlen, womit die notwendige hohe Temperatur für die Abgasnachbehandlung gemindert wird. Für die eigentliche "Selective Catalytic Reduction" (SCR) des Stickstoffs im Abgas wird dann die wässerige Harnstofflösung (u.a auch "Ad Blue" genannt) eingespritzt. Auch sie, respektive ihr Behälter, profitiert von der neuen Zusatzerwärmung im Abgastrakt: Die Harnstofflösung kann nicht mehr einfrieren. Die gesamte Entwicklung kann dem geringeren und effizienteren Verbrauch wie auch der Umwelt zugute kommen.<br><br> Text: Frank Nüssel/CineMot<br> Fotos: Continental <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17944/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> ŠKODA: Ein Coupé für China Als KODIAQ GT lanciert ŠKODA ein Coupé auf dem chinesischen Markt, das zusätzlich über SUV-Qualitäten verfügen soll. Die Antriebspalette umfasst zwei effiziente Motoren. Der 2,0 TSI mit 137 kW (186 PS) ist frontgetrieben, der 2,0 TSI mit 162 kW (220 PS) verfügt serienmäßig über Allradantrieb und ein 7-Gang-DSG. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17942 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17942 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Thu, 18 Oct 2018 14:00:01 GMT Als KODIAQ GT lanciert ŠKODA ein Coupé auf dem chinesischen Markt, das zusätzlich über SUV-Qualitäten verfügen soll. Die Antriebspalette umfasst zwei effiziente Motoren. Der 2,0 TSI mit 137 kW (186 PS) ist frontgetrieben, der 2,0 TSI mit 162 kW (220 PS) verfügt serienmäßig über Allradantrieb und ein 7-Gang-DSG. <br><br> Auch wenn der KODIAG GT außerhalb von China derzeit nicht zur Markteinführung geplant ist, zeigt es - wie das kürzlich angekündigte neue Kompaktmodell SCALA - einen Blick in die Zukunft der tschechischen Marke. Mit dem SCALA hat der KODIAQ GT ein neues und zukunftsweisendes Design-Merkmal gemeinsam: Der Markenname ist mittig auf der Heckklape platziert.<br><br>Quelle und Fotos: ŠKODA <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17942/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> DVR: Wach und sicher durch die "dunkle" Jahreszeit Mit Beginn der dunklen Jahreszeit fühlen sich viele Menschen oft müde und laufen somit Gefahr, am Steuer einzuschlafen. Laut einer Kantar-EMNID-Umfrage des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) im Rahmen der Kampagne „Vorsicht Sekundenschlaf!" ist jeder vierte Pkw-Fahrende schon einmal am Steuer eingeschlafen. Dies kann für alle Beteiligten tödlich enden. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17941 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17941 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Thu, 18 Oct 2018 14:00:00 GMT Mit Beginn der dunklen Jahreszeit fühlen sich viele Menschen oft müde und laufen somit Gefahr, am Steuer einzuschlafen. Laut einer Kantar-EMNID-Umfrage des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) im Rahmen der Kampagne „Vorsicht Sekundenschlaf!" ist jeder vierte Pkw-Fahrende schon einmal am Steuer eingeschlafen. Dies kann für alle Beteiligten tödlich enden. <br><br>Am 28. Oktober werden die Uhren eine Stunde zurück gedreht und die Nächte dadurch verlängert. Das kann die innere Uhr durcheinander bringen. Viele Menschen empfinden dann eine Art Mini-Jetlag und brauchen etwas Zeit für die Umgewöhnung. „Es hilft, den Körper auf die Umstellung vorzubereiten und etwa fünf Tage vor der Zeitumstellung zu beginnen, zehn bis 15 Minuten früher ins Bett zu gehen", so Schlafmediziner Dr. Hans-Günter Weeß. <br><br>Die kürzeren und dunkleren Tage bedingen nicht nur einen erhöhten Melatoninspiegel und damit ein vermehrtes Müdigkeitsempfinden, sondern beeinträchtigen auch die Sinne und beeinflussen so die Fahrtüchtigkeit. Das Risiko am Steuer einzuschlafen steigt. Wer sich morgens unausgeschlafen fühlt, sollte daher wenn möglich, lieber noch einmal die Augen zu machen oder abwechselnd heiß und kalt duschen. Wer sich nachmittags müde fühlt, dem hilft ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft. Das macht wieder aktiv und gute Laune. <br><br> Autofahrende sollten erste Signale ihres Körpers ernst nehmen. Wer plötzlich schwere Augenlider verspürt, sollte nicht glauben, diese durch vermeintliche Tricks wie ein offenes Fenster oder angeschaltetes Innenlicht vertreiben zu können. „Müdigkeit lässt sich nicht einfach an- und ausschalten und so kompensieren", warnt DVR-Hauptgeschäftsführer Christian Kellner. Die einzig wirksame Maßnahme ist eine Pause. Ein Kurzschlaf von zehn bis 20 Minuten macht wieder wach und erhöht die Konzentration. <br><br> Der Kurzschlaf sollte maximal 20 Minuten umfassen. Denn je länger der Kurzschlaf, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass während dessen das REM-Stadium (REM = Rapid Eye Movement) eintritt und die kurze Auszeit nicht mehr erholsam erlebt wird. Der REM-Schlaf gehört zu einem gesunden Schlaf und bildet das letzte der vier Schlaf-Stadien. „REM-Schlaf am Tage kann lust- und antriebslos machen und damit der gewünschten Wirkung eines Kurzschlafs entgegenwirken", so Weeß. <br><br> Die KÜS ist Mitglied im DVR und unterstützt sein Anliegen nachdrücklich. <br><br> Text und Foto: DVR <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17941/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Mitsubishi L200: Erste Infos zur Neuauflage 2019 Seit seinem Debüt im Jahr 1978 hat Mitsubishi über 4,7 Millionen Exemplare des Pick-up-Modells L200 produziert. Im November 2018 wollen die Japaner ein weiteres Kapital dieser Erfolgsgeschichte schreiben und offiziell die sechste Generation des geländegängigen Kleinlasters präsentieren. Ein jetzt veröffentlichtes Bild vermittelt einen ersten Eindruck vom neuen Design. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17943 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17943 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Thu, 18 Oct 2018 10:00:01 GMT Seit seinem Debüt im Jahr 1978 hat Mitsubishi über 4,7 Millionen Exemplare des Pick-up-Modells L200 produziert. Im November 2018 wollen die Japaner ein weiteres Kapital dieser Erfolgsgeschichte schreiben und offiziell die sechste Generation des geländegängigen Kleinlasters präsentieren. Ein jetzt veröffentlichtes Bild vermittelt einen ersten Eindruck vom neuen Design. <br><br> Die Neuauflage des L200 wird eine völlig neue Frontoptik prägen, die in ähnlicher Form unter anderem den seit 2018 in Deutschland erhältlichen Eclipse Cross ziert. Der hintere Fahrzeugbereich des neuen L200 dürfte hingegen stark dem der aktuellen Version ähneln. Auch wenn damit also einiges beim alten bleiben wird, kündigt Mitsubishi für die sechste Generation des Pick-up-Klassikers Verbesserungen bei Performance, Sicherheit, Funktionalität und Qualitätsanmutung an. <br><br>Text: Mario Hommen/SP-X<br>Foto: Mitsubishi <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17943/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Buchtipp - Pleitgen/Bohnet: Ganz oder gar nicht Die sperrigen Charaktere lagen ihm besonders, und seine markante Erscheinung passte dazu. Spätestens als Apotheker Johannes Kleist in der Fernsehserie "Familie Dr. Kleist" wurde Ulrich Pleitgen - damals schon über 60 - einem breiten Publikum bekannt. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17940 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17940 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Wed, 17 Oct 2018 14:00:02 GMT Die sperrigen Charaktere lagen ihm besonders, und seine markante Erscheinung passte dazu. Spätestens als Apotheker Johannes Kleist in der Fernsehserie "Familie Dr. Kleist" wurde Ulrich Pleitgen - damals schon über 60 - einem breiten Publikum bekannt. <br><br> Da hatte er schon Jahrzehnte als Fernseh- und vor allem als Theaterschauspieler absolviert. Er hatte klare Vorstellungen von dem, was er wollte - und was nicht. Da konnte es vorkommen, dass ein lukratives Angebot ausgeschlagen wurde, wenn es Pleitgens beruflichem Selbstverständnis nicht entsprach. <br><br> Über den Menschen hinter der öffentlichen Person war lange nur wenig zu hören und zu lesen. Erst als Ulrich Pleitgen die 70 überschritten hatte, ging er seine Autobiographie an, zusammen mit seinem Stiefsohn Ilja Bohnet. Das Resultat ist nicht nur ein Plädoyer für wirkliche Schauspielkunst, sondern enthält zahlreiche Anekdoten und zeugt von einem exzellenten Verständnis zwischen Stiefvater und Stiefsohn. Wobei "exzellent" keineswegs "konfliktfrei" bedeutet. <br><br> Ulrich Pleitgen/Ilja Bohnet: Ganz oder gar nicht. Aus dem Leben eines Überzeugungstäters - die nachgelassene Autobiographie. Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag; 19,99 Euro. <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17940/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Führerschein-Quote: Kein Desinteresse am Auto zu spüren <b>Die Zahl der jungen Führerscheinabsolventen sinkt. Ein Beleg für nachlassendes Interesse am Auto ist das jedoch nicht. </b><br><br> Das Interesse am Führerschein lässt bei jungen Erwachsenen in Deutschland nicht nach. In der Altersgruppe unter 25 Jahren lag die Quote der Absolventen in den vergangenen zehn Jahren stabil bei 80 Prozent, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherer (GDV) mitteilt. Das oft behauptete Desinteresse der jungen Generation an einem Führerschein gebe es nicht, so die Statistiker. Gesunken ist lediglich die absolute Zahl der unter 25-Jährigen – und damit auch die der jungen Führerscheinabsolventen. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17933 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17933 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Wed, 17 Oct 2018 14:00:01 GMT <b>Die Zahl der jungen Führerscheinabsolventen sinkt. Ein Beleg für nachlassendes Interesse am Auto ist das jedoch nicht. </b><br><br> Das Interesse am Führerschein lässt bei jungen Erwachsenen in Deutschland nicht nach. In der Altersgruppe unter 25 Jahren lag die Quote der Absolventen in den vergangenen zehn Jahren stabil bei 80 Prozent, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherer (GDV) mitteilt. Das oft behauptete Desinteresse der jungen Generation an einem Führerschein gebe es nicht, so die Statistiker. Gesunken ist lediglich die absolute Zahl der unter 25-Jährigen – und damit auch die der jungen Führerscheinabsolventen. <br><br> Unterschiede beim Führerscheinerwerb gibt es jedoch zwischen Stadt und Land. So hat in den Stadtstaaten Hamburg, Bremen und Berlin nur rund die Hälfte der unter 25 Jahre alten jungen Leute einen Führerschein, während es in Flächenländern wie Bayern oder Rheinland-Pfalz mehr als 90 Prozent sind. <br><br> Text: Holger Holzer/SP-X<br> Foto: Suzuki <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17933/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Yamaha YZF-R3: Sportlicher bei gleicher Leistung Ganz im Stil der Superbike-Ikone YZF-R1, die seit mittlerweile 20 Jahren auf dem Markt ist, präsentiert Yamaha jetzt die frisch überarbeitete YZF-R3. Die neue Frontpartie inklusive der LED-Scheinwerferanlage nimmt das Design der Tausender auf, Herzstück der Neuerungen ist aber die Gabel: Statt einer konventionellen Federgabel, die im 2015 präsentierten Vorgängermodell installiert und eher auf der soften Seite war, gibt es nun eine neue 37-mm-USD-Gabel vom japanischen Hersteller Kayaba. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17932 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17932 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Wed, 17 Oct 2018 08:00:02 GMT Ganz im Stil der Superbike-Ikone YZF-R1, die seit mittlerweile 20 Jahren auf dem Markt ist, präsentiert Yamaha jetzt die frisch überarbeitete YZF-R3. Die neue Frontpartie inklusive der LED-Scheinwerferanlage nimmt das Design der Tausender auf, Herzstück der Neuerungen ist aber die Gabel: Statt einer konventionellen Federgabel, die im 2015 präsentierten Vorgängermodell installiert und eher auf der soften Seite war, gibt es nun eine neue 37-mm-USD-Gabel vom japanischen Hersteller Kayaba. <br><br> Ergänzt wird die technische Änderung an der neu eingekleideten Front durch eine neue, stabilere Aluminium-Gabelbrücke. Vorteile der veränderten Vorderradführung sind laut Hersteller eine höhere Gabelsteifigkeit verbunden mit einer präziseren Rückmeldung. <br><br>Trotz gleicher Motorleistung wie bisher – das Datenblatt nennt für den 321 Kubikzentimeter großen Zweizylinder-Reihenmotor 31 kW/42 PS bei 10.750 U/min – erhöht sich die Spitzengeschwindigkeit um 8 auf 185 km/h. Das liegt auch an der überarbeiteten Sitzposition des Fahrers: Der Lenker ist 2,2 Zentimeter tiefer montiert, der nach wie vor 14 Liter fassende Tank wurde ebenfalls neu geformt. Für den Luftwiderstand gibt der Hersteller einen um 7 Prozent verbesserten Wert an, das fahrfertige Gewicht soll nun bei 167 Kilo statt bisher 169 Kilo liegen. <br><br> Im Cockpit findet der Fahrer ein neues LCD-Anzeigeinstrument mit verbesserter Ablesbarkeit. Die Yamaha YZF-R3, die auch von Inhabern des Führerscheins A2 gefahren werden darf, soll im Januar 2019 wahlweise in Blau oder Schwarz bei den Händlern stehen. Einen Preis nennt Yamaha noch nicht, das Vormodell startete bei knapp 5.700 Euro. <br><br> Text: Ulf Böhringer/SP-X<br> Fotos: Yamaha <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17932/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Ratgeber: Autofahren bei Dunkelheit - Streifenfreie Sicherheit Für Berufspendler beginnt nun die dunkle Jahreszeit: Morgens und nach Feierabend müssen sie mit dem Auto durch die Finsternis. Damit die Fahrt nicht zum Blindflug wird, sollten Auto und Technik in Schuss sein. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17935 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17935 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Wed, 17 Oct 2018 08:00:00 GMT Für Berufspendler beginnt nun die dunkle Jahreszeit: Morgens und nach Feierabend müssen sie mit dem Auto durch die Finsternis. Damit die Fahrt nicht zum Blindflug wird, sollten Auto und Technik in Schuss sein. <br><br> Sehen und gesehen werden klappt am besten mit sauberen Frontscheinwerfern. Vor allem bei den weit verbreiteten Halogenleuchten, für die anders als für die meisten Xenon- und LED-Leuchten keine Reinigungsanlage vorgeschrieben ist, ist eine regelmäßige Reinigung sinnvoll. Beim Säubern sollten keine harten Schwämme und keine aggressiven Reinigungsmittel verwendet werden, sie könnten die Kunststoffscheiben blind machen. Ebenfalls vor allem bei Halogenlicht wichtig: Das regelmäßige Überprüfen der Einstellung. Gerade im Herbst bieten viele Werkstätten kostenlose Checks und günstige Reparaturen an. Doch auch die besten Scheinwerfer helfen nicht, wenn die Front- und Seitenscheiben nicht sauber sind, nicht zuletzt von innen. Sonst drohen Schlieren und Blendung durch das Licht des Gegenverkehrs. Am simpelsten lassen sich Scheiben mit Spülmittel und warmem Wasser reinigen. Danach wird mit einem Mikrofasertuch oder geknülltem Zeitungspapier nachgewischt. <br><br> Wer über ein neues Auto nachdenkt, sollte immer auch ein gutes Licht mit in die Kaufentscheidung einbeziehen. Moderne Modelle bieten neben extra hellen Xenon- und LED-Scheinwerfern häufig Systeme, die ihre Leuchtkegel dem Straßenverlauf anpassen. Es gibt auch Fernlicht-Assistenten, die eine Fahrt mit Dauer-Fernlicht ermöglichen, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu blenden. Hilfreich ist häufig auch ein Abbiegelicht, das für relativ kleines Geld unübersichtliche Straßenecken ausleuchtet. <br><br> Generell gilt: Wer selbst mit gutem und hellem Licht fährt, wird weniger geblendet, weil die Pupillen sich der besseren Ausleuchtung anpassen. Trotzdem sollte man auch dann nicht in die Scheinwerfer des Gegenverkehrs schauen. Besser, man richtet den Blick auf die rechte Fahrbahnbegrenzung. Hilfreich gegen Blendung ist auch eine möglichst hohe Sitzposition. Zwar sind Scheinwerfer so eingestellt, dass sie in der Regel dem Gegenverkehr nicht direkt ins Gesicht leuchten, bei Bodenwellen kann das jedoch trotzdem passieren. In höheren Autos wie Vans oder SUVs ist die Wahrscheinlichkeit jedoch geringer. <br><br> Text: Holger Holzer/SP-X<br> Foto: SP-X <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17935/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Vernetzte Autos: Ohne Stopp über die Kreuzung Ohne Ampeln flösse der Verkehr besser. Wie vernetzte Fahrzeuge auch ohne die Lichtzeichenanlagen auskommen, hat nun Ford im englischen Milton Keynes demonstriert. Durch die permanente Kommunikation untereinander könnten Autos künftig ihre Geschwindigkeit untereinander so abstimmen, dass sie ohne Halt und natürlich ohne Kollision die Kreuzung passieren. Die sogenannte Car-2-Car-Kommunikation soll Unfälle verhindern und den Verkehrsfluss verbessern. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17937 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17937 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Tue, 16 Oct 2018 14:00:02 GMT Ohne Ampeln flösse der Verkehr besser. Wie vernetzte Fahrzeuge auch ohne die Lichtzeichenanlagen auskommen, hat nun Ford im englischen Milton Keynes demonstriert. Durch die permanente Kommunikation untereinander könnten Autos künftig ihre Geschwindigkeit untereinander so abstimmen, dass sie ohne Halt und natürlich ohne Kollision die Kreuzung passieren. Die sogenannte Car-2-Car-Kommunikation soll Unfälle verhindern und den Verkehrsfluss verbessern. <br><br> Laut dem Autohersteller verbringt der Durchschnittsautofahrer pro Jahr zwei Tage mit dem Warten vor einer roten Ampel, zudem ereignen sich 60 Prozent aller Verkehrsunfälle an Kreuzungen. Bis die funkbasierte Car-2-Car-Kommunikation auf der Straße funktioniert, dürften allerdings noch einige Jahre vergehen. Erste Autohersteller haben zwar bereits entsprechende Systeme an Bord oder stehen vor der Einführung. Wirklich funktionstüchtig ist die Technik jedoch nur, wenn ein Großteil der zugelassenen Autos sich an der Kommunikation beteiligt. <br><br> Text: Holger Holzer/SP-X<br> Foto: Ford <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17937/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> ŠKODA: Neues Kompaktmodell heißt SCALA Nach der ersten Silhouette gibt ŠKODA nun auch den Namen seines neuen Kompaktmodells bekannt: Der Rapid-Nachfolger wird SCALA heißen. Das lateinische Wort für "Treppe" oder "Leiter" benennt die Rolle, die man in Mlada Boleslav dem neuen Modell zumisst - einen großen Schritt zu weiterem Wachstum. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17939 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17939 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Tue, 16 Oct 2018 14:00:01 GMT Nach der ersten Silhouette gibt ŠKODA nun auch den Namen seines neuen Kompaktmodells bekannt: Der Rapid-Nachfolger wird SCALA heißen. Das lateinische Wort für "Treppe" oder "Leiter" benennt die Rolle, die man in Mlada Boleslav dem neuen Modell zumisst - einen großen Schritt zu weiterem Wachstum. <br><br>Eine weitere wegweisende Neuerung betrifft ein optisches Detail: Als erstes ŠKODA Serienmodell in Europa trägt der neue SCALA auch anstelle des ŠKODA Logos den ŠKODA Schriftzug mittig auf der Heckklappe. <br><br> Quelle und Fotos: ŠKODA <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17939/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Recht: Kein Recht auf kostenloses Pinkeln auf Autobahn-Toiletten Autofahrer haben keinen Anspruch auf kostenlose Toiletten an der Autobahn. Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz hat jetzt die Berufung eines Mannes zurückgewiesen, der sein Recht auf Gratis-WCs einklagen wollte. Er wandte sich damit vor allem gegen das Sanifair-Konzept, bei dem Nutzer 70 Cent zahlen und einen Teil des Betrages (50 Cent) mit ihrem Einkauf verrechnen können. In der ersten Instanz war er mit der Klage allerdings bereits gescheitert. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17934 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17934 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Tue, 16 Oct 2018 14:00:00 GMT Autofahrer haben keinen Anspruch auf kostenlose Toiletten an der Autobahn. Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz hat jetzt die Berufung eines Mannes zurückgewiesen, der sein Recht auf Gratis-WCs einklagen wollte. Er wandte sich damit vor allem gegen das Sanifair-Konzept, bei dem Nutzer 70 Cent zahlen und einen Teil des Betrages (50 Cent) mit ihrem Einkauf verrechnen können. In der ersten Instanz war er mit der Klage allerdings bereits gescheitert. <br><br> Auch die Oberverwaltungsrichter urteilten nicht in seinem Sinne: Für das Begehren des Klägers fehle es an einer Anspruchsgrundlage, zitiert die ARAG-Rechtschutzversicherung aus der Entscheidung. Ein Recht auf kostenlose Toiletten lasse sich weder aus dem mittlerweile gekündigten Autobahnraststätten-Rahmenvertrag noch aus den Grundrechten herleiten. Zudem bestehe für den Kläger die Möglichkeit zur unentgeltlichen Toilettennutzung an unbewirtschafteten Rastplätzen. (Az.: 1 A 10022/18.OVG) <br><br> Quelle: Holger Holzer/SP-X ]]> Gebrauchtwagen-Geheimtipps: Alternativen zum Mainstream Bei der Frage nach dem nächsten Gebrauchtwagen bewegen sich die meisten potenziellen Käufer auf vermeintlich sicheren, aber ausgetretenen Pfaden. Fragt man nach einem Tipp, werden die meisten wohl einen Golf, die letzte C-Klasse oder vielleicht einen günstiger Korea-Kleinwagen empfehlen. Doch tummeln sich viele exotische, in verschiedener Hinsicht aber auch attraktivere Alternativen auf dem deutschen Gebrauchtmarkt. Hier vier davon: ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17936 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17936 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Tue, 16 Oct 2018 08:00:01 GMT Bei der Frage nach dem nächsten Gebrauchtwagen bewegen sich die meisten potenziellen Käufer auf vermeintlich sicheren, aber ausgetretenen Pfaden. Fragt man nach einem Tipp, werden die meisten wohl einen Golf, die letzte C-Klasse oder vielleicht einen günstiger Korea-Kleinwagen empfehlen. Doch tummeln sich viele exotische, in verschiedener Hinsicht aber auch attraktivere Alternativen auf dem deutschen Gebrauchtmarkt. Hier vier davon: <br><br> <b>Mitsubishi Electric Vehicle und Verwandte</b><br> Wer ein im Unterhalt günstiges, pflegeleichtes und gegenüber Fahrverboten immunes Stadtvehikel sucht, sollte sich vielleicht ein Elektroauto zulegen. Das kann ein E-Up von VW oder ein Smart Fortwo sein, oder, wenn man noch günstiger einsteigen will, der auch als Peugeot Ion und Citroen C-Zero vertriebene Mitsubishi-Kleinstwagen Electric Vehicle beziehungsweise iMiev. Von diesem Klassiker der E-Auto-Szene finden sich bereits in größerer Zahl Gebrauchtangebote zu Preisen auf vierstelligem Niveau. Technisch gelten die Fahrzeuge als unproblematisch und im Unterhalt sind sie sehr günstig. Ein weiterer Vorteil: Klima und Umwelt werden in vergleichsweise geringem Umfang belastet. Vorläufig dürfte außerdem bei einem gebrauchten Stromer der Wertverlust relativ moderat ausfallen. Zudem werden diese selten Ärger bereiten, weisen sie doch viel weniger Verschleißteile als konventionell getriebene Fahrzeuge auf. Zahnriemen, Kupplung oder Auspuff? Solche Problemzonen gibt es bei Stromern nicht. Und dank der meist starken Rekuperation, also der Stromrückgewinnung durch die Motorbremse, halten auch Bremsanlagen deutlich länger als bei Autos mit Verbrenner. <br><br> <b>Lexus CT 200h</b><br> Eine andere Alternative für Autofahrer mit einem grünen Gewissen ist der Hybridantrieb. Insbesondere der von Toyota gilt als ausgereift, zuverlässig, besonders effizient und umweltfreundlich. Das hält auch die Gebrauchtpreise hoch, weshalb man etwa für die Hybrid-Ikone Prius auch aus zweiter Hand noch tief in die Tasche greifen muss. Eine interessante Alternative ist der mit dem Prius technisch eng verwandte Lexus CT 200h. Als Neuwagen ist der kleine Lexus noch vergleichsweise teuer, doch als Gebrauchter verliert der Viertürer kräftig an Wert. Leicht gealtert, liegen Prius und sein Lexus-Pendant preislich auf ähnlichem Niveau. Doch im Fall des CT 200h bekommt man mehr Prestige, eine klassische Kompaktoptik und einen vergleichsweise edel gemachten Innenraum. Günstig kaufen und fahren und dabei Nobel-Flair genießen – der kompakte Japaner mit seinem cleveren Sparantrieb macht‘s möglich. <br><br> <b>Lotus Elise</b><br> Ebenfalls ein Exot, aber eben als reinrassiger Sportwagen ein überaus faszinierendes Auto ist die Lotus Elise. Das spartanische wie dynamische Fliegengewicht hat vor allem in den von 2000 bis 2010 und danach produzierten Versionen S2 und S3 größere Verbreitung auch in Deutschland gefunden. Das Verblüffende: Diesen Elisen ist, sofern es sich um Linkslenker handelt, Wertverlust nahezu fremd. Zumindest bei gut abgehangenen Exemplaren, die bereits einen moderaten Verlust hinter sich haben, bleiben die Preise meist langfristig stabil. Das ist Segen und Fluch zugleich, denn auf ein Gebrauchtschnäppchen braucht man nicht zu spekulieren. Ob aus 2001, 2008 oder 2012 - die Preise liegen meist sehr eng beieinander: 25.000 Euro sollte man für eine betagtere Elise veranschlagen. Die Wahrscheinlichkeit, diesen Exoten nach ein paar Jahren nahezu verlustfrei wieder zu verkaufen, ist jedenfalls deutlich höher als bei anderen Autos. Allerdings: Die vor allem aus rostfreiem Alu gefertigte Britin ist kein Alltagsauto. So trennt die Elise bereits beim Einsteigen die Spreu vom Weizen, denn um seinen Körper über den breiten Schweller in den tief liegenden Sitz zu manövrieren, sollte man eine schlanke Figur und am besten auch etwas Yoga-Erfahrung mitbringen. <br><br> <b>Peugeot RCZ</b><br> Soll es ein sportliches, bezahlbares und außerdem noch halbwegs alltagstaugliches Auto sein, lohnt sich ein Blick auf den Peugeot RCZ. Das Coupé mit seinem charakteristischen Double-Bubble-Dach ist auch heute noch ein Hingucker, der zudem mit der soliden Technik des Peugeot 308 vorfährt. Der zwischen 2010 und 2015 gebaute 2+2-Sitzer im Segment der Coupés ist erfreulich günstig zu haben. Mittlerweile bewegen sich etliche Exemplare auf bereits vierstelligem Preisniveau. Neben der besonderen Optik bietet der Lifestyle-Löwe außerdem noch gehobenes Leistungsniveau (156 bis 270 PS) sowie eine grundsätzlich gediegenere Ausstattung. Eine derart attraktive Mischung aus schickem Stil und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis wie sie der RCZ bietet, findet sich nur selten. <br><br> Mario Hommen/SP-X<br> Fotos: Lotus, Peugeot, Mitsubishi, Lexus <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17936/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Kawasaki Ninja ZX-6R - Sie ist wieder da Kawasaki lässt in Deutschland nach zweijähriger Pause eine neue Generation des Mittelklasse-Supersportlers Ninja ZX-6R vom Stapel. Das mit einem 95 kW/130 PS starken Vierzylinder-Reihenmotor mit 636 Kubikzentimetern Hubraum ausgerüstete Sportbike erhält für 2019 erstmals eine Homologation nach der gültigen Norm EU4. Damit sind einige technische Änderungen und zudem eine optische Überarbeitung verbunden. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17931 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17931 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Mon, 15 Oct 2018 14:00:04 GMT Kawasaki lässt in Deutschland nach zweijähriger Pause eine neue Generation des Mittelklasse-Supersportlers Ninja ZX-6R vom Stapel. Das mit einem 95 kW/130 PS starken Vierzylinder-Reihenmotor mit 636 Kubikzentimetern Hubraum ausgerüstete Sportbike erhält für 2019 erstmals eine Homologation nach der gültigen Norm EU4. Damit sind einige technische Änderungen und zudem eine optische Überarbeitung verbunden. <br><br> So gibt es eine kürzere Endübersetzung, was einen kräftigeren Durchzug bringen dürfte und die sechs Gänge lassen sich künftig mittels eines Quickshifters wechseln - allerdings nur in Aufwärtsrichtung. Im Cockpit gibt es ein neues Anzeigeinstrument; die Motordrehzahl wird weiterhin analog, alles andere digital angezeigt. Neu integriert wurden eine Benzin- und eine Restreichweitenanzeige. <br><br> Beim Fahrwerk bleibt alles beim Alten, allerdings werden nun Bridgestone-Reifen vom Typ Battlax S22 montiert. Sie sollen ein handlicheres Fahrverhalten unterstützen. Sitzposition wie Verkleidung wurden modifiziert. Zudem gibt es neue LED-Doppelscheinwerfer. Die in Grün und Schwarz lieferbare Kawasaki ZX-6R wiegt vollgetankt 196 Kilogramm; sie soll spätestens Anfang 2019 im Handel sein. Der Preis soll unter 12.000 Euro liegen, damit wird das neue Modell deutlich günstiger ausfallen als die alte ZX-6R, die mindestens 13.200 Euro kostete. <br><br> Text: Ulf Böhringer/SP-X<br> Fotos: Kawasaki <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17931/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Suzuki Jimny – Im Gelände fühlt er sich am wohlsten Lange musste die Jimny-Fangemeinde warten - am 27. Oktober steht die 4. Generation des kleinen Japaners beim deutschen Handel zu Preisen ab 17.915 Euro zum Verkauf parat. Wie beim Vorgänger ruht die Karosserie auf einem Leiterrahmen, der verstärkt wurde und über Starrachsen vorne und hinten mit Längslenkern und Panhardstab verfügt. Dank der höheren Steifigkeit konnte der Fahrkomfort und die Fahrstabilität – im Vergleich zum Vorgänger – verbessert werden. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17929 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17929 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Mon, 15 Oct 2018 14:00:03 GMT Lange musste die Jimny-Fangemeinde warten - am 27. Oktober steht die 4. Generation des kleinen Japaners beim deutschen Handel zu Preisen ab 17.915 Euro zum Verkauf parat. Wie beim Vorgänger ruht die Karosserie auf einem Leiterrahmen, der verstärkt wurde und über Starrachsen vorne und hinten mit Längslenkern und Panhardstab verfügt. Dank der höheren Steifigkeit konnte der Fahrkomfort und die Fahrstabilität – im Vergleich zum Vorgänger – verbessert werden. <br> <br> Der jetzt nur noch 3,65 Meter (-4,5 cm) lange Mini-Kraxler wirkt jetzt noch kantiger mit seiner steilgestellten Windschutzscheibe und den kurzen Überhängen vorne und hinten. Der Innenraum des Viersitzers – ach Pardon man müsste eher sagen 2+2-Sitzer, da es im Fond für Erwachsene eher eng in Sachen Beinfreiheit und beim Einstieg zugeht – wirkt rustikal und alles ist, wie es sich für einen echten Geländewagen gehört, gut abwischbar. Das Cockpit ist aufgeräumt und die Rundinstrumente sind prima ablesbar. Hinter die Hecktür mit außen angeschlagenem Reserverad können jetzt mindestens 80 Liter verstaut werden, bei dachhoher Beladung sind es maximal 830 Liter. <br> <br> Für den Vortrieb des jetzt gut vier Zentimeter breiteren Jimny (1,65 Meter) sorgt jetzt ein neuer 1,5-Liter-Saugbenziner, der den 1,3-Liter-Vorgängermotor mit 84 PS ablöst. Der 1,5-Liter-Vierzylinder leistet 102 PS. Der turbolose Benziner erreicht sein maximales Drehmoment von 130 Newtonmeter bei 4000 Umdrehungen. Der 1.165 Kilo leichte Mini-Offroader benötigt 13,4 Sekunden für den Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 145 km/h. Dabei konsumiert er laut Hersteller im Schnitt 6,8 Liter (WLTP). Auf ersten Testfahrten lag unser Durchschnittsverbrauch bei 7,3 Liter. Die Kraft wird serienmäßig mittels einer Fünfgangschaltung auf die Hinterräder gebracht, für Schaltfaule ist eine Viergang-Wandlerautomatik für die Comfortline-Ausstattung erhältlich. Der neue Jimny mit seinem 1,5-Liter-Vierzylinder ist zwar kein Temperamentsbolzen, aber im Vergleich zum Vorgänger liegt der Wagen bedeutend ruhiger auf der Straße. <br> <br>Auf der Autobahn wünscht man sich allerdings einen sechsten Gang. Im Gelände fühlt sich der Mini-Kraxler mit seinem zuschaltbaren Allradantrieb mit Geländeuntersetzung richtig zu Hause. Der sogenannte AllGrip ist bereits aus dem Vorgänger bekannt. Der neue Jimny ist nicht weichgespült und ein echter Off-Roader mit elektronischen Helfern wie Bergan- und Bergabfahrhilfe, einem Böschungswinkel von 36 Grad vorne und 48 Grad hinten. Damit ist er bestens gerüstet für Fahrten abseits der Asphaltpisten. <br> <br> Angeboten wird der kleine Japaner in zwei Ausstattungsstufen (Comfort und Comfort+) und bereits die Basisversion hat serienmäßig unter anderem einen Fernlichtassistenten, Klimaanlage, Tempomat, Müdigkeitserkennung und Spurhaltewarnsystem an Bord. Klimaautomatik, LED-Scheinwerfer und ein Navigationsgerät gehören zur Comfort+ Ausstattung, die ab 19.985 Euro erhältlich ist. <br> <br> Text: Ute Kernbach <br> Fotos: Suzuki <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17929/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Leser fragen – Experten antworten: Wann die Versicherung wechseln? Für den Wechsel einer Kfz-Versicherung gilt der 30. November als Stichtag. Doch auch zu anderen Zeiten haben Autobesitzer unter bestimmten Bedingungen die Möglichkeit, den Anbieter zu wechseln. <br> ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17930 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17930 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Mon, 15 Oct 2018 14:00:02 GMT Für den Wechsel einer Kfz-Versicherung gilt der 30. November als Stichtag. Doch auch zu anderen Zeiten haben Autobesitzer unter bestimmten Bedingungen die Möglichkeit, den Anbieter zu wechseln. <br><br><b> Frage: „Regelmäßig im Herbst finde ich in den Medien gehäuft Empfehlungen, die Kfz-Versicherung zu wechseln. Wann ist dafür eigentlich der beste Zeitpunkt?“ </b><br><br> Antwort von Hans-Georg Marmit, Kfz-Experte der Sachverständigen-Organisation KÜS: <br>Generell gelten die Verträge für die Kfz-Versicherung für ein Kalenderjahr. Wer also seinen Tarif wechseln möchte, muss innerhalb des laufenden Jahres und innerhalb der gesetzlichen Frist einen aktuellen Vertrag kündigen. Da die Kündigungsfrist einen Monat beträgt, gilt der 30. November als allgemeiner Stichtag für eine solche Vertragsbeendigung. Deshalb wird jedes Jahr der Herbst zur heißen Phase für Wechselwillige. Wurde regelkonform die Kündigung bis Jahresende eingereicht, endet die alte Versicherung mit dem 31. Dezember. Liegt allerdings bis dahin keine gültige Anschlussversicherung vor, fehlt der Versicherungsschutz. Wer dann sein Auto im Straßenverkehr bewegt, begeht eine Straftat, die mit Freiheits- oder Geldstrafen geahndet werden kann. Hat man eine Kfz-Versicherung gekündigt, muss man sich also parallel und rechtzeitig um den Neuvertrag bemühen. <br><br> Zwar gilt ein Versicherungsvertrag für das jeweilige Kalenderjahr und verlängert sich automatisch ab dem 1. Dezember für das neue Jahr, doch haben Versicherungsnehmer auch Sonderkündigungsrechte. Diese gelten, wenn die Versicherung den Tarif erhöht. Ist das der Fall, lässt sich eine Versicherung auch antizyklisch kündigen. In der Regel besteht das Recht zur Kündigung bis zu vier Wochen nach Erhalt einer neuen Beitragsrechnung. Sollte also eine Versicherung erst im November über die Erhöhung informieren, hat man vom Erhalt dieser Nachricht vier Wochen Zeit, zu kündigen. Das kann rückwirkend auch noch im Januar möglich sein. <br><br> Nicht immer ist übrigens eine Beitragserhöhung auf den ersten Blick als solche erkennbar. Selbst wenn bei neuen Beitragsrechnungen die zukünftig zu zahlenden Summe sinkt könnte dennoch eine faktische Erhöhung vorliegen. Dann handelt es sich um eine sogenannte verdeckte Beitragserhöhung, die man als solche nicht wahrnimmt, weil sie mit einem sich ändernden Schadensfreiheitsrabatt einhergeht. Wer nämlich in eine niedrigere Klasse wechselt, wird auch weniger zahlen. Doch oft können dabei parallel erhobene Beitragserhöhungen die Einsparungen (teilweise) aufheben. Ob die Versicherung teurer geworden ist, lässt sich recht einfach am sogenannten Vergleichsbetrag ablesen. Sollte dieser unterhalb des neuen Beitrags liegen, liegt eine Beitragserhöhung vor, was ebenfalls zur Sonderkündigung berechtigen kann. <br><br> Eine weitere Möglichkeit einer vierwöchigen Sonderkündigungsfrist ergibt sich nach einem Schadensereignis. Oft ändert sich nach der Schadenregulierung der Versicherungstarif, was es dem Versicherungsnehmer ebenfalls erlaubt, sich nach einer günstigeren Alternative umzuschauen. <br><br> Grundsätzlich sollten Versicherungsnehmer ihren Tarif im Auge behalten und von Zeit zu Zeit vergleichen, ob es andere Anbieter gibt, bei denen sich das eigene Auto günstiger versichern lässt. Dringend empfiehlt sich dieser Vergleich, sollte eine höhere Beitragsrechnung ins Haus flattern. Eine gute Möglichkeit, sich einen schnellen Überblick über preiswertere Anbieter zu verschaffen, bieten Vergleichsportale im Internet. <br><br> Quelle: Mario Hommen/SP-X ]]> Ratgeber: Oldtimer einmotten <b>Der Sommer ist so langsam vorüber, spätestens nach dem goldenen Herbst werden Oldtimer und andere Schätzchen eingemottet. Hier ist nicht nur eine trockene Halle wichtig, sondern auch die richtige Vorbereitung. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17912 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17912 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Mon, 15 Oct 2018 14:00:00 GMT <b>Der Sommer ist so langsam vorüber, spätestens nach dem goldenen Herbst werden Oldtimer und andere Schätzchen eingemottet. Hier ist nicht nur eine trockene Halle wichtig, sondern auch die richtige Vorbereitung. <br><br></b> Im Oktober gehen viele Oldtimer, Sportwagen oder andere Saison-Fahrzeuge in den Winterschlaf. Nasse Witterung und Salz auf den Straßen können dem alten Blech nämlich übel zusetzen. Auch wenn das Fahrzeug in einer trockenen Garage bereits große Fürsorge genießt, sollte man vor dem Einmotten noch einige Vorbereitungen treffen. <br><br> Wichtig ist zunächst eine gründliche Fahrzeugreinigung. In der Waschstraße sollte man ein Programm mit Unterbodenwäsche wählen. Meint man es besonders gut mit seinem Auto, gönnt man ihm außerdem eine professionelle Motorreinigung. Wer die Reinigung hingegen eigenhändig per Hochdruckreiniger durchführt, sollte mit der Düse mindestens einen halben Meter Abstand halten, um Reifen und Gummidichtungen zu schonen. Beim Dampfstrahlen des Motors klebt man idealerweise Bereiche wie Motorsteuerung, Drehstromgenerator und Zündspule vorher ab, damit diese nicht mit Wasser in Kontakt kommen. <br><br> Nach der Außenreinigung sollte man den Innenraum gründlich saugen. Hat man Lederpolster, sollten diese mit einem entsprechenden Pflegemittel behandelt werden. Bei einem Pollenfilter empfiehlt sich der Austausch, um Schimmel zu verhindern. Eine gute Belüftung des Innenraums dient dem gleichen Zweck. Deshalb bleiben die Seitenscheiben idealerweise ein Stück geöffnet, sofern das Auto in einer staubarmen Halle steht. <br><br> Bei Cabrios lohnt sich außerdem eine gründliche Reinigung des Verdecks mit Seifenwasser. Zur Schonung des Stoffes und der Gelenke bleibt es anschließend leicht geöffnet. Scharniere können mit Öl oder Fett eingesprüht werden, Dichtungen und andere Gummiteile werden mit Vaseline oder Talkum eingerieben, damit sie geschmeidig bleiben. <br><br> Darüber hinaus sollte man dem Motor einen Ölwechsel gönnen, damit alte Schwebeteilchen keine Säuren bilden, die den Motor eventuell schädigen. Anschließend wird noch der Ölstand im Getriebe und im eventuell vorhandenen Hinterachsdifferenzial kontrolliert, was bei Oldtimern gerne vergessen wird. Außerdem ist es bei älteren Autos ratsam, den Wagen mit vollem Tank abzustellen. Ist viel Luft im Tank, kann sich Kondenswasser bilden, was bei Metalltanks zu Korrosion führt. Gegen Tankrost helfen auch spezielle Kraftstoff-Additive. Seit Mitte der 1980er-Jahre haben Autos in den allermeisten Fällen übrigens Kunststofftanks, hier ist es egal, wie voll der Tank ist. Nicht zu vergessen sind Scheibenwischanlage und Kühlwasser, Frostschutz verhindert hier das Einfrieren. Die Scheibenwischer werden abgeklappt, damit sich die Lippen nicht platt drücken. <br><br> Wichtig ist es auch, die Batterie fit zu halten. Bei älteren Autos empfiehlt sich der Ausbau, modernere Fahrzeuge können hingegen ohne Batterie Probleme mit der Elektronik bekommen. Hier sollte man bei längeren Standzeiten den Ladezustand mit einem entsprechenden Gerät erhalten. <br><br> Für die Reifen empfiehlt sich während der Standzeit ein Erhöhen des Drucks auf 2,5 bis 3 bar. Regelmäßiges hin- und herschieben des Fahrzeugs verhindert einen Standplatten der Reifen und verteilt Öl und Fett in Getrieben und Wellen. Bei modernen Autos lohnt sich auch das kurze Anschalten der Klimaanlage bei laufendem Motor, um den Kompressor zu schmieren. <br><br> Alle paar Jahre sollten Oldtimer-Besitzer außerdem die Hohlraumversiegelung akribisch untersuchen. Das gilt besonders für Autos mit selbsttragender Karosserie, also vor allem für Nachkriegsmodelle. Aber auch ältere Fahrzeuge in Rahmenbauweise haben Hohlräume. Die Versiegelung muss unbeschädigt und intakt sein, sonst drohen Korrosion und kostspielige Reparaturen. <br><br> Der ideale Ort für den Winterschlaf des Autos ist eine trockene und gut belüftete Garage oder Halle. Auf öffentlichen Straßen darf nur ein angemeldetes Auto geparkt werden, bei dem das Nummernschild immer sichtbar sein muss. Andernfalls kann das Fahrzeug abgeschleppt werden. <br><br> Text: Max Friedhoff/SP-X Foto: SP-X <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17912/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Buchtipp - Ferrari (Taschen Verlag) Am 14. August 1988 starb Enzo Ferrari im Alter von 90 Jahren. Dem Mann, der die Sportwagen-Welt prägte wie kaum ein anderer, hat der Autor Pino Allieri nun ein umfassendes Buch gewidmet, das passenderweise schlicht und einfach den Namen „Ferrari“ trägt. Das 480 Seiten starke Werk ist jetzt lieferbar. Es enthält viele bislang unveröffentlichte Fotos und erstmals auch Einträge aus dem persönlichen Tagebuch von „Il Commendatore“. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17725 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17725 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Sun, 14 Oct 2018 08:00:01 GMT Am 14. August 1988 starb Enzo Ferrari im Alter von 90 Jahren. Dem Mann, der die Sportwagen-Welt prägte wie kaum ein anderer, hat der Autor Pino Allieri nun ein umfassendes Buch gewidmet, das passenderweise schlicht und einfach den Namen „Ferrari“ trägt. Das 480 Seiten starke Werk ist jetzt lieferbar. Es enthält viele bislang unveröffentlichte Fotos und erstmals auch Einträge aus dem persönlichen Tagebuch von „Il Commendatore“. <br><br> Doch nicht nur der Inhalt unterscheidet sich von anderen Büchern über Enzo Ferrari, auch die Aufmachung ist besonders. „Ferrari“ (Taschen-Verlag) ist in zwei Versionen erhältlich – einer auf 1.947 Exemplare limitierten „Collectors Edition“ und einer auf 250 Stück begrenzten „Art Edition“. Erstere kommt in einer Alu-Box, die einem Ferrari-V12 nachempfunden ist und wurde von Piero Ferrari, dem Sohn Enzos, signiert. Die V12-Alu-Box der selteneren „Art Edition“ ergänzen handgebogene Krümmer-Rohre zu einem frei stehenden „Altar“. Die „Art Edition“ wurde außerdem zusätzlich von John Elkann und dem kürzlich verstorbenen Sergio Marchionne signiert.<br><br> So speziell die beiden Varianten des 32 mal 43 Zentimeter großen Buches sind, so hoch ist auch der Preis: Für die „Collectors Edition“ werden 5.000 Euro fällig, die „Art Edition“ schlägt gar mit 25.000 Euro zu Buche. Eine Preispolitik, die Enzo Ferrari wohl gefallen hätte. Und die manchen Interessenten im Sinne eines (sehr üppigen) Geschenks schon an Weihnachten denken lässt.<br><br> Text: Max Friedhoff/SP-X<br>Fotos: Taschen Verlag <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17725/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> KÜS-Interview: Ihre Meinung bitte, Herr Leisen! <b>KÜS:</b> Herr Leisen, worin liegt für Sie der Reiz eines guten Amateur-Rennfahrers, sich zehn Mal pro Jahr über mehr als vier Stunden mit weitaus stärkeren Fahrzeugen, die von professionellen Werkspiloten gefahren werden, zu messen? ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17927 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17927 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Sat, 13 Oct 2018 10:00:01 GMT <b>KÜS:</b> Herr Leisen, worin liegt für Sie der Reiz eines guten Amateur-Rennfahrers, sich zehn Mal pro Jahr über mehr als vier Stunden mit weitaus stärkeren Fahrzeugen, die von professionellen Werkspiloten gefahren werden, zu messen? <br><br> <b>Philipp Leisen:</b> „Es ist in erster Linie die Strecke, nämlich die Nordschleife des Nürburgrings. Aber es ist auch die einmalige Konstellation dieser Langstreckenserie, bei der in jedem Lauf mehr als 150 Fahrzeuge aus allen verschiedenen Leistungsklassen unter den gleichen Bedingungen auf diesem Kurs gegeneinander antreten. <br><br> <b>KÜS:</b> Nach dem Reglement der Serie haben Sie bedeutend größere Chancen, am Ende die Meisterschaft für sich zu entscheiden, als ein Profi-Rennfahrer mit einem weitaus stärkeren Fahrzeug. Wie sehen Sie dieses Regelwerk“ <br><br> <b>Philipp Leisen:</b> „In keiner anderen Serie wird der Amateur-Rennsport so hoch gehalten und bevorzugt wie in der VLN. Wir müssen uns in unserer Klasse mit den meisten Konkurrenten auseinandersetzen, da bringt ein Klassensieg auch die meisten Punkte. Wir müssen über mehr als vier Stunden die Konzentration hoch halten und uns nicht nur gegen unsere direkten Konkurrenten behaupten, sondern auch auf Fairness auf der Strecke gegenüber den deutlich schnelleren GT3-Fahrzeugen achten. Das Gleiche erwarte ich aber auch von unseren Konkurrenten.“ <br><br> <b>KÜS:</b> „Wie stehen Ihre Chancen ein Rennen vor dem letzten Lauf in diesem Jahr?“ <br><br> <b>Philipp Leisen:</b> „Wir lagen mit unserem BMW 325i bis vor dem vorletzten Lauf am vergangenen Samstag sehr gut im Rennen. Nach dem Ergebnis vom Samstag gab es einige Proteste wegen angeblicher Nichteinhaltung bestimmter technischer Vorgaben. Jetzt müssen wir einmal abwarten, was dabei herauskommt, aber ich bin optimistisch.“ <br><br><br> Philipp Leisen (34) ist Langstrecken-Rennfahrer auf der Nürburgring Nordschleife und leitet zu Hause in Irrel (Südeifel) einen Familienbetrieb für Elektrogeräte und Metallwaren. <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17927/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Tradition: 110 Jahre Ford Model T Die Revolution kam auf leisen Rädern. Als der Automobilpionier Henry Ford im Oktober 1908 sein neuestes Fahrzeug unter dem schlichten Typencode „Model T“ vorstellte, ahnte noch niemand, dass dieser unscheinbare offene Motorwagen die Mobilitätsgeschichte mehr verändern sollte, als es die Verkehrsmittel Flugzeug und Eisenbahn vermocht hatten. Fords zuverlässig über Staubpisten und frühe Schnellstraßen rollende „Tin Lizzy“ (Blech-Liesel) machte das Autofahren so simpel, dass sich erstmals Millionen Amerikaner selbst an die Anlasserkurbeln wagten und der Berufsstand der Chauffeure nur noch für Luxuslimousinen benötigt wurde. Bezahlbar für die breite Bevölkerung wurde das anfangs in Handarbeit gebaute Ford Model T ab 1913 durch die Einbindung des Fließbandes in den Produktionsprozess. Ein standardisiertes Fertigungsverfahren, das später von allen anderen automobilen Volumenherstellern übernommen wurde. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17926 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17926 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Sat, 13 Oct 2018 08:00:00 GMT Die Revolution kam auf leisen Rädern. Als der Automobilpionier Henry Ford im Oktober 1908 sein neuestes Fahrzeug unter dem schlichten Typencode „Model T“ vorstellte, ahnte noch niemand, dass dieser unscheinbare offene Motorwagen die Mobilitätsgeschichte mehr verändern sollte, als es die Verkehrsmittel Flugzeug und Eisenbahn vermocht hatten. Fords zuverlässig über Staubpisten und frühe Schnellstraßen rollende „Tin Lizzy“ (Blech-Liesel) machte das Autofahren so simpel, dass sich erstmals Millionen Amerikaner selbst an die Anlasserkurbeln wagten und der Berufsstand der Chauffeure nur noch für Luxuslimousinen benötigt wurde. Bezahlbar für die breite Bevölkerung wurde das anfangs in Handarbeit gebaute Ford Model T ab 1913 durch die Einbindung des Fließbandes in den Produktionsprozess. Ein standardisiertes Fertigungsverfahren, das später von allen anderen automobilen Volumenherstellern übernommen wurde. <br><br> Tatsächlich entwickelte sich Henry Fords Stammwerk Highland Park bei Detroit zu einer Forschungsstätte für fast alle namhaften Autokonstrukteure, denen Ford Anschauungsunterricht gab. Derweil wurde das Model T weitgehend unverändert bis 1927 weltweit mehr als 15 Millionen Mal verkauft. Ein Rekordergebnis, das erst 1972 vom VW Käfer übertroffen wurde. Hierzulande legte die Montage des großvolumigen, amerikanischen Vierzylinders 1925 den Grundstein für Ford Deutschland. Das Model T machte den Traum vom Volksfahrzeug wahr, die Zwänge und Gleichförmigkeit der Fließbandfertigung dagegen galten vielen als Alptraum, thematisiert etwa in Charlie Chaplins Film „Moderne Zeiten“ oder in Aldous Huxleys Roman „Schöne Neue Welt“. <br><br> In Huxleys 1932 veröffentlichter Utopie nimmt Henry Ford sogar die Position eines christlichen Gotts ein und das Symbol des Kreuzes wird vielsagend zu einem „T“ transformiert. Während Charlie Chaplin die Entfremdung der Arbeit durch das monotone Fließband anprangerte, verfolgte der selbsterklärte Sozialreformer Henry Ford die Zukunftsvision des „Wohlstands für alle“. Hohe Mindestlöhne und eine Massenproduktion mit guten Arbeitsbedingungen sollten jede Armut eliminieren und es allen Arbeitern ermöglichen, ein eigenes Model T zu kaufen. Wie Ford in seinen Lebenserinnerungen erläuterte, konnte der Preis für die Tin Lizzy dank Fließbandfertigung und durchrationalisierter Produktionskette 1914 um 40 Prozent gesenkt werden. <br><br> Waren Autos im Europa der Belle Époque ultrateure Luxusgüter und auch für die meisten Besserverdienenden unerschwinglich, genügten Ford-Fließbandarbeitern gerade einmal 98 Tageslöhne für den Kauf eines Neuwagens vom Typ T. Eines Autos, das sie ohne besondere technische Vorkenntnisse ähnlich leicht wie eine Pferdekutsche lenken konnten! Dank eines Planetengetriebes ließ sich das Zwei-Gang-Getriebe bequem per Pedal schalten und der großvolumige Vierzylinder beeindruckte durch sein sattes Drehmoment. Getriebe und Kardanwelle waren gut geschützt vor Staub und Schlamm der Pisten und die großformatigen Räder bewirkten eine beinahe geländetaugliche Bodenfreiheit von fast 30 Zentimetern. <br><br> Auch die Ersatzteilfrage hatte Ford genial gelöst, konnte doch fast jeder Eisenwarenhandel weiterhelfen. Rost war übrigens nie ein ernsthaftes Thema für die Tin Lizzy, denn Ford legte Wert auf hochwertige Metalle. Wen wundert es, dass sogar sozialdemokratische Politiker den weiten Weg in die Neue Welt wagten, um sich im angesagten Wallfahrtsort Dearborn persönlich von den Segnungen dieses klassenlosen „Fordismus“ zu überzeugen, der vorweg nahm, was erst der VW Käfer wiederholte. <br><br> In der Alten Welt war Ford übrigens ebenfalls frühzeitig präsent, etwa mit einem 1911 eröffneten Werk im englischen Manchester. Obwohl es sich dort zunächst um eine Montagefertigung ohne Fließband handelte, war das Ford T-Modell bereits bis zu 70 Prozent billiger als die europäische Kleinwagenkonkurrenz. Entsprechend groß war die Sensation als die Tin Lizzy 1912 ihre Premiere im Grand Palais des Pariser Salons zelebrierte. Bis die Blechliesel tatsächlich in nennenswerter Stückzahl in Europa verkauft wurde, sollten jedoch noch die dunklen Jahre des ersten Weltkriegs vergehen. Inzwischen initiierte Ford die Anfänge der europäischen Fließbandproduktion. Citroen, Opel und Fiat begannen in den Jahren zwischen 1919 und 1925 mit der Massenfertigung – wirkten aber wie Zwerge im Vergleich zu dem Giganten aus Detroit, der mit Zahlen jonglierte, die für Europäer utopisch schienen. So lieferte Ford im Jahr 1923 erstmals über zwei Millionen Einheiten des Model T aus und damit das fünfzigfache der gesamten deutschen Pkw-Produktion. Noch dramatischer sah es in allen anderen Ländern aus. Produktionslinien für das erste Fließband-Fahrzeug gab es in 19 Ländern auf fünf Kontinenten und in nicht wenigen Staaten begründete Ford die Automobilfertigung sogar. <br><br> Für jeden Kunden gab es das passende Model T, dafür sorgten 13 verschiedenen Standardkarosserien und diverse Nutzfahrzeugvarianten. Vom Tourenwagen über spritzige Roadster, elegante Coupés, exklusive Town Cars oder kuriose Centre Door Sedans mit nur einer zentralen Tür war alles dabei. Nur bei den Farben blieb den Käufern keine Wahl, denn Schwarz war ab 1914 das neue Bunt. Insgesamt nutzte Ford während der Bauzeit des T-Modells 30 Schattierungen von Schwarz, je nach modischem Schick und abhängig von kriegsbedingten Liefereinschränkungen in der Chemieindustrie. Daneben genoss die schwarze Lackfarbe den Ruf einer kurzen Trocknungszeit, wichtig bei den raschen Abläufen der Fließbandproduktion. Trotzdem bevölkerten auch rote, grüne, blaue und gelbe Model T die Straßen und gaben damit einen Hinweis auf ihre Erstzulassung, denn Henry Fords „Black-only“-Politik galt nur von 1914 bis 1925. <br><br> Im Jahr 1925 hatte die in Würde gealterte Tin Lizzy den Zenit ihrer Karriere überschritten, tatsächlich war sie die einzige überlebende und immer noch erfolgreiche preiswerte Vorkriegskonstruktion auf dem Weltmarkt. Trotzdem hielt Ford starrsinnig an diesem Veteranen fest und frischte ihn lediglich durch Facelifts auf. Kosmetik, die auch die Blechliesel aus dem ersten deutschen Ford-Werk kennzeichnete. Im August 1925 wurde die Ford Motor Company nach jahrelanger Wartezeit ins Berliner Handelsregister eingetragen und im Folgejahr startete die Montage des Model T im Berliner Westhafen. Allerdings war das Auto, das nach Henry Fords Meinung eigentlich nicht zu verbessern war, doch am Ende seines Lebenszyklus angekommen, wie die jetzt jäh abstürzenden Verkaufszahlen zeigten. <br><br> Nach fünfzehn Millionen gebauter Model T ruhte im Jahr 1927 für rund sechs Monate die Produktion in allen Ford-Werken und dann kam der Neuanfang: Der Ford A. Die Genialität der Tin Lizzy zeigt sich aber bis heute, denn immerhin gut zwei Prozent aller gebauten Model T haben überlebt. Zu verdanken ist dies einerseits der simplen Technik – was nicht verbaut ist, kann auch nicht den Dienst versagen – aber auch der Alltagstauglichkeit dieser gutmütigen Motorkutsche, mit der die Menschen vor 110 Jahren überraschend unaufgeregt in moderne Zeiten tuckerten. <br><br> Text: Wolfram Nickel/SP-X<br> Fotos: Ford <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17926/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Kinder werden im Auto häufig falsch gesichert Rund die Hälfte aller Kinder unter zwölf Jahren sind im Auto nicht richtig gesichert. 60 Prozent davon sogar so falsch, dass sie im Falle eines Unfalls schwerste Verletzungen davontragen könnten. Das ist eins der Ergebnisse einer Beobachtungs- und Befragungsstudie, die die Unfallforschung der Versicherer (UDV) zwischen Juni 2016 und September 2017 durchführen ließ. Für die Studie wurden in den Großräumen Berlin und München, beispielsweise auf Supermarktparkplätzen, insgesamt 1.042 Personen mit im Auto gesicherten Kindern auf ihre Kenntnisse und Sicherheitsgewohnheiten angesprochen und die Korrektheit im konkreten Fall überprüft. In fünf Vorgängerstudien seit 1997 waren die Ergebnisse allerdings noch schlechter. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17925 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17925 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Fri, 12 Oct 2018 14:00:04 GMT Rund die Hälfte aller Kinder unter zwölf Jahren sind im Auto nicht richtig gesichert. 60 Prozent davon sogar so falsch, dass sie im Falle eines Unfalls schwerste Verletzungen davontragen könnten. Das ist eins der Ergebnisse einer Beobachtungs- und Befragungsstudie, die die Unfallforschung der Versicherer (UDV) zwischen Juni 2016 und September 2017 durchführen ließ. Für die Studie wurden in den Großräumen Berlin und München, beispielsweise auf Supermarktparkplätzen, insgesamt 1.042 Personen mit im Auto gesicherten Kindern auf ihre Kenntnisse und Sicherheitsgewohnheiten angesprochen und die Korrektheit im konkreten Fall überprüft. In fünf Vorgängerstudien seit 1997 waren die Ergebnisse allerdings noch schlechter. <br><br> Die häufigsten gravierenden Fehler betrafen die Führung des Gurtes bei der Befestigung des Kindersitzes oder der Babyschale im Auto. Er war entweder nicht durch die vorgeschriebenen Öffnungen geführt oder nicht straff genug angezogen. Zu locker waren auch oft die Gurte, die die Kinder in den Sitzen angelegt hatten. Angesprochen auf die Fehler, zeigten rund 50 Prozent der Befragten keine ausreichende Kenntnis über die korrekte Handhabung. Etwa 20 Prozent war der Fehler bewusst: Sie gaben an, aus Zeitnot oder wegen einer kurzen Fahrtstrecke die nötige Sorgfalt außer Acht gelassen zu haben. In einigen Fällen hatte das Kind selbst den Gurt gelöst oder die Arme darunter hergeführt. Signifikant schlechter gesichert waren Kinder bei Personen mit nicht deutscher Staatsangehörigkeit. <br><br> Nach Meinung von UDV-Leiter Siegfried Brockmann müssen die Sitzhersteller mehr tun, um die Handhabung zu vereinfachen. Eine ausführliche schriftliche Anleitung liege zwar bei, sei aber oft schwer verständlich, insbesondere bei Sprachproblemen. Hier brauche es Anleitungsfilme und ausführliche Einweisungen durch den Fachhandel. Brockmann fordert auch eine Änderung bei den Sitztests. Sie sollten nicht nur das Crashverhalten berücksichtigen, sondern auch eine leichte und sichere Handhabung. Gesetzliche Änderungen seien dagegen nicht nötig. Die Höhe der Strafen bei Nichtbenutzung oder Benutzung falscher Sicherungseinrichtungen sei ausreichend. <br><br> Kindersicherungseinrichtungen sind bis zum Alter von einschließlich elf Jahren vorgeschrieben, wenn das Kind nicht größer als 150 cm ist. Im Jahr 2017 starben 14 Kinder bis zu diesem Alter im Auto, über 1.000 wurden schwer verletzt. <br><br> Quelle und Fotos: UDV - Unfallforschung der Versicherer <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17925/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Rumble Motors: Das etwas andere E-Bike <b>Die seit Jahren wachsende Schar der E-Bikes und E-Scooter orientiert sich beim Design vornehmlich an klassischen Stilen. Einem Start-up aus Schweden war das zu langweilig.</b> <br><br> Elektrische Antriebe erlauben bei Zweirädern viele Freiheiten beim Design. Von diesen hat sich Rumble Motors aus Schweden gleich einige genommen. Mit ihrem E-Bike Rumble bietet das Start-up einen optisch schrillen und mit rund 3.000 Euro recht günstigen Gegenentwurf zum Einerlei. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17924 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17924 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Fri, 12 Oct 2018 14:00:03 GMT <b>Die seit Jahren wachsende Schar der E-Bikes und E-Scooter orientiert sich beim Design vornehmlich an klassischen Stilen. Einem Start-up aus Schweden war das zu langweilig.</b> <br><br> Elektrische Antriebe erlauben bei Zweirädern viele Freiheiten beim Design. Von diesen hat sich Rumble Motors aus Schweden gleich einige genommen. Mit ihrem E-Bike Rumble bietet das Start-up einen optisch schrillen und mit rund 3.000 Euro recht günstigen Gegenentwurf zum Einerlei. <br><br> Optisch lässt sich das E-Bike nur schwer einordnen. Es handelt sich definitiv nicht um einen Scooter, aber als Motorrad möchte man das von Café-Racer-Ästhetik geprägte Gefährt auch nicht bezeichnen. Das liegt unter anderem auch an der Radaufhängung, denn nicht nur das Hinter- sondern auch das Vorderrad wird von einer Zweiarmschwinge als Stahlrohren geführt, die jeweils von einem Zentralfederbein angelenkt werden. Dabei ist die vordere Schwinge an einer kurios gebogenen und mit dem Lenker verbundene Stange montiert, über die sich das Vorderrad nach links und rechts bewegen lässt. <br><br> Zwischen den Rädern befindet sich ein mächtiger Korpus mit seitlichen Verkleidungsteilen, hinter denen sich die Rahmenkonstruktion und die Batterie verstecken. Bei klassischen Motorrädern wäre hier eigentlich der Motor, der im Fall der Rumble allerdings ins Hinterrad passt. Über die freistehenden 12-Zoll-Räder schmiegen sich noch eng die Schutzbleche, der freischwebende Einzelsitz wurde auf einem Rahmenstummel montiert, der aus dem hinteren Bereich des zentralen Fahrzeugkörpers ragt. <br><br> Eine weitere Besonderheit sind seitlich in die Verkleidungsteile eingearbeitete Lautsprecher, die einen synthetischen Motorradklang generieren. Dieser Akustik-Gag hat durchaus eine Funktion, erhöht er doch die Wahrnehmbarkeit für andere Verkehrsteilnehmer. <br><br> Weniger aufhorchen lässt die Antriebstechnik: Der Nabenmotor leistet 2 kW/2,7 PS und soll die knapp über 100 Kilogramm schwere Rumble bis maximal 70 km/h beschleunigen. Für die 72-Volt-Batterie verspricht Rumble Motors eine Reichweite von etwa 100 Kilometer. Die Ladezeit soll lediglich zwei bis drei Stunden betragen. <br><br> Bislang vertreibt Rumble Motors sein für die EU-Länder zugelassenes und COC-zertifiziertes E-Bike allein über seine Webseite. Das Zweirad kostet inklusive Transportkosten 3.030 Euro. <br><br> Text: Mario Hommen/SP-X<br> Fotos: Rumble Motors <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17924/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Smart gestartet: Handy als Autoschlüssel Das Auto auf- und abschließen per Handy? Heute mit der richtigen App längst nichts Besonderes mehr. Doch bald wird das Smartphone den klassischen Fahrzeugschlüssel immer häufiger auch beim Motorstart ersetzen. Das hat nicht zuletzt beim Carsharing und für Berufskraftfahrer große Vorteile. Doch bis es soweit ist, sind noch ein paar Fragen zu klären. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17922 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17922 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Fri, 12 Oct 2018 14:00:01 GMT Das Auto auf- und abschließen per Handy? Heute mit der richtigen App längst nichts Besonderes mehr. Doch bald wird das Smartphone den klassischen Fahrzeugschlüssel immer häufiger auch beim Motorstart ersetzen. Das hat nicht zuletzt beim Carsharing und für Berufskraftfahrer große Vorteile. Doch bis es soweit ist, sind noch ein paar Fragen zu klären. <br><br> Wer ein Smartphone besitzt und den Connectivity-Dienst eines Autoherstellers oder Drittanbieters abonniert hat, kann schon heute die Autotüren aus der Ferne per App aufschließen und versperren. Bei Angeboten wie Mercedes Me, BMW Connected Drive und Co. ist diese Möglichkeit aber in erster Linie Spielerei. Oder im besten Fall eine Möglichkeit für vergessliche Fahrer, aus der Ferne zu prüfen, ob sie ihr Fahrzeug auch wirklich richtig versperrt haben. Es gibt aber auch schon recht handfeste und praktische Anwendungsfelder für virtuelle Autoschlüssel. So erproben zurzeit einige Autohersteller aktuell die Paketlieferung in den Kofferraum; der Bote erhält dafür einen Einmalcode auf sein Handy, der das Gepäckabteil für die Zustellung öffnet. Der Motorstart ist natürlich nicht möglich. <br><br> Als vollwertiger Autoschlüssel fungiert das Handy heute aber lediglich in Ausnahmefällen. Etwa bei Mercedes, wo Käufer seit kurzem die Option „Digitaler Fahrzeugschlüssel“ ordern können. Für 120 Euro lässt sich das Smartphone mit bis zu vier Autos vernetzen, zum Öffnen muss das Telefon dann an den Türgriff gehalten werden. Der Motorstartknopf wird freigegeben, sobald das Gerät im Innenraum detektiert ist. Nötig ist dafür ein Smartphone mit dem heute fast obligatorischen Nahfeld-Kommunikations-Standard NFC sowie einer speziellen Secure-SIM-Karte, die eine verschlüsselte Signalübertragung ermöglicht. Mercedes selbst preist die Technik als „Schritt in die Zukunft“ an und prüft offenbar, ob dort ein Geschäftsmodell drinsteckt. Denn nach drei kostenlosen Jahren wird eine regelmäßige Grundgebühr fällig. <br><br> Dass die Kundschaft beherzt zugreift, scheint zunächst einmal unwahrscheinlich. Besteht der alltagspraktische Vorteil gegenüber den längst gängigen automatischen Smart-Key-Schließsystemen doch vor allem darin, dass neben dem Handy nicht auch noch der Autoschlüssel die Sakkotaschen ausbeult. Der eigentliche Grund für die potenzielle Überlegenheit des digitalen Schlüssels wird im Mercedes-Modell nicht voll ausgespielt: Ist zum Öffnen und Starten kein greifbarer Gegenstand mehr nötig, entfällt beim Fahrer- oder Fahrzeugwechsel die Notwendigkeit zur Schlüsselübergabe. Statt über den faktischen Besitz des Schlüssels wird die Fahrberechtigung virtuell weitergegeben und getauscht – und notfalls auch entzogen. Potenziell sind unendlich viele virtuelle Teil- oder Vollzeitschlüssel möglich. Mercedes beschränkt die Zahl pro Auto zunächst auf drei. Gerade einmal genug für Ehemann, Ehefrau und ein erwachsenes Kind. <br><br> Die Flexibilität digitaler Autoschlüssel ist vor allem für Carsharing-Anbieter, Autovermieter und Betreiber von Firmenflotten interessant. Und auch Speditionen zählen zu den Zielkunden: Bosch etwa hat kürzlich auf der IAA Nutzfahrzeuge eine Lkw-Variante seiner für 2020 im Pkw angekündigte Technik präsentiert. Auch der Zulieferer setzt auf NFC-Sender, die dank des geringen Energieverbrauchs auch bei leerem Handyakku noch funktionieren sollen. Die Vorteile des Handy-Schließsystems sind im Lkw prinzipiell die gleichen wie im Pkw: So können die Disponenten in der Spedition Fahrberechtigungen per Mausklick verwalten und verteilen. Die Fahrer müssen sich nicht mehr einen physischen Schlüssel besorgen, sondern benötigen bei Dienstbeginn nur noch ihr Handy. Ebenso einfach gelingt das Widerrufen der Fahrt-Berechtigung. <br><br> Bis die Technik in der Breite startet, sind jedoch noch einige praktische, rechtliche und technische Probleme zu lösen. Um letzteres kümmert sich beispielsweise das Car Connectivity Consortium, in dem sich unter anderem Apple, Samsung, Vodafone, BMW und General Motors zusammengeschlossen haben. Grundlagentechnik der Schlüssel, da ist sich die Branche weitgehend einig, sollen die weit verbreiteten Standardtechnologien NFC und Bluetooth sein. Entwicklungsbedarf hingegen gibt es noch bei Nutzerfreundlichkeit, Bedienbarkeit und nicht zuletzt bei der Sicherheit. Denn virtuelle Schlüssel können mindestens ebenso leicht gestohlen und kopiert werden wie ihre reellen Pendants. <br><br> Auch bei rechtlichen und praktischen Fragen stehen einige Antworten noch aus, nicht zuletzt aus Sicht der Versicherungswirtschaft. So wünscht sich die Allianz eine Protokollfunktion, die speichert, wer das Fahrzeug zuletzt gefahren ist. Zudem stellt sich für die Assekuranz die Frage, wie sich ohne Schlüssel der Diebstahl eines Autos beweisen lässt. Bislang sandte der Halter die Schlüssel des entwendeten Fahrzeugs bei seiner Versicherung ein, um den Schaden ersetzt zu bekommen. Mit virtuellen Exemplaren ist das nicht mehr ohne weiteres möglich. Die Allianz fordert daher, virtuelle Schlüssel ebenso restriktiv zu verwenden wie ihre physischen Vorläufer und die unkontrollierte Vervielfältigung technisch zu verhindern. Zudem soll es für jedes Auto ein Verzeichnis der berechtigten Fahrzeugnutzer geben, das der Kunde nicht allein ändern kann. <br><br> Ob sich die Idee mit dem virtuellen Schlüssel vor allem bei den in Sachen Auto eher konservativen deutschen Privatwagenfahrern durchsetzt, bleibt abzuwarten. Und hängt wohl nicht zuletzt von der administrativen Handhabung und der konkreten Bedienbarkeit der Technik ab. Wie aufwendig etwa ist ein Wechsel des Handys? Oder was passiert mit Bluetooth-Schlüsseln bei leerem Akku? Im gewerblichen Bereich, bei Spedition und Carsharing-Anbietern, dürften die praktischen Vorteile hingegen so groß sein, dass der Handyschlüssel relativ schnell Standard werden wird. <br><br> Text: Holger Holzer/SP-X<br> Foto: Bosch <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17922/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> "Spirit of Amarok": Sieger-Team aus Südafrika Ja, man kann durchaus behaupten, der "Spirit of Amarok 2018" sei ein internationaler Wettbewerb gewesen. Kamen doch die Finalteilnehmer - ausgesucht aus den insgesamt 500 Bewerbern - aus: Australien, Botswana, Dänemark, Deutschland, Namibia, Russland, Südafrika, Schweden und aus der Tschechischen Republik. Seltsamerweise waren keine Teilnehmer aus US-Amerika und Asien dabei, wohl, weil der Amarok dort kaum Verkaufszahlen schreibt. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17923 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17923 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Fri, 12 Oct 2018 14:00:00 GMT Ja, man kann durchaus behaupten, der "Spirit of Amarok 2018" sei ein internationaler Wettbewerb gewesen. Kamen doch die Finalteilnehmer - ausgesucht aus den insgesamt 500 Bewerbern - aus: Australien, Botswana, Dänemark, Deutschland, Namibia, Russland, Südafrika, Schweden und aus der Tschechischen Republik. Seltsamerweise waren keine Teilnehmer aus US-Amerika und Asien dabei, wohl, weil der Amarok dort kaum Verkaufszahlen schreibt. <br><br> Das Finale war als 4-Tage-Prüfung in Südafrika angelegt und die 20 besten der Besten durften als Zweierteams daran teilnehmen. Als Prüfungsparameter standen zubuche: Räderwechsel auf Zeit, ein enger und schwieriger Slalomkurs im ausgesetzten Gelände, Navigationskenntnisse, Blindstrecke nur per Ansage vom Beifahrer, Holzsägen und eine reine "Speed"-Strecke gegen die Uhr. Im Prinzip alles Prüfungen, die ein waschechter Geländewagenfahrer bewältigen können sollte. <br><br> Gefahren wurde auf identischen Amarok-Pickups Modell BiTDi 4Motion mit 132 kW (180 PS). Der Wettbewerb wird seit 2015 durchgeführt und war von der Offroad-Legende Sarel van der Merve ausgearbeitet worden. Auch heute noch ist er der "Spiritus Rector" der Veranstaltung, die er beim Finale begleitet. In Südafrika also kam es dann zum ultimativen "shoot out". Die Sieger dieser VW-PR-Maßnahme kamen dann auch prompt aus Südafrika: J.D. Kruger und L.D. Erasmus. Die beiden deutschen Teilnehmer landeten irgendwo im Mittelfeld. <br><br> Auch 2019 wird der "Spirit of Amarok" wieder ausgetragen, international natürlich. Im Internet kann man sich unter diesem Namen bewerben. Im wirklich anspruchsvollen Gelände zeigte sich aber dann auch: so ein echter Geländegänger ist der Amarok nun auch wieder nicht, da ihm ein Reduktionsgetriebe fehlt sowie echte sperrbare mechanische Achsdifferentiale (also: nur elektronische Regulierungen), so dass so manches Problem nur mit Gewalt und mit Kraft des Dieseltriebwerks halbwegs zu meistern war. <br><br> Text: Frank Nüssel / CineMot<br> Bilder: Veranstalter <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17923/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Marokko-Rallye: Test für die Dakar Die Marokko-Rallye in der nördlichen Mitte des Landes zwischen Mittelmeer und Sahara gilt als ultimativer letzter Stresstest für Mensch und Material bezüglich der nächsten Dakar-Rallye. Die Gesamtlänge beträgt zwar nur ein Drittel (gut 2000 km) der nächsten geplanten Südamerika-Dakar. Im Prinzip trafen hier auch jene Favoriten (oder auch: Mit-Favoriten) aufeinander, die sich Anfang Januar 2019 in Peru wieder begegnen. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17928 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17928 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Thu, 11 Oct 2018 14:00:04 GMT Die Marokko-Rallye in der nördlichen Mitte des Landes zwischen Mittelmeer und Sahara gilt als ultimativer letzter Stresstest für Mensch und Material bezüglich der nächsten Dakar-Rallye. Die Gesamtlänge beträgt zwar nur ein Drittel (gut 2000 km) der nächsten geplanten Südamerika-Dakar. Im Prinzip trafen hier auch jene Favoriten (oder auch: Mit-Favoriten) aufeinander, die sich Anfang Januar 2019 in Peru wieder begegnen. <br><br> Toyota Gazoo aus Südafrika (Team-Chef Glyn Hall) bot gleich drei starke Fahrerteams auf identischen Hilux-V8-Pickups auf: Giniel de Villiers, Nasser Al Attyah und Ten Brinke. Das X-raid-Team aus dem hessischen Trebur stand dieser Qualität kaum nach und meldete gleich 2 JCW-Mini Buggy mit Sainz und Désprés, sowie Jakub Przygonski auf einem JCW-Mini neuester Ausbaustufe. Schon früh zeigte sich, dass der junge Pole, der die Cross Country-Weltcup-Wertung bis dahin souverän anführte, nach Ausfall seiner ärgsten Konkurrenten in den ersten 3 Tagen das FIA-Championat, stilvoll gewinnen wird. Er hat einfach jenen Flow, der aus Beständigkeit, Schnelligkeit und sehr risikobewusstem Einsatz besteht. Ein echter Gewinn für Teamchef Quandt. <br><br> Al Attyah ließ gleich zu Beginn nichts anbrennen, brauchte noch etwas Zeit, um sich vor allem von den Mini abzusetzen, legte dann aber richtig los. Gleichmäßig schnell und mit unheimlicher Präzision durchmaß er die Streckenpassagen durch das Atlasgebirge, erlaubte sich außer hie und da mal einen "Platten" keine Zeitverluste und blieb vorne. De Villiers und Ten Brinke hatten da schon etwas mehr Pech und haderten zeitweise auch mit der Technik, die bei de Villiers dann fast zur Aufgabe führte (Auspuff gebrochen, akute Feuergefahr, tiefes Schlammloch, ein Überschlag). <br><br> Aber auch das X-raid-Team blieb nicht ohne Blessuren: Mitfavorit Sainz fing sich schon früh eine gigantische Zeitstrafe ein, die ihn aussichtslos weit nach hinten verschlug. Cyril Désprés schlug sich wacker; mal mit den Toyotas, mal mit dem Ford F 150 von Martin Prokop, der seinen V8-Pickup aggressiv durch Sand und Felsen trieb. Die wilde Hatz durch den Atlas forderte dann prompt auch ihre Opfer. So strandete Altmeister Sainz bereits früh mit einem technischen Problem, fing sich eine Zeitstrafe von 2 Tageslängen ein und rollte schlussendlich, immerhin noch in Wertung, als 24. im Zielort Fes ein. <br><br> Gewonnen hat der mit Herz und Hirn fahrende Qatari Al Attyah (bereits zum 5. Mal!) auf dem Toyota Gazoo Hilux, während sich Przygonski auf dem JCW-Mini auf Rang zwei einnistete. Teamkollege Cyril Désprés auf dem JCW Buggy schaffte es noch auf Platz 3, so dass zwei von X-raid gemeldete Fahrzeuge auf dem Siegertreppchen standen. Martin Prokop auf seinem bärigen Ford F 150 leistete sich gleich zu Beginn heftige Scharmützel mit Al Attyah, musste dann aber von Tag zu Tag zurückstecken, um schlussendlich knapp das Podium zu verfehlen. Etwas enttäuschend der 5. Platz von R. Chabot, einem der ganz versierten Wüstenkenner, der einen der frei gewordenen Ex-Werks-Peugeot 3008 DKR Maxi pilotierte. Im Kampf um den FIA-Weltcup- Sieg fiel Przygonskis einziger Rivale Vassilyev auf einem Hilux von Overdrive schon früh aus. So sah ein Dutzend möglicher Favoriten das Ziel nicht mehr. <br><br> Text: Frank Nüssel/CineMot <br> Bilder: Toyota Gazoo, X-raid <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17928/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Der Winterpneu: Auch im Goldenen Oktober ein „heißes, kaltes“ Thema Bei rund 25 Grad in der Mittagssonne steht den meisten Autofahrer/innen im Moment der Sinn eher nicht nach Winterreifen. Und die wenigsten werden sich für das Thema Umrüsten interessieren. Aber das kann und wird sich vermutlich schon in den nächsten Tagen irgendwann ändern. Wenn es nämlich mit dem „Goldenen Oktober“ vorbei ist. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17921 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17921 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Thu, 11 Oct 2018 14:00:03 GMT Bei rund 25 Grad in der Mittagssonne steht den meisten Autofahrer/innen im Moment der Sinn eher nicht nach Winterreifen. Und die wenigsten werden sich für das Thema Umrüsten interessieren. Aber das kann und wird sich vermutlich schon in den nächsten Tagen irgendwann ändern. Wenn es nämlich mit dem „Goldenen Oktober“ vorbei ist. <br><br> Denn das Thema Winterreifen wird die Autofahrerinnen und Autofahrer wie alle Jahre wieder erreichen. Die Faustregel, wann der für winterliche Verhältnisse geeignete Pneu nicht nur Sinn macht, sondern auch aus Sicherheitsaspekten unabdingbar ist, lautet „von O bis O“. Das griffige Kürzel „von Oktober bis Ostern“ kann aber nur eine ungefähre Vorgabe sein. Denn bei derzeitigen Oktober-Temperaturen von um die 25 Grad und strahlendem Sonnenschein sind Pneus mit guten Schnee-Eigenschaften sicherlich nicht angebracht. <br><br> Beim Thema „Umrüsten von Sommer- auf Winterreifen“ scheiden sich bei vielen Autobesitzern die Geister. Von „Brauch ich nicht, ich fahre ja nicht so viel“, bis hin zu “Unbedingt und zwar möglichst früh“ reicht die große Spanne der Argumente. Wobei Menschen, die nicht in den Höhenlagen der Mittelgebirgsregionen wohnen, wohl eher zu der erstgenannten Annahme tendieren. Aber auch hier gilt: „99 Mal ist nix passiert. Und dann kommt dieser eine besch… Tag, wo man sich sagt: „Hätte ich jetzt bloß Winterreifen drauf“. <br><br> Sommerreifen sind aus einer speziellen Gummimischung hergestellt, die für die warmen Temperaturen im Sommer geeignet ist und den Reifen besonders hart macht. Dadurch verformt er sich auch nicht durch aufgeheizten Asphalt oder durch Reibung entstandene Wärme. Auch das Profil ist den sommerlichen Bedingungen angepasst: Ein breites Profil mit viel Volumen sorgt dafür, dass Wasser gut ablaufen kann und der Reifen nichts an Haftung einbüßt. Das reduziert die Gefahr von Aquaplaning. Außerdem sorgt die spezielle Gummimischung dafür, dass das Fahrzeug bei einer Bremsung schnell zum Stehen kommt. <br><br> Die Gummimischung der Winterreifen ist erheblich weicher als die von Sommerreifen. Das weichere Material verhärtet sich auch bei niedrigen Temperaturen nicht. Zudem besteht das Profil von Winterreifen aus vielen Lamellen, die bei Schnee und Eis für besseren Halt auf der Straße sorgen, Diese Mischung und das Profil bewirken, dass das Auto auf matschig-nasser oder verschneiter Fahrbahn schneller zum Stand kommt. <br><br> Reifentests von Continental haben ergeben, dass ein Auto mit Winterreifen bei schneebedeckter Fahrbahn und einer Geschwindigkeit von 100 km/h 31 Meter braucht, bis es steht. Ein Auto mit Sommerreifen hat nach 31 Metern immer noch 35 km/h auf dem Tacho. Es bleibt erst nach 62 Metern stehen, braucht also auf einer verschneiten Fahrbahn doppelt so lange wie ein Fahrzeug mit Winterreifen. <br><br> Fakt ist: Wer in den Risikomonaten, in denen von überraschender morgendlicher Glätte bis zu permanenter Schneedecke alles möglich ist, unterwegs ist, sollte unbedingt umrüsten. Und zwar beizeiten. Die Erfahrung lehrt, dass alle Umrüstungswilligen auf einen Schlag zum Wechseln kommen, wenn die Temperaturen in den Keller fallen und morgens Reifeglätte herrscht. <br><br> Viele Autobesitzer glauben auch, beim sogenannten „goldenen Mittelweg“, dem Ganzjahresreifen, an der richtigen Adresse zu sein. Aber auch dieser Pneu ist ein Kompromiss-Produkt mit verschiedenen Zielvorgaben. „Reicht mir“, sagen die einen. „Bringt mir nichts“ halten die anderen dagegen. Der Winterreifen-Spezialist Continental ist seit dem vergangenen Jahr zum ersten Mal im Segment der Ganzjahresreifen vertreten, favorisiert aber dennoch weiterhin die saisonale Lösung. „Wer vernünftig unterwegs sein möchte der sollte im Sommer einen Sommerreifen und im Winter einen Winterreifen fahren“, sagt deshalb auch Sprecher Klaus Engelhart. <br><br> Text: Jürgen C. Braun <br>Fotos: Hersteller <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2018/17921/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]>