5 KÜS - Neues aus der Autowelt https://www.kues.de Aktuelle Meldungen aus der Autowelt zusammengestellt von der KÜS-Redaktion. Sat, 16 Dec 2017 10:13:12 GMT Charlys PS-Geflüster Liebe Leserin!<br> Lieber Leser!<br><br> Den aktuellen Wert eines neuen Autos für den Verbraucher misst man längst nicht mehr nur an seiner Optik, seiner PS-Zahl, seinem Komfort, seiner Sicherheit oder auch seinem (möglichen) Wiederverkaufswert. Wann immer mal wieder ein Hersteller eines neues Modells dessen nächste Generation auf den Markt wirft – und das tun sie sehr oft – dann spielen inzwischen Schlagworte wie Konnektivität, Digitalisierung und Vernetzung eine Rolle. Derlei Parameter werden für den Erfolg eines neuen Modells immer wichtiger und drängen Bewertungs-Grundlagen, um die es seit Jahrzehnten ging, in den Hintergrund. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17022 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17022 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Sat, 16 Dec 2017 08:00:01 GMT Liebe Leserin!<br> Lieber Leser!<br><br> Den aktuellen Wert eines neuen Autos für den Verbraucher misst man längst nicht mehr nur an seiner Optik, seiner PS-Zahl, seinem Komfort, seiner Sicherheit oder auch seinem (möglichen) Wiederverkaufswert. Wann immer mal wieder ein Hersteller eines neues Modells dessen nächste Generation auf den Markt wirft – und das tun sie sehr oft – dann spielen inzwischen Schlagworte wie Konnektivität, Digitalisierung und Vernetzung eine Rolle. Derlei Parameter werden für den Erfolg eines neuen Modells immer wichtiger und drängen Bewertungs-Grundlagen, um die es seit Jahrzehnten ging, in den Hintergrund.<br><br> Dabei geht es aber nicht nur darum, ob und vor allem wie schnell und wie problemlos sich die Inhalte eines Smartphones ins Innere eines Autos übertragen lassen und ob die Handhabung möglichst „easy“ vonstatten geht. Die schöne neue digitale Welt hat auch jede Menge böser Buben geboren, und die sehen in einem chicen, feinen, neuen Automobil ein lohnenswertes Objekt für ihre nichtsnutzigen An- und Absichten.<br><br> Hacker, um das gängige Schlagwort zu gebrauchen, machen längst auch vor Autos nicht mehr halt. Sie manipulieren sie und klauen sie frech von der Straße weg. Und da das elektronische Netzwerk im Auto noch aus den frühen 1990er Jahren stammt, macht man es den dunklen Gestalten nicht gerade schwer, Beute zu machen. Jetzt soll dagegen Abhilfe geschaffen werden, wie ein auf diesem Gebiet sehr versierte Kollege aus dem Auto-Journalismus vor Kurzem in einem Fachmagazin berichtet hat.<br><br> Zugegeben, ich habe mir den Artikel des Kollegen sehr aufmerksam durch gelesen, aber er erfordert halt eben doch eine ganze Menge an detailliertem elektronischen Vorwissen. Und ohne mich mit fremden Federn schmücken zu wollen, gebe ich gerne zu, dass ich Vieles aus diesem Netzwerk der bösen Taten und der Verhinderung solcher Zugriffe nicht verstanden habe. Erschreckend aber war für mich in erster Linie die Erkenntnis, dass sich hier offenbar ein neuer verbrecherischer „Geschäftszweig“ aufgetan hat, von dessen Existenz mit Sicherheit die Mehrzahl der (deutschen) Autobesitzer keine Ahnung hat.<br><br> Vieles von dem, was ich dort gelesen habe, hätte ich eher in einem neuen James-Bond-Auto vermutet. In einem Moonraker also statt in einem neuen VW Golf, um einmal ein Fahrzeug Beispiel gebend für die ganze Branche zu nennen. Cybersicherheit und Automobile, das waren für mich eigentlich immer zwei verschiedene Welten. Sind es aber nicht, wie mir – und wohl auch allen anderen Lesern – vor Augen geführt wurde.<br><br> Vielleicht sollte ich es einfach bei der Optik, dem Komfort, der Sicherheit und dem Vergleich mit der Konkurrenz belassen, wenn ich in Zukunft mal wieder ein neues Produkt bewerte. Und nicht noch seine Cyber-Tauglichkeit unter die Lupe nehmen wollen. Was ich ohnehin nicht könnte.<br><br> Ich wünsche Ihnen ein angenehmes Wochenende.<br><br> Ihr Jürgen C. Braun <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/charlys.jpg&size=120&WM=0"> ]]> DS7 Crossback: Flaggschiff und Technik-Visionär Dem neuen DS7 Crossback weist die Marke nicht nur die Rolle des Flaggschiffs zu (vgl. www.kues.de vom 2. November 2017), sondern sieht das künftige Top-Modell zugleich als Technik-Visionär: Er ist das erste Modell der künftigen Modellgeneration. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17024 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17024 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Fri, 15 Dec 2017 14:00:03 GMT Dem neuen DS7 Crossback weist die Marke nicht nur die Rolle des Flaggschiffs zu (vgl. www.kues.de vom 2. November 2017), sondern sieht das künftige Top-Modell zugleich als Technik-Visionär: Er ist das erste Modell der künftigen Modellgeneration. <br> <br> Und: Der Plug-In-Hybrid, der neben konventionellen Antrieben angeboten wird, gilt als Vorreiter für die ganze Modellpalette: DS rechnet damit, dass bis 2025 ein Drittel aller Umsätze auf Autos mit Plug-In-Hybrid entfallen werden. <br> <br> Zum Marktstart erlaubt DS auch einen Blick hinter die Kulissen: Aus den Entwürfen von fünf zuvor beauftragten Designern wurden zwei ausgewählt. Nach deren digitaler Bearbeitung gaben erst zwei maßstabgetreue Fertigungen aus Ton die Richtung für das Serienfahrzeug vor. <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/17024/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Notbremsassistent fürs Rückwärtsfahren: Schutzengel am Fahrzeugheck Moderne Assistenzsysteme können die Zahl der im Straßenverkehr Getöteten deutlich verringern, insbesondere bei Notbremsassistenten sieht die Unfallforschung diesbezüglich großes Potenzial. Bisher stoppten die Helfer das Auto nur bei Kollisionsgefahr im Vorwärtsgang. Nun kommen mit dem Kompakt-SUV Volvo XC40 und der aktualisierten Version der Oberklasse-Limousine Mercedes S-Klasse die ersten Systeme auf den Markt, die auch beim Rückwärtsfahren in Gefahrensituationen automatisch den Anker werfen. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17023 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17023 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Fri, 15 Dec 2017 14:00:02 GMT Moderne Assistenzsysteme können die Zahl der im Straßenverkehr Getöteten deutlich verringern, insbesondere bei Notbremsassistenten sieht die Unfallforschung diesbezüglich großes Potenzial. Bisher stoppten die Helfer das Auto nur bei Kollisionsgefahr im Vorwärtsgang. Nun kommen mit dem Kompakt-SUV Volvo XC40 und der aktualisierten Version der Oberklasse-Limousine Mercedes S-Klasse die ersten Systeme auf den Markt, die auch beim Rückwärtsfahren in Gefahrensituationen automatisch den Anker werfen. <br><br> Aktuelle Querverkehrswarner alarmieren den Fahrer akustisch und/oder optisch, wenn ihre Kamera- und/oder Radar-Sensoren beim Rückwärtsfahren ein Fahrzeug erkennen, das sich von links oder rechts nähert. Die Sensoren am Heck nehmen Gefahren viel früher wahr, als der Mensch es vom Fahrersitz aus könnte – ganz davon abgesehen, dass die Sicht nach hinten bei vielen modernen Fahrzeugen deutlich eingeschränkt ist. <br><br> Parkt die S-Klasse rückwärts aus, bremst sie notfalls automatisch, um eine Kollision zu verhindern. Mit dem XC40 bringt Volvo im Frühjahr in der Golfklasse ein SUV mit Notbremse für das Rückwärtsfahren auf den Markt. Steuert der Fahrer retour und die Radareinheit im Heck entdeckt Verkehr ab einer Größe von kleinen Motorrädern, stoppt das SUV automatisch. Unter bestimmten Voraussetzungen kann das System der Schweden bereits querende Fußgänger und Fahrradfahrer erkennen und bei Kollisionsgefahr bremsen – für Unfallforscher eine entscheidende Funktion auf dem Weg zu einem sichereren Straßenverkehr. <br><br> Denn, obwohl das Auto beim Rangieren nur langsam rollt, können die Notbremsassistenten auch hier Leben retten: „Es reichen niedrigste Geschwindigkeiten, um jemanden einzuquetschen und schwer zu verletzen“, sagt Ute Hammer, Geschäftsführerin des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR). Das belegen Zahlen der Unfalldatenerhebung GIDAS (German In-Depth Accident Study): Danach wurde jeder achte von einem Auto schwer verletzte Fußgänger vom Fahrzeugheck getroffen. Laut ADAC könnten durch den Einbau eines Heck-Notbremsassistenten mit Fußgängererkennung bis zu 10 Prozent der Fußgängerunfälle mit schweren Verletzungen vermieden werden. <br><br> Nicht nur, dass moderne, hoch bauende Autos mit kleinen Fensterflächen die Sicht nach hinten erschweren. Auch angesichts einer alternden Gesellschaft ist die flächendeckende Ausstattung mit dem Assistenzsystem sinnvoll: „Es ist bekannt, dass ein rückwärtiges Umdrehen im Alter schwieriger wird. Auch das spricht dafür, hier einen Schutz einzubauen“, so DVR-Geschäftsführerin Hammer. Auch aus Sicht der ADAC-Unfallforschung sollten Notbremssysteme, die schwerwiegende Fußgängeranpralle vermeiden, konsequent in Fahrzeuge eingeführt werden. <br><br> Notbremsassistenten, die einen Frontalaufprall verhindern oder abmildern können, haben es mittlerweile bis ins Kleinwagensegment geschafft: Nach einer Analyse des DVR sind etwa die Hälfte aller neuen Klein- und Kompaktwagenmodelle mindestens optional mit der automatischen Notbremse zu haben. Erstmals ist mit dem VW Polo ein Fußgänger-Notbremsassistenten serienmäßig ins Kleinwagensegment eingezogen.<br><br>Text: Hanne Schweitzer/SP-X<br>Foto: Volvo <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/17023/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Subaru verabschiedet den WRX STI Die Produktion des Subaru WRX STI läuft zum Frühsommer 2018 aus. Der Subaru WRX STI biegt auf die Zielgerade ein: Das sportliche Top-Modell der Impreza Baureihe gehörte 17 Jahre lang zum Subaru-Portfolio und soll noch bis zum Jahresende 2018 zu haben sein. Der über fünf Generationen laufende WRX STI leistet im aktuellen Modell 221 kW/300 PS. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17025 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17025 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Fri, 15 Dec 2017 14:00:00 GMT Die Produktion des Subaru WRX STI läuft zum Frühsommer 2018 aus. Der Subaru WRX STI biegt auf die Zielgerade ein: Das sportliche Top-Modell der Impreza Baureihe gehörte 17 Jahre lang zum Subaru-Portfolio und soll noch bis zum Jahresende 2018 zu haben sein. Der über fünf Generationen laufende WRX STI leistet im aktuellen Modell 221 kW/300 PS. <br><br> An der auch für den WRX STI tpyischen Antriebskombination aus Boxermotor und Symmetrical AWD hält Subaru aber weiter fest. Auch ein Nachfolger des auslaufenden Modells ist nicht ausgeschlossen. Der auf der Tokyo Motor Show 2017 gezeigte VIZIV Performance Concept könnte etwa in einer Serienversion münden. <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/17025/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Fiat: Ein Ducato für maximal 17 Personen Fiat erweitert die Ducato-Reihe um zwei Versionen mit Sitzplätzen für 13 beziehungsweise 16 Passagiere - jeweils plus Fahrer. Als Zielgruppe werden etwa Hotels und Sportvereine in den Blick genommen. Beide Karosserielängen sind kombiniert mit einem Hochdach. Zur Wahl stehen zwei Turbodiesel-Triebwerke mit 96 kW (130 PS) oder 110 kW (150 PS) Leistung, bei 35.900 Euro beginnen die Preise. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17020 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17020 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Thu, 14 Dec 2017 14:00:03 GMT Fiat erweitert die Ducato-Reihe um zwei Versionen mit Sitzplätzen für 13 beziehungsweise 16 Passagiere - jeweils plus Fahrer. Als Zielgruppe werden etwa Hotels und Sportvereine in den Blick genommen. Beide Karosserielängen sind kombiniert mit einem Hochdach. Zur Wahl stehen zwei Turbodiesel-Triebwerke mit 96 kW (130 PS) oder 110 kW (150 PS) Leistung, bei 35.900 Euro beginnen die Preise. <br> <br> Die Sitzplätze für Passagiere sind im neuen Minibus auf vier (L4 = 14 Personen) beziehungsweise fünf Reihen (L5 = 17 Personen) aufgeteilt. Bei der längeren Variante lässt sich der Laderaum vergrößern, indem die letzte Sitzreihe herausgenommen wird. <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/17020/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Nissan GT-R: Sondermodell mit Edel-Uhr als Extra Aufpreisfreie Extras gehören selbstverständlich zu Sondermodellen. Alles andere als selbstverständlich ist eine Edel-Uhr als kostenlose Zugabe. Genau das bietet Nissan mit einem neuen Sondermodell des GT-R an, das in nur 25 Einheiten aufgelegt wird und in Zusammenarbeit mit der französischen Uhrenmanufaktur B.R.M. (Bernard Richards Manufactur) realisiert wurde. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17021 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17021 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Thu, 14 Dec 2017 14:00:02 GMT Aufpreisfreie Extras gehören selbstverständlich zu Sondermodellen. Alles andere als selbstverständlich ist eine Edel-Uhr als kostenlose Zugabe. Genau das bietet Nissan mit einem neuen Sondermodell des GT-R an, das in nur 25 Einheiten aufgelegt wird und in Zusammenarbeit mit der französischen Uhrenmanufaktur B.R.M. (Bernard Richards Manufactur) realisiert wurde. <br><br> Der Namengeber der "B.R.M."-Edition fertigt den Chronographen im Wert von 7.100 Euro, den es als Zugabe gibt. Welches der 25 Exemplare man erworben hat, geht aus der Zahl auf der Mittelkonsole hervor; außerdem findet sie sich auf der Schwungmasse der Uhr. Freilich hat auch der so aufgewertete Supersportwagen seinen Preis: Er ist für 104.650 Euro zu haben. <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/17021/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Recht: Betriebsgefahr bei überbreitem Anhänger Wer mit einem besonders breiten Anhänger unterwegs ist, muss besonders aufmerksam sein. Aber auch wenn ihn an einem Unfall keine Schuld trifft, kann er dann wegen der besonders erhöhten Betriebsgefahr aufgrund der Breite des Anhängers mithaften. Dies ergibt sich aus einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Celle vom 7. Juni 2017 (AZ: 14 U 167/16) wie die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) mitteilt. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17016 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17016 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Thu, 14 Dec 2017 14:00:00 GMT Wer mit einem besonders breiten Anhänger unterwegs ist, muss besonders aufmerksam sein. Aber auch wenn ihn an einem Unfall keine Schuld trifft, kann er dann wegen der besonders erhöhten Betriebsgefahr aufgrund der Breite des Anhängers mithaften. Dies ergibt sich aus einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Celle vom 7. Juni 2017 (AZ: 14 U 167/16) wie die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) mitteilt. <br><br> Der Mann wollte in seinen geparkten Wagen einsteigen. Die Fahrertür ragte etwa 40 bis 50 Zentimeter in die Fahrbahn hinein, als er sich gesetzt hatte. Neben ihm stand ein Anhänger, eine Arbeitsbühne, die etwa vier Meter lang war. An den Radkästen ist diese sowohl an Vorder- als auch Hinterachse jeweils breiter als bei den dazwischenliegenden Bedienungselementen. Insgesamt war der Anhänger so breit, dass er die ganze Fahrbahnbreite einnahm. Die Fahrertür stand auf Höhe der schmaleren Bedienungselemente des Anhängers offen. Der Transporter hielt an einer roten Ampel. Als diese auf Grün schaltete, fuhr er los, ohne in den Rückspiegel zu schauen. Der hintere rechte Radkasten des Anhängers kollidierte mit der Fahrertür. Der Halter macht seinen Schaden geltend. <br><br> Jedoch nur mit sehr geringem Erfolg. Nach Auffassung des Gerichts müsse der Einsteigende so achtsam sein, dass jegliche Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist. Ansonsten begehe er einen Verkehrsverstoß. Der fließende Verkehr dürfe darauf vertrauen, dass Wagentüren nicht plötzlich weit geöffnet würden. Der Fahrer des Transporters, der den Anhänger zog, treffe keine Schuld. Er hätte darauf vertrauen dürfen, beim Umspringen der Ampel auch losfahren zu können. Trotzdem hatte der Kläger in Anspruch auf 25 Prozent seines Schadens. Aber allein aufgrund der erhöhten Betriebsgefahr wegen der erheblichen Breite des Anhängers. Anhänger, die die gesamte Fahrbahnbreite einnehmen, hätten eine erhöhte Betriebsgefahr. <br><br> Copyright: Verkehrsrechts-Anwälte beim Deutschen Anwaltverein <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/recht.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Recht: Unfall am Ende der Waschstraße Unfälle in der Waschstraße gibt es immer wieder. Springt am Ende einer automatisierten Waschstraße das Auto nicht an, haftet der Fahrer im Falle eines Unfalls. Auch dann, wenn das hinter ihm stehende Fahrzeug nicht selber auffährt, sondern auf dem Förderband bremst, dadurch ausschert und erst das dritte Fahrzeug dem Kläger auffährt. Dies ergibt sich aus einer Entscheidung des Landgerichts Kleve vom 23. Dezember 2016 (AZ: 5 S 146/15), wie die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) mitteilt. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17015 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17015 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Wed, 13 Dec 2017 14:00:04 GMT Unfälle in der Waschstraße gibt es immer wieder. Springt am Ende einer automatisierten Waschstraße das Auto nicht an, haftet der Fahrer im Falle eines Unfalls. Auch dann, wenn das hinter ihm stehende Fahrzeug nicht selber auffährt, sondern auf dem Förderband bremst, dadurch ausschert und erst das dritte Fahrzeug dem Kläger auffährt. Dies ergibt sich aus einer Entscheidung des Landgerichts Kleve vom 23. Dezember 2016 (AZ: 5 S 146/15), wie die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) mitteilt. <br><br> Zu dem Unfall am Ende einer automatischen Waschstraße kam es, als der Fahrer eines Fahrzeugs sein Auto nicht starten konnte. Der in der Waschstraße dahinter wartende zweite Fahrer bremste sein Fahrzeug ab, um dem ersten nicht aufzufahren. Dabei sprang der Wagen aus der Spur des Förderbandes, sodass der dritte Pkw auffuhr. Der zweite Fahrer wollte vom ersten Fahrer seinen Schaden ersetzt bekommen. <br><br> Zu Recht. Der erste Fahrer haftet aufgrund der Betriebsgefahr seines Autos. Ist ein Auto in Betrieb, haftet der Fahrer beziehungsweise der Halter immer, wenn andere geschädigt werden. Hier sei das Auto auch „in Betrieb“ gewesen, obwohl es am Ende der Waschstraße nicht ansprang. Während es ausgeschaltet auf dem Förderband steht, ist es nicht in Betrieb. Jedoch dann, wenn es von diesem heruntergeschoben wird. Meist fordert auch eine Ampel den Fahrer auf, loszufahren. Ein Mitverschulden des Klägers erkannte das Gericht nicht, da dieser nur bremste, um dem Vordermann nicht aufzufahren.<br><br>Copyright: Verkehrsrechts-Anwälte im Deutschen Anwaltverein <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/recht.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Toyota: 20 Jahre Prius Eigentlich ist die Kunst der Bescheidenheit ein Charakteristikum der japanischen Kultur. Weniger ist mehr, gerade im Land der aufgehenden Sonne, der Wiege des Minimalismus. Ein Grundsatz, der auch bei Toyota galt - bis zur Präsentation des Prius im Spätherbst 1997. Mit dem ersten in Großserie gebauten Hybridfahrzeug holte der Autobauer gleich zum Doppelschlag aus, wollten die Japaner doch nicht weniger als den Autoantrieb neu erfinden und nebenbei die (Um-)Welt retten. Eine Zielvorgabe, die Toyota-Präsident und Chefentwickler Fuijo Cho fünf Jahre zuvor anlässlich der Vorstellung einer Umweltcharta explizit gesetzt hatte: „Es ärgert mich, wenn es heißt, dass Japan noch keinen Beitrag zur Entwicklung des Automobils geleistet hat.“ ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17017 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17017 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Wed, 13 Dec 2017 14:00:03 GMT Eigentlich ist die Kunst der Bescheidenheit ein Charakteristikum der japanischen Kultur. Weniger ist mehr, gerade im Land der aufgehenden Sonne, der Wiege des Minimalismus. Ein Grundsatz, der auch bei Toyota galt - bis zur Präsentation des Prius im Spätherbst 1997. Mit dem ersten in Großserie gebauten Hybridfahrzeug holte der Autobauer gleich zum Doppelschlag aus, wollten die Japaner doch nicht weniger als den Autoantrieb neu erfinden und nebenbei die (Um-)Welt retten. Eine Zielvorgabe, die Toyota-Präsident und Chefentwickler Fuijo Cho fünf Jahre zuvor anlässlich der Vorstellung einer Umweltcharta explizit gesetzt hatte: „Es ärgert mich, wenn es heißt, dass Japan noch keinen Beitrag zur Entwicklung des Automobils geleistet hat.“ <br><br> Tatsächlich kam es zumindest teilweise so, wie von Fujio Cho erhofft. Hybrid fahren gilt seit 20 Jahren als ökologisch wertvoll und so stylish, dass sich umweltbewusste Promis und Politiker nur zu gerne mit einem eigenwillig geformten Prius auf den roten Teppich fahren lassen. Und der Toyota-Konzern wurde Innovationsführer, gelang es ihm doch, die Hybridisierung zu einem Hype zu machen, dem heute die meisten Hersteller folgen. Zum Massenphänomen in über zehn Millionen Autos wurde die Kombination aus Benziner und Elektromotor aber nur mit Toyota- und Lexus-Logo. Was an der japanischen Tugend liegen könnte, besonders beharrlich schwierigste Ziele zu verfolgen. <br><br> So wie Mazda als einzige Marke den Wankel in Millionenauflage brachte und Subaru mit kostspieligen Boxermotoren zum größten Allradhersteller aufstieg, gelang es Toyota als erstem Unternehmen die komplizierte Hybridtechnik massentauglich zu machen. Eine Aufgabe, der sich Europäer bis dahin nicht gewachsen fühlten. Schließlich gibt es die Idee des Hybrid-Autos schon seit dem Jahr 1900, als Ferdinand Porsche für die Wiener Firma Lohner ein Fahrzeug mit der Kraft der zwei Herzen konstruierte. Auch der Versuch von Audi, den Typ Duo (alias 80 Avant) als Diesel-Plug-in-Hybrid zu vermarkten, endete in den 1990er Jahren nur in einer Kleinserie. Dagegen nahm sich Toyota viel Zeit, erforschte seit 1965 die Grundlagen des Hybridantriebs, ehe 1977 mit dem Sports 800 ein Vorreiter der aktuellen Hybridtechnik gezeigt wurde und 1992 die Startampel für die Serienentwicklung des Prius auf Grün schaltete. Eine derart langfristige Entwicklungsinvestition ist typisch für japanische Unternehmen, die gegenüber ihren Anteilseignern keine kurzfristigen Gewinne ausweisen müssen. Aber auch die Verbissenheit, mit der die Schwachpunkte des Hybrids eliminiert wurden, findet sich vor allem bei Samurai. <br><br> So erhielt Toyota-Vorausentwickler Takeshi Uchiyamada 1994 die Vorgabe, den Benzinverbrauch des projektierten Prius noch einmal zu halbieren und gleichzeitig die Markteinführung um sechs Monate auf Dezember 1997 vorzuziehen, passend zur Weltklimakonferenz in Kyoto. Gesagt, getan. Uchiyamada setzte alle Ingenieure in einen Raum des Entwicklungszentrums, wo sie gemeinsam an Lösungen arbeiteten, statt unabhängig in ihren Abteilungen zu tüfteln. Das Ergebnis: Im Formel-1-Tempo realisierten die Entwickler einen Prius Prototyp, der 1995 öffentlich präsentiert wurde und trotz eigenartigen Stufenheckdesigns positive Schlagzeilen machte. Im nächsten Schritt folgte im August 1997 der Kleinbus Toyota Coaster mit seriellem Hybridantrieb und zur Tokyo Motorshow – zwei Monate vor der Kyoto-Konferenz – verblüffte der Prius als leistungsverzweigter Vollhybrid die Weltöffentlichkeit. Leistungsverzweigt bedeutet dabei, dass Benzin- und Elektromotor entweder unabhängig voneinander oder aber gemeinsam das Fahrzeug antreiben – anders als im Coaster. Und auch anders als im ersten hybriden Honda, dem Coupé Insight, das 1999 startete und nicht ohne Verbrenner fuhr. <br><br> Technisch ganz neu für die sich damals gerade etablierende Generation @ und alle grün denkenden Avantgardisten, im Design aber ganz schön schräg, so zündete der Prius 1997 das Hybridzeitalter in Japan. Zwei Jahre später wurde der Prius die Ikone amerikanischer Öko-Trendsetter und als im Jahr 2001 die ersten Autos mit 71-PS-Benziner und 45-PS-Elektromotor in Deutschland eintrafen, jubelten die Medien: „Hier fährt die Zukunft!“ Endlich reichten die Produktionskapazitäten bei Toyota für den globalen Vertrieb, nur kaufen wollte den 44.400 Mark teuren Kompakten im Land der Automobilerfinder Daimler und Benz kaum jemand. Schließlich gab es für dieses Geld auch repräsentative BMW 3er und fast einen Mercedes 190 – und der VW Golf Diesel war nicht nur bezahlbarer, sondern auch im Verbrauch knausriger als der Prius, der nur auf Kurzstrecken und in Ballungsräumen brillierte. <br><br> Der zweiten, im Jahr 2003 eingeführten Prius-Generation erging es hierzulande trotz attraktiverer Preisgestaltung und futuristischer Formen nicht viel besser. Dieselmodelle fuhren weiterhin billiger und der Promi-Bonus als Kultcar von Hollywoodstars, amerikanischen Vegetariern und Avantgardisten nützte dem Toyota in Europa nicht genügend. Auch der Gewinn von Qualitätspreisen, Sensationsmeldungen wie „Toyota Prius Taxi fährt eine Million Kilometer“ oder das 2007 erfolgte Postulat einer deutschen Grünen-Politikerin „Leute, kauft Hybrid-Autos von Toyota!“ beflügelten den Absatz in Deutschland nicht nachhaltig. <br><br> Zehn Jahre benötigten Toyota und die Nobeltochter Lexus, um eine Million Hybridfahrzeuge zu verkaufen, heute gelingt dem Duo das in zehn Monaten. Endgültig hip wurde die alternative Antriebstechnik in Europa im Jahr 2009, statt der eingeplanten 10.000 Prius III konnte Toyota damals 180.000 Bestellungen verbuchen. Eine Kombination aus politischem Druck über Kfz-Steuern und City-Maut-Modelle sowie die zunehmende globale Sorge vor dem Klimawandel und die Faszination des kurzzeitigen elektrischen Segelns ohne lästige Suche nach einer Steckdose zum Laden der Batterie führten allmählich zum Umdenken in der alten Welt. <br><br> Die Konkurrenz hatte die neue Technik nicht verschlafen, aber weder Honda noch Ford, GM, Peugeot, Volvo oder die zaghaft reagierenden deutschen Marken konnten auch nur annähernd ähnlich respektable Stückzahlen melden. Der Prius nutzte die Gunst des Vorsprungs 2011 noch einmal, seinem Modellnamen („zuerst“) Ehre zu machen und zeigte sich als weltweit erster Plug-in-Serienhybrid sowie als Van (Prius +). Gleichzeitig schob Toyota Hybridtypen in fast allen Klassen vom kleinen Yaris bis zum RAV4 nach. Als sich dann die heute aktuelle Ausgabe des Prius vorstellte, gelang dem zwischenzeitlich größten Autobauer der Welt noch einmal eine Überraschung - gab es doch bis auf ein Solardach-Aufladesystem im Plug-in-Hybrid nichts entscheidend Neues. Vielleicht, weil Toyota längst an den nächsten Schritt denkt und nun mit Brennstoffzellenautos wie dem Mirai die Welt retten will. Für diesen begeistert sich zum 20. Hybrid-Jubiläum auch der Roboter Yuto im Werbefilm. Fast schon zu begeistert, findet seine virtuelle Freundin Auris Hybrid. Zumal Toyota das Segment konventioneller Stromer der Konkurrenz zu überlassen scheint.<br><br>Text: Wolfram Nickel/SP-X<br>Fotos: Toyota/SP-X <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/17017/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Lexus LS 500h: Luxus-Oberklasse Lexus klingt nicht nur - beabsichtigt - nach Luxus. Lexus ist Luxus. Ganz besonders dann, wenn es sich um das frisch vorgestellte LS Modell handelt. Ein neuer LS bringt die automobile Oberklasse in Aufruhr, denn gerade Lexus versteht sich sehr auf die Interpretation und Umsetzung höchster Ansprüche an Fahrzeuge in diesem Segment. Und so ist die neue LS Generation auch ein Schwelgen in Leder und hochwertigen Materialien. Zwar ist die Marke in Anbetracht der Zulassungszahlen kein wirklicher Gegner für S-Klasse und Co., aber ernst nehmen sollte man Lexus in jedem Fall, denn schließlich sieht die Rangordnung im russischen, asiatischen und US-amerikanischen Markt deutlich anders aus als hierzulande. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17014 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17014 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Wed, 13 Dec 2017 14:00:02 GMT Lexus klingt nicht nur - beabsichtigt - nach Luxus. Lexus ist Luxus. Ganz besonders dann, wenn es sich um das frisch vorgestellte LS Modell handelt. Ein neuer LS bringt die automobile Oberklasse in Aufruhr, denn gerade Lexus versteht sich sehr auf die Interpretation und Umsetzung höchster Ansprüche an Fahrzeuge in diesem Segment. Und so ist die neue LS Generation auch ein Schwelgen in Leder und hochwertigen Materialien. Zwar ist die Marke in Anbetracht der Zulassungszahlen kein wirklicher Gegner für S-Klasse und Co., aber ernst nehmen sollte man Lexus in jedem Fall, denn schließlich sieht die Rangordnung im russischen, asiatischen und US-amerikanischen Markt deutlich anders aus als hierzulande. <br><br> Ab 93.300 Euro bietet Lexus die 5. Generation seines Luxusliners LS 500, wahlweise mit einem Bi-Turbo-Benziner oder einem Hybridantrieb, auf dem deutschen Markt an. Am 20. Januar ist zunächst die Markteinführung der Hybridversion LS 500h, der 418 PS starke V6-Biturbo mit zehnstufen-Automatik und Allradantrieb wird zu Preisen ab 105.900 Euro im Frühjahr 2018 nachgereicht. Da der Klimawandel die Gemüter erregt, ein geringer Verbrauch immer wichtiger wird setzt Lexus auf die Vollhybridtechnologie. Seit Dezember 2013 hat Lexus keinen Dieselantrieb mehr im Programm und der V8 ist ebenso nicht mehr im Programm beim LS. <br><br> Der Luxusliner basiert – wie der kürzlich vorgestellte LC - auf der neuen GA-L-Plattform und ist im Vergleich zu seinem Vorgänger länger und flacher. Mit seinem Radstand von 3.125 mm bietet die jetzt 5.235 mm lange Limousine viel Platz. Der markante Diabolo-Kühlergrill und die zackigen Scheinwerfer verleihen dem LS ein dynamisches Outfit, ebenso wie die sportlich-coupéhafte Seitenansicht. Das äußere Erscheinungsbild als auch das Interieur beim LS repräsentieren modernste Technologie und innovatives Design. Die verwendeten Materialien sind edel und die Verarbeitungsqualität macht einen sehr guten Eindruck. Der LS bietet Komfort pur: So sind bis zu 28-fache Sitzverstellung inklusive Massage-, Belüftungs- und Heizfunktionen möglich. In der höchsten Ausstattungsversion Luxury Line gibt man gerne auch mal das Lenkrad aus der Hand, hier ist hinten rechts der beste Platz, wenn die Beine auf dem ausfahrbaren Ottomanen-Sitz ruhen und ein Wellnesspaket mit Massage, Belüftungs- oder Heizfunktion beginnt. <br><br> Beim Entriegeln des Fahrzeugs hebt die Luftfederung die Limousine an und gleichzeitig öffnet sich das äußere Polsterkissen und erleichtert somit den Zustieg für die Passagiere. Hat man dann einmal im LS 500h, der wahlweise mit Heck- oder Allradantrieb (+ 3.600 Euro) erhältlich ist Platz genommen und den Startknopf gedrückt hört man nichts, dennoch ist die Hybrideinheit aktiviert und der Motor läuft. Nachdem der Ganghebel auf „D“ gestellt wird setzt sich der Luxusliner nahezu lautlos in Bewegung. Für mehr Power schaltet das System unauffällig den Verbrenner dazu. Für den Vortrieb sorgt - der aus dem LC 500h bereits bekannte - 3,5-Liter V6-Benziner mit 299 PS und einem Drehmoment von 350 Newtonmeter, der von zwei Elektromotoren mit 179 PS unterstützt wird – die Gesamtsystemleistung mobilisiert 359 PS. Die Kraft wird von einem Viergang-Multistage-Getriebe, das zehn Fahrstufen simuliert auf die Räder gebracht und im „M“-Modus können mittels Schaltwippen die Gänge gewechselt werden. Den Sprint von Null auf Tempo 100 meistert der LS 500h in 5,4 (AWD: 5,5) Sekunden und erreicht Spitze 250 km/h. Bei ersten Testfahrten lag unser Verbrauch bei etwas über zehn Liter (Datenblatt: 6,5/AWD: 7,1). <br><br>Mit der Hybridversion lässt es sich herrlich cruisen und gleiten, sobald man das Gaspedal etwas forscher durchtritt jault der Motor auf. Gut gefallen hat die präzise Lenkung und die Luftfederung, die auch größere Unebenheiten auf der Straße gut wegesteckt hat. Elektronische Helfer allerorten lassen das Fahren im LS zur Nebensache werden. Bereits die Basisversion hat diverse Assistenzsysteme, Navi, Head-Up-Display, Rückfahrkamera und das Safety System+. In der Executive Line kommen noch ein Kreuzungs-/Spurhalte-Assistent, Mark-Levingston-Audiosystem und Pre-Crash-Safety-System dazu. In 2018 erwartet Lexus in Deutschland 120 LS-Verkäufe, davon sollen 58 Prozent auf den LS 500h AWD und 20 Prozent aus den LS 500h mit Heckantrieb entfallen. <br><br> Text: Ute Kernbach<br> Fotos: Lexus <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/17014/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Buchtipp - Weisbrod/Schumann: Königin Luise und der Liebesapfel Was für eine zauberhafte kleine Geschichte! Eine neugierige Königin und ein zögerlicher König schleichen sich bei Tagesanbruch aus ihrem Schloss, um den Berliner Weihnachtsmarkt zu besuchen. Geschrieben von Andrea Weisbrod, die als Historikerin eine wahre Kennerin des Lebens am königlichen Hof ist. Illustriert von der Berliner Künstlerin Barbara Schumann, die bereits zahlreiche Kinder- und Schulbücher gestaltet hat. Auf dem farbenfrohen Cover ist schon all das abgebildet, was diese Geschichte lebendig macht und die Neugier weckt. Da gebietet die in Grün und Rot gekleidete Königin mit einem Arm voller Süßigkeiten verschmitzt ihrem Fritz zu schweigen. Das warme Rot und Grün von Tuch und Kleid bestimmen zugleich die Farbwahl für das ganze Buch. In Blau-Grau und mit weißer Mütze, in der Manteltasche einen Beutel voller Geld steht ihr der König wie gebannt gegenüber und hält den leuchtend roten Liebesapfel hoch. Im Hintergrund sind das Berliner Kronprinzenpalais und ein von Buden umringter mit roten Kugeln geschmückter und Schnee überzuckerter Weihnachtsbaum zu sehen. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17013 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17013 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Wed, 13 Dec 2017 14:00:00 GMT Was für eine zauberhafte kleine Geschichte! Eine neugierige Königin und ein zögerlicher König schleichen sich bei Tagesanbruch aus ihrem Schloss, um den Berliner Weihnachtsmarkt zu besuchen. Geschrieben von Andrea Weisbrod, die als Historikerin eine wahre Kennerin des Lebens am königlichen Hof ist. Illustriert von der Berliner Künstlerin Barbara Schumann, die bereits zahlreiche Kinder- und Schulbücher gestaltet hat. Auf dem farbenfrohen Cover ist schon all das abgebildet, was diese Geschichte lebendig macht und die Neugier weckt. Da gebietet die in Grün und Rot gekleidete Königin mit einem Arm voller Süßigkeiten verschmitzt ihrem Fritz zu schweigen. Das warme Rot und Grün von Tuch und Kleid bestimmen zugleich die Farbwahl für das ganze Buch. In Blau-Grau und mit weißer Mütze, in der Manteltasche einen Beutel voller Geld steht ihr der König wie gebannt gegenüber und hält den leuchtend roten Liebesapfel hoch. Im Hintergrund sind das Berliner Kronprinzenpalais und ein von Buden umringter mit roten Kugeln geschmückter und Schnee überzuckerter Weihnachtsbaum zu sehen.<br><br> Königin Luise ist alles andere als eine brave, in Spitze gekleidete Prinzessin mit Krönchen und bunten Ketten. Sie ist keck, freundlich, hilfsbereit und aufgeweckt – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes – aus einem Traum von köstlichen Leckereien. Rasch kleidet sie sich selbst in ein schlichtes Kleid und ist durch ein weißes, um Kopf und Kinn gewickeltes Seidentuch als die bekannte historische Persönlichkeit zu erkennen. Sie weiß sofort, wohin sie möchte: auf den Weihnachtsmarkt vor dem Schloss. Natürlich nicht ohne ihren Mann Fritz, den noch ganz verschlafenen König. Es braucht einige Überredungskünste bis sich dieser unauffällig gekleidet und mit Bäckermütze statt mit Krone aus dem Kronprinzessenpalais heraus traut. <br><br> Farbenfroh und quirlig zeichnet Barbara Schumann das Geschehen auf dem Weihnachtsmarkt, auf dem Luise die Holzpferdchen bewundert und verschenkt, Fritz seiner Luise einen Liebesapfel kauft und sich beide amüsieren bis sie erkannt werden. Nun aber zurück ins Palais, wo schon voller Ungeduld Gräfin Voß wartet. Wie wird die Oberhofmeisterin reagieren? Letztlich meistert die sympathische Heldin auch diese Situation charmant. <br><br>Um den kleinen Leserinnen und Lesern die selbstbewusste Königin näher vorzustellen, hat Andrea Weisbrod ihrer vorweihnachtlichen Geschichte den leicht lesbaren, von Luise selbst erzählten Lebenslauf der Königin hinzugefügt. Ein rundherum gelungenes Vorlesebuch für Kinder ab 5 Jahren. Hoffentlich wird es viele kleine Augen am 24. Dezember zum Leuchten bringen. <br><br> Andrea Weisbrod, Barbara Schumann: Königin Luise und der Liebesapfel. Elsengold Verlag; 14,95 Euro. <br><br> Text: Editha Weber <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/17013/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Dakar 2018: Sheikh Al Qassimi ist dabei Er zählt zu den erfahrensten Rallye-Piloten der arabischen Halbinsel. Die enorme Vielfalt seiner Einsätze, zu denen auch die regelmäßige Teilnahme an den WRC-Rallyes zählt (World Rally Cars), hat den Mann aus Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate, VAE) reifen lassen. Jahrelang fuhr er für das "PH-Team" von "Abu Dhabi Racing" und verdiente sich dort seine Meriten. Dass dabei auch so mancher "Abflug" mit einem WRC-Auto zelebriert wurde, zählt Sheikh Khalid bin Faisal Al Qassimi, so sein kompletter Name, zur Abteilung "Erfahrungen". ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17010 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17010 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Tue, 12 Dec 2017 14:00:02 GMT Er zählt zu den erfahrensten Rallye-Piloten der arabischen Halbinsel. Die enorme Vielfalt seiner Einsätze, zu denen auch die regelmäßige Teilnahme an den WRC-Rallyes zählt (World Rally Cars), hat den Mann aus Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate, VAE) reifen lassen. Jahrelang fuhr er für das "PH-Team" von "Abu Dhabi Racing" und verdiente sich dort seine Meriten. Dass dabei auch so mancher "Abflug" mit einem WRC-Auto zelebriert wurde, zählt Sheikh Khalid bin Faisal Al Qassimi, so sein kompletter Name, zur Abteilung "Erfahrungen". <br><br> Nun gehört er zu den Auserwählten, die einen von insgesamt 5 Peugeot 3008 DKR anlässlich der Dakar 2018 pilotieren darf. Und weil bei der insgesamt 40. Dakarausgabe, davon die zehnte in Südamerika, ein überaus versierter Copilot benötigt wird, wird Xavier Panseri seinen Job auf dem heißen Sitz machen. Übrigens zum zweiten Male: das erste Mal sagte er bei Rally du Maroc 2016 an. Panseri startet zum 4. Mal in Südamerika,, belegte 2017 mit Abu Issa den 10. Rang, ein Jahr davor mit Adam Malysz auf Toyota den 52.( danach beendete Malysz seine Rallye-Karriere) und 2015 mit Holowczyc auf einem Mini gar den dritten Rang. <br><br> Al Qassimis Peugeot zählt nicht zum Peugeot Red Bull-Team und er hat auch seine eigene Mechaniker-Crew dabei. Das weiß-schwarze Rallye-Gerät mit der Startnummer 319 wird, so das Team mit glücklicher Hand agiert, zum erweiterten Favoritenkreis zählen. Während Sheikh Al Quassimi am vorletzten Tag der Rallye seinen 46. Geburtstag begeht, ist sein Co Panseri nur ein Jahr älter. Die Bordsprache ist englisch.<br><br> "Ich bin in der Wüste aufgewachsen, habe da einiges an Erfahrung, schließlich war ich bereits dort vor einigen Jahren mit einem bestens präparierten Toyota Hilux V8 unterwegs. Natürlich ist die Umstellung von einem 4x4 auf einen 4x2-Buggy gewaltig, aber wir haben ja auch schon auf diesem Fahrzeug einige Erfahrungen sammeln können". <br>Man darf darauf gespannt sein...<br><br> Text: Frank Nüssel /CineMot<br> Fotos: Team Abu Dhabi Racing <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/17010/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Toyota 86 GT Shark: Der Name ist Programm Bei der Farbe Grau in Verbindung mit dem Tierreich denkt man sicherlich in erster Linie an (Raub)katzen. Nach einem Raubfisch allerdings nennt Toyota ein Sondermodell des GT86, das zum Modelljahr 2018 lanciert wird. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17011 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17011 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Tue, 12 Dec 2017 14:00:01 GMT Bei der Farbe Grau in Verbindung mit dem Tierreich denkt man sicherlich in erster Linie an (Raub)katzen. Nach einem Raubfisch allerdings nennt Toyota ein Sondermodell des GT86, das zum Modelljahr 2018 lanciert wird. <br><br> Der Name des Sondermodells "Shark" zielt denn auch nicht auf die Optik (dann wäre, einem Kultfilm zufolge, die Farbe Weiß naheliegend), sondern auf seine Fahreigenschaften: Zum Lieferumfang gehört ein Performance-Paket, das es im kommenden Jahr für 1.900 Euro auch für die Serienversionen geben wird. Es umfasst Sachs-Sportstoßdämpfer und eine neu entwickelte Brembo-Hochleistungsbremsanlage. Damit soll die Rolle des Toyota GT86 betont werden. Der Motor leistet die bekannten 147 kW/200 PS. <br><br> Die Preise für den GT86 Shark starten bei 35.990 Euro, produziert wird das Sondermodell noch bis März 2018. <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/17011/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Vins Duecinquenta: Comeback des Zweitakter Vor allen in den 80er- und 90er-Jahren konnten noch einige wenige Zweitaktmotorräder japanischer Hersteller Bikern feuchte Träume bereiten. Doch angesichts ungezügelter Trinksitten und strenger werdender Abgasvorschriften hat sich das exotische Verbrennungsprinzip vom Markt schon vor langer Zeit verabschiedet. Eine noch junge Motorradschmiede aus dem italienischen Maranello will demnächst dennoch ein ultraleichtes und zudem zulassungsfähiges Zweitaktmotorrad namens Duecinquenta anbieten. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17012 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17012 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Tue, 12 Dec 2017 14:00:00 GMT Vor allen in den 80er- und 90er-Jahren konnten noch einige wenige Zweitaktmotorräder japanischer Hersteller Bikern feuchte Träume bereiten. Doch angesichts ungezügelter Trinksitten und strenger werdender Abgasvorschriften hat sich das exotische Verbrennungsprinzip vom Markt schon vor langer Zeit verabschiedet. Eine noch junge Motorradschmiede aus dem italienischen Maranello will demnächst dennoch ein ultraleichtes und zudem zulassungsfähiges Zweitaktmotorrad namens Duecinquenta anbieten. <br><br> Neben dem Verbrennungsprinzip des Motors lässt die Duecinquenta vor allem mit ihrem Gewicht aufhorchen. Weil Chassis, Verkleidungsteile und Fahrwerkskomponenten aus Carbon gefertigt wurden, konnte ein Gesamtgewicht der straßenzugelassenen Version von weniger als 95 Kilogramm realisiert werden. Eine Rennversion namens Competizione soll sogar auf weniger als 85 Kilogramm auf die Waage bringen. <br><br> Der V2-Zweitaktmotor, in der Straßenversion mit 249 Kubikzentimeter Hubraum, hat entsprechend leichtes Spiel. Eine Leistungsangabe gibt es allerdings noch nicht, doch angesichts einer Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h dürfte der wassergekühlte und elektronisch einspritzende Euro-4-Twin wohl mehr als 60 PS mobilisieren. Im Fall der Competizione kommt eine Motorvariante mit 288 Kubikzentimeter Hubraum zum Einsatz, die über 80 PS leisten und eine Höchstgeschwindigkeit von 240 km/h ermöglichen soll. <br><br> Die von fünf ehemaligen Mitarbeitern des Ferrari-Formel-1-Teams entwickelte Duecinquenta dürfte angesichts eines Preises von rund 40.000 Euro allerdings ein sehr seltener Exot bleiben. Die Rennversion soll sogar gut 50.000 Euro kosten.<br><br> Text: Mario Hommen/SP-X<br>Foto: Vins Motors/SP-X <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/17012/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Subaru: Unterwegs mit dem Levorg 1,6 GT Sport "Wenn Ferrari Kombis bauen würde, sähen die etwa so ähnlich aus". So ein autobegeisterter Nachbar, als er unseren Testwagen vor der Tür sah. So ganz Unrecht mag er damit nicht haben, denn das leuchtende "Ferrari"-Rot, das die sportlich gezeichnete 4-türige Kombilimousine einkleidet, hat schon was. Lang gestreckt und in der Dimension flach wirkend, verspricht der Levorg GT Sport Lineartronic zügiges Vorankommen, was sich dann im Testbetrieb über eine Woche auch bewahrheitete. Der mit Permanent-Allradantrieb ausgestattete Proband wird von einem 1,6-Liter Turbo-Benziner angetrieben, der 170 PS zur Verfügung stellt. Das CVT-Getriebe arbeitet inzwischen so seidenweich und angenehm, stellt die jeweiligen Vorstufen von früher weit in den Schatten. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17007 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17007 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Mon, 11 Dec 2017 14:00:01 GMT "Wenn Ferrari Kombis bauen würde, sähen die etwa so ähnlich aus". So ein autobegeisterter Nachbar, als er unseren Testwagen vor der Tür sah. So ganz Unrecht mag er damit nicht haben, denn das leuchtende "Ferrari"-Rot, das die sportlich gezeichnete 4-türige Kombilimousine einkleidet, hat schon was. Lang gestreckt und in der Dimension flach wirkend, verspricht der Levorg GT Sport Lineartronic zügiges Vorankommen, was sich dann im Testbetrieb über eine Woche auch bewahrheitete. Der mit Permanent-Allradantrieb ausgestattete Proband wird von einem 1,6-Liter Turbo-Benziner angetrieben, der 170 PS zur Verfügung stellt. Das CVT-Getriebe arbeitet inzwischen so seidenweich und angenehm, stellt die jeweiligen Vorstufen von früher weit in den Schatten. <br><br>Allerdings animiert es nicht gerade zu "pfeffrigem" Fahrstil, was auch dem Turbo in enger Zusammenarbeit mit dem CVT-Automatiksystem zuzuordnen ist, die die Mehrleistung eher sanft zur Geltung bringen. Natürlich ist es die Pflicht der Ingenieure, auch an den spezifischen Verbrauch zu denken, der für die Bewertung für das EURO-Zertifikat mitverantwortlich zeichnet. Dieser Motor hat selbstverständlich die Euro 6! Wer es etwas beherzter angehen lassen will, nimmt den gut liegenden Wählhebel zur Hand, rückt ihn nach links in den Handschaltmodus und kann dann je nach Gusto alle 6 Einzelgänge nach Herzenslust "ausdrehen". Das aber geht in den Verbrauch. Wir haben es phasenweise ausprobiert. Dann macht der Levorg GT Sport seinem Namen alle Ehre, "schluckt" aber spürbar mehr, als wir bis dato im Schnitt haben durch die Einspritzdüsen laufen lassen, was unter dem Strich einen Mittelwert (bezogen auf 100 km Fahrstrecke) von 8,79 Litern Super ergab. Ergo ca. 1,6 Liter über dem Laborwert.<br><br> Also: Tür auf, schwingt weit ins Freie, animiert zum Eintritt. Da geht es erstmal tief hinab im ledernen Gestühl. Schalenförmige Sitze umschließen den Körper sanft und doch fest. Wir sitzen etwa 13 Zentimeter über dem Asphalt. Ein prächtiges, leicht asymmetrisches Lederlenkrad animiert zum festen Griff. Die Start/Stopp-Taste erweckt das vom Hubraum her gesehene eher klein geratene (downgesizte) Kraftwerk mit 16 Ventilen zum Leben. Vor uns eine Vielzahl von Anzeigen, die dem Chauffeur beständig mitteilen, was Sache ist. Es sind viele, sehr viele Anzeigen unterschiedlicher Größe, die selbst nach einwöchiger Gewöhnung noch immer für etwas Verwirrung sorgen. Dazu kommt das wunderschöne Lenkrad, das für 13(!) Funktionen zum "Multifunktionsgerät" entwürdigt wurde. Im Prinzip ist der Fahrer ständig damit beschäftigt, irgendwelche Anzeigen zu suchen, von denen glauben gemacht wird, er müsse sie dauernd ablesen. Der Chronist hat sich dann angewöhnt, sich überwiegend auf die Geschwindigkeitsanzeige zu konzentrieren. Datum, Uhrzeit, Momentanverbrauch, hochgerechneter Durchschnittsverbrauch, Außentemperatur, Tageskilometer, Gesamtkilometerstand und vieles mehr wird dauerhaft zur Kenntnis gebracht. <br><br>Wir haben das Fahrwerk in enger Verbindung zur Motorleistung, den Getriebeabstufungen und dem Gewicht untersucht. Es ist aufwändig, mit Dreipunkt-Querlenkern und MacPherson Federbeinen vorne. Der Hinterlauf wird durch eine Doppelquerlenkerachse in Spur und Haltung gesichert. Die Fahrwerksabstimmung: straff und dennoch mit gutem Komfort für die Langstrecke. Federn und Dämpfer harmonieren ganz einfach: kein Nicken, kein signifikantes Eintauchen bei starker Bremsung, auf welliger Fahrbahn und flottem Tempo: kein "Bouncing". Die elektrisch unterstützte Lenkung macht einen guten, soliden Job, es fehlt ihr aber ein wenig der direkte Fahrbahnkontakt, stets ist sie bemüht, leicht "ausgleichende" Korrekturen ohne Fahrereinfluss vorzunehmen, wirkt dadurch etwas indirekt. Das Geräuschniveau im Inneren ist angenehm, da wurden gute Dämmungen vorgenommen. <br><br>So erwies sich der Levorg 1,6 GT Sport über die gesamte Testzeit als sehr angenehmer Begleiter: etwas Kurvenhatz im Vogelsberg, etwas City-Quälerei in der nahen Großstadt und auf den Land- und Bundesstraßen macht er ebenfalls viel Spaß. Drei Ausstattungsvarianten des Levorg bietet Subaru an: 1,6 Trend Lineartronic, 1,6 Comfort Lineartronic und die leicht geschärfte Version 1,6 Sport Lineartronic, die wir zur Verfügung hatten. Der japanische Importeur ruft dafür Preise zwischen 29.990 und 37.200 Euro auf. Für einen "Sports Tourer", der nahezu alles an Sicherheits- und Komfort-Goodies offeriert, was heute möglich ist, wahrlich eine appetitliche Offerte. <br><br> Text und Bilder: Frank Nüssel/CineMot <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/17007/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> McLaren Senna: Form folgt Funktion 6.47,3 Minuten für 20,8 Kilometer: Mit dieser Fabelzeit schnappte sich der Porsche GT2 RS in diesem Herbst den Nürburgring-Rekord für Straßenfahrzeuge. Nun steigt ein neuer Gegner in den Ring, der dem Stuttgarter Sportler ordentlich zusetzen dürfte. Die Rede ist vom McLaren Senna, dem extremsten Straßenfahrzeug, das bisher aus der Fabrik im englischen Woking gerollt ist. Als Basis dient der 720S, den die Ingenieure mittels ausladender Aeroteile wie einem gigantischen hydraulischen Spoiler, einem ausladenden Splitter und einem doppelten Diffusor auf Rennwagen getrimmt haben. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17008 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17008 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Mon, 11 Dec 2017 14:00:00 GMT 6.47,3 Minuten für 20,8 Kilometer: Mit dieser Fabelzeit schnappte sich der Porsche GT2 RS in diesem Herbst den Nürburgring-Rekord für Straßenfahrzeuge. Nun steigt ein neuer Gegner in den Ring, der dem Stuttgarter Sportler ordentlich zusetzen dürfte. Die Rede ist vom McLaren Senna, dem extremsten Straßenfahrzeug, das bisher aus der Fabrik im englischen Woking gerollt ist. Als Basis dient der 720S, den die Ingenieure mittels ausladender Aeroteile wie einem gigantischen hydraulischen Spoiler, einem ausladenden Splitter und einem doppelten Diffusor auf Rennwagen getrimmt haben. <br><br> Hinter der Fahrgastzelle sitzt der bekannte Vierliter-V8 mit doppelter Aufladung, der im „Senna“ erstmals die Marke von 588 kW/800 PS knackt. Das Drehmoment liegt bei 800 Newtonmeter. Eine neue Abgasanlage aus Titan und Inconel sorgt für den richtigen Soundtrack bei der Rennstrecken-Hatz. Abgesehen von den Hybrid-Hypercars P1 und P1 GTR ist der „Senna“ damit der bislang stärkste McLaren. <br><br> Optisch kommt der auf einem Carbon-Monocoque aufgebaute „Senna“ deutlich extremer daher als seine schwächeren Brüder. Daran haben vor allem die Aerodynamik-Komponenten Schuld, die wie der Rest der Karosse ebenfalls aus Kohlefaser gefertigt werden. Das Leergewicht sinkt so auf nur 1.198 Kilogramm. Besondere Aufmerksamkeit dürften die Türen generieren, deren untere Panele optional mit einem Glaseinsatz versehen werden können. Ebenfalls auffällig: Die waagerechten LED-Rückleuchten, die unter dem riesigen Spoiler sitzen. <br><br> Der neue McLaren Senna soll im dritten Quartal 2018 auf die Straßen rollen und wird per Handarbeit in Woking gefertigt. Alle 500 Exemplare sind bereits verkauft, der Einzelpreis lag bei 922.000 Euro.<br><br> Text: Max Friedhoff/SP-X<br>Fotos: McLaren/SP-X <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/17008/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> KÜS Team75 Bernhard 2018 noch stärker im ADAC GT Masters engagiert: Der Weltmeister steigt ein Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard, amtierender Langstrecken-Weltmeister und Le-Mans-Gesamtsieger, bereichert 2018 das ADAC GT Masters. Die dritte Saison des KÜS Team75 Bernhard in der Liga der Supersportwagen bestreitet der Inhaber höchstpersönlich als aktiver Pilot im eigenen Team. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17009 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17009 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Mon, 11 Dec 2017 13:00:01 GMT Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard, amtierender Langstrecken-Weltmeister und Le-Mans-Gesamtsieger, bereichert 2018 das ADAC GT Masters. Die dritte Saison des KÜS Team75 Bernhard in der Liga der Supersportwagen bestreitet der Inhaber höchstpersönlich als aktiver Pilot im eigenen Team.<br><br> Der 36-Jährige teilt sich das Cockpit des rund 500 PS starken 911 GT3 R mit seinem Porsche-Werksfahrerkollegen Kévin Estre. Der 29-jährige Franzose hatte bereits 2016 die Premierensaison für das KÜS Team75 Bernhard im ADAC GT Masters sehr erfolgreich bestritten. Mit dieser fahrerischen Besetzung der Extraklasse ist der Kampf um den Titel das erklärte Saisonziel für die Mannschaft aus dem pfälzischen Bruchmühlbach-Miesau. <br><br> Wie in der vergangenen Saison wird das KÜS Team75 Bernhard auch 2018 wieder einen zweiten Porsche 911 GT3 R an den Start bringen. Hier steht die Fahrerbesetzung noch nicht endgültig fest. <br><br> Timo Bernhard: „Für mich ist das ADAC GT Masters eine neue Herausforderung. Am wichtigsten ist mir dabei, dass ich als Werksfahrer die Zusammenarbeit mit Porsche fortsetzen kann. Ich freue mich sehr darauf, in meinem eigenen Team zu fahren und sehe meinen Einsatz als einen Schritt, mit dem ich das Team weiter aufbauen und entwickeln kann. Und dabei Kévin als Teamkollegen zu haben, ist topp.“ <br><br> Kévin Estre: „Ich bin sehr zufrieden, dass ich ins KÜS Team75 Bernhard zurückkehren kann. Wir hatten 2016 gemeinsam ein richtig cooles Jahr im ADAC GT Masters. Mit Timo zusammen zu fahren, ist eine Ehre. Er hat so viel Erfahrung und in seinem eigenen Team ist das noch einmal ganz speziell. Ein besseres Paket - Timo als Kollege im Team75 und den Porsche 911 GT3 R - können wir nicht haben. Ich freue mich auch auf die Rückkehr ins GT Masters. Es war immer eine gute Serie, ich selbst war da immer erfolgreich. Eine Sprintserie ist cool, ganz anders als das, was ich sonst mache. Es gibt viele Zweikämpfe, das Qualifying ist sehr wichtig, der Fahrerwechsel muss perfekt sein, man muss immer Punkte sammeln. Auch die Rennstrecken sind anspruchsvoll und der Wettbewerb wird immer härter. Ich freue mich auf das nächste Jahr.“ <br><br> Teammanager Klaus Graf: „Über die Fortführung unseres Engagements im ADAC GT Masters in 2018 freue ich mich sehr. Dass Timo sich entschieden hat, in seinem eigenen Team als Fahrer an den Start zu gehen, ist für mich als Teammanager nicht hoch genug zu bewerten und es zeigt Timos Einstellung zu diesem Sport und seinem Team. Er könnte sich wahrlich auf seinen Erfolgen der vergangenen Jahre ausruhen, aber stattdessen nimmt er die Herausforderung an und möchte ein integraler Bestandteil seines Teams sein.<br><br> Willkommen zurück Kévin! Ihn wieder im Team zu haben freut mich ganz besonders. Er hat großen Anteil an den Erfolgen von KÜS Team75 Bernhard nach unserem Einstieg in den GT3-Sport im Jahr 2016. Natürlich sind die Erwartungen an Team und Fahrer in dieser Konstellation sehr hoch, aber dies ist der Anspruch, dem wir als Team gerecht werden wollen. Auch mit unserem zweiten Auto möchten wir in 2018 eine deutlichere Leistungssteigerung erzielen, um in der engen Teamwertung eine gute Ausgangslage zu haben. Wir sind zuversichtlich, ein sehr homogenes Team im ADAC GT Masters 2018 an den Start zu bringen.“ <br><br> Das ADAC GT Masters 2018 wird an sieben Veranstaltungswochenenden mit insgesamt 14 Rennen über jeweils eine Stunde ausgefahren. Auftakt ist am 14./15. April in Oschersleben. Weitere Stationen sind Most (Tschechien) am 28./29. April, Red Bull Ring (Österreich) am 9./10. Juni, Nürburgring am 4./5. August, Zandvoort (Niederlande) am 18./19. August, Sachsenring am 8./9. September und das Saisonfinale in Hockenheim am 22./23. September. Alle Rennen werden live in Sport1 übertragen.<br><br>Text: Peter Schäffner<br> Fotos: Porsche, Gruppe C Photography <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/17009/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Buchtipp - Paul Maar: Ein Porträt zum 80sten Auf die Lesung mit ihm hatte ich mich Wochen vorher gefreut. Die Freude kämpfte freilich mit Nervosität, und zwischen beiden stand es immer Unentschieden. Denn Paul Maar, so die Ankündigung, war nicht nur Schriftsteller, sondern auch Kunsterzieher. Und mit letzteren hatte ich so meine Probleme: Ihr Urteil über meine Kunstwerke fiel meist vernichtend aus. Zu Recht, denn das lag mir einfach nicht. Aber beim Erteilen der wenig schmeichelhaften Noten hätten sie ruhig ein wenig freundlicher gucken können. Würde mich vielleicht auch an dem Nachmittag der strenge Blick des ungnädigen Lehrers treffen? Oder erwartete mich eine Zeit, die wie im Flug vorbeigehen würde? ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16939 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16939 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Sun, 10 Dec 2017 14:00:04 GMT Auf die Lesung mit ihm hatte ich mich Wochen vorher gefreut. Die Freude kämpfte freilich mit Nervosität, und zwischen beiden stand es immer Unentschieden. Denn Paul Maar, so die Ankündigung, war nicht nur Schriftsteller, sondern auch Kunsterzieher. Und mit letzteren hatte ich so meine Probleme: Ihr Urteil über meine Kunstwerke fiel meist vernichtend aus. Zu Recht, denn das lag mir einfach nicht. Aber beim Erteilen der wenig schmeichelhaften Noten hätten sie ruhig ein wenig freundlicher gucken können. Würde mich vielleicht auch an dem Nachmittag der strenge Blick des ungnädigen Lehrers treffen? Oder erwartete mich eine Zeit, die wie im Flug vorbeigehen würde? <br><br> Genau so kam es. Paul Maar, der damals - 1977 - in unsere Stadtbibliothek kam, guckte nicht nur freundlich, er war auch so. Und den Lehrerberuf hatte er kurz zuvor zugunsten des Schreibens an den Nagel gehängt. Nun also stand er vor uns Kindern, er las, er spielte mit uns, bezog uns ein - ganz so, wie es sein damals frisch erschienenes Buch "Onkel Florians fliegender Flohmarkt" auch tat. Ab genauso hat uns damals das Sams begeistert, dieses von Grund auf, aber oft aus gutem Grund respektlos auftretende Wesen mit den roten Haaren und den Wunschpunkten im Gesicht. Damals gab es nur ein Buch mit ihm - "Eine Woche voller Samstage". Unvergessen die Szene, in der das Sams sich selbst und Herrn Taschenbier - seinen "Papa" - auf spezielle Weise an einem schnöseligen Kellner revanchiert, der sie in seinem Nobelrestaurant despektierlich abblitzen ließ. Immerhin, das darf man vermuten, blieb beiden dadurch etwas erspart: Viel Geld ausgeben für sehr überschaubare Portionen von bescheidener Qualität, aber wohlklingenden Namen. Die Stunden vergingen ruckzuck, und wir standen anschließend brav an für ein Autogramm. <br><br> Paul Maar ist ein Geschichtenerzähler par excellence. Das Sams darf längst als sein Hauptwerk gelten. Aber auch "Lippels Traum" muss man exemplarisch nennen, ebenso "Andere Kinder wohnen auch bei ihren Eltern" und "Kartoffelkäferzeiten". Beim Sams kann man sich bisweilen vor Lachen kugeln - aber Paul Maar erzählt auch davon, dass Kinder oft genug eben auch nichts zu lachen haben. <br><br> Heute umfasst sein Werk auch Theaterstücke und Verfilmungen - als Sams ist Christine Urspruch nicht weniger bekannt denn als Gerichtsmedizinerin "Alberich" in den Münsteraner "Tatort"-Krimis. Mit "Türme" hat er 1987 ein Sachbuch veröffentlicht, das ein an sich eher trockenes Thema so spannend aufbereitete, wie er es auch mit anderen Themen versteht. <br><br> In Interviews hat er sich oft auf seine eigene Kindheit berufen, in der es ihm oft nicht gut ging. Dabei ist er lebenslang offenbar ein realistischer Optimist geblieben. Seine Kinder Anne Maar und Michael Maar sind längst in die Fußstapfen des Vaters getreten. Und der wird am 13. Dezember 2017 80 Jahre alt. Nicht zu fassen, aber Fakt. Beim Schreiben dieser Gratulation sehe ich noch den knapp Vierzigjährigen vor - damals in der Stadtbibliothek. So schüchtern wie damals, Herrn Taschenbier darin recht ähnlich, bin ich wohl nicht mehr. Aber ein Sams mit Wunschpunkten hätte ich schon gerne hin und wieder noch. Zum Beispiel, wenn ich mich im Restaurant über kleine Portionen, große Preise und hochnäsige Keller ärgere... <br><br> Text: Roland Bernd<br>Foto: Friedrich Oetinger Verlag <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/16939/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Peugeot: 40 Jahre 305 Aus dem Straßenbild ist der Biedermann verschwunden und selbst manche Autofans haben ihn vergessen. Zu Unrecht, denn der im November 1977 präsentierte Peugeot 305 wurde in fast zwei Millionen Einheiten gebaut und überraschte mit nahezu konkurrenzlos sparsamen und langlebigen Motoren. Vor allem verdankt die Löwenmarke dieser kompakten Mittelklasse die Schubkraft zur Bewältigung der bis heute schwersten Unternehmenskrise, in die Peugeot damals nach der kostspieligen Übernahme von Citroen und Chrysler-Europa geschlittert war. Warum es den Franzosen mit dem Typencode 305 dennoch an nachhaltiger Faszination fehlt? Starcouturier Pininfarina hatte den ersten Peugeot mit der Endziffer „5“ nicht in revolutionäre oder extravagante Formen eingekleidet, sondern es gab den sachlich gezeichneten 305 ohne „Hecksperimente“, wie es die Presse nannte. Also anfangs ausschließlich mit konservativem Stufenheck und drei Jahre später immerhin als Kombi. Dabei hatten Volumenhersteller wie Volkswagen oder Simca längst gezeigt, wie erfolgreich fünftürige Fließhecks den Familien- und Flottenkäufergeschmack trafen. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16990 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16990 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Sun, 10 Dec 2017 14:00:02 GMT Aus dem Straßenbild ist der Biedermann verschwunden und selbst manche Autofans haben ihn vergessen. Zu Unrecht, denn der im November 1977 präsentierte Peugeot 305 wurde in fast zwei Millionen Einheiten gebaut und überraschte mit nahezu konkurrenzlos sparsamen und langlebigen Motoren. Vor allem verdankt die Löwenmarke dieser kompakten Mittelklasse die Schubkraft zur Bewältigung der bis heute schwersten Unternehmenskrise, in die Peugeot damals nach der kostspieligen Übernahme von Citroen und Chrysler-Europa geschlittert war. Warum es den Franzosen mit dem Typencode 305 dennoch an nachhaltiger Faszination fehlt? Starcouturier Pininfarina hatte den ersten Peugeot mit der Endziffer „5“ nicht in revolutionäre oder extravagante Formen eingekleidet, sondern es gab den sachlich gezeichneten 305 ohne „Hecksperimente“, wie es die Presse nannte. Also anfangs ausschließlich mit konservativem Stufenheck und drei Jahre später immerhin als Kombi. Dabei hatten Volumenhersteller wie Volkswagen oder Simca längst gezeigt, wie erfolgreich fünftürige Fließhecks den Familien- und Flottenkäufergeschmack trafen. <br><br> Andererseits war es genau jene Unaufgeregtheit eines klassischen Kofferraumkonzepts, das manche Käufer goutierten in jenen wilden Siebzigern mit schreiend-bunten Lackfarben, wirtschaftlicher Unruhe durch Ölkrisen und der in mehreren europäischen Ländern verbreiteten Angst vor terroristischen Attacken. Weshalb sogar der Fließheck-Vorreiter Renault mit den Stufenhecks R 18 und R 9 auf den Peugeot 305 reagierte. Es sollten dann aber doch die letzten kompakten Stufenheck-Gallier sein, die eine Millionenauflage erreichten. Tatsächlich erhielt der Peugeot 305 - „unser Brot-und-Butter-Auto“, wie es die Peugeot Kommunikation damals nannte – sogar schon zwei Jahre vor Ende seiner regulären Dienstzeit Unterstützung durch den Fastback-Typ 309. Im Jahr 1988 trat dieser erste echte Golf-Rivale mit dem Logo des Löwen dann gemeinsam mit dem größeren 405 die Nachfolge des 305 an. <br><br> Im Spätherbst 1977 aber hieß es erst einmal: Der 305 kam, sah und siegte. Unter dem Werbeslogan „Eine neue Dimension“ holte die Marke aus Sochaux zu einem Doppelschlag aus und zeigte gleichzeitig Flagge in Kompakt- und Mittelklasse. Also dort, wo Peugeot zuletzt mit den Typen 204, 304 und 404 Meilensteine gesetzt hatte. Der kompakte 204 in Couture Parisienne war im Vorjahr ausgelaufen und der geringfügig größere 304 wartete gemeinsam mit der altgedienten Trapezlinien-Mittelklasse 404 auf den wohlverdienten Ruhestand. So war es vielleicht nur konsequent, dass sich der 305 wie ein modernisierte Version dieses Vorgängertrios präsentierte. Erneut durfte Pininfarina zeigen, wie gefällig und elegant 4,26 Meter Blech mit Kofferkasten gestaltet werden können und einmal mehr gab es mit etwas Verzögerung einen vergleichsweise riesigen Kombi. Tatsächlich lobte die deutsche Fachpresse: „Der Innenraum dieser nur 4,23 Meter langen Limousine bietet genau so viel Platz wie der 16 Jahre alte Peugeot 404, obwohl dieser außen das viel größere Autos ist.“ <br><br> Diese Kombination aus Handlichkeit, innerer Größe und fortschrittlicher Antriebstechnik mit Frontantrieb und quer eingebauten Motoren trug den 305 zu einem beachtlichen Erfolg, den Peugeot so dringend wie noch nie benötigte. Durch das Abenteuer der Übernahme von Chrysler-Simca musste der Peugeot PSA Konzern damals bis zu 400 Millionen Mark im Jahr an Verlusten verkraften. Verschärft wurde die existenzielle Krise durch das Erstarken preiswerter japanischer Konkurrenten. Eine Wettbewerbssituation, die im ersten Werbespot für den Peugeot 305 thematisiert wurde: Ein japanischer Fotograf jagte per Hubschrauber einen roten 305, damit dieser in allen Details auf Film gebannt werden konnten. In der Realität waren die Nippon-Marken allerdings nicht mehr auf Kopien angewiesen, sondern längst selbst auf dem Weg zum Original. <br>br> Ein wirklich wegweisendes Vorbild war der Peugeot 305 in der Sicherheits- und Antriebstechnik. So führte der Viertürer eine frühe Form des Fußgängerschutzes ein durch eine unaggressive Frontgestaltung. Die Passagiere des Peugeot wiederum sollten durch einen neuartigen, über die gesamte Fahrzeuglänge geführten Seitenaufprallschutz vor schweren Verletzungen bei derartigen Kollisionen bewahrt werden. Hinzu kamen ein schneller und sparsamer Diesel, neue Leichtbautechniken und ein 1,9-Liter-Benziner, der den 305 zum „Super-Peugeot“ in den Medien machte. <br><br> Das alles allerdings erst, als Wettbewerber wie Renault entsprechenden Leistungsdruck aufbauten. Denn am Anfang gab es den Peugeot im Unterschied zur Konkurrenz nur mit zwei Motoren, einem schwächlichen 44 kW/60 PS-Benziner, der die 900 Kilogramm leichte Limousine in gemächlichen 17,3 Sekunden auf 100 km/h beschleunigte und einem etwas flotteren 54 kW/74 PS-Benziner. Enttäuschend war auch der 1979 eingeführte 36 kW/49 PS-Diesel. Phlegmatisch (135 km/h Vmax), unspektakulär im Verbrauch und mit rauhem Lauf konnte der 305 etwa mit Wolfsburger Selbstzündern nicht mithalten. Nur als potenzieller Kilometer-Millionär punktete der Peugeot-Diesel. Extreme Langstrecken lagen aber auch dem 1982 nachgelegten, 48 kW/64 PS starken 1,9-Liter-Selbstzünder, mit dem die Löwenmarke demonstrierte, warum sie bis heute größter Diesel-Produzent der Welt geblieben ist. 4,6 Liter Verbrauch, das unterbot damals kein Konkurrent. Allein ein aerodynamisch optimiertes 305-Forschungsfahrzeug, der V.E.R.A.-2-Diesel setzte mit 3,5 Liter Verbrauch einen noch sensationelleren Markstein – und der 1,9-Liter-Diesel kam fortan auch bei den Konzernkollegen von Talbot und Citroen zum Einsatz. <br><br> „Der Sport hat das Wort“ und „Ein toller Typ“ titelten die Fachmedien, als sich der Peugeot 305 nach fünf Jahren facegeliftet vorstellte und mit aerodynamisch optimiertem Frontdesign und bis zu 75 kW/102 PS kräftigem Benziner in Tempobereiche vorstieß, wie sie vor allem die Deutschen liebten. Immerhin reklamierte der 305 hierzulande vorübergehend die Hälfte der Peugeot-Zulassungen für sich. Trotzdem geriet er ab Mitte der 1980er Jahre zunehmend ins Hintertreffen gegenüber neuen Wettbewerbern. Daran änderte auch der komfortabel abgestimmte Kombi mit 1.510 Liter Ladevolumen nichts, den nur jeder neunte 305-Käufer wählte. Noch rarer blieben die 305 Break mit Allradantrieb, die bei Dangel gebaut wurden. Vielleicht war der 305 nun endgültig zu groß für die Kompaktklasse und zu klein für die Mittelklasse, weshalb Peugeot mit den Modellen 309 und 405 gleich zwei Nachfolger lancierte. Ganz vergessen haben die Gallier den 305 übrigens doch nicht: Am 17. November stieg in Sochaux eine große Jubiläumsparty des Clubs Amicale Planete 305.<br><br>Text: Spot Press Services/Wolfram Nickel<br>Fotos: Peugeot/SP-X <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/16990/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Nachruf - Johnny Hallyday Die Nachricht von seinem Tod kam hierzulande überraschend. In seiner Heimat dürfte hingegen länger bekannt gewesen sein, dass Johnny Hallyday an Lungenkrebs erkrankt war. Ein weiterer Beleg dafür, dass "dem französischen Rock'n'Roller schlechthin" im Nachbarland der große Durchbruch verwehrt blieb. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16995 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16995 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Sun, 10 Dec 2017 14:00:00 GMT Die Nachricht von seinem Tod kam hierzulande überraschend. In seiner Heimat dürfte hingegen länger bekannt gewesen sein, dass Johnny Hallyday an Lungenkrebs erkrankt war. Ein weiterer Beleg dafür, dass "dem französischen Rock'n'Roller schlechthin" im Nachbarland der große Durchbruch verwehrt blieb. <br><br> Was längst nicht heißt, dass er unbemerkt blieb: Elmar Kraushaar schrieb in seinem 1983 erschienen, lange vergriffenen kleinen Geschichte des Schlagers "Rote Lippen", dass er selbst sich als Teenager unbändig freute, auf einen Autogrammwunsch hin eine persönliche Widmung seines Idols bekommen zu haben: "Ton copain Johnny". Und 1978 machte er in Deutschland mit "J'ai oublié de vivre" von sich reden. Howard Carpendale machte daraus im selben Jahr "Da nahm er seine Gitarre" - zur Begeisterung seiner Fans. <br><br> Seine Wirkung in Frankreich war ungleich größer. Rock'n'Roll-Star, nicht nur mit dem, was er sang, gerne auch Coverversionen, sondern zugleich mit seiner Lebenshaltung. Im Duett mit Sylvie Vartan, die er 1965 heiratete, repräsentierte er die Generation des "Yé Yé" - das gemeinsam gesungene "J'ai un problème" längst einer von vielen Evergreens. (Mindestens eine - rare - Aufnahme von beiden in Deutsch gibt es zudem). <br><br> Charismatisch in seiner Bühnenpräsenz, mit unverwechselbarer Stimme ausgestattet, einen Lebensstil pflegend, der Höhen wie Tiefen kennt. Gemeinsame Songs gibt es von Johnny Hallyday unter anderem mit Céline Dion, Don Everly, Tony Joe White und Montserrat Caballé - diese Auswahl mag zugleich seine Bandbreite repräsentieren. <br><br> Seine "Spätwerke" - soweit der Begriff hier überhaupt angemessen ist - zeigen eine gute Portion Lebensweisheit. "Le Coeur d'un Homme" etwa. Eine Empfehlung auszusprechen aus der Vielzahl der Studioaufnahmen, Live-Alben und der fast nicht zu zählenden "Best Of"-Compilations erübrigt sich - da muss man selbst fündig werden. <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/16995/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Charlys PS-Geflüster Liebe Leserin, lieber Leser, <br><br> Sicherlich ging es Ihnen auch schon einmal so: Man schlägt sich über Wochen und Monate hinweg mit einem Problem herum, das einem nichts als Ärger und Verdruss bereitet. Und vor allem: Sie selbst trifft überhaupt keine Schuld an diesem Ärgernis. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17005 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17005 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Sat, 09 Dec 2017 08:00:00 GMT Liebe Leserin, lieber Leser, <br><br> Sicherlich ging es Ihnen auch schon einmal so: Man schlägt sich über Wochen und Monate hinweg mit einem Problem herum, das einem nichts als Ärger und Verdruss bereitet. Und vor allem: Sie selbst trifft überhaupt keine Schuld an diesem Ärgernis. <br><br> Die Rede ist in diesem Falle davon, dass es vor ihrem Hause ohne Unterbrechung zu einer Art permanentem „Rennvergnügen“ kommt und Sie die Leidtragenden sind. Was also tun? Kann man da selbst einschreiten, wenn es schon die Obrigkeit nicht kann oder nach den Buchstaben des Gesetzes nicht darf? Dazu ist in der vergangenen Woche ein interessantes Gerichtsurteil ergangen. <br><br> Es ging um ein Paar in einer niedersächsischen Kleinstadt. Immer wieder waren an deren Haus Autos mit überhöhter Geschwindigkeit vorbeigerast. Bis das Ehepaar auf gut deutsch gesagt „die Schnauze voll“ hatte. Um die Fahrer einzubremsen, stellten die beiden einen täuschend echt aussehenden Blitzer auf. Und hatten durchschlagenden Erfolg damit.<br><br> Der Hausbesitzer, ein handwerklich geschickter Mann, bastelte eine Blitzer-Attrappe, die er auf seinem Grundstück installierte. Und wie nun Bremsspuren vor dem Anwesen zeigen, hatte sich mancher Raser davon beeindrucken lassen. „Vor allem in den Randzeiten, wenn abends Auswärtige durch das Dorf donnern, funktioniert der Blitzer ganz gut“, bekräftigten die beiden „Erfinder“.<br><br> Was aber war mit dem juristischen Hintergrund, durften die beiden eigentlich zur Selbsthilfe greifen? Offenbar ja. „Rechtlich ist es legal, auf dem eigenen Grundstück einen Kasten aufzustellen, der einem festinstallierten Messgerät ähnlich sieht“, bestätigt nämlich der ADAC-Jurist Markus Schäpe der Deutschen Presseagentur dpa. Wichtig sei dabei nur, dass das Gerät keine Lichtsignale aussende, da Verkehrsteilnehmer sonst geblendet oder irritiert werden könnten.<br><br> Die Idee hat scheinbar Schule gemacht. Inzwischen gibt es schon Bausätze oder fertige Attrappen für Blitzgeräte im Internet zu kaufen. Im world wide web gibt es offenbar nichts, was es nicht gibt.<br><br> Ich wünsche Ihnen ein angenehmes Wochenende<br><br> Ihr Jürgen C. Braun <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/charlys.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Studie: Bei Ampel und Stau besser Platz lassen Großer Abstand zum Vordermann sorgt im Straßenverkehr oft für Unmut bei nachfolgenden Fahrzeugen. Doch Physiker der US-Hochschule Virginia Tech haben jetzt rausgefunden, dass sich größere Lücken positiv auf den Verkehrsfluss auswirken können. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17004 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17004 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Fri, 08 Dec 2017 14:00:02 GMT Großer Abstand zum Vordermann sorgt im Straßenverkehr oft für Unmut bei nachfolgenden Fahrzeugen. Doch Physiker der US-Hochschule Virginia Tech haben jetzt rausgefunden, dass sich größere Lücken positiv auf den Verkehrsfluss auswirken können. <br><br> Im dichten Feierabendverkehr in Großstädten quälen sich Autos oft Stoßstange an Stoßstange durch die Straßen. Wer im Stop-and-go-Verkehr und vor allem vor Ampeln auch mal etwas großzügiger Abstand zum Vordermann hält, muss mit Protesthupen nachfolgender Autofahrer rechnen. Viele befürchten, ein großer Abstand sorgt auch für große Verzögerungen. Dabei können Lücken durchaus einen besseren Verkehrsfluss gewährleisten, wie Physiker der US-Hochschule Virginia Tech in einer jetzt im New York Journal of Physics veröffentlichten Studie herausgefunden haben. <br><br> Die Forscher gingen davon aus, dass sich Autos an Ampeln ganz ähnlich wie die Teilchen von Stoffen verhalten, die sich im Übergang von fest zu flüssig befinden. Ist die Ampel rot, ist der Aggregatszustand der Fahrzeuge fest. Fahren die Autos bei grünem Licht los, gehen sie in den flüssigen Aggregatszustand über. Dabei interessierte die Forscher die Frage, welche Teilchendichte während des Stillstands für eine möglichst zügige Verflüssigung nach dem Anfahren sorgt. Oder auf die Verkehrssituation bezogen: Welchen Einfluss unterschiedliche Abstände zwischen Autos an Ampeln auf den Verkehrsfluss haben. <br><br> Dazu führten die Wissenschaftler eine Versuchsreihe auf einer einspurigen, nicht öffentlichen Straße mit zehn Versuchspersonen durch, die alle einen Chevrolet Impala fuhren. Der Versuchsaufbau entsprach einer klassischen urbanen Verkehrssituation vor einer Ampel. Dabei wurden vor einer roten Lichtanlage die Fahrzeugabstände zwischen 38 Zentimeter und 15 Meter variiert. Wie sich die Fahrzeuge bei grünem Licht in Bewegung setzten, hat eine Drohne von oben gefilmt. <br><br> Die Analyse der Video-Aufnahmen mag verblüffen: Bei engen Abständen dauerte es länger, bis alle Autos in Bewegung kamen. Bei großen Abständen hingegen konnten die hinteren Autos frühzeitiger anfahren und dies nutzen, um entsprechend zügiger die Ampel zu passieren. Ein negativer Einfluss auf die Zahl der passierenden Fahrzeuge pro Grünphase wurde bei größeren Abständen nicht festgestellt. Zusätzlich wiesen die Wissenschaftler darauf hin, dass größere Abstände nicht nur die Verflüssigung von Verkehr positiv beeinflussen können, sondern außerdem die Gefahren von Auffahrunfällen reduzieren.<br><br> Text: Mario Hommen/SP-X <br> Foto: SP-X/Lea Fuji <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/17004/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Datenschutz im Auto: Geld gegen Infos Moderne Autos übermitteln mittlerweile eine Vielzahl von Daten auch an Dritte. Viele Deutsche scheinen das unkritisch zu sehen, vor allem, wenn der Datentransfer mehr für die Sicherheit und das eigene Portemonnaie bringt. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17003 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17003 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Fri, 08 Dec 2017 14:00:01 GMT Moderne Autos übermitteln mittlerweile eine Vielzahl von Daten auch an Dritte. Viele Deutsche scheinen das unkritisch zu sehen, vor allem, wenn der Datentransfer mehr für die Sicherheit und das eigene Portemonnaie bringt. <br><br> Autos werden zunehmend vernetzter, was unter anderem neue Fragen in Hinblick auf den Schutz persönlicher Daten aufwirft. Laut einer Umfrage des Automobilclubs JimDrive unter 1.500 Mitgliedern zeigen sich allerdings viele Autofahrer gegenüber einer Nutzung ihrer Fahrdaten offen, wenn sich daraus für sie Vorteile ergeben. <br><br> Den größten Anreiz zur Bereitstellung ihrer Fahrdaten sahen die Befragten in Hinblick auf die Kfz-Versicherung. 75 Prozent würden demnach ihre Fahrdaten den Versicherungsunternehmen zur Verfügung stellen, sofern sich damit für sie eine Tarifsenkung erzielen lässt. Je höher die Einsparungen, desto größer die Bereitschaft. Während bei einer Einsparung von 10 Prozent nur 19 Prozent der Befragten bereit wären, ihre Fahrdaten offenzulegen, steigt bei Einsparungen von 20 Prozent der Anteil auf 46 Prozent. <br><br> Neben finanziellen Vorteilen können auch allgemeine Sicherheitsaspekte verlockend sein. 58 Prozent der Befragten signalisierten ihre Bereitschaft, Fahrdaten Dritten zugänglich zu machen, wenn sich etwa durch eine Vernetzung mit anderen Verkehrsteilnehmern die Unfallprävention verbessern ließe. <br><br>Text: Mario Hommen/SP-X <br>Foto: Audi <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/17003/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Ratgeber: Fahren auf Schnee und Eis Das Fahren auf Eis und Schnee birgt einige besondere Risiken. Wer ein paar einfache Regeln beherzigt, kann das Gefahrenpotenzial jedoch deutlich verringern. <br><br> In einigen Gegenden Deutschlands sind Schnee und Eis ein eher seltenes Phänomen, das viele Autofahrer jedes Jahr aus Neue überfordert. Doch wer ein paar Tipps beherzigt, hat beste Chancen, auch bei schwierigen Straßenverhältnissen sicher ans Ziel zu kommen. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17002 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17002 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Fri, 08 Dec 2017 14:00:00 GMT Das Fahren auf Eis und Schnee birgt einige besondere Risiken. Wer ein paar einfache Regeln beherzigt, kann das Gefahrenpotenzial jedoch deutlich verringern. <br><br> In einigen Gegenden Deutschlands sind Schnee und Eis ein eher seltenes Phänomen, das viele Autofahrer jedes Jahr aus Neue überfordert. Doch wer ein paar Tipps beherzigt, hat beste Chancen, auch bei schwierigen Straßenverhältnissen sicher ans Ziel zu kommen. <br><br> Sind die Straßen schneebedeckt, sollten Autofahrer in erster Linie mit deutlich längeren Bremswegen und einem möglichen Ausbrechen des Fahrzeugs rechnen. Da es selbst den Winterreifen manchmal an Grip fehlt, muss vor allem die Geschwindigkeit angepasst werden. Oftmals sinkt die Haftung auf ein Drittel des Niveaus trockener Fahrbahnen. Entsprechend empfiehlt sich eine langsame, untertourige und zudem vorausschauende Fahrweise, bei der extralange Abstände zum Vordermann gefragt sind. Auffahrunfälle, bei denen die deutlich verlängerten Bremswege unterschätzt wurden, sind das typische Begleitphänomen auf schneebedeckten Straßen. Vielfach sind Crashs auch der Hektik geschuldet, die bei einigen Autofahrern aufgrund allgemeiner Verzögerungen aufkommt. Verspätungen sollte man bei verschneiten Straßen besser gelassen hinnehmen, ändern lässt sich sowieso nichts daran. <br><br> Ebenfalls sollte man bei Kurvenfahrten die Geschwindigkeit so anpassen, dass ein seitliches Ausbrechen unwahrscheinlicher wird. Auch wenn heute die meisten Autos ESP an Bord haben, kann das Fahrzeug leicht mal in eine andere als die vorgegebene Richtung tendieren. Die Grenzen der Physik kann der Schleuderschutz nicht außer Kraft setzen. Wichtig deshalb: Gefühlvolles Gasgeben, Lenken und Bremsen. Das reduziert Stress und erleichtert zudem die Fahrmanöver. Sollte das Auto bei einer Kurvenfahrt dennoch über die Vorderräder schieben oder mit dem Heck ausbrechen, sollte sofort die Kupplung getreten werden, damit sich das Fahrzeug schneller stabilisiert. Um wieder in die gewünschte Richtung zu kommen, hilft in jedem Fall schnelles, aber maßvolles Gegenlenken. Vorsicht: Bei zu großem Lenkeinschlag schaukelt sich das Auto oft weiter auf. <br><br> Tritt ein Hindernis auf, müssen Fahrzeuge mit ABS hart gestoppt werden. Das System regelt die Bremsleistung, so dass das Auto lenkbar bleibt. Auf diese Weise können noch im letzten Moment, wenn der Bremsweg nicht mehr ausreicht, Hindernisse umfahren werden. <br><br> Darüber hinaus sollte man als Autofahrer auf einige typische Winterphänomene mit besonderer Vorsicht reagieren. Befinden sich zum Beispiel in der Fahrbahn tiefe Schneerillen, sollte man auf Spurwechsel möglichst verzichten. Liegt schon etwas längere Zeit Schnee auf den Fahrbahnen, muss man zudem mit Eisbildung rechnen. Das kann für tückische Überraschungen an Kreuzungen, Fahrbahneinmündungen oder Ampeln sorgen. Auch wenn eine Schneedecke guten Grip verspricht, kann es darunter spiegelglatt sein. So glatt, das Bremsen kaum noch Wirkung zeigen. Deshalb muss man an solchen Stellen die Geschwindigkeit nochmals deutlich drosseln. Insgesamt kann bei winterlicher Witterung die Glätte innerhalb weniger Meter stark variieren. Wer während der Fahrt häufiger vorsichtige Bremsproben macht, bekommt ein besseres Gefühl dafür, wie glatt es ist. <br><br> Für Fahrten im Gebirge empfiehlt es sich zudem, für alle Fälle Schneeketten im Kofferraum zu haben. Damit steigt die Chance, auch bei extremen Straßenverhältnissen durchzukommen. Übrigens: Für den Fall, dass die Traktionskontrolle oder das ESP die Leistung beim Anfahren am Berg so weit herunterregelt, dass ein Fortkommen problematisch wird, lässt sich das System in vielen Fällen abschalten.<br><br> Text: Mario Hommen/SP-X <br>Foto: Maserati <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/17002/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Sicherer Weihnachtsbaum-Transport Alle Jahre wieder: Irgendwie muss der Tannenbaum aus dem Wald ins heimische Wohnzimmer. Doch wie transportiert man das Bäumchen am sichersten? <br><br> „Vorsicht auf der A61, dort liegt ein Tannenbaum“. Nicht selten hört man in der Vorweihnachtszeit solche oder ähnliche Meldungen im Verkehrsfunk. Das Problem tritt jedes Jahr aufs Neue auf: Der Tannenbaum muss aus der Schonung oder vom Stand aus nach Hause, um dann festlich geschmückt den Heiligabend zu bereichern. Allerdings hat nicht jeder die Möglichkeit, auf einen Pick-up mit großer Ladefläche oder einen Geländewagen mit geteilter Heckklappe zurückzugreifen. Wie transportiert man einen Tannenbaum also am sichersten? ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17001 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17001 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Thu, 07 Dec 2017 14:00:02 GMT Alle Jahre wieder: Irgendwie muss der Tannenbaum aus dem Wald ins heimische Wohnzimmer. Doch wie transportiert man das Bäumchen am sichersten? <br><br> „Vorsicht auf der A61, dort liegt ein Tannenbaum“. Nicht selten hört man in der Vorweihnachtszeit solche oder ähnliche Meldungen im Verkehrsfunk. Das Problem tritt jedes Jahr aufs Neue auf: Der Tannenbaum muss aus der Schonung oder vom Stand aus nach Hause, um dann festlich geschmückt den Heiligabend zu bereichern. Allerdings hat nicht jeder die Möglichkeit, auf einen Pick-up mit großer Ladefläche oder einen Geländewagen mit geteilter Heckklappe zurückzugreifen. Wie transportiert man einen Tannenbaum also am sichersten? <br><br> Reicht ein kleiner Baum, kann dieser im Kofferraum transportiert werden. Hierzu wird die Rückbank umgelegt, der Baum mit dem Stamm voraus ins Auto gelegt und anschließend mit Spanngurten verzurrt. <br><br> Muss der Baum auf dem Dach fixiert werden, sollte auf jeden Fall eine Decke oder eine Luftpolsterfolie den Autolack vor Kratzern schützen. Das Nadelgehölz muss dann mit dem abgesägten Ende des Stammes voraus auf dem Dach fixiert werden. Idealerweise zieht der Verkäufer das gute Stück vorher gleich durch ein Netz. Beides verhindert, dass der Baum zu sehr im Wind steht, damit an den Befestigungen zieht oder sich die Äste verbiegen. <br><br> Für die Befestigung sollten keine dünnen Expander aus Gummi hergenommen werden. Bei einem Crashtest flog ein derartig fixierter Baum schon bei einem Auffahrunfall mit 50 km/h über die Motorhaube nach vorne und wurde zum gefährlichen Geschoss. Mit handelsüblichen Spanngurten lässt sich die Tanne deutlich besser auf dem Dach befestigen. Am besten wird je ein Gurt um den Stamm und die Spitze des Baums geschlungen, ein dritter kann die Mittellage stabilisieren. <br><br> Übrigens: Wer seinen Christbaum nicht ordnungsgemäß fixiert, muss mit einem Punkt in Flensburg und einem Bußgeld von 60 Euro rechnen. Steht der Baum mehr als einen Meter über das Fahrzeugheck heraus, muss eine rote Fahne (bei Dunkelheit eine rote Lampe) daran befestigt werden. Bei Nichtbeachtung werden hier 25 Euro Strafe fällig.<br><br> Text: Max Friedhoff/SP-X <br> Foto: Opel <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/17001/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Pkw-Zulassungen - Boom-Boom Der Pkw-Weltmarkt ist im laufenden Jahr um zwei Prozent gewachsen. Und auch für 2018 wird mit einem weiteren Absatzplus gerechnet. Die deutschen Hersteller haben daran ihren Anteil und produzieren mehr Fahrzeuge als je zuvor. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17000 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=17000 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Thu, 07 Dec 2017 14:00:01 GMT Der Pkw-Weltmarkt ist im laufenden Jahr um zwei Prozent gewachsen. Und auch für 2018 wird mit einem weiteren Absatzplus gerechnet. Die deutschen Hersteller haben daran ihren Anteil und produzieren mehr Fahrzeuge als je zuvor. <br><br> Im laufenden Jahr werden weltweit voraussichtlich rund 84,6 Millionen Pkw neu zugelassen. Nach Angaben des Verbands der Automobilindustrie (VDA) bedeutet dies ein Wachstum von zwei Prozent im Vergleich zu 2016. In Europa (EU und EFTA) ergibt sich sogar ein Plus von drei Prozent auf 15,6 Millionen Einheiten. Und auch der deutsche Pkw-Markt wird in diesem Jahr zulegen, zum vierten Mal in Folge. Das Wachstum wird wohl ebenfalls bei drei Prozent liegen, rund 3,4 Millionen Fahrzeuge werden erstmals zugelassen. <br><br> Weltweit werden die deutschen Autobauer 16,4 Millionen Pkw fertigen, das ist ein Plus von vier Prozent und das höchste Produktionsvolumen aller Zeiten. Rund 10,7 Millionen werden außerhalb Deutschlands gefertigt, etwa 5,6 Millionen im Inland. Der Weltmarktanteil deutscher Autos liegt damit bei knapp 20 Prozent. In Europa trägt jede zweite Neuzulassung ein deutsches Konzernlogo. <br><br> Was die Aussichten auf das kommende Jahr angeht zeigt sich der Verband ebenfalls optimistisch. Der Weltmarkt wird den Prognosen zufolge um ein Prozent auf 85,7 Millionen Neuwagen steigen, die gesamteuropäische Pkw-Nachfrage wird allerdings bei 15,6 Millionen stagnieren, und für Westeuropa ist - bedingt auch durch den Brexit - ein leichtes Minus von einem Prozent auf 14,2 Millionen Pkw zu erwarten. Für Deutschland wird mit 3,4 Millionen Pkw-Neuzulassungen gerechnet (- 2 Prozent). <br><br> Nach Angaben des scheidenden Verbandschefs Matthias Wissmann wurden in Deutschland im bisherigen Jahresverlauf 48.300 Elektrofahrzeuge zugelassen, 116 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Erstmalig sei bei den Stromern im November die Zwei-Prozent-Marke bei den Pkw-Neuzulassungen überschritten worden. Der VDA-Chef wies darauf hin, dass die Zahl der Ladestationen 2018 deutlich steigen wird. Öffentlich zugängliche Stationen würden von heute 10.700 auf gut 30.000 wachsen, die Zahl der Schnellladestationen von derzeit 530 auf über 2.500. Hinzu käme das schnelle Hochleistungsladenetz mit 400 Standorten an europäischen Autobahnen. Wissmann rechnet damit, dass im Jahr 2025 Elektroautos in Deutschland einen Anteil von bis zu einem Viertel an den Pkw-Neuzulassungen haben werden. <br><br>Text: Klaus Lockschen/SP-X <br> Foto: Audi <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/17000/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Recht: Stillgelegte Pkw dürfen nicht ohne weiteres abgeschleppt werden Ein außer Betrieb gesetzter Pkw muss von öffentlichen Straßen entfernt werden. Die Stadt darf ihn aber nicht sofort abschleppen lassen. Zumindest dann nicht, wenn er keine Behinderung oder Gefahr darstellt, wie nun das Oberverwaltungsgericht Münster entschieden hat. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16999 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16999 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Thu, 07 Dec 2017 09:00:01 GMT Ein außer Betrieb gesetzter Pkw muss von öffentlichen Straßen entfernt werden. Die Stadt darf ihn aber nicht sofort abschleppen lassen. Zumindest dann nicht, wenn er keine Behinderung oder Gefahr darstellt, wie nun das Oberverwaltungsgericht Münster entschieden hat.<br><br> Geklagt hatte ein Fahrzeughalter, dessen Auto wegen fehlenden Versicherungsschutzes außer Betrieb gesetzt und abgeschleppt worden war. Das Fahrzeug war auf einem regulären Parkplatz im öffentlichen Straßenraum abgestellt gewesen und von der Stadt mit einem orangefarbenen Aufkleber markiert worden. Der damit verbundenen Aufforderung, das Fahrzeug binnen fünf Tagen zu entfernen, war der Halter nicht nachgekommen, woraufhin die Stadt nach elf Tagen einen Abschleppdienst beauftragt hatte. <br><br> Das Gericht sah dies als rechtswidrig an, weil ein sofortiges Handeln mangels Verkehrsbehinderung und anderer Gefahren nicht notwendig gewesen sei. Die Stadt hätte den Halter notfalls mit Hilfe des Kraftfahrt-Bundesamtes ausfindig machen und ihm eine Ordnungsverfügung zustellen können, heißt es in der Begründung. Der orangefarbene Aufkleber genüge nicht den Anforderungen an eine ordnungsgemäße Zustellung, denn es hänge vom Zufall ab, ob der Halter hiervon Kenntnis nehme. Die Stadt bleibt daher auf den Abschleppkosten in Höhe von 175 Euro sitzen. (Az.: 5 A 1467/16) <br><br> Quelle: Holger Holzer/SP-X ]]> Chris Bangles Redspace: Einfach - anders „Jetzt iss doch erst mal dein Sandwich”, sagt die fürsorgliche Assistentin mit besorgtem Augenaufschlag. Vielleicht kennt sie Chris Bangle ja noch nicht so lange. Wenn der Amerikaner seine neueste Kreation erstmals einem deutschen Besucher erklären kann, dann hat regelmäßige Ernährung keine Bedeutung. Auch jenseits der 60 brennt der Designer noch wie einst bei Fiat, Opel oder BMW. In diesem Falle für eine automobile Revolution. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16997 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16997 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Wed, 06 Dec 2017 14:00:02 GMT „Jetzt iss doch erst mal dein Sandwich”, sagt die fürsorgliche Assistentin mit besorgtem Augenaufschlag. Vielleicht kennt sie Chris Bangle ja noch nicht so lange. Wenn der Amerikaner seine neueste Kreation erstmals einem deutschen Besucher erklären kann, dann hat regelmäßige Ernährung keine Bedeutung. Auch jenseits der 60 brennt der Designer noch wie einst bei Fiat, Opel oder BMW. In diesem Falle für eine automobile Revolution. <br><br> Und die will er jetzt erklären - am ersten kompletten Auto, das er mit einer Handvoll Mitarbeiter bei „Chris Bangle Associates” entwerfen konnte. Auf der Auto Show in Los Angeles stellt der chinesische Hersteller CHTC (China Hi-Tech Group Corporation) es unter der neuen Marke Redspace vor. Vor allem aber präsentiert der blonde „Boy from Ohio” leidenschaftlich seinen erneuten Bruch mit den Konventionen. <br><br> Und gegen dieses Auto dürfte die Aufregung um den „Entenbürzel” am Heck und die Tropfaugen-Scheinwerfer des Siebener-BMW E65 von der Jahrtausendwende ein laues Lüftchen sein. Damals hatten sogar Petitionen selbsternannter Gralshüter der reinen Design-Wahrheit Bangles Rauswurf gefordert - und BMW mit „Bangle muss weg” übersetzt. Beim Reds müssten diese Beobachter nun in lebensbedrohliche Schnappatmung verfallen. <br><br> Denn der Wagen aus Bangles Zeichenblock sieht auf den ersten Blick wie die krackelige Kinderzeichnung eines Autos aus - und „genau das ist auch unser Ansatz”, sagt der drahtige Amerikaner. Denn am Anfang stand für ihn die Frage: Was hat das Auto für den staugeplagten Bewohner einer Multimillionenmetropole für eine Bedeutung? „Jedenfalls nicht die, sportlich und agil daherzukommen”. Bangle ärgert sich sichtlich über den Einheitsbrei der bissigen Kühlermasken, schlitzförmigen Scheinwerferaugen und ansteigenden Dynamik-Silhouetten mit ihren Schießscharten-Fenstern, die heute vom Sportwagen bis zum Familien-Van die Autos uniform prägen. <br><br> Wer mit 30, 50 oder maximal 70 km/h in der City unterwegs ist, der brauche keine verhinderte Kampfmaschine - sondern eher ein Auto, wie es sich die reine Seele eines Kindes erträumt. Klare Konturen, Platz zum Leben. Denn „Autos werden heute nur an maximal zehn Prozent des Tages bewegt - ich wollte aber ein Fahrzeug kreieren, das auch in den anderen 90 Prozent sinnvoll ist”, sagt Bangle. <br><br> Konkret zeigt sich das etwa darin, dass der Reds wirklich Platz für Fünf bietet. Und das auf nur 2,97 Meter Länge bei 1,66 Meter Breite und beachtlichen 1,76 Meter Höhe. Vergleichbares gibt es in der Autowelt derzeit nicht. Der Reds ist quasi von Innen nach Außen gestaltet - und soll so maximale Raumnutzung und Variabilität garantieren. „Wir haben zum Beispiel herausgefunden, dass der Passagier auf dem Rücksitz oft hinter dem Fahrer sitzt - und darum den Fahrersitz mit den Pedalen ganz leicht Richtung Mitte verschoben.” Der hinten Sitzende kann dadurch die Beine ausstrecken und bequem einsteigen. <br><br> Weiteres Beispiel: Die Türen schwingen wie ein Vorhang nach hinten - aber ganz leicht, weil vorher ein Teil des Daches mitsamt der Tür nach Außen schwingt. Elektrisch und auf engstem Raum. <br><br> Die Windschutzscheibe im Redspace ist nach vorn gewölbt. „Das macht das Auto viel luftiger - und gibt Platz, um das Lenkrad wegzuklappen”, erklärt Bangle, und seine Augen blitzen vor Begeisterung. Denn mit dem Knick-Trick beim Steuer ist es auch möglich, den Vordersitz zu drehen, ein Tisch schwingt aus dem Dach - fertig ist der Konferenzraum auf Rädern. Auf dem eingebauten 17-Zoll-Bildschirm kann gleich die passende Präsentation abgespielt werden. Hilfreich, wenn mal wieder im Megastau von Shanghai nichts mehr geht. <br><br> Nicht ganz nebenbei ist der Redspace so auch fit für das gänzlich autonome Fahren. Das werde in den City-Autos ohnehin kommen, genau wie elektrischer Antrieb als Standard, so Bangle. Die Muttergesellschaft CHTC produziert schon seit Jahren elektrisch angetrieben Nutzfahrzeuge. Die Motorleistung des gezeigten Autos bleibt aber noch unter Verschluss. Bangles Reds kutschiert aber ein großes Solarpanel für die Aufladung der Batterien mit sich. „Auch an so etwas muss ein Designer heute eben denken.”<br><br> Die Jahrzehnte in den großen Teams der großen Hersteller vermisst der Designer genau deshalb auch nicht. „Da wurden neue Ideen oft auch in Konferenzen zerredet, weil sie angeblich nicht zur Marke passten”, erinnert sich Chris Bangle mit leicht gerötetem Gesicht. Jetzt gestalte er „Ideen für mobile Menschen” und das mache ihm so viel Spaß wie nie. <br><br> Der Reds sei auch kein wolkiges Concept Car, mit dem in den nächsten zwei Jahren zitternd die Akzeptanz auf Messen oder bei Car-clinics geprüft werden soll, sagt Bangle mit einer Spur Verachtung. Das Auto sei schon ein absolut funktionsfähiger und crashgetesteter Prototyp und werde in zwei, drei Jahren über Chinas Straßen rollen. Vor der Revolution wartet aber nun noch das Sandwich. Chris Bangle hat offensichtlich Appetit.<br><br>Text: Peter Weißenberg/SP-X<br>Fotos: Chris Bangle Associates, Peter Weißenberg (SP-X) <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/16997/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Bultaco Albero: Treten für das "schöne Gefühl" 15 Grad zeigt das Thermometer Anfang Dezember, immerhin. Allerdings schüttet es an diesem Nachmittag wie aus Kübeln. Höchst mäßige Voraussetzungen, um sich erstmals mit einem neuartigen Motorrad-Fahrrad-Zwitter zu beschäftigen, den es durch die Straßen der andalusischen Metropole zu treiben gilt. Albero heißt das von Hersteller Bultaco entwickelte Elektro-Zweirad. Neun Gänge hält das Schaltwerk bereit, dazu einen Knopfdruck-Overdrive mit Faktor 1,65, um jenseits von 25 km/h nicht hohl zu treten (das Albero 4.5 läuft nämlich 45 Sachen). Und, natürlich einen 2 kW/2,7 PS starken Radnabenmotor sowie einen massiven Akkupack, der gut für bis zu 100 Kilometer Reichweite sein soll. Doch nach fünf Kilometern ist trotz Regenklamotten vorläufig Schluss: Allzu widrig sind die Bedingungen. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16998 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16998 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Wed, 06 Dec 2017 14:00:01 GMT 15 Grad zeigt das Thermometer Anfang Dezember, immerhin. Allerdings schüttet es an diesem Nachmittag wie aus Kübeln. Höchst mäßige Voraussetzungen, um sich erstmals mit einem neuartigen Motorrad-Fahrrad-Zwitter zu beschäftigen, den es durch die Straßen der andalusischen Metropole zu treiben gilt. Albero heißt das von Hersteller Bultaco entwickelte Elektro-Zweirad. Neun Gänge hält das Schaltwerk bereit, dazu einen Knopfdruck-Overdrive mit Faktor 1,65, um jenseits von 25 km/h nicht hohl zu treten (das Albero 4.5 läuft nämlich 45 Sachen). Und, natürlich einen 2 kW/2,7 PS starken Radnabenmotor sowie einen massiven Akkupack, der gut für bis zu 100 Kilometer Reichweite sein soll. Doch nach fünf Kilometern ist trotz Regenklamotten vorläufig Schluss: Allzu widrig sind die Bedingungen. <br><br> Am folgenden Vormittag, bei Weiß-Blau-Himmel, sieht die Sache anders aus. „Am besten ist es, wenn man als Albero-Fahrer trotz des Elektroantriebs in die Pedale tritt“, rät Alessandro Bifano, italienischer Zweirad-Experte in spanischen Diensten. Was für eine bescheuerte Idee, blitzt es kurz durch mein Gehirn: Da hat man einen E-Motor und einen vollen Akku dazu und soll in die Pedale treten. Also ignoriere ich Alessandros Hinweis, stelle meine Füße auf die Tretkurbeln und belasse diese in waagrechter Ruheposition. Ein Dreh am rechten Lenkergriff genügt, leise surrend setzt sich das Albero in Bewegung. Anders als bei einem Pedelec ist jedoch bei 25 km/h keineswegs Schluss mit dem elektrischen Rückenwind, sofern man jedenfalls statt des lahmen Eco-Fahrmodus „Touring“ oder – noch deutlich lebendiger – gar „Sport“ angewählt hat: 50 km/h zeigt der kleine Digitaltacho maximal, die Alleebäume auf dem Paseo de los Curas fliegen nur so vorbei. Alessandro, ein paar Meter vor mir unterwegs, tritt eifrig in die Pedale, ist deshalb aber nicht schneller. Irgendwie sieht seine Fahrt aber dynamischer, einfach besser aus. <br><br> Klar wird mir der Unterschied zwischen dem Mit-Pedalieren und dem Gefahren-werden auf der kurvenreichen Straße hinauf zur Burg Gibralfaro. Ohne Treten rollt man mühelos bergauf. Trete ich aber beim selben Tempo – sagen wir 35 km/h – in die Pedale, fühlt sich das deutlich schneller an. Es steckt angewandte Psychologie dahinter: Das In-die-Pedale-treten macht mich zum gefühlten Fahrradfahrer. Und da sind 35 km/h (noch dazu bergauf!) eine ganz andere Nummer als Tempo 35 auf einem x-beliebigen E-Motorrad oder einem E-Roller. Da ist dann nämlich nichts Dynamisches dran. <br><br> Fortan also nutze ich das Neungang-Schaltwerk; es ist vom linken Lenkergriff aus leicht verstellbar. Ganz gleich ob auf den engen Innenstadtstraßen Malagas oder auf den breiten Avenidas der Halbmillionenstadt: Man kommt locker vorwärts. Wie weit? Die Frage muss im ersten Fahrtest unbeantwortet bleiben, zu kurz ist dafür der knapp einstündige Ausflug. 50 Kilometer bei „Sport“, 75 bei „Touring“ und 100 bei „Eco“ steht in den Presseunterlagen. Dazu „bis zu“. Wahrscheinlich ist Mit-Pedalieren also auch der gesteigerten Reichweite wegen empfehlenswert. Das Laden kann entweder am montierten Akku oder auch extern erfolgen; die Batterie ist mit drei Handgriffen in 15 Sekunden demontierbar. Gut acht Kilogramm wiegt der Speicher; zum Laden genügt eine Haushaltssteckdose. Ein leerer Akku ist nach drei Stunden zu 95 Prozent gefüllt, heißt es. Dann kann’s wieder losgehen. <br><br> Technische Basis des Albero ist das Modell Brinco, seit zwei Jahren im Handel und mittlerweile etwa 2000 Mal gebaut. Die Firma hat ihren Sitz in Madrid, montiert wird in Barcelona. Die dicken Schwalbe-Reifen, die hochwertige Lichtanlage, die guten Feder- und Dämpfungselemente für Vorder- und Hinterrad und die sehr wirksamen, gut dosierbaren Scheibenbremsen vorne und hinten entstammen allesamt der Produktion hochwertiger Marken; mit Magura (Bremsen) , Schwalbe (Balloon-Reifen Typ „Crazy Bob“) oder Supernova (Beleuchtung) sind auch einige deutsche darunter. Es verwundert deshalb kaum, dass das Bultaco Albero voraussichtlich ein Preisschild in Höhe von etwa 5.800 Euro aufweist. Wobei es in Deutschland momentan erst vier Händler für das elektrische Motor-Fahrrad gibt; ein Importeur wird noch gesucht. <br><br> Der hintere Kotflügel kann in zwei Positionen montiert werden und so mehr oder weniger Chic oder auch Schutzwirkung entfalten, einen Acht-Kilo-Gepäckträger gibt es als Zubehör. Dennoch: Der Fahrspaß steht obenan. Aber das war bei den Bultaco-Motorrädern, die zwischen 1958 und 1979 Spanien aufmischten, auch nicht anders. Die knatterten freilich noch unüberhörbar und errangen zahlreiche Weltmeistertitel, bis der Untergang kam. Jetzt soll einstiger Motor-Adel wieder auferstehen. Zwar ganz leise, aber nicht länger im Verborgenen. <br><br>Text: Ulf Böhringer/SP-X<br>Fotos: Bultaco/SP-X <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/16998/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]> Buchtipp - Ralf König: Santa Claus Junior "Aber irgendwas musst Du doch machen!" Nein, muss Ute nicht. Eben darum hat sie beschlossen, Weihnachten heuer eben nichts zu machen. Will heißen, die Feiertage nicht so zu verbringen, wie "man" es erwartet. Also, wenn schon nicht mit dem vollen Programm, dann doch wenigstens ein bisschen. ... https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16996 https://www.kues.de/newsdetail.aspx?ID=16996 info@kues.de (KÜS-Bundesgeschäftsstelle) Wed, 06 Dec 2017 14:00:00 GMT "Aber irgendwas musst Du doch machen!" Nein, muss Ute nicht. Eben darum hat sie beschlossen, Weihnachten heuer eben nichts zu machen. Will heißen, die Feiertage nicht so zu verbringen, wie "man" es erwartet. Also, wenn schon nicht mit dem vollen Programm, dann doch wenigstens ein bisschen. <br><br> Nein, Ute hat keine Lust. Längst eine erwachsene Frau, erinnert sie sich höchstens daran, wie sie als Kind auf einer Feier den Nikolaus als Fälschung entlarvte (viel später würde man "fake" dazu sagen) an seinem Gummiband, das den falschen Bart hielt. Dass sie ihre Entdeckung lautstark kundtat, trug ihr statt des erhofften Lobs eine Menge Ärger ein. <br><br> Und nun hat der Weihnachtsfrust auch ihre Mutter erfasst, wie Ute im Festtagstelefonat mit ihr erkennt. Warum hat sie nicht, warum muss sie unbedingt, aber Kind ... Lamentos machen das keinen Deut besser. Also abschalten, DVD-Player einschalten. Leben und leben lassen. Soll feiern, wer feiern mag, soll DVDs schauen, wer schauen mag, Punkt. <br><br> Und dann kommt alles anders: Das Christkind persönlich klopft bei Ute an. Und es hat seinerseits gründlich die Nase voll. Vom Konsumterror, von den selbstverständlich erwarteten Smartphones, das es zu bringen hat (nichts gegen die Kommunikationsform als solche!), davon, dass kaum jemand mehr sich zu fragen scheint, was denn das Christfest dem Ursprung und Sinn nach überhaupt ist. Eine Stärkung braucht das Christkind auch, und da bieten sich nun mal die Rumkugeln an, die bei Ute stehen. Ein Geschenk einer Freundin. Allerdings mit echtem Rum zubereitet, nicht mit dem penetranten künstlichen Aroma. Köstlich sind sie ja. Aber eine leicht unerwartete Wirkung hat das, wenn man als Christkind so gar keinen Alkohol gewöhnt ist... <br><br> Rum hin, Schwips her: Eine Überraschung hat der Überraschungsgast für die Gastgeberin dann doch. Die allerdings gibt es nirgendwo zu kaufen, und mehr sei an der Stelle auch nicht verraten. Nur soviel: Klagen über Weihnachten als Kommerz - das ist ja fast schon so alltäglich wie die Kommerzialisierung ihrerseits. Ralf Königs Büchlein allerdings füllt das Plädoyer gegen den Konsumterror wunderschön mit Inhalt. Ungewöhnlich, aber Ralf-König-typisch. Lustig, zum Lachen, zum Schmunzeln, mit viel Ernst zwischen den Sprechblasen. Und so ist "Santa Claus Junior" zugleich ein Plädoyer fürs Anachronistische - für Schaukelpferde, Bratäpfel ... und ein überzeugender Beleg dafür, dass man Glück mitunter eben doch nicht kaufen kann. <br><br> Ralf König: Santa Claus Junior. Rowohlt Verlag; 12 Euro. <br><img src="https://www.kues.de/thumb.aspx?img=Bilder/2017/16996/1.jpg&size=120&WM=0"> ]]>