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KÜS ticker 01/2018

KÜS: Gut gerüstet in das neue Jahr

Nach einem erfolgreichen Jahr 2017 geht die KÜS mit viel positivem Elan in das neue Jahr. Gut gerüstet sieht man sich für die gestellten Herausforderungen. Die Auflagen der Deutschen Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) für den Umgang mit den für die Fahrzeugprüfungen genutzten Messmittel in den Prüfstellen und den Prüfstützpunkten in den Autohäusern stehen dabei an erster Stelle. Konkret wird gefordert, dass Messmittel, die einen signifikanten Einfluss auf die Inspektionsergebnisse haben, vor der erstmaligen Nutzung und im weiteren Verlauf nach einem festgelegten Programm kalibriert werden müssen. Die bisher nach deutschem Recht vorgenommene Eichung bzw. Stückprüfung reicht alleine nicht mehr aus. Die KÜS ist für die anstehenden Aufgaben sehr gut vorbereitet.

„Die KÜS hat sehr frühzeitig die Weichen für die geforderten Änderungen gestellt“, so Peter Schuler, Bundesgeschäftsführer der KÜS. Bereits 2015 wurde die Zertifizierungsstelle des Deutschen Instituts für Qualitätsförderung e. V., die DIQ Zert GmbH, beauftragt, Verfahren zur Kalibrierung von Messmitteln zu entwickeln. Dies geschah in Zusammenarbeit mit dem Technischen Dienst der KÜS. Inzwischen sind die Verfahren erfolgreich von der DAkkS auditiert, bereits im August 2016 (!) wurde bei der DAkkS der Antrag auf Akkreditierung des Kalibrierlabors gestellt. Die Urkunde mit der Akkreditierung der DIQ Zert GmbH als Kalibrierlabor wird erwartet. „Die DIQ Zert GmbH wird ein umfangreiches Portfolio an Messmitteln anbieten, die sie kalibrieren kann. Dazu gehören natürlich auch das Scheinwerfer-Einstellprüfgerät und der dazugehörige Stellplatz sowie der Bremsenprüfstand. Auch das Verfahren für die ab dem 1.1.2019 geforderte Kalibrierung für Abgasmessgeräte wurde entwickelt. Eine erste Demonstration der Verfahren erfolgte bereits, die Akkreditierung durch die DAkkS steht noch aus. Wenn die durch die DAkkS noch ausstehenden Akkreditierungen endlich gelaufen sind, bietet die DIQ Zert GmbH für die KÜS für Prüfstellen und Prüfstützpunkte einen umfassenden Kalibrierservice“, so Peter Schuler.

Verständlich, so Schuler, seien die Aufregungen und die Emotionen, die zum Thema Kalibrierung zu Tage traten. „Doch um einen Platz in der Technischen Fahrzeugüberwachung der Zukunft zu behaupten, müssen wir uns den Anforderungen des Verordnungsgebers stellen, der ja durch die Beleihung der KÜS in erster Linie unser Auftraggeber ist. Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass viele der gesetzlichen Anforderungen heute über Europäische Richtlinien zu uns kommen. Die schnell voranschreitende Technik bei modernen Fahrzeugen wird in der Zukunft auch darüber hinaus noch ganz andere Anforderungen an die Fahrzeugüberwachung stellen. Die KÜS bereitet sich darauf vor und wird auch diese Aufgaben lösen."

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