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Buchtipp: Varta-Führer 2019

 

Das deutsche Standardwerk zur Reiseplanung für Berufsmenschen, Privatiers und Firmen ist zur jüngst beendeten Frankfurter Buchmesse erschienen. Obwohl noch mehr Detailinformationen integriert sind, auf 1.364 Seiten wie 2018, ist die Neuausgabe mit 39 Gramm Minusgewicht ein stattliches Opus am Markt.

In einem "Special" der Eingangsthemen werden, das ist neu, 20 faszinierende Museen vorgestellt: vom "Deutschen Spionage-Museum " in Berlin bis zum "Universum" in Bremen. Alleine dieses Kapitel hat fast Krimi-Charakter mit hohem Suchtfaktor. Dass die Reiseinspektoren des Verlags wieder ganze Arbeit geleistet haben, ersieht man auch daran, dass etliche Betriebe aus Hotellerie und Gastronomie den Sprung ins Nachschlagewerk nicht mehr geschafft haben, neuen hingegen das gelang. Die Varta- "Schiedsrichter" sind da ziemlich knauserig, wenn es um die Verteilung der 1-5 Diamanten geht. Und das kommt den Reisenden wiederum zugute.

Nur 27 Hotels und nur 8 gastronomische Betriebe erhielten beispielsweise die volle Auszeichnung mit 5 Diamant-Symbolen. 113 Citypläne erleichtern, auch im Zeitalter digitaler Navigationsmöglichkeiten, Planung und Buchung.

Leider hatte man sich im Verlag vom hilfreichen blauen Seitenbändchen bereits 2018 verabschiedet, das ein schnelles wieder Auffinden bestimmter Seiten ungemein erleichterte. Und: Man muss den inneren Buchrücken schon arg strapazieren, um die Zeilen zur Mitte auch ganz lesen zu können. Drei bis fünf Millimeter weniger nahe am inneren Rand dürften auch der Lebensdauer des Nachschlagwerks dienlich sein. Hilfreich aber auch wieder die Kategorie "Gut und Günstig", die Reisenden mit geringeren Etatmitteln Planung und Buchung erfreulich gestalten. In diese Rubrik gehören 81 Restaurants und 191 Hotels, die entsprechend im Buch gekennzeichnet sind.

Fazit: Die 2019er Ausgabe des Varta geriet wieder zum umfassenden Nachschlagwerk, das es auch als eBook für Tablet-Nutzer gibt. Dem Mairdumont Verlag ist es erneut gelungen, den Preis mit 29,99 Euro stabil zu halten.

Text: Frank Nüssel/CineMot

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