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Yamaha YZF-R3: Sportlicher bei gleicher Leistung

 

Ganz im Stil der Superbike-Ikone YZF-R1, die seit mittlerweile 20 Jahren auf dem Markt ist, präsentiert Yamaha jetzt die frisch überarbeitete YZF-R3. Die neue Frontpartie inklusive der LED-Scheinwerferanlage nimmt das Design der Tausender auf, Herzstück der Neuerungen ist aber die Gabel: Statt einer konventionellen Federgabel, die im 2015 präsentierten Vorgängermodell installiert und eher auf der soften Seite war, gibt es nun eine neue 37-mm-USD-Gabel vom japanischen Hersteller Kayaba.

Ergänzt wird die technische Änderung an der neu eingekleideten Front durch eine neue, stabilere Aluminium-Gabelbrücke. Vorteile der veränderten Vorderradführung sind laut Hersteller eine höhere Gabelsteifigkeit verbunden mit einer präziseren Rückmeldung.

Trotz gleicher Motorleistung wie bisher – das Datenblatt nennt für den 321 Kubikzentimeter großen Zweizylinder-Reihenmotor 31 kW/42 PS bei 10.750 U/min – erhöht sich die Spitzengeschwindigkeit um 8 auf 185 km/h. Das liegt auch an der überarbeiteten Sitzposition des Fahrers: Der Lenker ist 2,2 Zentimeter tiefer montiert, der nach wie vor 14 Liter fassende Tank wurde ebenfalls neu geformt. Für den Luftwiderstand gibt der Hersteller einen um 7 Prozent verbesserten Wert an, das fahrfertige Gewicht soll nun bei 167 Kilo statt bisher 169 Kilo liegen.

Im Cockpit findet der Fahrer ein neues LCD-Anzeigeinstrument mit verbesserter Ablesbarkeit. Die Yamaha YZF-R3, die auch von Inhabern des Führerscheins A2 gefahren werden darf, soll im Januar 2019 wahlweise in Blau oder Schwarz bei den Händlern stehen. Einen Preis nennt Yamaha noch nicht, das Vormodell startete bei knapp 5.700 Euro.

Text: Ulf Böhringer/SP-X
Fotos: Yamaha

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