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Rally du Maroc: Peterhansel dabei, aber...

 

Der vorletzte Lauf zum Cross Country Weltcup wird in Marokko ausgetragen. Für einige Spitzenfahrer und auch etliche Privatiers die letzte Chance, sich und ihre Arbeitsgeräte für die Dakar-Rallye in Peru fit zu machen. Es wird ein beträchtliches Spektakel und Schaulaufen werden unter den Hauptfavoriten der nächsten Dakar, da Toyota Gazoo gleich 3 der starken Hilux-Pickups mit V8-Benzinern meldet, während X-raid mit den Neuzugängen Sainz und Désprés die JCW-Mini Buggys nochmals unter Wettbewerbsbedingungen der soliden Art testen wird.

Dass dazu der derzeit Führende Jakub Przygonski sowie Yazeed Al Rahji und Boris Garafulic auf den JCW-Mini der jüngsten Ausbaustufe wie Satelliten um die beiden Buggys auch zwecks Sicherheit und Punkteausbeute durch den Sand düsen, gibt der Veranstaltung richtig Würze.

Aber wo beleibt der spektakuläre (Wieder-) Neuzugang bei den Treburern, Stéphane Peterhansel, der das Buggy-Terzett für die Dakar komplettiert? Er ist mit in Marokko, hat sich aber entschieden, mit seiner Frau Andrea (Ex-Mayer) auf einem SSV von Yamaha zu starten: das sind jene kurios wirkenden, Spinnen nicht unähnlichen Renngefährte mit 4 Rädern. Ein Zwitter aus Quad und halboffenem Rennauto ("Side-by-Side-Vehicle", da sitzen beide Insassen nebeneinander unter einem Überrollkäfig, ansonsten ist nach oben und zu den Seiten hin viel offen!).

Das kann sich der 13-fache Dakarsieger diesmal erlauben, da er diese Veranstaltung aus früheren Jahren bestens kennt. Wer fährt nun, wer fährt bei? Da Andrea Peterhansel seit Jahren erfolgreich bei und auf den SSV international startet, wird SIE wohl den fahraktiven Teil übernehmen und ER das Roadbook lesen. Mal sehen, was dabei herauskommt. Wir werden an dieser Stelle berichten.

Den Prolog bei der Stadt Fes, der nur etwa 10 Kilometer kurz ist und über die Startreihenfolge am 2. Tag entscheidet, gewannnen übrigens Nasser Al Attyah/Chr. Baumel auf einem Toyota Gazoo Hilux vor dem Polen Martin Prokop, der einen ähnlich motorisierten FORD F150 EVO Pickup mit V8-Triebwerk pilotiert.

Text: Frank Nüssel /CineMot
Bilder: Teams, Veranstalter

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