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Monte-Flair zum Auftakt der Deutschen Rallye Meisterschaft im Saarland

 

Beim Saisonstart der deutschen Rallye Meisterschaft im Zuge der Saarland-Pfalz Rallye sorgten in den vergangenen Jahren immer wieder Wetterkapriolen für spannende Positionskämpfe unter den Teams. Auch in diesem Jahr kündigen sich Schnee- und Regenschauer an, die für anspruchsvolle Bedingungen sorgen werden. Ein „Monte-Flair“ auf den Mittelgebirgs-Prüfungen im Hunsrück und Hochwald ist vorprogrammiert.

Rallyefans kommen in St. Wendel gleich doppelt in den Genuss erstklassigen Motorsports: Mit dem St. Wendeler Stadtrundkurs (KÜS Special Stage), der Freitagsabends (19.30 Uhr) und Samstagsnachmittags (17 Uhr) gefahren wird, sehen die Besucher die Rallyeboliden gleich mehrfach. Benzingespräche bieten sich im unmittelbaren Umfeld im Bosenbachstadion an, in dem wie gewohnt der Servicepark untergebracht ist. Neu ist die Wertungsprüfung (WP) „Rohrbach“ im Hunsrück, die von Heimbach nach Rohrbach führt. Highlights am Samstag sind die fast 27 km-lange WP Windpark wie auch die WM-Prüfung „Bosenberg“, die es je zweimal zu absolvieren gilt.
Zuschauerpunkte sind an allen Prüfungen eingerichtet und im Programmheft beschrieben, das ab Donnerstag beim ADAC Saarland oder im Rallyebüro im Café Journal am St. Wendeler Schlossplatz erhältlich ist.

Nachdem der amtierende Deutsche Rallyemeister, Fabian Kreim, in die Europameisterschaft aufsteigt, steht in der Saison 2018 ein neues Duell im Mittelpunkt: Marijan Griebel, frisch-gebackener Junior-Europameister, möchte im Peugeot 208 T16 erstmals seit 1986 wieder einen DRM-Titel für die Marke aus Frankreich erobern. Zu seiner Verfolgertruppe zählt der amtierende Vizemeister des vergangenen Jahres Dominik Dinkel von Brose Motorsport, der gewohnt in seinem Skoda Fabia startet. Mit Spannung wird auch das Debut von Sebastian von Gartzen/Hans Peter Loth (Gießen/Frankfurt) im Ford Fiesta R5 erwartet, der nach einer Eingewöhnungsphase sicherlich um Podestplätze mitkämpfen wird. Ergänzt wird das Starterfeld der Division 1 um Dirk Riebensahm/Peter Schaaf (Andernach/Mayen), der erneut auf seinen Peugeot 208 T16 vertraut, und den Saarländern Uwe Gropp/Tobias Korb (Wiebelskirchen/St. Wendel), der seine Premiere im DS3 R5 feiert.

Neben den Top-Teams der DRM treten rund 70 Fahrer in sechs unterschiedlichen Divisionen des ADAC Rallye Masters an, das optimale Bedingungen für den Breitensport bietet. Carsten Mohe wird die Rallyefans mit einem 290 PS-starken Renault Mégane Maxi begeistern. Konkurrenz bekommt er von Hermann Gassner junior, der mit seinem Toyota GT86 neben dem Masters-Titel auch den Sieg in der 2WD-Wertung anpeilt. Zu den Titel-Favoriten zählen auch Ron Schumann (Mitsubishi Lancer), Timo Grätsch (BMW M3) und Konstantin Keil (DS3).

Aus saarländischer Perspektive freuen sich die Fans gleich auf zwei Premieren: Roman Schwedt/Christoph Gerlich (Heusweiler/Niederwiesa) werden erstmalig ihren Peugeot 207 S2000 von ROMO Motorsport zum Einsatz bringen. „Wir konnten unser neues Wettbewerbsgerät bereits im Vorfeld testen. Wir haben verschiedene Fahrwerksabstimmungen ausprobiert und konnten ein gutes Feeling für das Auto gewinnen“, erklärt der 19-jährige Youngster aus Heusweiler.

Ebenso fiebert der ADAC Rallye Masters-Sieger von 2017, Max Schumann (Saarbrücken), bei seinem Heimspiel der Premiere im ADAC Opel Rallye Cup entgegen: „Es ist schon toll, wie gut die Bremsen im Cup-Adam zupacken. Gut fühlt sich auch das sequentielle Getriebe an, das uns schnelle Gangwechsel erlaubt. Wir werden uns während der Rallye langsam ran tasten und Stück für Stück an unserem Speed arbeiten.“

Die ADAC Saarland-Pfalz Rallye markiert auch den Auftakt für die sechste Saison des ADAC Opel Rallye Cup. Insgesamt 20 Teilnehmer aus neun Nationen treten im stärksten Rallye-Markenpokal in Europa an. Zu den Favoriten zählen der Belgier Romain Delhez, der im Vorjahr seinen ersten Lauf im Rahmen der ADAC Rallye Deutschland gewann, wie der Deutsche Nico Knacker, der in seiner ersten Cup-Saison mehrmals aufs Treppchen fuhr. Cup-Routinier Tim Wacker möchte in seiner vierten Saison den Sprung an die Spitze schaffen. Auch Nicola Sartor (I), Frederic Field (GB), Grégoire Munster (L) und Lukas Hein (D) wollen ihre Erfahrung aus der letzten Cup-Saison ausspielen. Zu rechnen ist auch mit Felix Griebel. Der 25-Jährige aus dem pfälzischen Hahnweiler stand bereits in der Cup-Debütsaison 2013 am Start, sammelte in den Folgejahren weitere Erfahrung in anderen Kategorien. Bei seiner Heimrallye nimmer er erneut den Kampf mit der internationalen Nachwuchselite auf.

Sendezeiten DRM-Magazin bei n-tv: ADAC Saarland-Pfalz Rallye
Sonntag 04. März 2018 07:30 – 08:00 Uhr
Samstag 10. März 2018, 09:30 – 10:00 Uhr (wdh)

Quelle: ADAC Motorsport
Fotos: Oliver Kleinz

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