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Charlys PS-Geflüster

 

Liebe Leserin!
Lieber Leser!

Einen Tag vor dem Heiligen Abend erübrigt sich eigentlich die Frage, ob Sie schon alle Geschenke beisammen haben. Zumal in diesem Jahr der organisierte Kaufrausch auch noch um einen Tag zusammengestrichen wurde, weil der 24. Dezember ja ein Sonntag ist. Brötchen, Milch, Butter, Marmelade oder Müsli dürfen sie im Supermarkt um die Ecke oder beim Einzelhändler kaufen. Aber wenn Ihnen der Händler noch eine Tube Zahnpasta verkauft, macht er sich nach dem Ladenschlussgesetz strafbar. Armes Deutschland in seinem Regulierungswahn! Falls Sie aber dennoch ein ganz besonderes Schmankerl an eine Person aus Ihrem Umfeld zu vergeben hätten, dann würde ich Ihnen für das kommende Jahr folgende „Giveaways“ ans Herz legen, die zugegeben nicht gerade ein Schnäppchen sind. Das Herz eines Auto-affinen Menschen jedoch, soviel steht unumstößlich fest, würden Sie damit auf jeden Fall berühren.

Englands bekanntester Auktionator, die Sotheby's-Gruppe mit dem Spezialgebiet Autos, kann sich nämlich im abgelaufenen Jahr erneut über ein Rekordergebnis freuen und hat stets ganz ausgefallene Präparate vor Ort und „unter dem Hammer“. 2017 baute die Gruppe ihre führende Marktposition bei Sammlerauktionen weiter aus. Die Gruppe bekam unter dem Strich weltweit mehr als 526 Millionen US-Dollar (umgerechnet 450 Millionen Euro) bei ihren Versteigerungen zusammen und wurde dabei über 80 Prozent des gesamten Angebots an ihre besserverdienende Kundschaft los.

Bei dem Verkauf von 2.852 Objekten (Fahrzeuge plus Erinnerungsstücke) erzielten 119 Autos Preise von mehr als einer Million US-Dollar (ca. 850 000 Euro). An der Spitze stand der legendäre Aston Martin DBR1 Chassis No. 1, der mit 22,55 Millionen Dollar (19,16 Mio. €) zum wertvollsten, je versteigerten britischen Auto avancierte. Dahinter rangierten überwiegend die „üblichen Verdächtigen“. So tauchte unter den Top Ten sechsmal der Name Ferrari auf. Darunter war auch der Weltmeister-Monoposto von Michael Schumacher aus dem Jahr 2001 als wertvollstes modernes Formel-1-Auto sowie der La Ferrari Aperto als teuerstes Fahrzeug aus der Produktion im 21. Jahrhundert.

Ich persönlich habe jedoch die Erfahrung gemacht, dass es beim Schenken weniger um die Summe des Geschenkes geht, als vielmehr darum, die Vorliebe des zu Beschenkenden zu treffen. Ein paar Radzierkappen, die ich vor mittlerweile mehr als 40 Jahren von meinen Eltern für meinen Opel Manta bekam, lösten bei mir genauso viel Freude aus, wie es wohl der eine oder andere Ferrari in diesem Jahr bei der High Society vermag.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein friedliches und in jeder Hinsicht reich beschenktes Weihnachtsfest.

Ihr Jürgen C. Braun

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