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Ein Bild und seine Geschichte: Historisches in den Weinbergen

 

An der Mittelmosel, zwischen den beiden Ortschaften Ürzig und Zeltingen-Rachtig, geht Europas derzeit größte Stahl-Baustelle, der sogenannte Hochmosel-Übergang allmählich seinem Ende entgegen. Auf einer Strecke von 1,7 Kilometer Länge und 162 Meter Höhe soll ab Ende 2018 die Autobahn A60 bei Wittlich und die A61 bei Rheinböllen (Rhein-Hunsrück-Kreis) mit einer vierspurigen autobahnähnlichen Strecke verbunden sein. Und damit auch die westlichen Nordseehäfen und das Rhein-Main-Gebiet.

40 Meter lange Riesendübel wurden in das Erdreich auf der Eifel- und auf der Hunsrückseite der Brücke eingesetzt, um den rutschgefährdeten Moselhang zu sichern. Die Kosten für das Gesamtprojekt inklusive der 25 Kilometer Bundesstraße liegen bei fast einer halben Milliarde Euro: Aktuellen Schätzungen zufolge wird das Projekt mindestens 483 Millionen Euro gekostet haben, ehe Ende 2018 die ersten Autos über die neue B50 rollen. Vor 17 Jahren, als mit dem ersten Spatenstich begonnen wurde, lagen die bezifferten Kosten noch bei 260 Millionen Euro.

Mitten im Weinberg, auf einem noch aus zu bauenden Aussichtsplatz, platzierte KÜS-Autor Jürgen C. Braun, einen neuen Mercedes-Benz GLA zu Fotozwecken. Zwei technische Highlights auf einem Foto hoch über dem Fluss: Der neue Mercedes-Benz GLA mit 4Matic-Technik und dahinter Deutschlands derzeit waghalsigstes Brückenbau-Projekt.

Das Kürzel GLA steht für die SUV-Variante der A-Klasse und ist nach wie vor eine der am häufigsten georderten Variationen im Kompaktwagenbereich der Stuttgarter. Die matte Legierung eines Grau/Silber-Mix, die ebenso sportliche wie hochwertig anmutenden silbernen Beplankungen, der Unterbodenschutz und der mächtige, in den Kühlergrill implantierte Stern verleihen dem GLA einen Hauch von Raumschiff-Enterprise-Feeling. In einem Facelift wurden dem kompakten SUV jetzt auch neue Leichtmetallfelgen und LED-Scheinwerfer statt der bisherigen Xenon-Lichter zugestanden.

Befeuert wird der GLA von einem zwei Liter großen und 184 PS starkem aufgeladenen Benziner. Auf die Straße übertragen wird die Kraft von einem ebenso zugkräftigen wie seidenweichen Siebengang-Automatikgetriebe. Die Preisliste beginnt bei 37.146 Euro.

Text und Foto: Jürgen C. Braun

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