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Michael Siebertz – 2006

Hallo und guten Tag, ich bin Michael Siebertz, seit nunmehr einem Jahr Auszubildender als Fachinformatiker „Fachrichtung Anwendungsentwicklung“ bei der KÜS.

Foto Michael Siebertz

Da die Informatik schon immer ein Hobby meinerseits war musste ich nicht lange überlegen, welche Berufswahl für mich in Frage kommt. Um mir ein gewisses Basiswissen anzueignen, widmete ich mich 2 Jahre der Fachoberschule für Technische Informatik. Hier lernte ich die Grundlagen der Informationstechnologie und die ersten Schritte in der objektorientierten Programmierung.

Kurz nachdem ich meine Bewerbung zur KÜS gesandt hatte, bekam ich eine Einladung zu einem Bewerbertag. Doch das war nicht alles. Ein kleiner Test mit kniffeligen Fragen lag der Einladung bei und gab den ersten Vorgeschmack auf den Bewerbertag. Als nun der Bewerbertag ins Haus stand, war ich schon etwas aufgeregt, doch das Unbekannte hatte auch seinen Reiz. Zuerst wurden die Personen, die uns durch den Tag führten, vorgestellt. Danach folgte eine interessante Firmenpräsentation. Die ersten Fragen zur Person, sowie kleinere Aufgaben ließen nicht lange auf sich warten. Nach dem Essen im hauseigenen Restaurant, wurden weitere Aufgaben gestellt und über die Informatik diskutiert. Der Tag neigte sich dem Ende zu, alle Bewerber wurden herzlich verabschiedet und ich fuhr mit einem guten Gefühl nach Hause. Als ich nun die Zusage bei der KÜS bekam, war ich sehr glücklich und bereit, mich in der Arbeitswelt zu beweisen.

Am ersten Tag wurde ich durch den gesamten Betrieb geführt und mir wurde jeder Mitarbeiter einzeln vorgestellt. Alle hatten mich herzlich begrüßt und in der Firma willkommen geheißen. Ich versuchte mir trotz der Menge von über 100 Mitarbeitern alle Namen zu merken, auch wenn ich am Ende des Tages merkte, dass dies wohl nicht möglich war. Am zweiten Tag wurde ich in das Arbeitswesen des Fachbereichs IT eingewiesen. Bereits nach einer Woche teilte man mir das erste Projekt zu. So war es gewährleistet, dass ich von Anfang an gefördert und gefordert wurde.

Besonders gefällt mir die Zusammenarbeit im Fachbereich IT. Es wird oft über die Weiterentwicklung der verschiedenen Programme diskutiert. Jeder darf seine Ideen einbringen und zur Debatte stellen. Man ist völlig in den Arbeitsalltag integriert und ist auf keinen Fall der Azubi, sondern ein vollwertiges Mitglied der KÜS Familie. Softwareentwicklung heißt aber auch das Neuentwickelte zu präsentieren und zu schulen. Oft werden kleinere Gruppen zusammengerufen und über die Neuigkeiten unterrichtet.

Auch die Schulungen für die Auszubildenden, die halbjährlich stattfinden, sind immer wieder interessant. Hier wird man auf das weitere Berufsleben vorbereitet. Neben der Ausbildung im Betrieb besuche ich 2-mal wöchentlich die Berufsschule. Hier dreht sich natürlich fast alles um die Informatik. Es werden kleine Programme geschrieben und verschiedene Netzwerke aufgebaut.

Das Highlight der ersten beiden Schuljahre ist die Projektwoche. In dieser Woche wird ein Projekt von Anfang bis Ende durchgeführt. Das Ergebnis wird dann am Ende der Projektwoche den Betrieben vorgestellt und präsentiert. Im letzten Lehrjahr muss ein Auszubildender selbstständig ein Projekt fertig stellen und dokumentieren. Zur Prüfung muss der Lehrling dann eine Präsentation über das erstellte Projekt halten.

Wenn ich heute auf das vergangene Jahr zurückblicke erkenne ich an meiner Person enorme Fortschritte, nicht nur was das Programmieren angeht. Die Wahl des Ausbildungsplatzes bereue ich nicht und kann die KÜS als Ausbildungsbetrieb nur weiterempfehlen!

Michael Siebertz

Anmerkung der Bundesgeschäftsstelle:

Wir gratulieren zur erfolgreichen Prüfung im Sommer 2008.

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