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Carina Hausen – 2006

Im August 2005 begann meine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation in der Bundesgeschäftsstelle der KÜS in Losheim am See. Wie ich auf die KÜS kam? – Durch einen Aushang in der Schule.

Foto Carina Hausen

Ich bewarb mich auf diese Anzeige hin und wurde zu einem Bewerbertag eingeladen. Zu dem Bewerbertag ging ich schon mit einem ziemlich mulmigen Gefühl. – Was wird auf einen zukommen? – Welche Aufgaben sind dort zu bewältigen? – Werde ich mich gegen andere Bewerber durchsetzen können?

Bei solch einem Bewerbertag müssen die Bewerber ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen; es wird ihnen aber gleichzeitig ermöglicht einen ersten Eindruck über den Betrieb zu erlangen. …Dann kurze Zeit später die Zusage. Mein erster Eindruck über die KÜS und Ihre Mitarbeiter war ein Guter. Deswegen zögerte ich auch nicht lange, als es darum ging, den Ausbildungsvertrag zu unterschreiben. Meine schulische Vorbildung, die Fachhochschulreife, ermöglichte es mir, die Ausbildung auf zwei Jahre zu verkürzen und somit im zweiten Lehrjahr zu beginnen.

Dann rückte der 1. 8. 2005 immer näher…Und plötzlich war es soweit. Mein erster Tag im Fachbereich Logistik. Freundlichst wurde ich empfangen. Mein Name schon auf dem Türschild stehend. Und es war so, als würde ich schon Jahre zum Team gehören. Der erste Eindruck am Bewerbertag hatte mich also nicht getäuscht. Gut, mit den Namen hat es anfangs noch ein wenig gehapert: Da stand auf dem Telefondisplay ein Name, aber ein Gesicht konnte man diesem nicht so direkt zuordnen. Ich habe dies dann immer über Fotos auf dem Rechner versucht. Dies änderte sich dann schlagartig, als ich von der Logistik, die sich im Hauptgebäude befindet, in den Fachbereicht „Technische Leitung“, im zwei Kilometer entfernten Nebengebäude, wechselte.

Denn alle drei Monate steht ein Auszubildendenwechsel an, bei dem die Auszubildenden zur Kauffrau für Bürokommunikation von Fachbereich zu Fachbereich rotieren. Bei solch einem Wechsel steht auch immer ein Erfahrungsaustausch zwischen dem Ausbildungsbeauftragten des „alten“ und des „neuen“ Fachbereiches, sowie zwischen Herrn Süß, dem Ausbilder, und dem Auszubildenden statt. Vor solch einem Gespräch werde ich immer ziemlich nervös. Doch im Nachhinein ist immer alles halb so schlimm gewesen.

Jedenfalls ist dies eine gute Vorbereitung auf die mündliche Prüfung, die im Mai 2007 auf mich zukommen wird. Auf die schriftliche Prüfung kann man sich hier auch vorbereiten, indem man sich im Büro von Tanja Bart, die stellvertretende Ausbilderin, die vom Betrieb zur Verfügung gestellten Bücher ausleiht oder alte Prüfungen kopiert.

Man fühlt sich bei der KÜS in Punkto Prüfungsvorbereitung keinesfalls alleine gelassen. Auch in anderen Dingen wird man als Azubi ständig unterstützt und kann Fragen stellen, ohne sich irgendwie aufdringlich zu fühlen. Neben der Arbeit dürfen wir auch Seminare besuchen, in denen wir lernen besser im (Berufs-)Alltag zu Recht zu kommen.

Ich kenne wenige Betriebe, von denen man hört, dass sie sich so sehr für Auszubildende einsetzen, wie die KÜS. Auch von der Arbeit her hat man das Gefühl, nicht nur als „Kaffeekocher“ angestellt zu sein.

Also wenn ich wieder einmal die Entscheidung treffen müsste, bei der KÜS eine Ausbildung zu beginnen, würde ich dieses Angebot sofort wieder annehmen.

Carina Hausen

Anmerkung der Bundesgeschäftsstelle:

Wir gratulieren zur erfolgreichen Prüfung im Sommer 2007.

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