KÜS Ticker 01/2010
KÜS: Vereinsgründung vor 30 Jahren
Vor genau 30 Jahren gründete eine Gruppe von Kfz-Sachverständigen die KÜS, die Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation
freiberuflicher Kfz-Sachverständiger. Man wählte damals die Struktur eines eingetragenen
Vereins, die Verbesserung der Verkehrssicherheit auf unseren Straßen und vor allem
die Liberalisierung der Technischen Kraftfahrzeug-Überwachung war das Ziel des jungen
Vereins. Vor allem KÜS-Geschäftsführer Peter Schuler setzt sich dafür seit vielen
Jahren ein.
Es war anfangs eine kleine Gruppe renommierter Kfz-Sachverständiger, die im Jahre
1980 beschloss, ihre Interessen, nämlich die Verbesserung der Verkehrssicherheit
und die Liberalisierung der Fahrzeugüberwachung, zu bündeln. Dazu gründeten sie
einen Verein, die KÜS war geboren. Es sollte jedoch noch zehn Jahre dauern bis das
Monopol fiel und im Frühjahr 1991 ein Prüfingenieur der KÜS nach durchgeführter
Prüfung die erste Hauptuntersuchungs-Plakette an ein Fahrzeug kleben konnte.
In den folgenden Jahren war es vor allem der Geschäftsführer der KÜS, Peter Schuler,
der vehement für die weitere Entmonopolisierung stritt. „Ich erinnere mich an viele
Treffen mit maßgeblichen Politikern, etwa mit dem heutigen VDA-Chef Matthias Wissmann
oder dem heutigen Wirtschaftsminister Rainer Brüderle. Ich war viel unterwegs und
habe, zusammen mit einigen Gleichgesinnten in der KÜS, massiv für die weitere Liberalisierung
gekämpft!", so Schuler. Die Erfolge trugen dann auch maßgeblich zum schnellen und
soliden Wachstum der KÜS bei. In den 30 Jahren der Vereinsgeschichte erkannten die
Partner der KÜS sehr schnell, wer konsequent und zielgerichtet ihre Interessen als
Freiberufler vertrat.
Heute, nach 30 Jahren, ist die KÜS zu einer festen und verlässlichen Größe in der
Fahrzeugüberwachung in ganz Deutschland geworden. Peter Schuler, Geschäftsführer
der KÜS, sieht sich in seinen Bemühungen bestätigt. „Ich bin froh, dass wir immer
und immer wieder auf die notwendigen Liberalisierungen in der Fahrzeugüberwachung
hingewiesen haben. Das war nötig für alle Freiberufler, und ich meine wirklich:
Für alle!"