Partner im Forschungsprojekt v300plus zum Thema Autogas
Brückenschlag zur KÜS-Prüfung von Gasanlagen im Fahrzeug
Die Reduzierung des CO2-Ausstoßes ist derzeit die wohl meist gestellte Forderung
an die Industrie, vor allem im Bereich des Automobilbaus. Dabei spielen alternative
Antriebsenergien eine entscheidende Rolle. Die Hochschulen in Saarbrücken und Kaiserslautern
haben unter dem Motto v300plus ein Forschungsprojekt zum Thema Autogas in Angriff
genommen. Die KÜS ist Partner von v300plus.
Bärenstark ist das Fahrzeug, das den Mittelpunkt des Forschungsprojektes v300plus
darstellt, ein Hartge H1 mit 5 Liter Hubraum und 450 PS. Das Besondere an dem kompakten,
leistungsstarken Straßenfahrzeug ist jedoch die Tatsache, dass es mit Autogas fährt.
»Eines der meist geäußerten Vorurteile gegen Autogas ist die vermeintlich abfallende
Leistung gegenüber herkömmlichen Treibstoffen. Die wollen wir widerlegen. Dazu kommt
der angestrebte Nachweis der Reduzierung von Schadstoffemissionen«, so KÜS-Bundesgeschäftsführer
Peter Schuler.
Derzeit geht man beim Projekt v300plus von einer Einsparung des gefährlichen Treibhausgases
CO2 von 18 Prozent aus. Dies erfreut natürlich insbesondere das Bundesministerium
für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Die Staatssekretärin des Ministeriums,
Astrid Klug, ist Schirmherrin des Projektes v300plus.
»Die KÜS profitiert innerhalb des Projektes von der Zusammenarbeit mit den Fachleuten
aus der Autogasbranche. Hier kommt viel technisches Knowhow zu uns, das wir dann
in die Aus- und Weiterbildung unserer Prüfingenieure einfließen lassen. Gleichzeitig
bieten wir unser Wissen im Bereich der gesetzlichen Fahrzeugprüfungen an. Insbesondere
sind dies die Gas-System Einbauprüfung (GSP) und die Wiederkehrende Dichtheitsprüfung
(GWP) an Gasanlagen zum Fahrzeugantrieb«, beschreibt Peter Schuler den Nutzen der
KÜS am Projekt v300plus.