Bundesweite Aktion zum Thema Liberalisierung des Kfz-Prüfwesens

Der saarländische Wirtschaftsminister Dr. Hanspeter Georgi regt einen Workshop zum Thema „Weitere Marktöffnung bei der Fahrzeugüberwachung“ an.

Mit ungebremster Energie gehen die Bemühungen der KÜS um die weitere Liberalisierung im Kfz-Prüfwesen weiter. Der Geschäftsführer der Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger e.V., Peter Schuler, sowie ihr Technischer Leiter, Christoph Diwo, fanden im saarländischen Wirtschaftsminister Dr. Hanspeter Georgi einen interessierten Zuhörer zu diesem Thema. „Wettbewerb ist aus meiner persönlichen Erfahrung das beste Organisationsprinzip“, meinte der Wirtschaftsminister im Hinblick auf die Forderungen der KÜS. Das Thema Know-How der Prüfingenieure und Leistungsfähigkeit der freien Überwachungsorganisationen steht mittlerweile nicht mehr zur Debatte. „Wir müssen überprüfen, wie auftretende Fehler korrigiert werden. Die Monopolstruktur ist in diesen Fällen erheblich langsamer als das wettbewerbliche Organisationsprinzip“, bemerkte Dr. Georgi.

Um die Problematik der weiteren Marktöffnung für die freien Sachverständigen bundesweit einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen, schlägt Minister Dr. Georgi einen Workshop vor. Die sogenannten Altorganisationen, die Aufsichtsbehörden, die KÜS sowie Wettbewerber sollten dort vertreten sein. Auch Juristen und Journalisten sind als Gesprächs- und Diskussionspartner erwünscht. Peter Schuler sagte dem saarländischen Wirtschaftsminister zu, dass die KÜS dies sehr begrüße. Erste Schritte zur Organisation des Workshops sind unter dem Arbeitstitel „Weitere Liberalisierung des Prüfwesens im Kfz-Bereich“ bereits unternommen worden. Der Termin für die Veranstaltung soll gegen Ende des ersten Quartals nächsten Jahres sein. Minister Dr. Hanspeter Georgi versprach seine Teilnahme am Workshop. Mit dabei ist auch die Industrie- und Handelskammer des Saarlandes, sie wird organisatorische Hilfe leisten.

Peter Schuler begrüßt den Vorschlag des Ministers ausdrücklich. „Es ist eine hervorragende Idee, die gesamte Liberalisierungsproblematik mit allen Beteiligten öffentlich zu diskutieren. Das Positionspapier der KÜS hat hier ja schon entscheidende Anstöße gegeben. Letztendlich engagieren wir uns für alle freiberuflichen Kfz-Sachverständigen und deren weitere berufliche Chancen. Und das sind innerhalb der Bundesrepublik eine ganze Menge!“

 
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