Weichen für die Zukunft gestellt.

Die KÜS lud ihre Partner nach Frankfurt am Main zur Jahreshauptversammlung.

„Die Bundesrepublik Deutschland verfügt über ein hochwertiges System der technischen Fahrzeugüberwachung das nicht nur in Europa seines Gleichen sucht. Zu diesem Erfolg haben die freiberuflichen Sachverständigen für das Kraftfahrzeugwesen maßgeblich beigetragen."

So das Resümee von Dr. Borkenstein vom Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen. Vor mehr als 200 KÜS-Partnern erklärte er die Hintergründe der aktuellen Änderungen, die der Sicherung der regelmäßigen technischen Überwachung dienen sollen. Dabei ist der Harmonisierung der EU-Gesetze ebenfalls Rechnung zu tragen.

Hinsichtlich der Begutachtung unfallinstandgesetzter Fahrzeuge hat das Bundesministerium ein Forschungsvorhaben an die Bundesanstalt für Straßenwesen in Auftrag gegeben. Dr. Borkenstein sicherte der KÜS die Mitwirkung bei der Entwicklung von Verfahren zur Begutachtung dieser Fahrzeuge zu und versprach weitere Unterstützung auf politischer Ebene.

Peter Schuler bedankte sich bei dem Bonner Gast und betonte seine Forderung nach weiterer Liberalisierung im Bereich § 21 StVZO. Anhand einiger Beispiele erläuterte Schuler die Nachteile die den Sachverständigen aufgrund der derzeitigen Situation entstehen.

Die KÜS-Fachbereichsleiter referierten über die laufenden Aktivitäten. Hervorgehoben wurden der neugeschaffene Bereich Sachverständigen-Wesen und die hervorragende Arbeit der EDV, die mit der neuen Prüfsoftware KE 2000 eine reibungslose Umsetzung der 24. und 28. Änderungsverordnung ermöglichte.

Elf Aussteller zeigten den Teilnehmern ihre Produkt- und Dienstleistungspalette

„Wir haben die Weichen für die Zukunft richtig gestellt!“, so die abschließende Feststellung des Präsidenten Hans Gelbe.

 
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