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Hummer H2: Sondermodell "Hannibal"

 

"Wenn der Feldherr Hannibal statt vor über 2000 Jahren die Alpen heute durchquert hätte, nähme er sicher einen von Geiger präparierten Hummer H2 statt der 37 Elefanten, von denen eh nur ein einziger das Alpenabenteuer überlebte." So die Devise des Münchener Hummerhändlers und Topptuners Karl Geiger. Der nahm sich das ohnehin nicht gerade unter Schwäche leidenden Hummer H2 Modell vor und spendierte ihm eine beachtliche Leistungskur "unten und oben". Mittels einer Fahrwerksüberarbeitung hob er den US-Amerikaner von 25 cm Serienhöhe um 18 Zentimeter gleich mal auf 40 Zentimeter lichte Bauchfreiheit an. Dann spendierte er dem V8-Kraftwerk eine zusätzliche Leistungskur mittels Kompressor und erzielte damit 532 PS, die fürs Erste gerade reichen dürften. Die müssen aber auch wieder tempomäßig eingefangen werden: Dafür bekommt der "Hannibal" vorne Bremsscheiben von 38 cm Durchmesser, gelocht und innenbelüftet. Sowas haben schlichte Pkw größenmäßig als Reserverad bei sich.

Antriebs, Lenk- und Querbeschleunigungskräfte müssen aber auch entsprechend sicher auf den Fahruntergrund übertragen werden: das geschieht per gewaltiger Pneus der Dimension 38x15,50 R20. Wer sich diese aufzieht, wird eine V-max-Reduzierung von 225 km/h auf 160 km/h in Kauf nehmen müssen, da diese Spezialgeländereifen nicht schneller gefahren werden dürfen. Damit bezwingt der Geiger-"Hannibal" aber auch Steigungen, bei denen andere Vierfüßler nur neidisch zuschauen können.

Dass die Münchener Edelschmiede weiteres Zubehör bietet, verwundert sicher nicht. Als da seien: Etliches an Chromapplikationen und ein mächtiger Frontbügel gegen ernstere Einschläge. Zu ordern ist der Spezial H2 als geschlossenes SUV oder als Pickup. Ab 99.000.- Euro steht der "H2 Hannibal" zur Abholung bereit, die sich nur dadurch etwas verzögern kann, weil der Kunde Sonderwünsche für die Innen- und Außengestaltung umgesetzt haben möchte. Denn auch dafür hat Karl Geiger noch etliche Ideen ...

Text: Frank Nüssel/CineMot Bilder: GeigerCars

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