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Nürburgring: Maßnahmen für erhöhtes Verkehrsaufkommen an Karfreitag

 

Obwohl keine Veranstaltung stattfindet, hat sich der Nürburgring an Karfreitag zu einem besonderen Treffpunkt entwickelt. Vor allem die Fans der „Tuning-Szene“ kommen neben den normalen Touristenfahrern zum sogenannten „Carfriday“ in die Eifel und sorgen vor allem bei schönem Frühlingswetter für ein enormes Verkehrsaufkommen. Um an Karfreitag (25. März) die Einschränkungen und Störungen des Verkehrsablaufs zu begrenzen sowie verkehrsgefährdendes Verhalten zu verhindern, haben Polizei und verantwortliche Behörden in enger Zusammenarbeit mit dem Nürburgring eine Reihe von Maßnahmen abgestimmt.

Kernpunkte der geänderten Verkehrslenkung ist die Sperrung der B412 an Karfreitag zwischen 7.00 Uhr und 20.00 Uhr von der Hohen Acht bis zur Einmündung in die B258 in beide Richtungen. Bis zum Erreichen der Kapazitätsgrenze können „Ring“-Fans zu den Parkplätzen in den Bereichen Brünnchen, Pflanzgarten und Schwalbenschwanz einfahren. Der Durchgangsverkehr wird frühzeitig auf die Ausweichstrecken über die L85 (Kesselinger Tal), L10 (Adenau) bzw. K3 (Siebenbach) hingewiesen sowie aus Richtung Nürburgring über Mayen (B258/B262) umgeleitet. Das Campen in den Zuschauerbereichen entlang der B412 ist untersagt und wird bereits ab Mittwoch (23. März) überwacht. Aus Sicherheitsgründen werden die drei Kreisverkehrsplätze auf der B258 zwischen Abzweig Nürburg und Lindner-Hotel gesperrt, um das „Umrunden im Drift“ zu verhindern. Für die B258 gilt zwischen der Ortslage Döttingen und dem Abzweig Meuspath in beiden Richtungen eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. In Adenau werden im Bereich Kallenbachstraße, Alte Poststraße und Schulzentrum Halte- und Parkverbotszonen ausgewiesen. Besucher des Streckenabschnittes Adenauer Forst können die Parkplätze am Schulzentrum, am ehemaligen Schwimmbad und am Sportplatz nutzen. Darüber hinaus werden in Herschbroich Ortsstraßen und Wirtschaftswege Richtung Brünnchen gesperrt.

LED-Anzeigen und Plantafeln weisen neben zusätzlicher Ausschilderung auf die einzelnen Maßnahmen hin, zudem sind Meldungen im Verkehrswarnfunk vorgesehen. Verkehrsteilnehmer, die nicht den Nürburgring zum Ziel haben, sollten den Bereich weiträumig umfahren.

Die Polizei weist darauf hin, dass Verkehrsverstöße und waghalsige Fahrmanöver konsequent geahndet werden und in letzter Konsequenz auch zu einem ganztägigen Platzverweis führen können. Ebenso konsequent werden Falschparker abgeschleppt.

Quelle/Weitere Informationen: www.nuerburgring.de
Foto: © Robert Kah - imagetrust/Quelle: www.nuerburgring.de

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