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Citroën-Jubiläum: Autoproduktion in Köln startete vor 85 Jahren

 

Jubiläum in Köln: Vor 85 Jahren, 15. Februar 1927, wurde die Citroën Automobil AG im Handelsregister der nordrhein-westfälischen Metropole eingetragen und startete am selben Tag dort die Serienproduktion von Fahrzeugen in Köln. Bis heute ist Citroën dort ansässig – mit einer kurzen Unterbrechung während der Zeit des Zweiten Weltkrieges.

Rückblick: 1926 hatte Citroën ein 38.000 Quadratmeter großes Areal mit Werkshallen in Köln-Poll erstanden. Es wurde innerhalb eines Jahres zu einer Fahrzeugfabrik mit einem Automobil-Montagebetrieb und eigenen Gleisanschlüssen umgebaut. Schon im ersten Produktionsjahr waren rund 400 Mitarbeiter mit der Fertigung des ersten Citroën „made in Germany“, dem Citroën B14, beschäftigt. In den Folgejahren wurden rund 20.000 Citroën Automobile, unter anderem vom Typ C4, C6, 7CV sowie Lastfahrzeuge und Omnibusse, in Köln produziert. Nach der Annexion des Werksgeländes durch die Nationalsozialisten am 1. März 1940 dauerte es rund zehn Jahre, ehe die Automobilmarke in Köln wieder Fuß fassen konnte. Im Februar 1950 bezog die neue Citroën Automobil AG, Verkaufsgesellschaft für Deutschland, Büroräume in der Cäcilienstraße. Fahrzeuge wurden seither jedoch nicht mehr in Deutschland produziert.

Seit 1959 ist Citroën Deutschland im Kölner Stadtteil Porz-Westhoven ansässig. Heute arbeiten in der Kölner Citroën Zentrale rund 280 Mitarbeiter.

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