Kerstin Ludwig - 2006
Erfahrungsbericht über meine Ausbildung bei der KÜS
Als ich im August dieses Jahres meine Ausbildungsstelle zur Kauffrau für Bürokommunikation
bei der KÜS antrat, ging es mir wohl genauso wie jedem anderen neuen Auszubildenden.
Man ist gespannt und neugierig auf das, was einen wohl erwarten wird, und sicherlich
lässt sich auch ein wenig Nervosität nicht verleugnen.
Neben den auf die zukommenden Aufgaben, gilt die größte Sorge jedoch wohl unbestritten
der Frage, auf welche Menschen man in diesem neuen Umfeld stoßen wird. Denn die
zu erledigende Arbeit kann einem noch so viel Freude bereiten, ohne einen guten
Kontakt zu den Kollegen wird man sich an seinem Arbeitsplatz nicht sehr wohl fühlen.
Zum Glück kann ich sagen, dass ich mich hier mit diesem Problem nicht auseinander
setzen muss.
Schon an meinem ersten Arbeitstag wurde ich von allen Anwesenden freundlich, herzlich
und offen empfangen. Diese Aufnahme hat mir den Start ins Berufsleben sehr erleichtert.
Die ersten drei Monate meiner zweijährigen Ausbildung durfte ich in der Technischen
Leitung verbringen. Sofort wurde ich im Team aufgenommen und man gab mir nie das
Gefühl „nur ein Azubi“ zu sein. Besonders durch die vielen privaten Gespräche entstand
ein Gefühl von Zugehörigkeit. Bereits nach sehr kurzer Zeit durfte ich die in diesem
Fachbereich anfallenden Arbeiten eigenständig und ohne viel Kontrolle erledigen.
Trotzdem hatten alle immer ein offenes Ohr für meine Fragen und halfen mir bei Schwierigkeiten.
Dies ist ein sehr wichtiger Punkt, der leider nicht immer so natürlich ist wie er
scheint. Nämlich, dass man sich trauen kann auch Fragen zu wiederholen und man Verständnis
dafür entgegengebracht bekommt, dass jeder mal Fehler macht.
Am 2. November wechselte ich dann den Fachbereich. Genauso wie in der TL wurde ich
auch in der QS mit offenen Armen empfangen. Da mir alle Mitarbeiter des neuen Fachbereiches
schon bekannt waren, fiel mir der Wechsel auch nicht sehr schwer. Die Arbeiten,
die ich in der QS zu erledigen habe, sind mit denen in der TL wenig vergleichbar.
Vorher hatte ich einen festen Aufgabenbereich, nun sind meine Tätigkeiten verschiedener
Art. Gleich bleibend ist jedoch das gute Verhältnis zu den Kollegen. Sollte ich
meine bisherigen Erfahrungen entweder mit positiv oder negativ bewerten, würde ich
auf jeden Fall die positive Bewertung wählen.
Natürlich gibt es auch immer wieder ärgerliche Momente und Situationen, in denen
man anderer Meinung ist, aber das ist schließlich nicht mehr als menschlich.
Auf der letzten Mitarbeiterversammlung hat Herr Schuler eine meiner Meinung nach
sehr schöne und auch passende Metapher verwendet, die ich in diesem Zusammenhang
noch einmal aufgreifen möchte: „Die KÜS-Familie“.
Diese bildliche Darstellung trifft meine bisherige Erfahrung auf den Punkt. Denn
eine Familie bedeutet gemeinsame Arbeit, Planung und Organisation, Diskussion und
manchmal auch Streitigkeiten. Aber im Endeffekt kann man sich doch aufeinander verlassen
und verfolgt ein gemeinsames Ziel, nämlich den Erhalt der „Familie“. Und das bedeutet
viel Arbeit.
Ähnlich ist es auch bei der KÜS. Alle ziehen an einem Strang und arbeiten miteinander
und nicht gegeneinander. Dieses Wir-Gefühl ist eine der positivsten Erfahrungen,
die ich hier gesammelt habe. Genauso wie das freundliche und offene Miteinander,
frei nach dem Firmenmotto „Mit Sympathie und Sachverstand“.
Kerstin Ludwig, 22. Dezember 2006
Anmerkung der Bundesgeschäftsstelle:
Nach erfolgreicher Prüfung am 10. Juni 2008 wurde Frau Ludwig in ein unbefristetes
Angestelltenverhältnis übernommen. Wir gratulieren hierzu recht herzlich.