Sandra Becker - 2008
Mein Name ist Sandra Becker und ich werde seit dem 01. August 2007 zur Kauffrau
für Bürokommunikation bei der KÜS Geschäftsstelle in Losheim am See, ausgebildet.
Aufgrund Empfehlungen habe ich entschlossen, mich bei der KÜS zu bewerben. Nach
einigen Wochen bekam ich eine Einladung für eine Betriebsbesichtigung. Nach diesem
Rundgang folgte ein persönliches Gespräch mit dem zuständigen Ausbilder Herrn Süß
und der Ausbildungsbetreuerin Frau Bart. Hier konnte man schon einmal den ersten
positiven Eindruck hinterlassen.
Nach kurzer Zeit erhielt ich die erhoffte Einladung zum Bewerbertag, der am 03.
April 2007 stattfand. Anbei wurde mir Informationsmaterial über die KÜS zugesandt.
Diese Informationen waren für die Bewältigung einiger Aufgaben am Bewerbertag hilfreich.
Zu dieser Veranstaltung ging ich mit gemischten Gefühlen hin. Ich war nervös, weil
ich nicht wusste was auf mich zukommen würde; war aber auch entschlossen „alles
zu geben“ um sich vor den anderen zu beweisen. Wir mussten mehrere Aufgaben erledigen
und wurden spielerisch auf die verschiedenen Arten und Weisen getestet. Am Ende
des Tages ging ich mit nicht ganz so positiven Gefühlen nach Hause. Habe ich wirklich
überzeugt? Einen Tag später kam dann der überraschende Anruf: „Wir würden uns freuen,
wenn Sie morgen zur Unterzeichnung Ihres Ausbildungsvertrags bei uns vorbei kämen.“
Da ich bei dem Rundgang und bei dem Bewerbertag nur positive Eindrücke von den Mitarbeitern
hatte, musste ich nicht lange überlegen und sagte zu.
Nun rückte der 01. August immer näher. Und das war er, der Tag an dem ich ins Berufsleben
einstieg. Ich machte mir natürlich Gedanken wie mich die anderen Mitarbeiter aufnehmen
würden, die mich noch nicht kennen. Zuerst lernte ich die anderen neuen Auszubildenden
kennen und wir bekamen eine Einweisung in den Betrieb und eine Informationsmappe,
die uns über die verschiedenen internen Abläufe informierte. Anschließend wurden
wir in unsere Fachbereiche aufgeteilt.
Wir Auszubildenden zur Kaufmann/-frau für Bürokommunikation wechseln in der Regel
alle 3 Monate den Fachbereich, um alle Aufgabengebiete der KÜS genauer kennenzulernen.
Mein erster Fachbereich war die Technische Leitung. Die Bedenken, die ich zuvor
hatte, waren total unbegründet. Ich wurde sofort offen und freundlich aufgenommen.
Man behandelte mich wie jeden Mitarbeiter auch, und ich hatte nicht das Gefühl als
Azubi „weniger Wert“ zu sein. Ich lernte den Umgang mit den verschiedensten Berichtsarten
und die Bearbeitung externer Telefongespräche kennen.
Im Moment befinde ich mich in dem Fachbereich der Qualitätssicherung. Die Arbeiten
hier sind mit den Arbeiten in der Technischen Leitung nicht zu vergleichen. In der
Technischen Leitung hatte ich meine speziellen Aufgaben, die ich zu erledigen hatte.
Hier darf ich alle anfallenden Arbeiten, die in meinen Möglichkeitsbereich fallen,
erledigen. Zum Beispiel erstellte ich ein Angebotsvergleich bzgl. Aktenvernichtung.
Am 28. Februar werde ich in den Fachbereich Personalentwicklung wechseln. Bereits
jetzt bin ich schon gespannt, welche Aufgaben mich dort erwarten werden.
Aber nicht nur bei berufspraktischen Fragen, sondern auch bei den theoretischen
Kenntnissen werden wir von der KÜS unterstützt. Wir können uns z. B. Bücher mit
Übungen für die Prüfung ausleihen und/oder Seiten kopieren.
Die Berufsschullehrer unterstützen uns ebenfalls, indem sie uns das theoretische
Wissen, das wir in diesem Beruf brauchen, sehr gut vermitteln. Wir werden in Rechnungswesen,
Allgemeine Wirtschaftslehre, Spezielle Wirtschaftslehre, Deutsch, Sozialkunde, Englisch,
Datenverarbeitung und Textverarbeitung unterrichtet. In allen diesen Fächern wird
der Lehrstoff gründlich besprochen, was wir dann in den Betrieben praktisch ausüben.
Abschließend kann ich eine Ausbildung bei der KÜS nur empfehlen, und ich würde die
Chance immer wieder nutzen, hier eine Ausbildung anzufangen.
Sandra Becker
Anmerkung der Bundesgeschäftsstelle:
Frau Becker hat am 16. Juni 2009 ihre Ausbildung erfolgreich absolviert.